Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pflegewissenschaft - Pflegemanagement

Burnout bei Schülerinnen und Schülern in der Gesundheits- und Krankenpflege

"Erst war ich Feuer und Flamme…"

Titel: Burnout bei Schülerinnen und Schülern in der Gesundheits- und Krankenpflege

Hausarbeit , 2015 , 67 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Simone Janotta (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Gegenstand der Forschungsarbeit soll sein, die Burnout-Gefährdung der Auszubildenden eines Krankenhauses zu erfassen. Untersucht wird, wie hoch die Burnout Gefahr in allen drei Ausbildungsjahrgängen ist; wie die Schüler ihre spezielle Arbeitssituation auf den Stationen beurteilen; und ob die Schüler Coping Strategien kennen, um mit stressauslösenden Situationen besser umgehen zu können. Aus diesen Erkenntnissen heraus sollen Handlungsempfehlungen ausgesprochen werden, um die Schüler auf die Arbeitssituation im Krankenhaus vorzubereiten. Ziel ist dabei, ihnen Methoden und Coping Strategien an die Hand zu geben, damit sie im Arbeitsalltag den oft krankmachenden Rahmenbedingungen besser gewachsen sind.

Schülerinnen und Schüler, aber auch Praxisanleiter und Lehrkräfte beklagen immer wieder die unhaltbare Situation auf den Stationen: Geplante Praxisanleitungen durch Schulpraxisanleiter oder Praxisbesuche der Lehrkräfte werden von den Stationen abgesagt, weil zeitliche Ressourcen fehlen. Praxisanleiter beklagen, keine Zeit für Probleme der Schüler zu haben, bzw. nicht mit jedem Schüler arbeiten zu können, dass Praxisanleitung "nebenher" laufe, und die Praxisanleiter nicht für ihre Arbeit freigestellt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Stand der Forschung

2.1 Definitionen und Äthiologie von Burnout

2.2 Der Burnout Prozess

2.3. Theorien der Arbeits(un)zufriedenheit

3. Beschreibung der Untersuchungsmethoden

4. Durchführung der Untersuchung und Darstellung der Ergebnisse

5. Diskussion der Ergebnisse, Handlungsempfehlungen

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

8. Anhang

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die Burnout-Gefährdung von Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflege in einem Krankenhaus, um Stressfaktoren in der Ausbildung zu identifizieren und gezielte Handlungsempfehlungen zur Prävention abzuleiten.

  • Analyse des aktuellen Forschungsstands zum Burnout-Syndrom
  • Untersuchung der Arbeitsbelastung und Coping-Strategien von Pflegeschülern
  • Evaluation der Praxisanleitungssituation auf den Stationen
  • Vergleich der Burnout-Risiken zwischen verschiedenen Ausbildungsjahrgängen
  • Ableitung von präventiven Maßnahmen für die Krankenpflegeschule

Auszug aus dem Buch

2.1 Definitionen und Äthiologie von Burnout

Burisch beschreibt in seinem Buch „Das Burnout-Syndrom“, dass die erste Erwähnung dieses Syndroms bereits im Alten Testament Erwähnung findet. Dort begegnet dem Leser der Propheten Elias, der - nach einer Strähne des Erfolges im Gottes Namen vollbrachter Wunder und Siege, bei den ersten Anzeichen einer bevorstehenden Niederlage zutiefst verzweifelt, sich den Tod herbeisehnt, und darauf in tiefen Schlaf fällt (vgl. Burisch, 2006, S. 4).

Burnout ist also keineswegs ein Phänomen der Neuzeit!

Der Begriff Burnout als solcher ist entnommen aus der Alltagssprache, und bedeutet übersetzt aus dem Englischen „ausbrennen“ (vgl. Duden, 2013, Stichwort Burnout).

Jedoch beklagt Burisch die Ermangelung einer handhabbaren Definition von Burnout (vgl. Burisch, 2006, S. 14).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Problematik durch den DBfK, der vor einer Überforderung von Auszubildenden warnt, sowie Formulierung der Forschungsfragen der Arbeit.

2. Stand der Forschung: Darstellung theoretischer Definitionen von Burnout, Phasenmodellen des Syndroms und wissenschaftlicher Theorien zur Arbeitszufriedenheit.

3. Beschreibung der Untersuchungsmethoden: Erläuterung des methodischen Vorgehens mittels Sekundäranalyse und einer quantitativen Querschnittstudie unter Verwendung der Überdrussskala.

4. Durchführung der Untersuchung und Darstellung der Ergebnisse: Präsentation der empirischen Daten, unterteilt in die verschiedenen Kohorten der Auszubildenden und deren Burnout-Risikoverteilung.

5. Diskussion der Ergebnisse, Handlungsempfehlungen: Reflexion der Studienergebnisse und Erarbeitung von Ansätzen zur Stressbewältigung und institutionellen Unterstützung durch die Krankenpflegeschule.

6. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der Situation der Auszubildenden und Aufzeigen der Notwendigkeit für weitere Erhebungen.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der in der Arbeit verwendeten Quellen.

8. Anhang: Bereitstellung der verwendeten Überdrussskala und des spezifischen Fragebogens zur Untersuchung der Rahmenbedingungen.

Schlüsselwörter

Burnout, Pflegeausbildung, Gesundheits- und Krankenpflege, Arbeitsbelastung, Überdrussskala, Praxisanleitung, Coping-Strategien, Arbeitszufriedenheit, Stressprävention, Pflegeschüler, Patientenversorgung, Personalmangel, Arbeitsreport, Gesundheitsförderung, psychische Belastung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Burnout-Gefährdung von Auszubildenden im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind der Burnout-Prozess, Theorien zur Arbeitszufriedenheit sowie die spezifische Arbeitssituation und Belastung von Pflegeschülern im Klinikalltag.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, das Burnout-Risiko über alle drei Ausbildungsjahrgänge hinweg zu erfassen, die Belastungssituation zu beurteilen und Handlungsempfehlungen zur Stressbewältigung zu formulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine Querschnittstudie durchgeführt, wobei eine standardisierte Befragung mittels Überdrussskala und ergänzenden Items zur Arbeitssituation vorgenommen wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst den theoretischen Hintergrund zu Burnout, die Untersuchungsmethodik, die Darstellung der empirischen Ergebnisse pro Kohorte sowie die Diskussion der Resultate.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch die Begriffe Burnout, Pflegeausbildung, Arbeitsbelastung, Überdrussskala und Coping-Strategien charakterisieren.

Wie unterscheidet sich das Risiko zwischen den Ausbildungsjahrgängen?

Die Ergebnisse zeigen ein Gefälle; das Burnout-Risiko steigt tendenziell mit der Dauer der Ausbildung an, wobei die Kohorte des Oberkurses die höchste Belastung aufweist.

Welche Rolle spielt die Praxisanleitung bei der Entstehung von Burnout?

Die Arbeit identifiziert mangelnde Zeit für Praxisanleitung, Personalmangel und eine unzureichende Berücksichtigung der Lernenden als zentrale Faktoren für Überlastung und Burnout-Risiko.

Welche Maßnahmen schlägt die Autorin zur Verbesserung vor?

Vorgeschlagen werden Aktionstage zum Thema Stressbewältigung sowie ein besserer geschützter Rahmen für Lernorientierungsgespräche zwischen Schülern und Lehrkräften.

Ende der Leseprobe aus 67 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Burnout bei Schülerinnen und Schülern in der Gesundheits- und Krankenpflege
Untertitel
"Erst war ich Feuer und Flamme…"
Hochschule
APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen
Note
1,3
Autor
Simone Janotta (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
67
Katalognummer
V506928
ISBN (eBook)
9783346068330
ISBN (Buch)
9783346068347
Sprache
Deutsch
Schlagworte
BA Pflegemangement Pflegeforschung Hausarbeit Burnout Gesundheits- und Krankenpflege empirische Arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Simone Janotta (Autor:in), 2015, Burnout bei Schülerinnen und Schülern in der Gesundheits- und Krankenpflege, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/506928
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  67  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum