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Was man über Privat Equity und Venture Capital wissen sollte. Ein Gastvortrag

Title: Was man über Privat Equity und Venture Capital wissen sollte. Ein Gastvortrag

Presentation (Elaboration) , 2007 , 41 Pages

Autor:in: Thomas W. Kühr (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Bei der folgende Arbeit handelt es sich um eine Ausarbeitung eines Vortrages, der im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema Investition und Finanzierung über das Thema Private Equity und Venture Capital gehalten wurde.

Nach einer einführenden Definition von Private Equity und Venture Capital erfolgt ein kurzer Überblick über die Geschichte des Venture Capital und des Private Equity. Anschließend wird der Beitrag dieser Anlageform zur Entwicklung der Wirtschaft erforscht, wobei ein besonderer Fokus auf dessen Innovationscharakter liegt. Hiernach erfolgt dann eine genauere Analyse von Private Equiy als konkrete Anlageform, wobei die verschiedenen Anlagemöglichkeiten, Exit-Strategien und Renditemöglichkeiten ebenfalls angesprochen werden.

Abschließende erfolgt die Frage nach besseren Rahmenbedingungen für Private Equity und ein abschließendes Fazit bezüglich der gesammleten Erkenntnisse.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Definition von Private Equity und Venture Capital

2. Geschichte und Entwicklung von Private Equity

2.1 Internationale Anfänge

2.2 Die historische Entwicklung von Private Equity in Deutschland

2.3 Die Marktentwicklung in Deutschland

2.4 Der deutsche Markt im internationalen Vergleich

3. Der Beitrag von Private Equity zur Entwicklung der Wirtschaft

3.1 Private Equity als Innovationsfinanzierung

3.2 Private Equity und High-Tech

3.3 Wachstumsfinanzierung mit Private Equity

3.4 Erfolgsgeschichten von Private Equity-finanzierten Unternehmen in Deutschland

3.5 3 Beispiele erfolgreicher Unternehmensgründungen

3.6 Langfristige volkswirtschaftliche Effekte in Deutschland

4. Private Equity als Anlageklasse

4.1 Die Private Equity-Investoren

4.1.1 Pensionsfonds in Deutschland als Quelle von Private Equity

4.1.2 Versicherungen und Private Equity

4.1.3 Private Anleger als Quelle von Private Equity

4.2 Das typische Private Equity-Fondsmodell

4.2.1 Der Exit von Private Equity-Beteiligungen

4.2.2 Die Rendite von Private Equity-Investitionen

5. Verbesserung der Rahmenbedingungen für Private Equity

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Rolle und Bedeutung von Private Equity und Venture Capital als Finanzierungsinstrumente innerhalb des Wirtschaftskreislaufs darzulegen und deren Beitrag zur Innovationskraft und zum Unternehmenswachstum in Deutschland zu analysieren.

  • Historische Entwicklung des Private Equity-Marktes in Deutschland und im internationalen Vergleich
  • Beitrag von Private Equity zur Innovationsfinanzierung und technologischem Fortschritt
  • Struktur des Private Equity-Marktes und Analyse der verschiedenen Anlegergruppen
  • Erfolgsfaktoren und Due Diligence-Prozesse bei Beteiligungen
  • Diskussion über notwendige Rahmenbedingungen zur Stärkung der Private Equity-Branche

Auszug aus dem Buch

3.1 Private Equity als Innovationsfinanzierung

Venture Capital als Teilprodukt von Private Equity übernimmt in seiner klassischen Funktion vor allem die Gründungs- und Wachstumsfinanzierung von Unternehmen in technologieorientierten und innovativen Branchen. Dadurch ist es möglich, bisher von etablierten Unternehmen geleistete Aufgaben in stärkerem Maße auszulagern und kleineren flexibleren Unternehmen zu übertragen. Dazu gehören in erster Linie Forschungs- und Entwicklungsaufgaben. Junge, neu gegründete Unternehmen in technologieorientierten Branchen sind stark F&E-orientiert. Traditionelle Finanzierungsformen wie der Bankkredit scheiden aufgrund der Risikostruktur der Projekte und fehlender Sicherheiten aus. Das private Vermögen der Gründer reicht nicht aus, um die anfallenden Ausgaben zu decken. Auch Business Angels und die öffentliche Förderung können lediglich eine Anschubfinanzierung leisten. Allein Private Equity ist in der Lage, die entstehende Lücke bei der F&E-Finanzierung zu schließen.

Venture Capital-Finanzierung ist maßgeblich Innovationsfinanzierung. Ein Vergleich der Investitionen deutscher Beteiligungsgesellschaften in innovations- und technologieorientierte Branchen (Elektrotechnik, Industrieautomation, Computer, Kommunikationstechnologie, Biotechnologie, Medizin) mit den inländischen Patentanmeldungen beim Deutschen Patent- und Markenamt lässt eine deutliche Korrelation erkennen. Beide Werte verzeichneten ab 1995 einen sichtbaren Aufwärtstrend, wobei die Steigerungsraten der Investitionen deutlich über denen der Patentanmeldungen lagen. Beide Verläufe erreichen im Jahr 2000 ihren Höhepunkt, um dann in eine Abwärtsbewegung überzugehen.

Großen Anteil an dieser Entwicklung hatten junge technologieorientierte Unternehmen. Obwohl etablierte Großunternehmen einen Großteil der angemeldeten Patente anmeldeten, sind junge Unternehmen und Gründungen als Quelle von Innovationen unverzichtbar. Etablierten Unternehmen fehlt einfach die Flexibilität und Dynamik eines kleinen forschungsintensiven Gründungsunternehmens.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Definition von Private Equity und Venture Capital: Einführung in die Begrifflichkeiten und Abgrenzung der verschiedenen Finanzierungsformen des Beteiligungskapitals.

2. Geschichte und Entwicklung von Private Equity: Darstellung der historischen Entwicklung des Marktes in Deutschland und dessen Einordnung im internationalen Kontext.

3. Der Beitrag von Private Equity zur Entwicklung der Wirtschaft: Analyse der Rolle von Private Equity bei der Innovationsfinanzierung, Wachstumsförderung und der strukturellen Veränderung in Unternehmen.

4. Private Equity als Anlageklasse: Erläuterung der Struktur von Beteiligungsfonds, der verschiedenen Anlegertypen und der Renditeerwartungen.

5. Verbesserung der Rahmenbedingungen für Private Equity: Aufarbeitung der notwendigen politischen und steuerlichen Maßnahmen zur Förderung des Beteiligungskapitals in Deutschland.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der gesamtwirtschaftlichen Bedeutung von Private Equity und der Notwendigkeit günstiger Rahmenbedingungen für zukünftige Erfolge.

Schlüsselwörter

Private Equity, Venture Capital, Beteiligungskapital, Innovationsfinanzierung, Risikokapital, Unternehmenswachstum, High-Tech, Due Diligence, Börsengang, Buyout, Mezzanine-Kapital, Fondsmodell, Existenzgründung, Rahmenbedingungen, Strukturwandel

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Ziel der Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Funktion von Private Equity und Venture Capital bei der Finanzierung von Unternehmen sowie deren positiven Einfluss auf das Wirtschaftswachstum und die Innovationskraft.

Welche Themenfelder werden zentral behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Geschichte des Marktes, der Bedeutung für junge Technologieunternehmen, der Rolle als Anlageklasse und der Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Es wird untersucht, wie Private Equity zur volkswirtschaftlichen Entwicklung beiträgt und unter welchen Bedingungen dieses Instrument sein volles Potenzial in Deutschland entfalten kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse von Marktdaten, Branchenstatistiken (z.B. BVK, EVCA) sowie dem Vergleich von Erfolgsgeschichten und Finanzierungsmodellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Private Equity als Innovationsmotor, die Analyse von Investorengruppen wie Versicherungen und Pensionsfonds sowie die detaillierte Darstellung von Exit-Strategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die zentralen Begriffe sind Private Equity, Venture Capital, Risikokapital, Innovation, Wachstumsfinanzierung und Due Diligence.

Welche Rolle spielt der "High-Tech Gründerfonds" für das Thema?

Der High-Tech Gründerfonds wird als wichtiges Beispiel für eine staatliche Initiative zur Förderung der Seed-Phase in technologieorientierten Gründungen hervorgehoben.

Warum wird Deutschland im internationalen Vergleich als Nachzügler gesehen?

Laut EVCA-Studien schnitt Deutschland im untersuchten Zeitraum aufgrund restriktiver steuerlicher Rahmenbedingungen und hoher bürokratischer Hürden schlechter ab als Länder wie Großbritannien.

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Details

Title
Was man über Privat Equity und Venture Capital wissen sollte. Ein Gastvortrag
College
RWTH Aachen University
Course
Einführung in die Betriebswirtschaftslehre: Investition & Finanzierung
Author
Thomas W. Kühr (Author)
Publication Year
2007
Pages
41
Catalog Number
V506977
ISBN (eBook)
9783346077189
ISBN (Book)
9783346077196
Language
German
Tags
privat equity venture capital gastvortrag
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas W. Kühr (Author), 2007, Was man über Privat Equity und Venture Capital wissen sollte. Ein Gastvortrag, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/506977
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