Evolutionäre Erkenntnistheorie in Karl Poppers "Objektive Erkenntnis" und die Evolutionstheorie


Hausarbeit, 2016
17 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung: Forschung und Erkenntnistheorie

Kapitel 1: Evolutionäre Erkenntnistheorie – Grundlagen
1.1 Die Evolutionstheorie in ihren Grundzügen
1.2 Grundthesen der Evolutionären Erkenntnistheorie

Kapitel 2: Evolutionäre Erkenntnistheorie in Karl Poppers Objektive Erkenntnis
2.1 Induktionsproblem
2.2 3-Welten-Theorie
2.3 Erkenntnisfortschritt aus evolutionärer Perspektive

Kapitel 3: Schwierigkeiten in Poppers Entwurf

Fazit

Literaturverzeichnis

Einleitung: Forschung und Erkenntnistheorie

Die Wissenschaftstheorie, die Karl Raimund Popper in seinem Werk Logik der Forschung von 1934 formuliert, enthält schon einige Gedanken, die auch für seine als Aufsatzsammlung veröffentlichte Erkenntnistheorie (Objektive Erkenntnis – Ein evolutionärer Entwurf, 1973) von grundlegender Bedeutung sind.

In seiner Logik der Forschung geht es Popper um die Untersuchung der Art und Weise wie Wissenschaftler Wissenschaft treiben. Er entwirft hierfür eine Methodologie wissenschaftlicher Arbeit, die vor allem von kritischer Prüfung vorläufiger Hypothesen sowie ggf. deren Falsifikation geprägt ist. Keine Theorie könne verifiziert werden1, stattdessen gebe es Hypothesen und Theorien, die gezielten Prüfungen, d.h. Versuchen, diese Theorien zu falsifizieren, besser standhalten als andere, die sich also bewähren. Popper betont mehrmals, dass auch eine falsifizierte Theorie ein Erfolg ist, in dem Sinne, dass sie uns dazu bringen kann, das untersuchte Problem besser zu verstehen und in der Folge der Falsifikation der einen Theorie eine neue zu erstellen bzw. die alte zu modifizieren, so dass die neue Theorie neben den Problemen, die die alte zu lösen fähig war, auch die Probleme löst, an denen die vorherige scheiterte. So gelangen wir, nach Popper, der Wahrheit immer ein Stück näher, wenn wir sie auch letztlich nicht mit Sicherheit erreichen können. Popper sah die Praxis der Wissenschaft jedoch vor allem durch die Induktion bestimmt – dem Schluss von besonderen auf allgemeine Sätze.2 In der praktischen Arbeit heißt das: Ein Wissenschaftler macht eine bestimmte Beobachtung (womöglich kann er diese Beobachtung wiederholt machen) und schließt daraus auf eine allgemeinere Theorie. Das klassische Beispiel ist: Aus der Beobachtung, dass die Schwäne, die eine Person bisher gesehen hat, weiß waren, schließt diese Person, dass alle Schwäne weiß sind.3 Mit der Entdeckung des schwarzen Trauerschwans in Australien und Tasmanien war dieser Schluss offensichtlich falsch. Logisch betrachtet gibt es aber ohnehin keine Berechtigung von besonderen auf allgemeine Sätze zu schließen. Man kann lediglich aus allgemeinen Sätzen besondere Sätze ableiten und diese besonderen (Beobachtungs-)Sätze in Experimenten untersuchen. So wird für Popper der Modus tollens (Modus tollendo tollens, „durch Aufheben aufhebende Schlussweise“: A → B, ¬B also ¬A) zur Grundlage der Wissenschaft, indem A einer Theorie entspricht und B einem aus der Theorie abgeleiteten Beobachtungssatz. In Experimenten kann geprüft werden, ob B wahr oder falsch ist. Ist B falsch, gilt die Theorie A als falsifiziert.

Den so fortschreitenden Erkenntnisgewinn greift Popper wieder auf, als er beginnt seinen evolutionären Entwurf einer Erkenntnistheorie zu entwickeln. In Objektive Erkenntnis, einer Aufsatzsammlung mit Schriften zur menschlichen Erkenntnis und damit einhergehenden Problemen, entwirft er auf der Grundlage seiner kritisch-rationalen Wissenschaftstheorie und in Verbindung mit der darwinschen Evolutionstheorie eine Erkenntnistheorie, die durchaus ihre Reize hat und von anderen Autoren aufgegriffen wurde. Donald T. Campbell, der den Begriff „evolutionary epistemology“ prägte, sah in Popper „einen Begründer der Evolutionären Erkenntnistheorie und zog Parallelen zwischen Falsifikation und Selektionsprinzip in Hinblick auf wissenschaftliche Theorien.“1 So sah Campbell in Poppers „bereits in der Logik der Forschung formulierten Auffassung, daß die Abfolge wissenschaftlicher Theorien ein Prozeß der Selektion der jeweils besten ist“2 dessen ersten Beitrag zu einer Evolutionären Erkenntnistheorie. Vor allem auch Konrad Lorenz konnte seine Theorien mit denen Poppers Großteils in Einklang bringen, und umgekehrt. Eine vielzitierte Stelle fasst Poppers Theorie der menschlichen Erkenntnis zusammen:

„Die Erkenntnistheorie, die ich vorschlagen möchte, ist weitgehend eine darwinistische Theorie des Wachstums des Wissens. Von der Amöbe bis Einstein ist das Wachstum des Wissens immer dasselbe: Wir versuchen, unsere Probleme zu lösen und durch Auslese zu einigermaßen brauchbaren vorläufigen Lösungen zu kommen.“3

Ich möchte in der vorliegenden Arbeit erst einen allgemeinen Einblick in die Evolutionäre Erkenntnistheorie geben, der sich aus den Grundlagen der Evolutionstheorie und den Grundthesen der Evolutionären Erkenntnistheorie (Kapitel 1) zusammensetzen wird. Anschließend soll es um Karl Poppers Entwurf einer solchen Theorie in Objektive Erkenntnis gehen (Kapitel 2), wobei das Induktionsproblem und die 3-Welten-Theorie explizit behandelt werden. Zuletzt wird der Versuch unternommen, die Schwierigkeiten in Poppers Theorie der Erkenntnis zusammenzutragen (Kapitel 3). Ich werde darüber hinaus aufzeigen, inwiefern die „Wurzeln“ von Poppers Evolutionärer Erkenntnistheorie schon in seiner Logik der Forschung zu finden sind.

Kapitel 1: Evolutionäre Erkenntnistheorie – Grundlagen

1.1 Die Evolutionstheorie in ihren Grundzügen

Die nicht nur, aber vor allem auf Charles Darwin zurückgehende Evolutionstheorie basiert auf der Idee, dass bestimmte Merkmale von Organismen vererbbar sind. Das heißt, Merkmale der Eltern können auf deren Nachwuchs durch Vererbung übertragen werden (heute das Gebiet der Genetik).1 Man fand mit der Zeit heraus, dass es die DNA ist, die die Gene und Chromosomen bildet, welche bei der Reproduktion von Organismen an den Nachwuchs weitergegeben werden. Die DNA stellt den Code dar, der eine befruchtete Eizelle zu dem Organismus werden lässt, der in diesem „Bauplan“ verschlüsselt ist. Dieses Wissen war Darwin noch nicht bekannt. Er erkannte aber die Relevanz der Vererbbarkeit von Merkmalen für die Entstehung der verschiedenen Arten. Dabei ist es wichtig, dass das Erbgut nicht komplett identisch ist. Genetische Diversität kann u.a. durch Mutation und Genfluss (Austausch genetischen Materials zwischen Populationen) entstehen. Rekombination schafft in dem Sinne keine genetische Variabilität, da sie keine neuen Allele kreiert, sondern diese durchmischt. So „finden“ vorteilhafte Gene schneller zueinander. Gibt es nun eine Mutation, die zu einer Merkmalsänderung führt, welche dem Organismus bezüglich des Überlebens in seiner aktuellen Umwelt förderlich ist, wird er eher überleben, kann mehr Nachkommen produzieren und vererbt das nützliche Merkmal weiter, welches sich über die folgenden Generationen ausbreiten kann. Dieses Prinzip erkannte Darwin schon. Er schlug den Mechanismus der natürlichen Selektion vor, der die Entwicklung und Spezialisierung der Organismen erklären konnte. Die Idee war, dass in der Umwelt eines Organismus Selektionsdrücke auf diesen herrschen. Dieser Selektionsdruck „drängte“ dazu Merkmale auszubilden, die dazu führten mit dem Druck erfolgreicher umgehen zu können. Auf diese Weise konnten sich die Organismen „anpassen“ (dieser Begriff suggeriert eine Aktivität der einzelnen Organismen, die nicht der Fall ist. Es handelt sich eher um einen passiven Prozess: Organismen werden durch natürliche Selektion an ihre Umwelt angepasst). Da, wie Darwin beobachtete, Organismen mehr Nachkommen produzieren als aufgrund der Ressourcenlimitation längerfristig überleben können, kommt es zur Konkurrenz und es gibt Variation im Fortpflanzungserfolg. Diejenigen Individuen mit den „besten“ Merkmalen, können diese an mehr Nachkommen vererben.

Nun sind die meisten Mutationen nachteilig und führen dazu, dass ein Organismus nicht (über-) lebensfähig ist. In den großen Zeiträumen, die für die Evolution Relevanz besitzen, können sich jedoch „positive“ Mutationen ereignen, durchsetzen und verbreiten. Hier deutet sich schon eine Parallele zu Popper an, der die Methode von „Versuch und Irrtum“ als Grundlage von Erkenntnisfortschritt sieht. Man könnte die Mutation als Versuch auffassen. Ist die Mutation nachteilig, hat „man“ sich geirrt. Allerdings hieß das für ursprüngliche Organismen, dass sie sterben mussten. Die entsprechende Situation in der Erkenntnistheorie wird in Kapitel 2.3 näher erläutert.

1.2 Grundthesen der Evolutionären Erkenntnistheorie

Der Gegenstand jeder Erkenntnistheorie ist die menschliche Erkenntnis. Genauer: Es geht „um die Bestimmung von Ursprung, Gewissheit und Umfang sowie um die Geltung menschlicher Erkenntnis.“1 Eine Evolutionäre Erkenntnistheorie bedient sich zur Klärung dieser Fragen Mitteln, die sie aus der Evolutionstheorie, die ich in ihren Grundlagen unter 1.1 skizziert habe, gewinnt. Vor allem spielt die Kategorie Anpassung eine wichtige Rolle für Evolutionäre Erkenntnistheorien und auch die sogenannte ökologische Nische (wenn auch abgewandelt in kognitive Nische des Menschen = Mesokosmos) hat Bedeutung. Grundsätzlich wird in der Evolutionären Erkenntnistheorie davon ausgegangen, dass sich unser Erkenntnisapparat, wie der Rest unseres Körpers, unter Wirkung der Umwelt von einer einfachen zu einer komplexen Struktur entwickelte. Dabei war es für das Überleben, für das Lösen lebenswichtiger Probleme unerlässlich, dass das subjektive Bild der Umwelt mehr oder weniger zur objektiven Umwelt passte. Denn traf dies nicht zu, verringerte sich die Überlebenschance durch die unzureichende realistische Einschätzung der Umwelt. Treffend formulierte es George Gaylord Simpson: „the monkey who did not have a realistic perception of the tree branch he jumped for was soon a dead monkey - and therefore did not become one of our ancestors.“2 Allerdings war es zum Überleben nicht notwendig die Welt so zu erkennen, wie sie tatsächlich ist. Stattdessen reichte es aus, die Welt in einem gewissen Maße korrekt wahrzunehmen. So kann man erklären, weshalb verschiedene Lebewesen unterschiedliche Ausschnitte ihrer Umgebung wahrzunehmen fähig sind. Der Mensch konnte beispielsweise überleben, ohne UV-Strahlung sehen zu können. Man muss bei einer biologischen Betrachtungsweise auch an begrenzte Ressourcen denken und dementsprechend an Trade-offs (Herausbildung eines Merkmals auf Kosten eines anderen) – man kann nicht alles haben. Entsprechend kann man sich auch vorstellen, dass die Vernunft als „Antwort“ auf verschiedene Problemsituationen entstanden sein könnte.

Es gab gewissermaßen einen Selektionsdruck, innovative Ideen, Erkenntnisvermögen zu entwickeln, die das Überleben sicherten. Schließlich müssen unsere menschlichen kognitiven Fähigkeiten in wenigen Millionen Jahren entstanden sein.1

Als Grundthesen der Evolutionären Erkenntnistheorie können folgende angeführt werden:

Die These, dass sich unsere kognitiven Strukturen „als Anpassung an einen bestimmten Realitätsbereich“2 entwickelt haben, wird von Eve-Marie Engels als Anpassungsthese bezeichnet. Sie schreibt auch von der These, die Art sei die Anpassungs- und Selektionseinheit.3 Die Limitationsthese beschreibt die „Begrenztheit unseres Erkenntnisvermögens“, da dieses nur als Anpassung an unsere kognitive Nische, den Mesokosmos, entstanden ist. Die Vorstellung, dass der Zuwachs an Wissen im Laufe der Evolution nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ ist, bezeichnet Engels als Fortschrittsthese.4 Die Organismen erkennen also nicht nur mehr Teile der Realität, sondern erkennen diese auch „besser“. Da realitätsgerechte Erkenntnis als notwendige Bedingung für Überleben gelte, könne man von der „Realitätsadäquatheit unserer Erkenntnis“5 ausgehen (Realitätsthese). Weiter werden unsere apriorischen Kategorien (etwa dreidimensionaler Raum, erleben zeitlichen Ablaufs, Kausalität) als „im Laufe eines phylogenetischen Prozesses als Funktionen unseres Gehirns entstanden“6 betrachtet. Da das Gehirn selbst zufällig durch die Evolution entstanden sei, wird hier von der „»Zerstörung« des Apriori durch die Evolutionäre Erkenntnistheorie“7 gesprochen. Außerdem beschreibt Engels die „These vom »circulus virtuosus« zwischen Erkenntnistheorie und empirischen Wissenschaften“8.

Sie schreibt die Evolutionäre Erkenntnistheorie erhebe keinen Letztbegründungsanspruch und begehe mit ihrer Berücksichtigung empirische Wissens für die Lösung erkenntnistheoretischer Probleme keine petitio principii.9 Vor allem diese These passt gut zu Poppers Kritischem Rationalismus, dessen Fallibilismus den hypothetischen Charakter unseres Wissens hervorhebt und Letztbegründungen jeden Erfolg abspricht (wegen des Münchhausen-Trilemmas nach Albert).

Allerdings muss betont werden, dass die Evolutionäre Erkenntnistheorie keine einheitliche Theorie ist, sondern sie ist ein interdisziplinäres Projekt, das noch strittige Fragen aufwirft, die von den verschiedenen Vertretern unterschiedlich beantwortet werden. Als wichtige Vertreter seien, neben Popper, Donald T. Campbell, Konrad Lorenz, Gerhard Vollmer und Rupert Riedl genannt.

[...]


1 vgl. POPPER, Karl R. 2005/1: Logik der Forschung (LdF). 11. Auflage, Mohr Siebeck Tübingen, S. 237

2 vgl. POPPER 2005/1, S. 3

3 ebd.

1 IRRGANG, Bernhard 2001: Lehrbuch der evolutionären Erkenntnistheorie. 2. Auflage, Ernst Reinhardt Verlag München, S. 18

2 ENGELS, Eve-Marie 1989: Erkenntnis als Anpassung? Eine Studie zur Evolutionären Erkenntnistheorie. 1. Auflage, Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main, S. 34

3 POPPER, Karl R. 1984: Objektive Erkenntnis: ein evolutionärer Entwurf. 4. Auflage, Hoffmann und Campe Verlag Hamburg, S. 274

1 Dieser Teil meiner Hausarbeit stützt sich auf die Vorlesung „Evolutionsbiologie“ von Prof. Dr. Nico Michiels im Sommersemester 2016 an der Universität Tübingen.

1 IRRGANG 2001, S. 12

2 SIMPSON, George Gaylord: Biology and the nature of science. In Science, 11. Janurar 1963, Volume 139, Nummer 3550, S. 84

1 vgl. IRRGANG 2001, S. 536

2 ENGELS 1989, S. 60

3 ebd. S. 61

4 ebd. S. 61

5 ebd. S. 61

6 ebd. S. 61

7 ebd. S. 61

8 ebd. S. 62

9 ebd. S. 62

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Evolutionäre Erkenntnistheorie in Karl Poppers "Objektive Erkenntnis" und die Evolutionstheorie
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen  (Philosophisches Seminar)
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
17
Katalognummer
V507213
ISBN (eBook)
9783346060839
ISBN (Buch)
9783346060846
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Karl Popper hat mit seinem Werk "Objektive Erkenntnis" ein Werk vorgelegt, das der evolutionären Erkenntnistheorie zuzurechnen ist. Unser Erkenntnisapparat ist durch die Auseinandersetzung mit der Welt im Laufe der Evolution entstanden, sodass er uns ermöglicht, uns erfolgreich in der Welt zu bewegen. Die Hausarbeit thematisiert die Evolutionstheorie als naturwissenschaftliche Grundlage dieser Erkenntnistheorie und setzt sich kritisch mit Popper Entwurf auseinander. Sie entstand zu einem Proseminar zu Poppers "Logik der Forschung" 2016 an der Uni Tübingen.
Schlagworte
Karl Popper, Evolution, Evolutionäre Erkenntnistheorie, Erkenntnistheorie, Epistemologie, Objektive Erkenntnis, Induktionsproblem, 3-Welten-Theorie
Arbeit zitieren
Philipp Stein (Autor), 2016, Evolutionäre Erkenntnistheorie in Karl Poppers "Objektive Erkenntnis" und die Evolutionstheorie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/507213

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