Effektivität multikultureller Teams

Eine Analyse empirischer Studien und Handlungsempfehlungen


Bachelorarbeit, 2019
37 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Darstellung und Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffliche Grundlagen
2.2 Effektivität multikultureller Teams
2.2.1 Einflussfaktoren
2.2.2 Arbeitsergebnisse von MKTs
2.2.3 Effektivitätssteigernde und effektivitätssenkende Faktoren
2.2.4 Bedingungen
2.3 Zwischenfazit

3 Kritische Analyse empirischer Studien
3.1 Methodik
3.1.1 Ausgewählte Forschungsmethode
3.1.2 Auswahlkriterien, Suche und Vorgehen
3.2 Nielsen/Nielsen (2013): Top management team nationality diversity and firm performance: A multilevel study
3.3 Maderer et al. (2014): Professional football squads as MCTs:Cultural diversity, intercultural experience, and team performance
3.4 Ergebnisse und Diskussion der Studien

4 Schlussbetrachtungen
4.1 Zusammenfassende Diskussion
4.2 Handlungsempfehlungen für die Praxis
4.3 Handlungsempfehlungen für die Forschung
4.4 Kritische Reflexion

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Effektivitätsmodell für multikulturelle Teams

Abb. 2: Teameffektivität im Vergleich

Tabellenverzeichnis

Tab. 1: Kriterien zur Ergebnisbewertung

Tab. 2: Effektivitätssteigernde Vorteile und effektivitätssenkende Nachteile

Tab. 3: Bedingungen für effektive und ineffektive MKTs

Tab. 4: Zusammenfassung zweier ausgewählter empirischer Studien

Tab. 5: Zusammengefasste Bedingungen für effektive MKTs

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

1.1 Darstellung und Relevanz des Themas

“Multicultural Germany Is on the March“[1] titelte die New York Times 2009 und spielte an auf den Erfolg der kulturell gemischten deutschen Jugendfußballteams. Aber nicht nur im Profisport sind multikulturelle Teams schon lange keine Seltenheit mehr, sondern auch in Unternehmen erfreuen sie sich steigender Beliebtheit.[2]

Die Arbeitsorganisation in Teams ist grundsätzlich auf die stetig komplexer werdende Unternehmensumwelt und den steigenden internationalen Konkurrenzdruck zurückzuführen.[3] Gegenüber Einzelarbeit hat Teamarbeit entscheidende Vorteile, die zu erhöhter Leistung führen können. Als Argumente für die Organisation in Arbeitsgruppen werden oft die verbesserte Informationsverarbeitung und die höheren Motivationsgewinne der Teammitglieder genannt.[4] Die verstärkte Präsenz von MKTs ist wiederum zu großen Teilen bedingt durch die Globalisierung und den technischen Fortschritt. So ist zum Beispiel durch die Erschließung ausländischer Märkte und durch die Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien eine ortsunabhängige Zusammenstellung von MKTs sowohl nötig als auch möglich geworden.[5]

Häufig sind diverse kulturelle Hintergründe in Unternehmen bereits gelebte Realität, egal ob sie gewollt oder ungewollt sind. Jedoch sind MKTs schon lange nicht mehr nur ein Produkt der sich wandelnden Umweltfaktoren, sondern ein gewolltes Mittel zur Steigerung der Effektivität. Beispielsweise sieht Muhtar Kent, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Getränkekonzerns Coca-Cola, die Verschmelzung von Kulturen als Quelle echter Innovation an.[6] Ein weiteres Beispiel ist die Startup-Szene in Deutschland. Laut der Studie „Deutscher Startup Monitor“ hatten 2017 30% aller Mitarbeiter in Startups keinen deutschen Pass und 80% aller befragten Startups planten, die Internationalisierung ihrer Belegschaft weiter voranzutreiben.[7] Schon lange sind klassische Einsatzbereiche von MKTs beispielsweise der Kundenservice, die Produkt- und Organisationsentwicklung oder Qualitätssicherung.[8]

Aufgrund der gegebenen Aktualität und Relevanz von MKTs beschäftigt sich auch die Forschung ausgiebig mit der Thematik. Wissenschaften wie Psychologie, Soziologie, Wirtschaftswissenschaften und Politikwissenschaften erforschen MKTs unter verschiedensten Fragestellungen und Gesichtspunkten.[9] Betrachtet man den Forschungsstand einschlägiger Arbeiten wird ersichtlich, dass MKTs bereits aus vielen theoretischen Perspektiven untersucht wurden.[10] Generell beruhen die meisten Ergebnisse auf Laborexperimenten und sind nur schwer übertragbar auf reale Gruppenprozesse in Organisationen.[11] Empirische Feldstudien sind vergleichsweise deutlich seltener aufzufinden und aufgrund unterschiedlicher Vorgehensweisen, Ausgangslagen, Hypothesen und Schwerpunkte oftmals unterschiedlich zu interpretieren und auszulegen. An diesem Punkt setzt diese Arbeit an. Es geht um eine realitätsnahe Betrachtung von MKTs durch die kritische Auseinandersetzung mit aktuellen, empirischen Studien im Rahmen einer Literaturarbeit. Der Fokus liegt dabei auf der Effektivität von MKTs.

Für den Autor ist die Thematik von persönlichem Interesse, da sie im Laufe seines Studiums Teil des Lehrstoffs war und er selbst des Öfteren Mitglied von MKTs war.

1.2 Zielsetzung der Arbeit

Ziel der Arbeit ist es, die Effektivität von MKTs anhand theoretischer Perspektiven und empirischer Studien genauer zu beleuchten und somit einen Beitrag zum besseren Verständnis der Thematik und dem aktuellen Forschungsstand zu leisten.

Die Forschungsfrage für diese Arbeit lautet daher wie folgt:

- Was sind Ergebnisse ausgewählter empirischer Studien bezüglich der Effektivität von MKTs?

Aus der Zielsetzung ergeben sich folgende Unterfragen, die der genaueren Beantwortung und Gliederung der eigentlichen Forschungsfrage dienen:

- Was sind Einflussfaktoren auf die Effektivität von MKTs?
- Unterscheiden sich die Ergebnisse der empirischen Studien von den Ergebnissen der theoretischen Grundlagen?
- Was für Arbeitsergebnisse liefern MKTs, bzw. wie effektiv arbeiten MKTs?
- Was sind Handlungsempfehlungen für Forschung und Praxis?

1.3 Aufbau der Arbeit

Nachdem in den vorangegangen Ausführungen die Relevanz und Zielsetzung dieser Arbeit erläutert wurde, folgt in Kapitel Zwei der theoretische Hintergrund dieser Arbeit. Es werden zentrale Begriffe erläutert und anschließend Konzepte und Ergebnisse einschlägiger Arbeiten über die Effektivität MKTs dargestellt. Hierfür wird das Untersuchungsmerkmal Effektivität bezüglich drei verschiedener Gesichtspunkte untersucht: Einflussfaktoren auf die Effektivität, Arbeitsergebnisse von MKTs und Bedingungen für ihre Effektivität. Das Kapitel schließt ab mit einem Zwischenfazit, welches die wesentlichen Erkenntnisse aus Kapitel Zwei zusammenfassen soll. Die erlangten Erkenntnisse dienen später dem Abgleich mit den Forschungsergebnissen der empirischen Studien. Des Weiteren wird nötiges Grundwissen dargestellt, welches dem besseren Verständnis der darauffolgenden Literaturanalyse dient.

Kapitel Drei widmet sich der Beantwortung der Forschungsfrage und ihren Unterfragen. Daher handelt es sich um die kritische Auseinandersetzung mit zwei empirischen Studien über die Effektivität von MKTs. Zunächst wird die angewandte Methodik dieser Literaturarbeit erläutert, sprich welches Forschungsverfahren und Vorgehen der Autor wählt, welche Literatur untersucht wird, nach welchen Kriterien sie ausgewählt wird und wie sich mit ihr in Bezug auf die Forschungsfrage auseinandergesetzt wird. Die Ergebnisse der darauffolgenden Analyse werden abschließend tabellarisch zusammengefasst und diskutiert.

Die Schlussbetrachtungen der Arbeit in Kapitel Vier beinhalten eine zusammenfassende Diskussion, welche die Forschungsergebnisse mit den Erkenntnissen der theoretischen Grundlagen in Beziehung setzt und somit ein abschließendes Fazit zieht. Des Weiteren werden auf Basis der erlangten Erkenntnisse Handlungsempfehlungen für die Forschung und Praxis ausgesprochen. Letztlich werden die Grenzen dieser Arbeit erläutert.

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Begriffliche Grundlagen

Im Folgenden werden wichtige Begrifflichkeiten dieser Arbeiten erläutert und definiert, um ein nötiges Grundwissen zu vermitteln und definitorische Abgrenzungen für diese Arbeit festzulegen.

Bei der definitorischen Abgrenzung von MKTs ist die Betrachtung von drei Erkenntnisobjekten formallogisch sinnvoll: Team, Diversität und Kultur.[12]

Der Begriff Team wird im alltäglichen Sprachgebrauch häufig verwendet, insbesondere im Kontext von Gruppensportarten, aber auch für Gruppierungen im beruflichen Umfeld. So ist zum Beispiel die sogenannte „Teamfähigkeit“ oftmals Bestandteil von Stellenanzeigen unterschiedlichster Unternehmen.[13]

Die Charakterisierung von Teams ist in der Wissenschaft von einer Vielzahl von Autoren vorgenommen worden und kommt zu unterschiedlichsten Ergebnissen. Häufig unterscheiden Autoren dabei zwischen den Begriffen „Gruppe“ und „Team“.[14] In dieser Arbeit wird in Anlehnung an Guzzo angenommen, dass ein Team immer eine Gruppe ist, aber eine Gruppe nicht zwingend ein Team.[15]

Strukturmerkmale von Teams und die damit einhergehenden Definitionen des Begriffs unterliegen in einschlägiger Literatur häufig unterschiedlich gesetzten Akzenten.[16] In dieser Arbeit dient Stocks Definition des Begriffs Team dazu, das Verständnis des Teambegriffes innerhalb dieser Arbeit klarzustellen und wesentliche Strukturmerkmale aufzuzeigen: „Der Begriff Team wird im Folgenden definiert als der Zusammenschluss von mehr als zwei Personen, die an der Erreichung eines gemeinsamen Zieles arbeiten und diesbezüglich auf die Zusammenarbeit untereinander angewiesen sind“.[17]

Nachdem der Begriff „Team“ für den Kontext dieser Arbeit definiert und erläutert wurde, folgt nun die begriffliche Erfassung der Diversität.

Nach Milliken und Martins ist der Begriff Diversität als Vielfalt beziehungsweise Verschiedenheit zu verstehen.[18] Diese Verschiedenheit wird in vielen wissenschaftlichen Arbeiten anhand von Dimensionen genauer definiert. Kaiser beispielsweise unterteilt in wahrnehmbare und nicht wahrnehmbare Eigenschaften. Wahrnehmbar sind beispielsweise Alter, Geschlecht und Hautfarbe, während nicht wahrnehmbare Unterscheidungsmerkmale beispielsweise Berufsausbildung, sexuelle Orientierung und kultureller Hintergrund sind.[19]

Das nicht wahrnehmbare Unterscheidungsmerkmal des kulturellen Hintergrundes ist von großer Wichtigkeit für diese Arbeit, schließlich unterscheiden sich die Teammitglieder von MKTs in genau diesem Punkt. Folglich ist eine Klärung des Begriffs Kultur unabdingbar.

Das Phänomen Kultur ist von großer Komplexität geprägt und wird in verschiedensten Wissenschaften analysiert. Bereits in den 50er Jahren nahmen Kroeber und Kluckhohn beispielsweise die Erfassung und Analyse von 164 Definitionen für den Begriff Kultur vor.[20] Zum besseren Verständnis dieser Arbeit reicht jedoch eine einzelne definitorische Erklärung des Begriffes. Jene Definition liefert Hofstede, welcher Kultur definiert als „ die kollektive Programmierung des Geistes, die die Mitglieder einer Gruppe oder Kategorie von Menschen von einer anderen unterscheidet “.[21] Der Fokus von Hofstedes Definition liegt dabei auf den Mitgliedern einer Kultur und ihren Unterschieden untereinander.[22]

Anhand der vorhergehenden Definitionen bezüglich Teams, Diversität und Kultur definiert diese Arbeit MKTs wie folgt:

Es handelt sich um einen Zusammenschluss von mehr als zwei Personen, welche sich im Besonderen durch unterschiedliche kulturelle Hintergründe unterscheiden und zusammen an der Erreichung eines gemeinsamen Zieles arbeiten.

Sucht man nach einer Definition für den Begriff Effektivität findet man unterschiedliche Auslegungen je nachdem in welchem Kontext der Begriff verwendet wird. Da sich diese Arbeit der Effektivität von MKTs widmet ist eine Definition des Begriffes im Teamkontext notwendig. Die in dieser Arbeit zugrundeliegende Definition für Effektivität liefert Simon, welcher Teameffektivität als den Grad der Zielerreichung definiert, folglich das Ausmaß, in dem die Teamleistung der gewünschten Wirkung entspricht.[23]

2.2 Effektivität multikultureller Teams

2.2.1 Einflussfaktoren

Die Konzeptualisierung der Effektivität eines MKT ist äußerst kompliziert, da sie die Komplexität menschlichen Verhaltens und psychologischer Phänomene berücksichtigen muss.[24] Dennoch haben einige Autoren Modelle entworfen, die versuchen, alle Einflussfaktoren, welche auf die Effektivität von MKTs wirken, aufzulisten und zu visualisieren. So auch Tirmizi, an dessen Effektivitätsmodell für MKTs sich diese Arbeit unter anderem orientiert. Sein Modell baut auf einer umfassenden Untersuchung der Thematik auf und vereint Ansätze verschiedener Autoren. Ein besonderer Fokus seiner Arbeit liegt auf der visualisierten Darstellung des bisherigen Forschungsstandes, welche einen Wissenstransfer in die Praxis erleichtern soll.[25]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Effektivitätsmodell für multikulturelle Teams

(Halverson/Tirmizi, 2008, S. 10, eigene Darstellung)

Abbildung Eins zeigt Tirmizis Modell. Anhand dieses Modells wird aufgezeigt, dass Teameffektivität abhängig ist von der Teamstruktur, den Teammitgliedern und den Prozessen innerhalb des Teams. Die Beziehung zwischen Teameffektivität und den Faktoren auf Teamebene wird durch das Maß an Vertrauen, Kohäsion, Wirkungskraft und Engagement beeinflusst, bezeichnet als Teamklima. Des Weiteren wird die Teameffektivität und deren Faktoren auf Teamebene beeinflusst von Variablen der organisatorischen und gesellschaftlichen Einflussfaktoren. Insgesamt stehen alle Einflussfaktoren in Beziehung zueinander und beeinflussen sich gegenseitig.[26]

Die genauen Folgen der oben genannten Einflussfaktoren sind vielfältig erforscht worden. Jedoch sind für die unmittelbaren Zwecke dieser Arbeit einzelne Beispiele ausreichend.

So beeinflusst zum Beispiel die Teamgröße die Effektivität wie folgt. Je mehr Mitglieder, desto mehr Ressourcen stehen einem Team zur Verfügung.[27] Laut Jones und Bearley führt dies jedoch nicht unmittelbar zu einer höheren Effektivität, denn die Nummer an dyadischen Beziehungen innerhalb des Teams erhöht sich exponentiell bei der Steigerung der Anzahl der Teammitglieder. Folglich steigt damit auch die Komplexität des Teams. Sie argumentieren, dass es bei Teams mit mehr als 15 Mitgliedern zu einer schlechteren Leistung des Teams kommen kann.[28]

Ein weiteres Beispiel ist der Einfluss von Zielen. Tirmizi hält besonders die klare Kommunikation von Zielen für wichtig. Keine Absprache und kein genaues Verständnis der gesetzten Ziele innerhalb des Teams können zu Frustration und mangelndem Fortschritt führen. In MKTs ist diese Problematik von erhöhter Wahrscheinlichkeit, da die kulturelle Diversität zu unterschiedlichen Erwartungen und Zielvorstellungen führen kann.[29]

2.2.2 Arbeitsergebnisse von MKTs

Nachdem die auf die Effektivität wirkenden Einflussfaktoren von MKTs anhand eines Effektivitätsmodell herausgearbeitet wurden, widmet sich diese Arbeit nun den Arbeitsergebnissen von MKTs. Gemeint ist der Output von MKTs, beziehungsweise der Grad der Zielerreichung eines Teams. Grund für dieses Vorgehen ist die vorausgehende Definition von Effektivität nach Simon.[30] Bisher wurden mögliche Einflussfaktoren erläutert, aber ob MKTs effektiv oder ineffektiv arbeiten ist noch unklar. Ob und wie MKTs ihre Ziele erreichen, soll Aufschlüsse über ihre Effektivität erbringen.

Betrachtet man den Forschungsstand bezüglich der Arbeitsergebnisse von MKTs wird schnell ersichtlich, dass zuerst ein Blick auf die Kriterien zur Ergebnisbewertung von MKTs entscheidend ist. Denn der Einfluss von kultureller Diversität auf die Ergebnisse von Teams lässt sich nur bewerten, wenn festgelegt ist, anhand welcher Kriterien der Erfolg oder Misserfolg jener Teams gemessen wird. Ohne eine genaue Festlegung kann es schnell zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen kommen.[31]

Jedrzejczyk fasst in ihrer Arbeit den Forschungsstand empirischer Studien zusammen und geht dabei auf Kriterien zur Ergebnisbewertung von MKTs ein.[32] Die folgende Tabelle listet jene Kriterien auf und dient als Orientierung zur Bewertung des Grads der Zielerreichung, sprich der Effektivität eines MKT in dieser Arbeit. Wie in Tabelle Eins zu sehen ist unterscheidet Jedrzejczyk dabei zwischen ökonomischen und sozialen Arbeitsergebnissen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 1: Kriterien zur Ergebnisbewertung

(Jedrzejczyk, 2007, S. 80 und S. 117ff. und die dort genannte Literatur, eigene Darstellung)

2.2.3 Effektivitätssteigernde und effektivitätssenkende Faktoren

Adler und Gunderson beschäftigten sich mit den Arbeitsergebnissen/Effektivität von MKTs und kommen zu folgendem Fazit: „ Multicultural teams can potentially become the most effective and productive teams in an organization. Unfortunately, they often become the least productive”.[33] Diese Aussage basiert auf Forschungen von Kovach, welcher die Produktivität von monokulturellen Teams mit der von MKTs mit jeweils vier bis sechs Personen vergleicht.[34] Wie in Tabelle Eins abgebildet, ist die Produktivität ein ökonomisches Kriterium zur Bemessung der Zielerreichung von Teams. Folglich sind die in Abbildung Zwei dargestellten Ergebnisse eine Grundlage zur Bewertung der Effektivität von MKTs in dieser Arbeit.

[...]


[1] Hughes, 2009.

[2] Vgl. Köppel, 2008, S. 1.

[3] Vgl. Müthel, 2006, S.1.

[4] Vgl. Nerdinger et al., 2014, S.107.

[5] Vgl. Köppel, 2008, S. 26.

[6] Vgl. Coca-Cola Pakistan, 2014.

[7] Vgl. Kollmann et al., 2017, S. 27.

[8] Vgl. Köppel, 2008, S. 9.

[9] Vgl. Köppel, 2008, S. 12.

[10] Vgl. Jedrzejczyk, 2007, S. 31.

[11] Vgl. Numic, 2008, S. 17.

[12] Vgl. Jedrzejczyk, 2007, S. 20.

[13] Vgl. Jäkel, 2008, S. 7.

[14] Vgl. Jäkel, 2008, S. 7f.

[15] Vgl. Jedrzejczyk, 2007, S. 19, zitiert nach Guzzo, 1996, S. 9.

[16] Vgl. Jedrzejczyk, 2007, S. 19.

[17] Stock, 2003, S. 3.

[18] Vgl. Milliken/Martins, 1996, S. 402.

[19] Vgl. Kaiser, 2008, S. 17.

[20] Vgl. Kroeber, Kluckhohn, 1952.

[21] Hofstede/Hofstede, 2011, S. 369.

[22] Vgl. Jedrzejczyk, 2007, S. 10.

[23] Vgl. Simon, 2002, S.12.

[24] Vgl. Halverson/Tirmizi, 2008, S. 9.

[25] Vgl. Halverson/Tirmizi, 2008, S. 9.

[26] Vgl. Halverson/Tirmizi, 2008, S. 9f.

[27] Vgl. Halverson/Tirmizi, 2008, S. 12.

[28] Vgl. Jones/Bearley, 2001, S. 57.

[29] Vgl. Halverson/Tirmizi, 2008, S. 12.

[30] Vgl. Kapitel 2.1: Definition Effektivität

[31] Vgl. Jedrzejczyk, 2007, S. 117.

[32] Vgl. Jedrzejczyk, 2007, S. 80 und S. 117ff.

[33] Adler/Gunderson, 2008, S. 140.

[34] Vgl. Adler/Gunderson, 2008, S. 140, in Anlehnung an Kovach.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten

Details

Titel
Effektivität multikultureller Teams
Untertitel
Eine Analyse empirischer Studien und Handlungsempfehlungen
Hochschule
Fachhochschule Münster
Note
2,0
Autor
Jahr
2019
Seiten
37
Katalognummer
V507236
ISBN (eBook)
9783346068903
ISBN (Buch)
9783346068910
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Multikulturelle Teams, Effektivität, Internationale Teams, Interkulturelle Teams, Multikulturelle Arbeitsgruppen, Multikulturelles Zusammenarbeiten, Multikulturelles Management, Effektive multikulturelle Teams, Effektive Teamarbeit, Teamarbeit, Multikulturelle Teamarbeit
Arbeit zitieren
Tristan Schelte (Autor), 2019, Effektivität multikultureller Teams, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/507236

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