Das Männlichkeitsbild in den 1980er Jahren in England. Männlichkeitsbilder im Film "Billy Elliot- I will dance" von Stephen Daldry


Hausarbeit, 2019

15 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung

1. Einführung in die Men’s studies
1.1. Definition der Begriffe Sex und Gender
1.2. Definition von Männlichkeit nach dem Duden
1.3. Definition von Männlichkeit nach Connell
1.4. die hegemoniale Männlichkeit

2. Krise der Männlichkeit

3. Filmanalyse
3.1. Inhaltsangabe
3.2. Analyse Billy Elliot
3.3. Analyse Mr. Elliot
3.4. Analyse Tony Elliot
3.5. Analyse Michael

4. Fazit

Literaturverzeichnis

Einleitung

Wir kennen das alle, ständig wird in unserer Gesellschaft bewusst oder unbewusst eine Rollenverteilung zwischen Mann und Frau gemacht. ,,Männer sind die Hauptverdiener, Frauen sind die Hausfrauen‘‘. Durch diese Denkweise rutscht man leicht in eine Identitätskrise.

Das sind diese typischen Klischees: ,, Jungs spielen Fußball und Mädchen spielen mit Puppen, Jungs werden Handwerker und Mädchen werden Hausfrauen‘‘. Da es in unserer Gesellschaft immer noch dieses Schubladendenken gibt, ist es schwer und kostet viel Mut auch als Mädchen oder Frau zu sagen: ,, Ich möchte Handwerkerin werden, wenn ich groß bin‘‘ oder als Junge oder Mann zu sagen: ,,Ich möchte Tänzer werden‘‘. Obwohl man glaubt, dass es als Frau viel schwerer ist, sich in der Gesellschaft durchzusetzen, haben es die Männer genauso schwer. Männer versuchen auch der idealen Vorstellung des Mannes zu entsprechen. Hierbei stellt sich die Frage: Gibt es ein perfektes Bild eines Mannes bzw. wie sollte ein perfekter Mann sein?‘‘.

Lange war es für die Männer der Arbeiterklasse in den 1980er Jahren bekannt was für sie ,,männlich‘‘ ist und was ,,unmännlich‘‘ ist.

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Wandel des Männlichkeitsbildes in den 1980er Jahren in England. Als Grundlage der Analyse dienen vor allem die dargestellten Männlichkeiten in Stephen Daldrys Film Billy Elliot – I will Dance. Der Film zeigt vor dem Hintergrund des Bergarbeiterstreiks in dem Jahr 1984, verschiedene Formen der Männlichkeit, die an Hand des Konflikts zwischen Billy und seinem Vater und seinem Bruder einander gegenübergestellt sind.

Um die Fragestellung dieser Hausarbeit und auch den Film besser zu verstehen, habe ich mich mit den Gender Studies auseinandergesetzt. Als Beispiel hierfür habe ich den Film ,,Billy Elliot- I will dance‘‘ von Stephen Daldry verwendet.

Die nachfolgende Arbeit befasst sich mit dem Männlichkeitsbild in den 1980er Jahren in England anhand des Filmbeispiels ,,Billy Elliot- I will dance‘‘. Anfangs werden Begrifflichkeiten und Definitionen, die wichtig für diese Hausarbeit sind erläutert um den Begriff der Männlichkeit und auch die Rolle des Mannes zu verstehen.Anschließend werde ich auf die Inhaltsangabe eingehen um den Kontext besser zu verstehen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Analyse der relevantesten Figuren. Wichtig ist hierbei die Figur von Billy Elliot, seinem besten Freund Michael und natürlich sein Vater und auch sein Bruder.

1. Einführung in d ie Men’ s studies

1.1 Definition Sex und Gender

Die Definition von Sex und Gender stellt im deutschsprachigen Raum seit den 1970er Jahren ein erhebliches Problem dar. Die Begriffe Sex und Gender werden ,,mit vermeintliche biologischen Eigenschaften erklärt und begründet‘‘ (Ebeling, 2006, S. 282). Frauen würden durch ihre Gebärfähigkeit zu Monogamie neigen und Männer wären ,,prädestiniert‘‘ und würden dazu neigen außerhalb des Hauses zu arbeiten und ihre Familien zu ernähren so werden sie zur Polygamie zugeordnet.

Die Lösung ist hierbei die Trennung von den Begriffen Sex und Gender. Der Begriff Gender gilt übersetzt als die soziale Konstruktion. Der Begriff Sex gilt übersetzt als das biologisch, körperlich bestimmbare Geschlecht. Dazu stellt sich die Frage wo der Begriff Sex aufhört und der Begriff Gender anfängt. So lassen sich die Begriffe Sex und Gender nach Ebeling unterscheiden:

,, Sie unterscheiden neben dem biologischen Geschlecht (Sex) die soziale Zuordnung zu einem Geschlecht (sex category) und das soziale Geschlecht (Gender). Die soziale Zuordnung fokussiert die Darstellung der Geschlechtszugehörigkeit, beispielsweise durch ‚kulturelle Genitalien‘ wie Handtaschen, Aktenkoffer, Make-up, Schlips, Kleidung, Frauenzeitschriften etc. Das soziale Geschlecht werde durch situationsspezifische Interaktion zwischen Individuen hergestellt, wobei der Fokus auf dem Erkennen und dem Zuschreiben von Geschlechtszugehörigkeiten liege ‘‘ (Ebeling, 2006, S. 284).

1.2 Definition von Männlichkeit nach dem Dudens

Laut dem Duden definiert man den Begriff Männlichkeit so:

1. männliches Wesen
2. a. das Mannsein in Bezug auf die Potenz, Zeugungsfähigkeit
b. (verhüllend) männliche Geschlechtsteile

Die Definition aus dem Duden ist sehr allgemein gehalten. Der Begriff ,,Männlichkeit‘‘ richtet sich nach dem Duden auf die Zeugungsfähigkeit und auch auf das Geschlechtsteil.

1.3 Definition von Männlichkeit nach Connell

In den Definitionen von Connell über die Männlichkeit beschreibt sie verschiedene Arten. Laut Connell kennen alle Gesellschaften die kulturellen Bewertungen des Geschlechts, jedoch gibt es nicht allen Kulturen das Konzept der ,,Männlichkeit‘‘. Im modernen Gebrauch des Begriffes ,,Männlichkeit‘‘ hängt das Verhalten davon ab, was für ein Typ Mensch man ist (2015, S.121).

Connells eigene Definition von dem Begriff ,,Männlichkeit‘‘ ist wie folgt:

,,Das Konzept der Männlichkeit ist erst im 19. Jahrhundert mit der bourgeoisen Ideologie entstanden, weil man vor der Zeit nicht davon ausgegangen ist, dass Frauen und Männer Träger und Trägerinnen polarisierter Charaktereigenschaften sind. Dieser Gedanke ist nach Connell die Voraussetzung für das Konzept der Männlichkeit, weil die Männlichkeit nicht ohne den Gegenbegriff Weiblichkeit existieren könnte‘‘ ( Connell, 2015, S. 121)

Die Begriffe ,,männlich‘‘ und ,,weiblich‘‘ gehören laut Sigmund Freud ,,in der Wissenschaft zu den verworrensten‘‘ (Connell, 2015, S.47).

Connell geht von vier hauptsächlichen Strategien aus, die die Definition von Männlichkeit verfolgen, um eine männliche Person zu charakterisieren. Diese vier Strategien unterscheiden sich in ihrer Logik, aber können in der Praxis auch miteinander kombiniert werden. Die erste Strategie ist die ,, essentialistische Definition ‘‘. Diese soll das Grundprinzip von Männlichkeit ausmachen, aber auch erklären wie das Leben von Männern ist. Hierbei hat Freud die Aktivität der Männlichkeit mit der Passivität der Frau gegenübersetzte, jedoch würde dies die Gleichsetzung vereinfachen. Der Nachteil dieser Strategie ist, dass sich ,,Essentialisten‘‘ kaum oder gar nicht einigen können.

Die zweite Strategie ist ,, die positivistische Sozialwissenschaft ‘‘ und ,,hat den Anspruch, Fakten zu produzieren und strbt deshalb nach einer einfachen Definition von Männlichkeit (…)‘‘ ( Connell, 2015, S.121). Dieser Ansatz definiert die Männlichkeit wie folgt: ,,männlich ist, wie Männer wirklich sind‘‘.

Jedoch gibt es bei diesem Ansatz auch drei Schwierigkeiten.

Die erste Schwierigkeit ist, dass es keine Beschreibung ohne einen Standpunkt gibt, so wie bei der Erkenntnistheorie. Das heißt, dass die Definition keinen Standpunkt hat. Es ist nur eine Annahme.

Die zweite Schwierigkeit ist, dass es sowieso eine Aufteilung der jeweiligen Geschlechter bedarf, um aufzulisten, was Männer und Frauen machen. Die positivistische Strategie beruht sich hierbei auf eine ,, soziale Attribution mit eher klischeehafter Geschlechtstypologie‘‘, welche eigentlich von dieser Strategie erforscht werden soll ( Connell, 2015, S.122).

Das dritte Problem ist, dass so eine Männlichkeitsdefinition verhindert, dass man Frauen auch als ,,männlich‘‘ oder Männer als ,,weiblich‘‘ beschreiben könnte.

Laut Connell benötige man die Begriffe ,,männlich und weiblich‘‘, da man direkt von ,,Frauen und Männern‘‘ reden könne.

In dem dritten Ansatz redet man von ,, normativen Definitionen ‘‘, die sich an den Definitionen der Geschlechtsrollentheorie orientieren. Dieser Ansatz geht von der These aus ,, Männlichkeit ist, wie Männer sein sollten‘‘ (Connell, 2015, S.122). In diesem Ansatz geht es die Männerrolle, die in Musterbeispielen oder die in Medienuntersuchungen vorkommen. Connell findet die Definition etwas schwierig, da wenige Männer die Forderung der Männerrolle erfüllen und der Zusammenhang rutscht ihrer Meinung nach Geschlechtsrollentheorien in den Essentialismus. Hierbei stellt sich die Frage, inwiefern eine Norm ausschlaggebend ist, die die Mehrheit der Männer nicht wirklich erfüllen kann (Connell, 2015, S.123).

Der vierte Ansatz sind die ,, semiotischen Ansätze ‘‘. In diesem Ansatz wird die Männlichkeit durch ein System nach symbolischen Differenzen definiert. Dies besagt, dass die ,,Männlichkeit im Endeffekt als Nicht-Weiblichkeit defininiert‘‘ wird (vgl. Connell, 2015, S. 123). In diesem Ansatz orientiert man sich an der strukturellen Linguistik. Auch an diesem Ansatz sieht Connell eine Schwierigkeit. Die Männlichkeitsdefinition ist objektiv und auf die Beziehungen (z.B. die Position gegenüber dem weiblichen Geschlecht) gehen sie nicht ein.

Abschließend definiert Connell den Begriff der ,,Männlichkeit‘‘ als ,,eine Position im Geschlechtsverhältnis, die Praktiken, durch die Männer und Frauen diese Position einnehmen, und die Auswirkungen dieser Praktiken körperliche Erfahrung, auf Persönlichkeit und Kultur‘‘ (Connell, 2015, S.124).

Connell schlägt ein dreistufiges Modell vor, um die Struktur des Geschlechts zu erklären. Diese unterscheidet sie in Macht, Produktion und die emotionale Bindungsstruktur.

a) Machtbeziehungen: Hierbei stellt sie die Unterordnung der Frauen und die Dominanz der Männer in der westlichen Geschlechtsordnung. Diese wird in der Frauenbewegung auch als ,,Patriarchat‘‘ bezeichnet und trotz der Frauenbewegungen und dem Feminismus, immer noch erhalten. Für die patriarchale Macht bereitet dies nur Probleme. Hierbei stellen sie die Frage nach Legitimität (vgl. Connell, 2015, S. 127)
b) Produktionsbeziehung: Diese beschreibt die geschlechtliche Arbeitsteilung, welche nicht nur die Ungleichheit bei den Löhnen meint, sondern auch das ungleiche Kapital. Durch die geschlechtliche Arbeitsteilung gibt es zum größten Teil nur männliche Personen in den Führungspositionen. Dies bringt nach Connell zwangsläufig einen geschlechtsbezogenen Akkumulationsprozess mit sich (vgl. Connell, 2015, S.127).
c) emotionale Bindungsstruktur: Ein Aspekt der Geschlechterordnung sind die Praktiken, welche das sexuelle Begehren, sei es heterosexuell oder homosexuell, formen und umsetzen. Laut Freud ist die sexuelle Begierde eine emotionale Energie, die an ein Objekt geheftet ist (vgl. Connell, 2015, S.128).

Ein weiterer Aspekt, denn Connell erwähnt ist, dass man bei der Struktur des Geschlechtes auch an anderen Faktoren anhalten muss. Hierbei überschneidet sich das Geschlecht auch an den Faktoren wie der Rasse oder der Klasse (z.B. weiße Männer sind den schwarzen Männern übergeordnet).

So kann man laut Connell das Geschlecht nur dann verstehen, wenn man darüber hinausgeht und auch umgekehrt.

,,Wir können Fragen der Klasse, der Rasse oder der globalen Ungleichheit nicht ohne einen permanenten Rückgriff auf Geschlecht begreifen. Die Beziehungen zwischen den Geschlechtern sind ein wesentlicher Bestandteil der sozialen Strukturen, und Geschlechterpolitik ist einer der Hauptfaktoren unseres kollektiven Schicksals‘‘ (Connell, 2015, S.129).

1.4. Die hegemoniale Männlichkeit

Um der Begrifflichkeit ,,hegemoniale Männlichkeit‘‘ folgen zu können wird erstmal der Begriff Hegemonie definiert.

Der Begriff Hegemonie stammt aus der Analyse der Klassenbeziehungen von Antonio Gramsci und bezieht sich auf gesellschaftliche Dynamik (vgl. Connell, 2015, S. 130). In Gramscis Theorie ist dies eine Form von Männlichkeit, welche die Führungsposition einnehme und die anderen Männlichkeiten unterordne.So definiert Connell den Begriff ,,Hegemoniale Männlichkeit‘‘ wie folgt:

,, Hegemoniale Männlichkeit kann man als jene Konfiguration geschlechtsbezogener Praxis definieren, welche die momentan akzeptierte Antwort auf das Legitimitätsproblem des Patriarchats verkörpert und die Dominanz der Männer sowie die Unterordnung der Frauen gewährleistet (oder gewährleisten soll) ‘‘ (Connell, 2015, S. 130).

Da man bei dem Begriff Männlichkeit auch auf die Rasse und die Klasse geachtet hat, ging man von unterschiedlichen Formen der Männlichkeit aus. Hierbei achtet man auf die schwarze und weiße Männlichkeit, aber auch an die Klassen (z.B. die Arbeiterklasse). Connell sieht aber hier die Gefahr der Vereinfachung, da es nicht ,,nur eine schwarze Männlichkeit‘‘ gibt (vgl. Connell, 2015, S.130). Diese Hegemonie wird laut Connell nicht von den mächtigsten Männern der Gesellschaft vertreten. Es reiche hierbei auch ein Vorbild (z.B. ein Phantasiegestalten) aus. Um die Hegemonie zu erschaffen muss trotzdem eine Verbindung zwischen der institutionellen Macht und dem kulturellen Ideal hergestellt werden. So verschaffen sich die Führungsebenen von Wirtschaft, Militär und Politik ihre Hegemonie durch ihren Anspruch auf Autorität und schützen sich so vor z.B. feministischen Angriffen. Dies sei laut Connell aber nur eine ,,derzeitig akzeptierte‘‘ Strategie. Denn sollte die Basis der Vorherrschaft durch eine neue Gruppe ersetzt werden, verliert diese ihre Autorität.

Zusammenfassend kann man zu der hegemonialen Männlichkeit sagen, dass eine Gruppe von Männern diese verkörpert und die andere Gruppe sich dieser unterordnen muss. Zu der wichtigsten Gruppe der ,,Untergeordneten‘‘ gehören die homosexuellen Männer. Diese haben immer noch mit Diskriminierung und Gewalt zu kämpfen. Außerdem werden sie aus der Sicht der hegemonialen Männlichkeit mit der Weiblichkeit in Verbindung gesetzt. So geraten sie an ,, das unterste Ende der männlichen Geschlechterhierachie‘‘ (Connell, 2015, S.132). Jedoch sind homosexuelle nicht die einzige Gruppe, die sich untergeordnet fühlen. Es gibt eine große Anzahl an Gruppen, die sich den ,,Stärkeren‘‘ unterordnen und so werden sie oftmals beleidigt, wie z.B. ,,Feigling, Hosenscheißer‘‘ etc. (Connell, 2015, S. 133).

Die Komplizenschaft ist auch einer der Gruppen, die nicht zu der hegemonialen Männlichkeit gehört. Der einzige Unterschied zu den anderen Gruppen jedoch ist, dass die Mehrheit, von der hegemonialen Männlichkeit profitieren. So nehmen sie an der ,,patriarchalen Divinde‘‘ teil und profitieren von den Vorteilen, die sich aus der Unterdrückung der Frauen gewinnen (Connell, 2015, S. 133).

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Details

Titel
Das Männlichkeitsbild in den 1980er Jahren in England. Männlichkeitsbilder im Film "Billy Elliot- I will dance" von Stephen Daldry
Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Note
2,0
Autor
Jahr
2019
Seiten
15
Katalognummer
V507380
ISBN (eBook)
9783346057563
ISBN (Buch)
9783346057570
Sprache
Deutsch
Schlagworte
männlichkeitsbild, jahren, england, männlichkeitsbilder, film, billy, elliot-, stephen, daldry
Arbeit zitieren
Mevanur Güven (Autor), 2019, Das Männlichkeitsbild in den 1980er Jahren in England. Männlichkeitsbilder im Film "Billy Elliot- I will dance" von Stephen Daldry, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/507380

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