Dion von Prusa und seine politischen Entscheidungen


Hausarbeit, 2008

11 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung
1.1 Dion Chrysostomos und sein Umfeld
1.2 Zielsetzung dieser Arbeit

2. Dions Bauprojekt
2.1 Das Versprechen
2.2 Der innerstädtische Konflikt
2.3 Dions Lösung zum Konflikt

3. Fazit

Literaturverzeichnis

1.Einleitung

1.1 Dion Chrysostomos und sein Umfeld

Dion Chrysostomos, auch genannt Dion von Prusa, war ein angesehener Philosoph und Politiker in Rom und seiner Heimatstadt Prusa. Er lebte ungefähr im Jahre 40- 120 nach Christus1. Sein Beiname bedeutet im Griechischen so viel wie „Goldmund“. Über Dions Leben stehen in erster Linie seine achtzig Reden als Quellen zur Verfügung. Somit sind manche seiner Lebensabschnitte gut nachweisbar, wie zum Beispiel die Jahre nach seiner Restitution, auf die später konkreter eingegangen wird. Die anderen Lebensabschnitte können teils nur durch Interpretation und Kontext erschlossen werden. Geboren wurde Dion in der Kleinstadt Prusa am Olympos, das zur römischen Provinz Bithynien gehörte. Heute steht dort die Stadt Bursa in der nordwestlichen Türkei. Prusa war eine Stadt die nicht unbedingt an erster Stelle stand, sondern viel mehr hinter Städten wie z.B Nikomedia, Apameia oder Nikaia weit zurück stand. Jedoch nimmt nur allein Apameia als römische Bürgercolonie eine bevorzugte Stellung ein. Die übrigen sind Unterthanstädte und als solche dem Regiment des römischen Statthalters unterworfen.2 Erst viele Jahrhunderte später gewann Prusa an Bedeutung, als es zum osmanisch-türkischen Brussa wurde. Da Prusa ein sehr fruchtbares Land hatte, gab es somit auch viele Bürger die dadurch an Wohlstand gelangen. Aus den Früchten der reichgesegneten Gegend hatte auch Dions Vater seinen Wohlstand. Er gehörte zu den wohlhabendsten Menschen Prusas. Der Name des Vaters war Pasikrates3. Dions Mutter hingegen stammte aus einer noch wohlhabenderen Familie.

Über Dions Großvater erfährt man, dass er ebenfalls ein sehr wohlhabender war, der jedoch sein ganzes Vermögen für gemeinnützige Zwecke ausgegeben hatte.4 Sowohl die Familie von Dions Vater als auch von seiner Mutter, besaßen über mehrere Generationen das römische Bürgerrecht. Dementsprechend besaß auch Dion von Prusa das römische Bürgerrecht. Das Bürgerrecht war hochangesehen und war unter anderem die Voraussetzung für das aktive und passive Wahlrecht der freien Männer in den Volksversammlungen. Den genauen Bildungsweg von Dion Chrysostomos kennen wir nicht, jedoch lässt sich aufgrund seiner wohlhabenden Familie schließen, dass er eine Bildung nach dem damals geltenden Kanon bekommen hat.5 Dies bedeutet er habe sich wohl nach dem Grundstudium der Grammatik mit Dialektik, Rhetorik und Philosophie beschäftigt. Unter dem damaligen Kaiser Titus, lebte Dion offenbar in Rom wo er für politische Aspekte eingesetzt wurde. Offenbar schrieb Dion über die sexuelle Beziehung des Kaisers Titus mit Melankomas. Melankomas war ein damaliger griechischer Boxer, der Beste seiner Zeit. Dion galt auch als Feind des nach Titus kommenden Kaisers Domitian. Ihm wird vorgeworfen, Domitians verschwörerischen Schwager (T.Flavius Sabinus6 ) beraten zu haben. Daraufhin schickte Domitian im Jahre 82, Dion ins Exil. Er verbannte ihn nicht aus dem ganzen römischen Imperium sondern nur aus Rom, Italien und aus seiner Heimat Bithynien. In dieser Zeit wanderte Dion von Stadt zu Stadt, lehrte die Menschen und hielt seine Reden. Dion wanderte circa 14 Jahre herum, da seine Verbannung von Kaiser Nerva aufgehoben worden ist, welcher im Jahre 96 seinen Kaiserposten antrat. Als Dion wieder zu seiner Heimatstadt zurückkehrte, wird er nicht sehr freundlichen von den Bürgern empfangen. Er rechtfertigt sich mehrere Male vor dem Publikum und versucht seinen Stellenwert aufrecht zu erhalten. So heißt es in der Or.42: Dennoch schlage ich selbst bald diesen, bald jenen Weg ein. Blicke ich nämlich auf mich selbst und auf meine Unerfahrenheit- praktisch in allen Dingen, ganz besonders aber in der Redekunst-, komme ich mir wie ein Laie vor und will in Zukunft das Leben eines Privatmannes führen. Sehe ich aber auf die anderen, die sich um mich bemühen und mich als Redner einladen, muß ich wohl oder übel vermuten, daß irgendetwas an mir Beachtung verdient und es mir, ohne daß ich es merke, ähnlich geht wie einigen Tieren, die für die Menschheit nützlich sind, weil sie, ohne es zu wissen, ein Mittel zur Heilung von Krankheiten in sich tragen, sei es in der Galle, im Blut, im Fett oder in den Haaren…..“ 7. Des weiteren befürchtet Dion, das Volk lasse ihn nur Reden halten, damit sie Fehler finden und ihn bloßstellen können. So heißt es weiter: „ So ist es vielleicht auch bei mir. Man nötigt mich, bei jeder Gelegenheit eine Rede zu halten, aber nicht, weil man meine Worte brauchte- man sucht etwas anderes….“8. Allgemein lässt sich sagen, dass Dion nach dem Exil zwar immer noch ein vernünftig orientiertes Leben anstrebte, jedoch die politischen Tätigkeiten nun in seinem Vordergrund standen. Hier kommen unter anderem die Bauprojekte hinzu, welche in den nachfolgenden Kapiteln bearbeitet werden.

Nachdem Kaiser Nerva starb, wurde Dion ein guter Freund des nachfolgenden Kaisers Trajan. Aus seiner letzten Lebensperiode erfahren wir, dass Dion die Nachricht vom Tod Domitians in einem römischen Heerlager erfuhr, indem er sich aufhielt. Zu Dions letzten Lebensjahre gibt es kaum Überlieferungen. Einzig allein ein Briefwechsel zwischen Trajan und Plinius den Jüngeren9. Den genauen Tod kann man somit nicht datieren, aber man schätzt das Todesjahr zwischen 115 und 120.

1.2 Zielsetzung dieser Arbeit

Dion Chrysostomos war nicht nur als Redner oder Philosoph bekannt, sondern vielmehr als Politiker. Besonders nach der Rückkehr aus dem Exil widmete er seine Zeit der lokalen Politik. Projekte wie die städtische Getreideversorgung oder die Verschönerung der Stadt waren nur Teil seiner Aufgaben. Dass man als Politiker bei falschen Entscheidungen in Konflikt mit den Bürgern kommen kann, hat Dion an eigenem Leib erfahren müssen. So hatte sich Dion wegen der städtischen Getreideknappheit vor einer wütenden Menschenmenge zu verantworten. Sie steckten sein Haus fast in Brand und bewarfen es mit Steinen.10 Das zweite Tätigkeitsfeld, die Verschönerung der Stadt, wird in dieser wissenschaftlichen Arbeit genauer untersucht. Da insbesondere der öffentliche Bausektor in Städten wie Pontus et Bithynia für Korruption und Unterschlagung bekannt war, entpuppte sich auch diess Projekt als nicht selbstverständlich. Somit ergeben sich folgende Leitfragen auf welche in den nächsten Kapiteln näher eingegangen wird:

- Um welches Bauprojekt handelt es sich genau?
- Welche Probleme ergaben sich für Dion selbst?
- Welchen Lösungsansatz hat er für die Probleme?

2. Dions Bauprojekt

2.1 Das Versprechen

Nach der Rückkehr Dions aus dem Exil im Jahre 10111, musste er sich zunächst gegenüber dem Volk rechtfertigen. Die Stadtverwaltung bezeichnet ihn als „Fremden“. Daraufhin versprach Dion sich nur noch der Stadt und deren Bedürfnisse zu widmen. Um seine Heimatliebe dem Volk zu beweisen, versprach Dion ein größeres Bauprojekt. Um welchen Typ Bauprojekt es handelt ist nicht ganz klar, jedoch spricht Dion in seiner Or.41 An die Apameer: Über die Eintracht, von einer sogenannten Säulenhalle, welcher er auch Stoa12 nennt. Da Dion einen sehr guten Draht zu höheren Instanzen der Politik hatte, konnte er zugunsten seines Plans einen Brief seines Kaisers Trajan vorweisen, in welchem er sich dazu äußert, Prusa verschönern zu wollen. Man muss hier aber auf den Widerspruch hinweisen, welcher zwischen Dions Moralphilosophie und seiner praktischen Politik stattfindet. Als Philosoph interessieren ihn nicht unbedingt die materiellen Güter sondern viel mehr die sittlichen Güter. Als Politiker jedoch, stellt er sich auf den Stadtpunkt der gewöhnlichen Meinung. Somit ist nicht einmal der materielle Nutzen in seinem politischen Vordergrund, sondern viel mehr die sinnliche Pracht und Schönheit seiner Heimatstadt Prusa.13 Da bekannter Weise zuerst die römische Obrigkeit um Erlaubnis gefragt werden musste, nahm Dion den Kontakt zum Prokonsul auf. Er unterbreitete ihm seinen Bauplan. Eine weitere Chance mit der Kontaktaufnahme zum Prokonsul sah Dion in finanzieller Hinsicht. Er selbst hatte kaum finanzielle Mittel und wusste, falls er den Prokonsul überzeugen kann, dass ihm somit auch finanzielle Hilfe entgegenkommen würde. Dion bekam daraufhin nicht nur die Erlaubnis um Gebäude bauen zu dürfen, sondern wie erhofft eine finanzielle Unterstützung.14 Der Prokonsul berief daraufhin eine Volksversammlung ein, in der Dion seine Pläne und sein Vorhaben vortrug. Hier sieht man wie wichtig es für Dion war, ein gutes Verhältnis zu höheren politischen Instanzen zu pflegen. Wie wichtig der finanzielle Aspekt genau war, Dion in seinen Reden. So spricht er: „Aber es geht zwischen uns jetzt darum, die Vaterstadt nicht zu betrügen un d das Versprechen 15, das ich ganz aus freien Stücken gegeben habe, nicht zu b rechen- es ist allerdings nicht leicht einzulösen und mit recht großen finanziellen Opfern verbunden-, und das ist in meinen Augen eine schwierige Sache, die sorgfältig Überlegung erfordert. Denn nichts bedrückt einen mehr als solch eine Verpflichtung, für keine Schuld zahlt man höhere Zinsen als für ein solches Anerbieten. Gerade das ist jene häßliche und bittere Art des Darlehens, glaub ich, wenn das Anerbieten durch verzögerte Zahlung zur Schuld wird, die in jedem Fall diejenigen, die schweigen, noch dringlicher einfordern als die lauten Schreier.“ 16 Da es sich um ein Versprechen Dions zu einem Bauvorhaben handelt, tritt hier ein besonderes römisches Recht in Kraft. Die sogenannte „hyposchesis“. Ein Bürger verspricht den Bürgern ein öffentliches Gebäude zu bauen oder zu reparieren. Manchmal unentgeltlich, öfters aber mit den Mitteln die ihm sein Volk zur Verfügung stellt.17 Wenn es einmal versprochen wurde, muss das Bauvorhaben auch beendet werden.

2.2 Der innerstädtische Konflikt

Nachdem die Bauten nach und nach angegangen wurden, erwies sich das Projekt doch komplizierter als gedacht. Was den meisten Bürgern zu Beginn nicht klar war, dass die alten Bauten niedergerissen werden mussten, um so Platz für die neuen Bauten zu schaffen. Die Vorwürfe um Dion verstummten nicht, sodass er auch unter seinen treuen Genossen an Popularität verlor. Sie bezeichneten ihn, wie es in politischen Konflikten üblich war, als Tyrann.18 Zu einem der bekanntesten Beispiele gehört die sogenannte „Schmiede des Soundso“. Hierbei handelte es sich um einen Schmied, dessen Werkstatt dem Bauprojekt zum Opfer fiel. Die Schmiede wurde eben für ein neues Gebäude abgerissen. Dieses Vorhaben sorgte für Empörung unter dem Volk. Man kann somit erschließen, dass der Verkauf der Schmiede nicht aus freiwilligen Stücken erfolgte. Dion rechtfertigte sich mit dem schlechten Zustand der Schmiede. Die Schmiede sei sehr heruntergekommen gewesen und wäre sowieso irgendwann eingestürzt. So wurde aus der Verschönerung Prusas für die einfachen Bürger eine soziale Last daraus. 19 Die Situation um das Bauprojekt spitze sich immer weiter zu. Nach dem der Rat und die Volksversammlung im Streit lagen, wurden die Volksversammlungen so extrem, dass diese vom römischen Prokonsul verboten worden sind. Dieses Verbot hob jedoch der Prokonsul Varenus Rufus auf. Zu Beginn der Or.48 von Dion, fordert er das Volk auf, Dankbarkeit gegenüber Varenus Rufus zu zeigen : „An erster Stelle, ihr Leute, ist es unsere Pflicht, dem edlen Varenus dankbar zu sein, einmal wegen der Gunst, die er der Stadt im allgemeinen erwiesen hat, aber auch deswegen, weil er unserem Wunsch, wieder eine Volksversammlung abzuhalten, bereitwillig, ja sogar mit Freuden stattgegeben hat. So handelt nur jemand, der euch Vertrauen schenkt und weiß, daß ihr dieses Recht zu keinem verkehrten Zwecke mißbrauchen werdet.“20 Ebenfalls fordert Dion durch folgende Worte einen milde Reaktion gegenüber dem Prokonsul in der Versammlung auf : „In dieser Stunde ist es also eure Aufgabe, seine Meinung21 nicht Lügen zu strafen, sondern euch in der Versammlung diszipliniert und ordentlich aufzuführen: zunächst einmal, denke ich, gegenseitig Freundschaft und Eintracht zu üben und, wenn er auf eure Einladung hin hier erscheint, die anderen Fragen, über die ihr euch so lautstark ereifert, zu vertagen. Denn er wird sich schon von sich aus eure öffentlichen Probleme vornehmen, selbst wenn ihr ihn daran hindern wolltet.“22 Das Volk soll vor allem Eintracht und Freundschaft gegen über dem Prokonsul verüben und die Probleme die sie mit ihm haben, auf ein anderes Mal zu vertagen. Jetzt stellt sich die Frage, um welche Probleme es sich hierbei handeln, die das Volk gegenüber dem Prokonsul Varenus nicht äußern sollte. Auf diese Frage antwortet Dions schließlich in Absatz 9: „Glaubt ihr, daß Leuten, die unseins sind, Marktplatz, Theater, Gymnasien, Hallen und Gelder etwas nützen? Nicht das ist es, was eine Stadt schön macht, sondern Selbstzucht, Freundschaft und gegenseitiges Vertrauen. Tadelt ihr aber den Rat, die führenden Männer, die gewählten Beamten, tadelt ihr damit nicht euch selbst? Denn wenn schon die Besseren unter euch schlecht sind, was soll man da erst von den anderen denken?“ > Sollen wir also verloren geben, was unser ist?> Das verlangt keiner. Aber ihr wißt genau, daß es in allen Städten öffentliche Gelder gibt und daß einige wenige sie in Besitz haben, die einen, ohne es zu wissen, die anderen auf sonst eine Weise. Natürlich muß man auf diese Gelder sorgfältig aufpassen, aber nicht mit Haß und Streit.23 Diese Männer sind großzügig, oft haben sie euch aus ihrem eigenen Vermögen gestiftet. (10) Versucht sie zu überzeugen, redet ihnen zu, und sollten sie sich sperren, weist auf eure Rechte hin, wenn ihr allein seid und kein Fremder zugegen ist.24 Ein weiterer wichtiger Auslöser für den innerstädtischen Konflikt waren die finanziellen Mittel. Ausgerechnet diese entpuppten sich zu einem gesellschaftlichen Problem in der Stadt. Grund für den Aufruhr der Bürger war also, dass ihnen öffentliche Gelder versprochen worden sind, welche jedoch noch nicht bezahlt wurden. Darauf kommt Dion in Or. 48,11 zu sprechen: „Aber vielleicht wart ihr darüber ungehalten, daß das Werk voranging. Es geht voran und wird sehr bald vollendet sein, erst recht, wenn diese Leute mit Begeisterung dabeisind und freiwillig spenden, denn freiwillig haben sie euch auch ihr Versprechen gegeben. Aber warum fordert ihr von ihnen das Geld und nicht von mir? Weil man annimmt, ich hätte es euch bereits gegeben? Dann seid ihr also der Meinung, es sei mein Verdienst, wenn ich das Ansehen der Stadt vergrößert habe durch ein bestimmtes Kapital, das ihr etwa durch die Ratsgelder oder, beim Himmel, durch die infolge der Finanzreform gestiegenen Einnahmen verschaffte? Das wäre ja das gleiche, wie wenn ich für euch gebetet, die Götter aber für euch die Arbeit getan hätte.“25 Da es sich um öffentliche Gelder aus der Stadtkasse handelte, war die Empörung unter den einfachen Bürgern logischerweise sehr groß. Viele Gelder wurden ihnen versprochen, die bislang keiner bezahlt hat. Selbst Dion versprach wie aus seiner Or.48,11 zu entnehmen ist, finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Dies warf einen großen Schatten auf die noblen Honoratioren26. So appellierte Dion in Or.48,13 an das Volk, das es nicht vernünftig sei dagegen anzukämpfen: „Nun kann eine große, bevölkerte Stadt, wenn sie im Bürgerkrieg liegt und schlecht beraten ist, dem Unheil zwar eine Weile trotzen. Aber ihr seht, wie schlecht es auch dann um sie bestellt ist. Klagt nicht einer den anderen an, schicken sie sich nicht in die Verbannung, bringen sie nicht die eine Partei in den Rat und vertreiben die andere? Ist nicht wie bei einem Erdbeben alles in Aufruhr, alles unbeständig, nichts mehr fest? Sie bringen es so weit, daß sie mit ihren eigenen Führern nicht mehr zufrieden sind, sondern wie bei unheilbaren Krankheiten Ärzte aus dem Ausland nötig haben. Dann geschieht aber, was bei störrischen Pferden geschieht: Wenn der Zügel sie nicht mehr bändigt, wird ihnen von außen ein Zaum angelegt.“27 Wie uns die Or.48 also lehrt, können die Bürger Prusas durchaus dagegen ankämpfen, riskieren jedoch in ihrer eigenen Stadt „eingesperrt“ zu werden.

[...]


1 s. CP Jones.

2 s. von Arnim, Leben und Werke des Dion von Prusa, S.116.

3 s. von Arnim, Leben und Werke des Dion von Prusa, S.122.

4 s. von Arnim, Leben und Werke des Dion von Prusa, S.122.

5 s. Winfried Elliger, Dion Chrysostomos- sämtliche Reden, Einleitung XIII

6 s. Winfried Elliger, Dion Chrysostomos- sämtliche Reden, Einleitung XIII

7 s. Winfried Elliger, Dion Chrysostomos- sämtliche Reden, Or.42 (3)

8 s. Winfried Elliger, Dion Chrysostomos- sämtliche Reden, Or. 42 (4)

9 Ep.X 81 und Traians Antwortschreiben X 82.

10 Dion Chrysostomos, sämtliche Reden, 46,1 (Elliger)

11 s.Jones, Roman World, 138.

12 Dion or.47,19/20

13 s. von Arnim, Leben und Werke des Dion von Prusa, S.340

14 s. Dion Or.40,5.

15 Es handelt sich um ein großes Bauvorhaben in Prusa, für das Dion die finanzielle Wichtigkeit beteuert.

16 Dion Chrysostomos, Reden 40,3 (Elliger).

17 C.P.Jones, The Roman World of Dio Chrysostomos, S.112

18 s.Dion Or 47, Rede vor der Volksversammlung

19 s. Dion Or 40, Eintracht mit den Apameern, 7-10

20 s. Dion Or 47, Eine politische Ansprache in der Volksversammlung, 1-3

21 die Meinung des Varenus

22 s.Dion Or 48, eine politische Ansprache in der Volksversammlung, 1-3

23 s. Dion Or. 48, eine politische Ansprache in der Volksversammlung, 9

24 S.Dion Or.48 : eine politische Ansprache in der Volksversammlung 9

25 Dion Chrysostomos, Reden 48.12 (Elliger)

26 Wikipedia, Honoratioren: Mit Honoratioren (Plural) bezeichnet man Bürger, die aufgrund ihres herausgehobenen sozialen Status im überwiegend kleinstädtischen Milieu, aber auch größeren Dörfern, großes Ansehen genießen und dort gegebenenfalls informellen Einfluss ausüben können.

27 Dion Chrysostomos, Reden 48.13 (Elliger)

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Dion von Prusa und seine politischen Entscheidungen
Autor
Jahr
2008
Seiten
11
Katalognummer
V507452
ISBN (eBook)
9783346069955
ISBN (Buch)
9783346069962
Sprache
Deutsch
Schlagworte
dion, prusa, entscheidungen
Arbeit zitieren
David Gotovac (Autor), 2008, Dion von Prusa und seine politischen Entscheidungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/507452

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Dion von Prusa und seine politischen Entscheidungen



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden