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Änderungsentwurf des Deutsche Corporate Governance Kodex zur Ausgestaltung der langfristigen variablen Vorstandsvergütung

Kritische Analyse der Stellungnahmen

Title: Änderungsentwurf des Deutsche Corporate Governance Kodex zur Ausgestaltung der langfristigen variablen Vorstandsvergütung

Bachelor Thesis , 2019 , 37 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Jan Hundsdörfer (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Arbeit ist es, das Konsultationsverfahren der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in Theorie und Praxis zu untersuchen. Der erste Teil setzt sich kritisch mit der Bedeutung von Lobbyismus für die Ausarbeitung neuer Regelungsinhalte auseinander. Zunächst wird kurz die Systematik der langfristigen variablen Vorstandsvergütung definiert und im Anschluss werden die neuen Empfehlungen erläutert. Daraufhin erfolgt eine Untersuchung des Konsultationsverfahrens der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance. Im Anschluss wird die Einflussnahme des Lobbyismus auf neue Regelungsinhalte untersucht und Hypothesen bezüglich des Lobbyismus aufgestellt.

Im zweiten Teil werden die eingegangenen Stellungnahmen empirisch analysiert. Zunächst erfolgt die Kategorisierung der Verfasser der Stellungnahmen und anschließend die Analyse der Stellungnahmen nach den vorgebrachten Argumenten. Daraufhin wird noch der Einfluss der Interessengruppen auf den neuen DCGK untersucht, welcher am 9.5.2019 beschlossen wurde und geprüft ob die im ersten Teil der Arbeit aufgestellten Hypothesen zutreffend sind. Abschließend werden die Ergebnisse thesenförmig zusammengefasst.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Problemstellung

II. Die Bedeutung von Lobbyismus für die Ausarbeitung neuer Regelungsinhalte

1. Die Empfehlungen des Entwurfs eines geänderten DCGK vom 25.10.2018

a) Definition von langfristigen variablen Vorstandsvergütungen

b) Erläuterung der neuen Empfehlungen

2. Kritische Würdigung des Lobbyismus im Hinblick auf die Ausarbeitung neuer Regelungsinhalte

a) Konsultationsverfahren der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex

b) Einflussnahme durch Lobbyismus auf neue Regelungsinhalte

c) Hypothesen zum Lobbyismus

aa) Hoher Anreiz für Manager zum Lobbying

bb) Hohes Engagement der Wirtschaftsprüfer im Normensetzungsprozess

cc) Geringes Engagement der Nutzer von Rechnungslegungsinformationen

dd) Engagement der Wissenschaft für Reputationseffekte

III. Empirische Analyse der Stellungnahmen zu dem Entwurf eines geänderten DCGK

1. Beschreibung der Stichprobe

2. Methodik der Analyse

a) Analyse der Stellungnahmen nach Verfassern

aa) Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder

bb) Aktiengesellschaften

cc) Kapitalmarktakteure

dd) fachwissenschaftliche Experten

ee) öffentliche Einflussnehmer

b) Analyse der Stellungnahmen nach Argumenten

aa) Argumente für die Empfehlungen des neuen Entwurfs

bb) Argumente gegen die Empfehlungen des neuen Entwurfs

3. Würdigung der Ergebnisse

a) Einfluss der Interessengruppen auf die Fassung des neuen DCGK vom 9.5.2019

b) Analyse der Einflussnahme nach Hypothesen

aa) Hoher Anreiz für Manager zum Lobbying

bb) Hohes Engagement der Wirtschaftsprüfer im Normensetzungsprozess

cc) Geringes Engagement der Nutzer von Rechnungslegungsinformationen

dd) Engagement der Wissenschaft für Reputationseffekte

IV. Thesenförmige Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Konsultationsverfahren der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex im Kontext der Neuregelungen zur langfristigen variablen Vorstandsvergütung. Ziel ist es, die Motive und den Erfolg unterschiedlicher Interessengruppen bei der Einflussnahme auf den Entwurf zu analysieren und theoretische Hypothesen zum Lobbyismus anhand der empirischen Datenlage zu überprüfen.

  • Kritische Analyse der Bedeutung von Lobbyismus bei der Normensetzung.
  • Empirische Untersuchung der 110 eingegangenen Stellungnahmen nach Verfassergruppen.
  • Differenzierung der Argumentation in konzeptionelle, inhaltliche und formale Aspekte.
  • Vergleich zwischen den im Entwurf vorgeschlagenen Regeln und der finalen Kodex-Fassung.

Auszug aus dem Buch

2. Kritische Würdigung des Lobbyismus im Hinblick auf die Ausarbeitung neuer Regelungsinhalte

Anlässlich der Kodexreformvorschläge 2019 wurde ein Entwurf auf der Homepage der Regierungskommission am 6.11.2018 hochgeladen. In einer Medientelefonkonferenz am 6.11.2018 stellte Prof. Dr. Rolf Nonnenmacher, Vorsitzender der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex, die Reformen und die Arbeit an diesen vor.

Der Kodexentwurf wurde in insgesamt sieben Sitzungen der Kommission und acht Sitzungen von Arbeitskreisen vorbereitet. Dabei wurde bereits ein intensiver Dialog besonders mit Aufsichtsräten, Vorständen, in- und ausländischen Investoren und weiteren Stakeholdern geführt. Zusätzlich gab es noch Roundtables für diese Stakeholdern und auch für die Wissenschaft, Juristen und weiteren Experten im November und Dezember 2018.

Bei der Untersuchung des Konsultationsverfahren stellt sich die Frage, inwiefern die Beteiligten durch ihre Stellungnahmen und eventuell anderen Lobbyingaktivitäten Einfluss auf die Arbeit der Regierungskommission ausüben können. Der Begriff des Lobbyismus definiert zunächst jedwede individuelle oder kollektive Handlung, die beabsichtigt, die Ausgestaltung von Rechnungslegungsinhalten in irgendeiner Weise zu beeinflussen. Es gibt dabei die Möglichkeit der Teilnahme durch das Einsenden einer Stellungnahme.

In der Regel versuchen die Standardsetzer der Öffentlichkeit eine Gelegenheit zur Mitsprache bei der Gestaltung neuer Rechnungslegungsregeln zu ermöglichen und ihr Vorgehen möglichst transparent zu gestalten. Die Mehrheit der Teilnehmer an einem Prozess verfolgt jedoch eigennützige Ziele, um etwa möglichst viele Spielräume zu erhalten oder einen möglichst hohen Gewinn ausweisen zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Problemstellung: Einführung in die Kodexreform 2018/2019 und die Relevanz der langfristigen variablen Vorstandsvergütung sowie Fragestellung der Arbeit.

II. Die Bedeutung von Lobbyismus für die Ausarbeitung neuer Regelungsinhalte: Theoretische Auseinandersetzung mit Lobbyismus, dem Konsultationsverfahren und Aufstellung von Hypothesen zu verschiedenen Stakeholdergruppen.

III. Empirische Analyse der Stellungnahmen zu dem Entwurf eines geänderten DCGK: Auswertung und Kategorisierung der 110 Stellungnahmen nach Verfassern, Inhalten und Argumenten sowie Analyse der tatsächlichen Einflussnahme auf die finale Fassung.

IV. Thesenförmige Zusammenfassung: Zentrale Erkenntnisse der Untersuchung zur Transparenz des Verfahrens und den Erfolg der unterschiedlichen Lobbying-Interessen.

Schlüsselwörter

Corporate Governance Kodex, DCGK, Vorstandsvergütung, Lobbyismus, Konsultationsverfahren, Interessengruppen, Stakeholder, Rechnungslegung, Normensetzung, Aktienvergütung, Aktienkultur, Wirtschaftsprüfer, Managementanreize, Regulierung, Reputationseffekte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch das Konsultationsverfahren zur Neufassung des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) im Hinblick auf die Empfehlungen zur langfristigen variablen Vorstandsvergütung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Rolle des Lobbyismus im Standardsetzungsprozess, die Anreizstrukturen von Managern sowie die Einflussnahme verschiedener Interessengruppen wie Aktiengesellschaften, Kapitalmarktakteure und Wissenschaftler.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die theoretische und empirische Untersuchung des Konsultationsprozesses, insbesondere um herauszufinden, ob und wie verschiedene Akteure Einfluss auf die regulatorischen Änderungen genommen haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine empirische Analyse der 110 eingereichten Stellungnahmen durchgeführt, wobei die Verfasser kategorisiert und ihre Argumente (konzeptionell, inhaltlich, formal) ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die Theorie des Lobbyismus, stellt Hypothesen zum Verhalten der Akteure auf und führt eine detaillierte empirische Untersuchung der eingegangenen Stellungnahmen sowie deren Berücksichtigung durch die Kommission aus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Corporate Governance, Vorstandsvergütung, Lobbyismus, Konsultationsverfahren und Stakeholder-Interessen.

Inwieweit haben die Interessengruppen tatsächlich Einfluss auf den Kodex genommen?

Die Analyse zeigt, dass die Regierungskommission auf häufig hervorgebrachte Kritikpunkte reagierte und Empfehlungen im finalen Kodex abwandelte, etwa bei der Flexibilität der aktienbasierten Vergütung.

Warum kritisieren so viele Unternehmen die Haltedauer der Aktien?

Die Kritiker führen an, dass eine Haltedauer von vier Jahren zu starr sei, die Dispositionsfreiheit der Vorstände einschränke und den Unternehmen die nötige Flexibilität nehme.

Welche Rolle spielen Wirtschaftsprüfer im Lobbying-Prozess laut dieser Untersuchung?

Wirtschaftsprüfer zeigen ein hohes Engagement, wobei sie sich in ihren Stellungnahmen häufig der Meinung der Unternehmen anschließen, teils beeinflusst durch ihre eigene Rolle als Berater.

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Details

Title
Änderungsentwurf des Deutsche Corporate Governance Kodex zur Ausgestaltung der langfristigen variablen Vorstandsvergütung
Subtitle
Kritische Analyse der Stellungnahmen
College
Johannes Gutenberg University Mainz
Grade
2,7
Author
Jan Hundsdörfer (Author)
Publication Year
2019
Pages
37
Catalog Number
V507569
ISBN (eBook)
9783346058355
ISBN (Book)
9783346058362
Language
German
Tags
änderungsentwurf analyse kritische vorstandsvergütung ausgestaltung kodex governance corporate deutsche stellungnahmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Hundsdörfer (Author), 2019, Änderungsentwurf des Deutsche Corporate Governance Kodex zur Ausgestaltung der langfristigen variablen Vorstandsvergütung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/507569
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