Henrik Ibsens Rosmersholm und dessen psychoanalytische Interpretation nach Sigmund Freud


Seminararbeit, 2005
11 Seiten, Note: 2

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

2. Zusammenfassung des Dramas Rosmersholm von Henrik Ibsen

3. Diskussion der psychoanalytischen Interpretation von Rosmersholm nach Sigmund Freud

4. Fazit:

Literaturverzeichnis:

1. Einleitung

Für meinen Seminar-Vortrag vom 29. November 2004 habe ich mich mit dem Drama Rosmersholm von Henrik Ibsen beschäftigt. Der Schwerpunkt ist hierbei eine psychoanalytische Interpretation dieses Stückes gewesen, darüber hinaus unternahm ich den Versuch Rosmersholm, entsprechend dem Seminarthema, in die Epoche des Naturalismus einzuordnen.

In dieser Seminar-Arbeit möchte ich nun die wesentlichen Punkte des Vortrages ausführlicher darstellen und die Interpretation von Sigmund Freud auch zur Diskussion stellen, wofür im Vortrag nicht hinreichend Zeit gewesen ist.

2. Zusammenfassung des Dramas Rosmersholm von Henrik Ibsen

Schauspiel in vier Akten

Rosmersholm (norw.; Rosmersholm) entstand im Jahre 1886 während eines Aufenthalts des Dichters in München.[1]

Im Januar 1887 wurde es im Det norske Theater in Bergen (Norwegen) uraufgeführt; die deutsche Erstaufführung fand im April 1887 im Augsburger Stadttheater statt.

Rosmersholm spielt auf einem gleichnamigen alten Herrensitz im Westen Norwegens. Hier leben sowohl Johannes Rosmer, ehemaliger Pfarrer, Eigentümer von Rosmersholm und Nachfahre des alten Geschlechts Rosmer, sowie Rebekka West, die ca. ein Jahr vor Beginn des Dramas als Gesellschafterin nach Rosmersholm kam.

Johannes Rosmers Ehefrau Beate Rosmer beging wenige Monate vor dem Einsetzen der Handlung Selbstmord, wobei der Grund hierfür erst im Laufe des Stückes ganz geklärt wird. Beate Rosmer galt zumindest als schwermütig und unzurechnungsfähig.

Im ersten Akt taucht Rektor Kroll auf, der Bruder der verstorbenen Beate. Er ist neben seiner Tätigkeit an der örtlichen Schule noch Lokalpolitiker einer konservativen Partei.

Kroll bittet Rosmer, für seine konservative „Amtszeitung“ als Redakteur zu arbeiten. Rosmer lehnt jedoch ab, da er zwischenzeitlich einen Gesinnungswandel durchgemacht habe und nun nicht mehr konservative Ideen vertrete, sondern fortan die Menschen zu „Freidenkern“ erziehen wolle. Daraufhin kommt es zum Bruch zwischen Rosmer und Kroll.

[...]


[1] Henrik Ibsens Meisterdramen. Frankfurt am Main: S. Fischer Verlag, 1961, S. 147 ff.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Henrik Ibsens Rosmersholm und dessen psychoanalytische Interpretation nach Sigmund Freud
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover  (Seminar für Deutsche Literatur und Sprache)
Veranstaltung
Seminar "Das Drama des Naturalismus"
Note
2
Autor
Jahr
2005
Seiten
11
Katalognummer
V50777
ISBN (eBook)
9783638469173
ISBN (Buch)
9783638836913
Dateigröße
446 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
In dieser Hausarbeit stelle ich Henrik Ibsens Drama "Rosmersholm" dar und diskutiere die psychoanalytische Interpretation, die Sigmund Freud hierzu geliefert hat.
Schlagworte
Henrik, Ibsens, Rosmersholm, Interpretation, Sigmund, Freud, Seminar, Drama, Naturalismus
Arbeit zitieren
Christoph Eyring (Autor), 2005, Henrik Ibsens Rosmersholm und dessen psychoanalytische Interpretation nach Sigmund Freud, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50777

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