"Die Rattenlinien" der Täter des Nationalsozialismus. Josef Mengele und Erich Priebke

Wie die Ratten das sinkende Schiff verließen


Seminararbeit, 2017

23 Seiten, Note: 2,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Die „Rattenlinie” als letzte Fluchtmöglichkeit vor der Eigenverantwortung als Täter

2 Die Besatzungszeit Deutschlands durch die Alliierten
2.1 Fluchtrouten und Fluchthelfer
2.1.1 Rotes Kreuz als Fluchthilfeorgan
2.1.2 „Kap der letzten Hoffnung”
2.1.3 Mythos „ODESSA”

3 Beziehungen katholischer Kirchenmitglieder zum Nationalsozialismus
3.1 Moralisch-ethischer Aspekt

4 Fallbeispiele
4.1 Josef Mengele
4.1.1 Wissenschaftliche und parteiische Karriere bis 1943
4.1.2 „Todesengel von Auschwitz” bis 1945
4.1.3 Flucht ab 1945
4.1.4 Charakteranalyse
4.2 Erich Priebke
4.2.1 Karriere bis 1943
4.2.2 Massaker in den ardeatinischen Höhlen
4.2.3 Flucht nach Argentinien und späterer Lebensverlauf
4.2.4 Priebkes Prozess ab 1995
4.2.5 Alternativlösung zur Flucht
4.3 Résumé

5 Die Gerechtigkeitsfrage - bezogen auf den Umgang mit Kriegsverbrechern in Deutschland nach 1945

6 Abbildungsverzeichnis
6.1 Josef Mengele
6.2 Erich Priebke

7 Quellen- und Literaturverzeichnis

Literatur

1 Die „Rattenlinie” als letzte Fluchtmöglichkeit vor der Eigenverantwortung als Täter

Der Begriff „Rattenlinie” bezeichnet im Spionagejargon einen „präparierten Weg, über welchen Flüchtlinge oder auch Agenten verdeckt in ein Land hinein oder aus einem Land heraus geschleust werden”1.

Im Bezug auf den Nationalsozialismus sind besonders die Fluehtrouten der Nationalsozia­listen von Italien, meist Südtirol und Rom, über Nord- und Südamerika gemeint. Diese endeten vor allem in Argentinien, aber auch im Nahen Osten, wie zum Beispiel Syrien oder Ägypten, Neben Italien war auch das von Franco beherrschte Spanien ein sicherer Übergangsplatz für die flüchtigen Kriegsverbrecher, Es wurde ihnen dort bis zu ihrer Ab­reise per Schiff eine Unterkunft, Verpflegung und nicht selten sogar Startkapital für ihre neue Existenz zur Verfügung gestellt.

Diese organisierten Fluehthilfen entwickelten sieh von der Hilfe einzelner Privatpersonen bis hin zu einem länderübergreifenden Fluehthilfenetzwerk, in welchem die einzelnen Par­teien untersehiedlieh motiviert waren, Argentinien beispielsweise versuchte durch Anwer­bung von Fachkräften für Militär und Technik zum führenden Industrieland zu werden.

Die Rattenlinien werden auch „Klosterrouten” oder „Vatikanlinien” genannt, da zu den Unterkünften nicht nur öffentliche Gasthäuser oder private Anlaufstellen, sondern auch Klöster oder kirchliche Einrichtungen im Allgemeinen zählten.

Die Grundeigensehaften einer Ratte werden durch den Begriff „Rattenlinie” auf die Natio­nalsozialisten übertragen. Somit werden sie als ichbezogen, eigennützig, aggressiv, unbe­herrscht und hinterhältig beschrieben. Trotz ihrer Machtpositionen im Dritten Reich, wäh­ren denen sie menschenverachtende Arbeiten verrichtet hatten, besaßen sie nicht den Mut sieh einem Gerichtsverfahren, also ihrer Eigenverantwortung, zu stellen, sondern wählten die Flucht,

Im folgenden Abschnitt werden die Besatzungszeit Deutschlands durch die Alliierten, Fluehtrouten und die dazugehörigen Fluchthelfer dargelegt.

Des weiteren werde ich mich mit dem nationalsozialistischen Aspekt der katholischen Kirche, also den Beziehungen katholischer Kirehenmitglieder zum Nationalsozialismus, befassen. Hierbei wird auch der moralisch-ethische Aspekt untersucht.

Anhand der Beispiele von Josef Mengele und Erich Priebke wird der Werdegang eines Kriegsverbrechers bis 1945 sowie dessen darauffolgende Flucht analysiert.

2 Die Besatzungszeit Deutschlands durch die Alliierten

vgl. Giefer, Rena/Giefer, Thomas, Die Rattenlinie - Fluchtwege der Nazis : eine Dokumentation. 1992; Graé, Ann-Christin, Die katholische Kirche und die so genannte Rattenlinie - Der Vatikan als Fluchthelfer für Naziverbrecher. 2011

Während zehntausende Menschen den Krieg bis zum Ende mit ihrem Leben büßten, entzog sieh Reichskanzler Adolf Hitler am 30, April 1945 seiner Verantwortung als „Führer” durch Selbstmord, Die Kapitulationserklärung mit dem folgenden Inhalt wurde am 8, Mai 1945 im sowjeti­schen Hauptquartier in Berlin-Karlshorst von Friedeburg2, Keitel3 und Stumpff4 im Na­men des Oberkommandos der deutschen Wehrmacht unterzeichnet:

„Wir, die hier Unterzeichneten, handelnd in Vollmacht für und im Namen des Oberkom­mandos der Deutschen Wehrmacht, erklären hiermit die bedingungslose Kapitulation aller am gegenwärtigen Zeitpunkt unter deutschem Befehl stehenden oder von Deutschland be­herrschten Streitkräfte auf dem Lande, auf der See und in der Luft gleichzeitig gegenüber dem Obersten Befehlshaber der Alliierten Expeditions-Streitkräfte und dem Oberkom­mando der Roten Armee,”5

Nach mehr als fünf Jahren Krieg stand der ersehnte europäische Frieden bevor, zuerst aber die Besetzung Deutschlands durch die Alliierten, Kriegsverbrechern würde durch die Berliner Erklärung, welche knapp einen Monat nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht erfolgte, keine Gnade gewehrt werden. Es hieß: „Von den Alliierten benannte Kriegsverbrecher sind festzunehmen und den Alliierten zu übergeben. Das gilt auch für Angehörige der Vereinten Nationen, die gegen Gesetze ihres Landes verstoßen haben,”, die Siegermäehte verwirklichten also, was sie bereits in der „Moskauer Erklärung”6 angekündigt hatten7,

Mitte 1945 wurden daraufhin Spitzenleute des Nazi-Regimes, wie Heinrich Himmler, Joa­chim von Ribbentrop oder Robert Lev, die versucht hatten durch Tarnung dem Fahn­dungsbefehl zu entkommen, festgenommen8.

2.1 Fluchtrouten und Fluchthelfer

vgl. Stahl, Daniel, Nazi-Jagd Südamerikas Diktaturen und die Ahndung von NS- Verbrechen. 2013; Steinacher, Gerald, Nazis auf der Flucht - wie Kriegsverbrecher über Italien nach Ubersee entkamen. 22010

Ach die übrigen NS-Sehergen mussten, wenn sie sich ihrer Verantwortung entziehen woll­ten, fliehen. Das generell verhängte Auswanderungsverbot für Deutschland galt nicht im angrenzenden Ausland, weshalb sich die Flüchtenden - es kann von einer Gesamtzahl im vierstelligen Bereich ausgegangen werden9 - von Nord nach Süd in Bewegung setz­ten. Durch diese Überbelastung der Behörden und der Polizei wurden im Herbst 1944 Reisepapiere vom Roten Kreuz für Flüchtlinge verteilt.10

2.1.1 Rotes Kreuz als Fluchthilfeorgan

Reisedokumente für Flüchtlinge auszustellen gehörte ursprünglich nicht zum Aufgaben­bereich des „Internationalen Komitees des Roten Kreuzes”, kurz IKRK. Es war nämlich eigentlich die Hauptaufgabe der örtlichen (Pass-)Behörden, allerdings machte die Notsi­tuation der Nachkriegsjahre die Mithilfe des Roten Kreuzes notwendig.

Durch den riesigen Andrang von Menschen ohne gültige Papiere war das IKRK bald überfordert und die Pässe wurden, ohne Einhaltung der strengen Richtlinien zur Identi­tätsprüfung, in unzähliger Weise ausgeteilt. Die Vorgehensweise bei der Antragsstellung war lediglich den Namen anzugeben und diesen von einer beliebigen Person bestätigen zu lassen. So konnten flüchtende Nazis sich gegenseitig die jeweilige Identität bezeugen und bekamen problemlos offizielle Personenausweise mit gefälschten Personalien.

Allein von 1945 bis Anfang 1947 wurden 25 Tausend, bis 1951 insgesamt 120 Tausend Ex­emplare ausgestellt.11 1950 stellte das IKRK die Passausstellung, aufgrund von etlichen Fälschungsvorwürfen durch schweizerische, italienische und amerikanische Behörden, end­gültig ein.

2.1.2 „Kap der letzten Hoffnung”

Argentinien, auch bekannt als „Kapp der letzten Hoffnung”, war mit das beliebteste Flücht­lingsland für NS-Kriegsverbreeher.

Zum einen ist dieses Image auf die bis dahin immer stabilen deutsch-argentinischen Ver­bindungen zurück zu führen, zum anderen auch auf die faschistische Gesinnung des Staats­präsidenten Juan Perón.

Wie bereits erwähnt war Argentinien vor allem auf die potentiellen deutschen Fachkräfte für Militär und Technik aus, da Deutschland im internationalen Vergleich einen sehr guten Ausbildungsstandard hatte.

Genauere Informationen zu Fluchtvorbereitungen beziehungsweise Fluehtrouten lassen sieh nicht mehr rekonstruieren, da der Großteil der Akten aus dem Nazi-Fluchthilfe-Archiv vernichtet wurde,12

2.1.3 Mythos „ODESSA”

vgl. Graé, Ann-Christin, Die katholische Kirche und die so genannte Rattenlinie - Der Vatikan als Fluchthelfer für Naziverbrecher. 2011, S. 7f

Die „Organisation der ehemaligen SS13 -Angehörigen”, kurz „ODESSA”, soll angeblich eine verschwörerische Geheimorganisation der SS Untergrundbewegung gewesen sein, deren Ziel die Fluehthilfe für Kriegsverbrecher war. Allerdings wurde der Mythos um „ODESSA” mehrmals mit der Erklärung widerlegt14, dass es sieh lediglich um ein gut organisiertes länderübergreifendes Fluehthilfenetzwerk von Menschen ähnlicher Gesinnung, und nicht um eine Geheimorganisation handle.

3 Beziehungen katholischer Kirchenmitglieder zum Nationalsozialismus

vgl. Graé, Ann-Christin, Die katholische Kirche und die so genannte Rattenlinie - Der Vatikan als Fluchthelfer für Naziverbrecher. 2011; Feldkamp, Michael, Mitläu­fer, Feiglinge, Antisemiten? - Katholische Kirche und Nationalsozialismus. 12009; Klee, Ernst, Persilscheine und falsche Pässe : wie die Kirchen den Nazis halfen. 1991; Kalte- fleiter, Werner/О SCH WALD, Hans Peter, Spione im Vatikan die Päpste im Visier der Geheimdienste. 2006

Die Antipathie der Nationalsozialisten und der katholischen Kirche sind allgemein be­kannt, Nach dem erhofften Sieg des II, Weltkrieges war es Hitlers Plan „jeden katholischen Geistlichen aufzuhängen” und „die Kirchen und das Christentum zu vernichten”. Seine Richtlinie dafür war sein Entwurf eines Drei-Punkte-Programms, Er sah erstens die „sofor­tige und bedingungslose Abschaffung sämtlicher Religionsbekenntnisse mit gleichzeitiger Proklamierung Adolf Hitlers zum neuen Messias” vor. Des weiteren solle er, der Führer, als „Mittelding zwischen Erlöser und Befreier, jedenfalls als ein Gottgesandter, dem gött- liehe Ehren zustehen” betrachtet werden und schließlich war vorgesehen die „vorhandenen Kirchen, Kapellen, Tempel und Kultstätten der verschiedenen Religionsbekenntnisse in „Adolf-Hitler-Weihestätten”” umzuwandeln,15

Im Jahr 1943 bestand die Furcht vor der Entführung und Ermordung des Papstes durch Nationalsozialisten, Daraufhin wurden Schutzmaßnahmen getroffen, und der Papst unter Sicherheitsverwahrung gestellt16. Kurz darauf folgte die Entschuldigung der deutschen Regierung, der Plan sei zum Schutz des Papstes vor Feinden ausgearbeitet worden. Tat­sächlich aber wurde Hitlers Mordversuch an Papst Pius XII, auf die Warnungen seiner Berater hin abgebrochen, wegen möglicher negativer Konsequenzen, Die Frage, welchen Zweck dieser Mord gehabt hätte, bleibt aber offen, da ein neugewählter Nachfolger seine Stelle eingenommen hätte.

Zwar agierte die katholische Kirche nie offiziell als Fluchthelfer, dennoch erwiesen sich einige kirchliche Einrichtungen und Würdenträger unter der Schirmherrschaft von Papst Pius XII, als ein zentraler Anlaufpunkt für nationalsozialistische Kriegsverbrecher, Die deutschen NS-Täter nahm vor allem der Leiter der österreichischen Sektion der Päpst­lichen Hilfskommission, Bischof Alois Hudal, unter seine Obhut, Das Kloster Deik Anima, geleitet von ebendiesem, war der Hauptsitz der „Assistenza Austriaca”, Die dortige Haupt­aufgabe bestand in der Beschaffung von Ausweispapieren und Reisevisa, Der Träger des „Goldenen Ehrenzeichens der NSDAP“ hatte sich für eine Symbiose von Katholizismus und Nationalsozialismus stark gemacht und 1936 das Buch „Die Grundlagen des Natio­nalsozialismus“ veröffentlicht. Aufgrund ausführlicher Berichterstattung der italienischen Presse über Hudals Tätigkeiten wurde er aus allen Ämtern enthoben, da man die katho­lische Kirche nicht als Fluchthilfeorgan betrachten sollte.

Eine Korrespondentin im Vatikan beschrieb dort zwei Strömungen, Die erste war eine kompromisslos deutschfeindliche, deren Vertreter die totale Zurückhaltung der Kirche aus dem zweiten Weltkrieg forderte, die Vertreter der zweiten wollten Hilfe bei der Wieder­herstellung des europäischen Friedens leisten.

Es ist bis heute unklar, ob der Papst selbst in das Nazifluchthilfenetzwerk involviert war, oder die katholischen Unterstützer des Nationalsozialismus duldete. Ein Erklärungsansatz wäre, dass der Kommunismus für das Christentum eine große Bedrohung war und somit diejenigen, die ihn bekämpft hatten, es automatisch wert waren, vor politischer Verfolgung in Sicherheit gebracht zu werden.

Es gab viele Überläufer von der katholischen Kirche zum Nationalsozialismus, Subjektive Gründe lassen sich in der persönlichen Enttäuschung der Niederlage im I, Weltkrieg finden, also aus deren Augen die Versailler Schande, die mit der Unterzeichnung des Versailler Vertrags mit einher ging. Der Patriotismus, der Antiliberalismus oder die wilden 20er, eine „Orgie von Dekadenz”, zählen ebenfalls dazu, außerdem hatten sie einen gemeinsamen Feind: den Bolschewismus/Kommunismus.

Als Widerstand gegen die Ideale des Nationalsozialismus gilt der so genannte „Dekalog- Hirtenbrief”17 vom September 1943, dessen Hauptaussage es war, dass Tötung in sieh schlecht sei, auch wenn sie „an schuld- und wehrlosen Geistesschwachen und -kranken, an unheilbar Siechen und tödlich Verletzten, an erblich Belasteten und lebensuntüehtigen Neugeborenen, an unschuldigen Geiseln und entwaffneten Kriegs- oder Strafgefangenen, an Menschen fremder Rassen und Abstammung” angeblich im Interesse des Gemeinwohls verübt würde. Auch die Obrigkeit könne und dürfe nur „wirklich todeswürdige Verbrechen mit dem Tode bestrafen”,18

Er war die erste und letzte gemeinsame Verlautbarung des Episkopats19, in der sieh die ka­tholische Kirche, explizit durch Hinweise auf Menschenrechtsverletzungen, zu Verteidigern der Menschenrechte machte,20

Weitere Versuche folgten nicht. Auch Papst Pius XII, verwarf seinen Plan eines zweiten Hirtenbriefs, welchen er geplant hatte im „OSSERVATORE ROMANO”21 abzudrueken, aus Angst vor möglichen Konsequenzen für die Kirche oder deren Angehörige, Das Nazi­Regime statuierte am kontinuierlichen Protest der katholischen Kirche in den Niederlan­den durch die „Ermordung hunderter Katholiken mit jüdischer Herkunft” ein Exempel22,

3.1 Moralisch-ethischer Aspekt

Die Verschwiegenheit des Papstes über die Judenvernichtung ist äußerst kritisch zu be­trachten, Es stellt sieh die Frage, warum ein Oberhaupt einer so mächtigen Institution nichts Konkretes gegen derartige Gräueltaten an den Menschenrechten unternommen hat, Fakt ist, dass sogar die aktive Zurückhaltung der Kirche durchaus als Mitschuld an den Verbrechen an der Menschheit zu werten ist, da eine Intervention nötig gewesen wäre. Nach dem Krieg äußerten die deutschen Bischöfe sieh dann am 23, August 1945 aus­führlich zu Schuld und Verantwortung: "Wir beklagen es zutiefst: Viele Deutsche, auch aus unseren Reihen, haben sieh von den falschen Lehren des Nationalsozialismus betö­ren lassen, sind bei den Verbrechen gegen menschliche Freiheit und menschliche Würde

[...]


1 Grae, Ann-Christin, Die katholische Kirche und die so genannte Rattenlinie - Der Vatikan als Fluchthelfer für Naziverbrecher. 2011, S.4

2 ab 1945 Nachfolger von Dönitz als Oberbefehlshaber der Kriegsmarine

3 ab 1938 Chef des Oberkommandos der Wehrmacht

4 ab 1939 Generalstabschef der Luftwaffe

5 Bildung, Landeszentrale für politische, Der 8. Mai 1945 - Kriegsende. Landeszentrale für politische Bildung (URL: https://www.lpb-bw.de/kriegsende.html} - Zugriff am 3.11.2017

6 Die Moskauer Deklaration (auch Moskauer Erklärung) war das Ergebnis der Moskauer Konferenz der alliierten Außenminister während des Zweiten Weltkriegs 1943. An der Moskauer Konferenz vom 19. Oktober bis 1. November 1943 nahmen die Außenminister der drei führenden alliierten Mächte USA, Großbritannien und UdSSR (Hull, Eden und Molotow) teil. Die Erklärung wurde am 30. Oktober 1943 in Moskau beschlossen und am 1. November 1943 veröffentlicht.

7 Graé, Ann-Christin, Die katholische Kirche und die so genannte Rattenlinie - Der Vatikan als Fluchthelfer für Naziverbrecher. 2011, S.2

8 ebd.

9 Graé, Ann-Christin, Die katholische Kirche und die so genannte Rattenlinie - Der Vatikan als Fluchthelfer für Naziverbrecher. 2011, S.3

10 ebd.

11 Grae, Ann-Christin, Die katholische Kirche und die so genannte Rattenlinie - Der Vatikan als Fluchthelfer für Naziverbrecher. 2011, S.12

12 Graé, Ann-Christin, Die katholische Kirche und die so genannte Rattenlinie - Der Vatikan als Fluchthelfer für Naziverbrecher. 2011, S. 9

13 Die Schutzstaffel (SS) war eine nationalsozialistische Organisation zu Zeit des Nationalsozialismus, die der NSDAP und Adolf Hitler diente. In ihren Verantwortungsbereich fielen Betrieb und Verwaltung von Konzentrations-/Vernichtungslagern.

14 vgl. Heinz Schneppen „Odessa und das Vierte Reich”, 2007

15 Baum, Hans, Die apokalyptische Frau aller Völker. 1983

16 vgl. Akten aus vatikanischem Geheimarchiv

17 Bei der Namensgebung des Hirtenbriefs wird dessen Wichtigkeit deutlich, da sich die Kritik an den Idealen des Nationalsozialismus argumentativ auf den Dekalog ((ursprünglich alt griechisch: dekálogos) Die Zehn Gebote/ Zehn Worte, auch Dekalog genannt, sind eine Reihe von Geboten und Verboten des Gottes Israels, JHWH, im Tanach, der Hebräischen Bibel) bezieht.

18 Volk, Ludwig, Akten deutscher Bischöfe über die Lage der Kirche. 1985

19 Das Episkopat (von lat. episcopatus) bezeichnet hier die Gesamtheit der Bischöfe einer Region oder der Weltkirche.

20 Stickler, Wolfgang, Pa,ter Odilo Braun OP (1899-1981). PDF, Oktober 1998 (URL: http: //www.dominikaner-braunschweig.de/sites/default/f îles/content/images/Dominikaner/ odilo-braun.pdf) - Zugriff am 3.11.2017

21 Vatikanzeitung

22 Broich, Franziska, Eine Zeit großer Not. domradio.de, Ju­li 2017 (URL: https://www.domradio.de/themen/weltkirche/2017-07-26/ der-hirtenbrief-von-1942-zeigt-die-klare-haltung-der-kirchen) - Zugriff am 3.11.2017

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Details

Titel
"Die Rattenlinien" der Täter des Nationalsozialismus. Josef Mengele und Erich Priebke
Untertitel
Wie die Ratten das sinkende Schiff verließen
Note
2,0
Jahr
2017
Seiten
23
Katalognummer
V507878
ISBN (eBook)
9783346083432
ISBN (Buch)
9783346083449
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nazi, Mengele, Hitler, Nationalsozialismus, 1945, Rattenlinien, Priebke, 1933, KZ, Auschwitz, Todesengel
Arbeit zitieren
Anonym, 2017, "Die Rattenlinien" der Täter des Nationalsozialismus. Josef Mengele und Erich Priebke, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/507878

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