Die Tagelieder Wolframs von Eschenbach. Konflikt zwischen höfischer Gesellschaft und Liebe bei Wolfram von Eschenbach


Ausarbeitung, 2016

21 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhalt

1. Wolframs Tagelieder
1.1. Einleitende Worte zum Tagelied
1.2. Liebesmotive bei Wolfram
1.3. Struktur Wolframs Lieder

2. Die höfischen Gegebenheiten im 13. Jahrhundert
2.1. Höfisch - Antihöfisch
2.2. Weltlich – Geistlich
2.3. Mündlichkeit - Schriftlichkeit

3. Rezeption der Tagelieder im höfischen Kontext
3.1. Das Rollenverständnis und die Authentizitätsfrage
3.2. Autoreferenzialität und Autonomie
3.3. Resümee der Tageliedthematik bei Wolfram
–Abschließende Verortung der Tl. im Feld des Minnesangs

4. Literaturverzeichnis

1. Wolframs Tagelieder

1.1. Einleitende Worte zum Tagelied

Die folgende Ausarbeitung soll die Tagelieder (Tl.) Wolframs von Eschenbach vor dem Kontext der höfischen Gesellschaft des Minnesangs untersuchen, und thematisieren, inwieweit das Verständnis Wolframs von Liebe mit dem, der höfischen Gesellschaft kollidiert. Dabei soll zuerst auf Wolframs Liebesmotive in den Liedern eingegangen werden, bevor die Gegensätzlichkeit der Minnekanzone zum Tl. im Fokus steht. Dazu wird der Kontext Tageliedrezeption betrachtet, und versucht eine abschließende Positionierung der Lieder im Feld des Minnesangs zu machen. Hierzu wird aus den Liedern I den morgenblick, II sîne klâwen, und V von der Zinne, nach der Ausgabe des Minnesangs Frühling zitiert.[1] Die „Entstehung der Lieder und deren Abfolge und Verhältnis zueinander“ liege im Dunkeln, und man müsse „etwas Spekulation riskieren“, wie Backes postuliert.[2] Daher soll diese Ausarbeitung die Fragen nach der Entstehungsreihenfolge bewusst ausklammern. Zu Beginn wird nun an die Gattung Tl. herangeführt: „Tagelieder poetisieren den Schmerz, den ein Liebespaar empfindet, das nach der nächtlichen Vereinigung bei Tagesanbruch voneinander Abschied nehmen muss.“[3] Der Gattungsterminus wird in dieser Bedeutung seit dem 19. Jahrhundert von der Germanistik verwendet. Als Sprecher fungieren alle beteiligten Personen, dabei besitzt der häufige Wortgebrauch tac entsprechend dem Wort alba im Refrain der okzitanischen Alba, dem romanischen Vorläufer des Tageliedes, Funktionsgleichheit. Charakteristisch für die Tl. ist der illegitime Charakter der Liebesbeziehung, v.a. durch die Heimlichkeit der Minne im höfischen Kontext. Doch gerade durch diese Spannung lebt das Lied, insbesondere durch die Spannung zwischen sexueller Erfüllung und dem Abschiedsschmerz der Liebenden (urloup), und es endet oft mit einer letzten leidenschaftlichen Liebesvereinigung.

Wapnewski spricht in der Interpretation zu Den morgenblic (III) von einem „Tageshaß“, den das deutsche Tl. erst seit Wolfram kenne, und dem allgemeinen Tagesverständnis des Mittelalters entgegenstünde, da doch „der Tag per se etwas Gutes“ bedeute und „von Dunkelheit Kälte und Angst“ befreie.[4] Diesem Umstand soll im Folgenden anhand der Liebesmotive der Lieder nachgegangen werden.

1.2. Liebesmotive bei Wolfram

Nun wird die Motivik der Liebenden, des Wächters und des Abschiedes untersucht. Betrachtet man das Motiv der Liebenden, so ist auffällig, dass die Frau dem Mann in der Häufigkeit des Sprechens überlegen ist. Bei Gibbs und Johnson wird auch der Schwerpunkt der Frauenrolle im ersten Lied erläutert: „The emphasis is on the lady.[…] It is the lady’s reaction to the day breaking and what she says which is the subject of the song.”[5] Der Mann spricht nur in drei kurzen Versen des Liedes V (3, 5 – 7), wohingegen die Frau in Lied I zweimal zu Wort kommt und in Lied II sogar eine gesamte Strophe erhält. Die Frau erlangt Subjektivität, und dadurch eine Stimme, in den Mädchenliedern Walthers, ebenso wie in den Tl. Wolframs. Dazu heißt es bei Kuhn:

„Die in der Männer-Welt des Mittelalters vor dem Hintergrund realer Herrschafts-Privilegien ‚artistisch‘ freigesetzte Sexualität macht zunächst den Mann zum Subjekt, die Frau zum Lust-Objekt. Aber gerade als frei gestelltes Objekt gewinnt die Frau, als notwendige Partnerin, eine neue Subjektivität […]. [A. H.]“[6]

Dabei scheint die soziale Stellung der Liebenden nicht von entscheidender Bedeutung für das Liebesverhältnis zu sein, was man an den verschiedenen standesbezeichnenden Anredeformen, (V 2,5) „ vrowe “, (I 1,2) „ vrouwe “ und (V 1,15) „ ritter “, was auf hohen Stand, sowie (II 3,3) „ wîp “, das auf niederen Stand verweist, sehen kann. Gibbs und Johnson sprechen in diesem Zus. der Anredeformen Folgendes aus: „They are important both as individuals and exponents of the art of loving.”[7], also sind die Frau und der Mann gleichsam Individuen, als auch Exempelfiguren für Liebesglück in prekären Situationen.

Ein Entdecken der heimlichen Beziehung wäre für beide Beteiligten, jedwegen Standes von negativer Auswirkung, wenn man von unrechtmäßigen Verhältnissen ausgeht, d. h. das Eheverhältnis ausgeschlossen wird. Die Gleichstellung zwischen Frau und Mann wird im urloup Motiv nocheinmal deutlicher, da zwar der Mann auf aktive Weise Abschied nehmen muss, die Frau allerdings diejenige ist, die ihm diesen gewährt, und somit Entscheidungsgewalt besitz. Betrachtet man den Weckruf des Wächters als Tageskünder, so muss bedacht werden, dass er keineswegs Erfindung des Minnesängers, sondern schon früh in der geistlichen Dichtung zu finden ist, was hier allerdings nicht näher ausgeführt wird.[8] Die Wächterfigur erscheint konstant in den Liedern Wolframs und hat in den dargelegten Tl. – neben dem personalen Erzähler und der Frau – den größten Sprechanteil. In der morgenblic „legt Wolfram in drei gewichtigen erzählenden Strophen fast programmatisch – aber noch deskriptiv – alles dar, was man zu einem Tagelied braucht; der Wächter ist hier der neutrale Ankündiger.“[9] Inwieweit der Wächter als neutrale Person, wie es Backes proklamiert, fungiert, oder parteiisch auf Seiten der Liebenden steht, soll noch geklärt werden. Ist doch der Wächterruf in von der Zinne „Sô gedenken sêre an sîne lêre, dem lîp und êre ergeben sîn.“ (V 1,7 – 10), eindeutig mitleidsvoll, besorgter Ausdruck, der die Zuneigung des Wächters zum Liebespaar demonstriert. Auch scheint der Tageshass vom Wächter auszugehen, was in dem Ausruf „sîne klâwen“ (V 1,1) deutlich wird. Und die unabdingbare Forderung im Imperativ „nu gip im urloup süezez wîp.“ (II 3,3), verdeutlicht die gutmütige Dringlichkeit, mit der er auf liebliche, aber dennoch bestimmte Art die Liebenden entzweien muss. Der Imperativ des weiterfolgenden Verses birgt bereits die Hoffnung auf ein „minnen“ (II 3,4) im Wiedersehen. Die Imperative, allerdings auch eher verallgemeinernde Bemerkungen sind typisch für den Abgesang der Tl., wie Sayce erwähnt.[10] Wolfram vermag es, mit dem urloup -Thema „Akzente zu setzten“, wie es bei Backes heißt.[11] „[…] das Zentralwort urloup […], das bei Wolfram identisch wird mit höchster Liebesintensität“, wie Wolf zustimmt, ist in allen drei Liedern ein zentraler Schlüsselbegriff.[12] Holznagel spricht hierzu von der „Verschränkung von Bedrohung und Empfindungssteigerung“ welches durch urloup erfasst würde.[13]

„Die Trennung schließt urloup ‚Abschied‘ und ‚Hingabe‘ ein, aber ohne leit […]. Die dem höfischen Tagelied eigene Freud – Leid - Spannung ist aufgehoben."[14] Und somit das Schmerzmotiv der hohen Minne gebrochen, da die Trennung nur zyklisch verläuft und bei Anbruch der Dunkelheit ein erneutes Beisammensein erfolgt. Man kann das ‚Wir‘, das bei Wolfram durch die Einheit zwischen Frau, Mann und Wächter im gemeinsamen Tageshass entsteht, dem Tagesanbruch entgegenstellen, und übertragen auf den Gegensatz in der hohen Minne, zwischen Werbung des ‚Ichs‘ und Unerreichbarkeit der Dame, im höfischen Gefilde anwenden. Nachdem die einzunehmenden Rollen: Liebende, Wächter, sowie das Abschiedsmotiv urloup thematisiert wurden, soll es nun um die Struktur der Wolframschen Lieder gehen, um sie dann mit den Kanzonen der hohen Minne in Gegenüberstellung zu bringen.

1.3. Struktur Wolframs Lieder

Wenn man die Struktur Wolframs Tl. beobachtet sind diverse Kriterien auffällig: Das Tl. folgt einem epischen Aufbau, was im Hinblick auf Wolfram als begnadeten Epiker (Parzival, Willehalm, Titurel) nicht verwunderlich ist. Weiter wird das Fehlen des lyrischen Ichs als bezeichnend für die Zuschreibung zum Genre Objectif erklärt, und legt eine Nähe zur Frauenklage bzw. zum Wechsel fest. Außerdem ergibt sich eine Künstlichkeit der Situation durch die Rede des Wächters zu den Liebenden, was v. a. in Lied V durch den Wächterruf „von der Zinne“ (V 1,1) als Paradoxon heraustritt, im lauten Rufen und Präsenz des Wächters, um dadurch die Heimlichkeit der Minne zu wahren. Insgesamt besteht ein hoher Anteil an Figurenrede bzw. Dialogen, was auch durch das fehlende lyrische Ich bedingt wird. Zu diesem Aspekt soll im 3. Kapitel die Frage nach Authentizität und Rollenverständnis des Sängers im höfischen Umfeld thematisiert werden. Wie bei der klassischen Minnekanzone gibt es beim Tl. eine Gliederung in Auf- und Abgesang, wobei oft Dreistrophigkeit und Refrainbildung vorhanden sind. Zu Wolfram heißt es bei Brunner, dass seine Lieder als „Muster von Variabilität dienen, [da] die Kunst des Tagelieddichters“ v. a. darin bestünde mit „wenigen Ingredienzien, die zu diesem Liedtypus gehören, immer wieder zu variieren“.[15] Dabei ist auch die metrische Struktur von reichlicher Variation gekennzeichnet.

Wie Holznagel feststellt sind die Versbeginne durch Auftakte oft streng geregelt z. B. bedingt die Verwendung bestimmter Artikel in Lied I bei Strophenbeginn immer einen Auftakt, sowie der Auftakt des Titels schon für eine tragende Atmosphäre sorgt und das Lied voranschreiten lässt. Der Akzent auf „morgen[blic]“ (I, Titel) beinhaltet somit auf formaler Ebene die gesamte Tragik des Tagelieds, ist doch der Morgen der Urheber des sich anbahnenden Leides der Liebenden. In Lied II und V wird außerdem mit Kurzversen gespielt, die in der Handschrift (HS) durch Reimpunkte angezeigt würden, wie Holznagel weiter meint. Dementsprechend verweist er auf den Zus. Von Lied I und V in der Entsprechung ihres Bauplans zur klassischen Kanzonenstrophe in Bezug auf Auf- und Abgesang (A A B), und bezeichnet sie mit mehr als 10 Versen als schwere Kanzonen. Gegenüberstellend ist dann allerdings Lied V als Sonderform zu verstehen, da im Abgesang eine Binnendifferenzierung stattfindet (A A B B ‘ – C), was eher der Nähe zum Leich entspricht,[16] und durch den fließenderen Strophenübergang eine Art „Episierung“ ermöglicht. Heinzle verweißt in den morgenblic auf interne Fokalisierung des Erzählers, der in Str. 3 durch einfaches Wiedergeben der Sicht, der handelnden Figuren Aktion und Emotionalität für den Rezipienten erzeugt. Der Personifizierung des Morgens in derselben Strophe „swie der tac erschein“ (I 3,3) spricht Holznagel die Wirkung einer „Verräumlichung“ zu. [was mit dem Schrifsinn unter den vier Sinnebenen: Historia, Allegoria, Tropologia und Analgogia noch genauer betrachtet werden könnte].[17] Holznagel weist auf die Dominanz des Erzählers hin, der in Str. drei durch gekonntes Schildern der „hellen, glatten“ Körper, bewusst die Situation, zur Anteilnahme des Rezipienten am Liebesleid, zu lenken weiß.[18] Ebensolche Dramatik weiß er auch in sîne klâwen durch den markanten Schnitt in Str. fünf zu setzen, als der Dialog plötzlich abbricht und nur noch die Erzählerstimme übermittelt.[19] Die „persuasive Strategie der Dame“ die Trennung zu verhindern, verschärfe sich im Abgesang, proklamiert Holznagel.[20] Hier wird ganz klar, mit den Idealen der klassischen Minne gespielt. Auch di Syntax orientiert sich mehr an der Epik als der klassischen Minnelyrik. Dieses Argument wird damit untermauert, dass I den morgenblic und II sîne klâwen nur in der Münchner Parcival Handschrift G zu finden sind.[21]

Sayce spricht von „interessanter“ Interpungierung der HS, da neben „gewöhnlichen Reimpunkten“ noch andere synktaktiksche Einheiten vorzufinden seien, v. a. in HS G.[22] Somit steht das syntaktische Prinzip der Tl. Wolframs nicht in Einklang mit der Metrik, wie es in der klassischen Kanzone besteht, wobei durchaus von gekonntem Spiel mit Harmonie und Differenzen gesprochen werden kann. Im Hohen Sang verkörpert die Dame „Unerreichbarkeit“, und dem gegenübergesetzt gedenkt diese im Tl I Wolframs nicht die „Erreichbarkeit“ aufzugeben. In anderen Liedern z. B. IV Der helden Minne wird dieses Motiv im Hinblick auf die Ehe parodisiert. „Das Verhalten bei Hofe gebietet Distanz, und darin liegt auch der Moment der Freiheit“.[23] Mit diesem Ausdruck macht Weddige klar, wie wichtig für poetisches Schaffen ein gewisses Maß an Freiheit ist, um etwas Neues – wie z. B. die Parodien – generieren zu können. Wie frei oder gefangen ist Wolfram am Thüringer Hof in seinem Schaffen in Bezug auf die Rezipienten oder Konkurrenten z. B. Walther? Dies wird unter Kapitel 3.3 in der Tl.-Rezeption untersucht, während nun die grundlegenden Gesellschaftsverhältnisse näher erläutert werden.

2. Die höfischen Gegebenheiten im 13. Jahrhundert

2.1. Höfisch - Antihöfisch

Bei Dinzelbacher wird zur Herausbildung höfischer Gemeinschaft erwähnt, dass um 800 das „Wir“ wichtiger sei als das „Ich“, „sei es jenes der Sippe, in die man hineingeboren wurde, sei es jenes der Klostergemeinschaft, nicht umsonst familia genannt“, und das damit einhergehende Wert- und Normsystem nicht angezweifelt sondern „anerkannt und gelebt“ wird.[24] Er macht bis etwa 1200 eine Entwicklung fest, die auf die Differenzierung komplexer Sozialsysteme anspielt, in denen sich die Individuen gleichzeitig befinden.

Dabei sieht er „die Entdeckung der Liebesbeziehungen zwischen Mann und Frau in der auf Wechselseitigkeit, Unvertauschbarkeit und emotionaler Affektion berührenden Weise“ erst auf Grundlage einer Musisch orientierten Gesellschaft möglich.[25] In diesem Zus. führt er das Wort „leisure – class“ ein, womit er die Entwicklung der Muße „otium“ meint und im weiteren Verlauf davon spricht, dass auch die Kreuzzüge für diese Entwicklung vorauszusetzen sind, und entsprechend das „Ich-Bewusstsein“ eine „Öffnung nach Innen“ und die „Aufnahme sensibler als bisher geformten zwischenmenschlichen Beziehungen“ ermöglicht hätte.[26] Weiter spricht er allerdings von den Standesgrenzen, die der feudalen Gesellschaft eigen sind, und die nur die aristokratische Minderheit in den Genuss der Minnethematik kommen lässt:

„Innerhalb der Laienschaft, die jetzt selbst kulturtragend wird, gab es nur eine Schicht, die

1. Die entsprechende Muße zur Verfügung hatte,
2. Die Möglichkeit, die kulturellen Angebote der Antike und des Orients zu erfassen, und
3. Durch das tendentiell gewaltfreie Zusammenleben auf engem Raum auch den Stimulus zur Entwicklung von Reaktionen auf die Konfrontationen mit dem Gegenüber hatte: eben die höfische.[27]

[...]


[1] Des Minnesangs Frühling. Bd. 1: Texte, hg. von Hugo Moser und Helmut Tervooren, 38. Aufl., Stuttgart 1988.

[2] Vgl. Martina Backes (Hg.): Tagelieder des deutschen Mittelalters. Mittelhochdeutsch/ Neuhochdeutsch, Bibl. Ergänzte Ausgabe, Stuttgart 2003. S. 78. Vgl. dazu Suerbaum, der von „erstaunlichem Konsens über die Minimaldefinition von Tageliedern“ spricht. Suerbaum, Almut: Gedenke ûf scheiden. Transformationen des Tagelieds im 13. Jahrhundert. In: Wolfram-Studien XXI. Transformationen der Lyrik im 13. Jahrhundert. Wildbader Kolloquium 2008, hg. von Susanne Köbele, Eckart Conrad Lutz und Klaus Ridder, Berlin 2013. S. 231 – 249. Hier S. 233.

[3] Backes: Tagelieder des deutschen Mittelalters 2003, S. 11.

[4] Vgl. Wapnewski Peter: Die Lyrik Wolframs von Eschenbach. Edition Kommentar Interpretation, München 1972, S. 35.

[5] Marion E. Gibbs, Sidney M. Johnson: Wolfram von Eschenbach. Titurel and the Songs. Text and Translations with Introduction, Notes and Comments. In: Garland Library of Medieval Literature, (57) Series A, New York 1988, S. 89.

[6] Hugo Kuhn: Determinanten der Minne. In: Liebe und Gesellschaft, hg. von Wolfgang Walliczek, Stuttgart 1980, S. 58. Im Zitat werden eigene Hervorhebungen mit [A.H.] deutlich gemacht, was auch weiterführend so erfolgen soll.

[7] Gibbs, Johnson: Wolfram von Eschenbach 1988, S. 90.

[8] Vgl. Backes: Tagelied des deutschen Mittelalters 2003, S. 78. Näheres in Kapitel 2.2. weltlich – geistlich.

[9] Backes: Tagelieder 2003. S. 78.

[10] Vgl. Oliver Sayce: Die Syntax der Lieder Wolframs. In: Studien zu Wolfram von Eschenbach. Festschrift für Werner Schröder zum 75. Geburtstag, hg. von Kurt Gärtner und Joachim Heinzle, Tübingen 1989, S. 540.

[11] Backes: Tagelieder 2003, S. 78.

[12] Alois Wolf: Variation und Integration. Beobachtungen zu hochmittelalterlichen Tageliedern, Darmstadt 1979, S. 120.

[13] Vgl. Franz-Josef Holznagel: Die Lieder. In: Wolfram von Eschenbach. Band I Autor, Werke, Wirkung. Ein Handbuch, hg. von Joachim Heinzle, Berlin/ Boston 2011, S.92.

[14] Hilkert Weddige: Einführung in die germanistische Mediävistik, 4. Neubearb. Auflage, München 2001, S. 263.

[15] Horst Brunner: Geschichte der deutschen Literatur des Mittelalters im Überblick, Stuttgart 1997. S. 178.

[16] Vgl. Holznagel: Die Lieder 2011, S. 96 f.

[17] Vgl. Holznagel: Die Lieder 2011, S. 99. Ergänzend Vgl. die Tabelle zum vierfachen Schriftsinn bei, Weddige: Einführung in die mediävistische Germanistik 2001, S. 110.

[18] Vgl. Ders.: Die Lieder 2011, S. 102.

[19] Vgl. Ebd.

[20] Vgl. Ders. S. 105.

[21] Oliver Sayce: Die Syntax der Lieder Wolframs 1989, S. 535f. Vgl. ebd.: So ist im Gegensatz zu den genannten Liedern das Tl. V Von der Zinne in der Liederhandschrift B und C vorhanden. Wobei Sayce davon spricht, dass eine Minderung der Quellen auftrete, da B und C denselben Ursprung zeigten und nur geringfügig voneinander differierten, allerdings könne es manchmal trotzdem eine hilfreiche Kontrolle bieten.

[22] Sayce: Die Syntax der Lieder Wolframs 1989, S. 536.

[23] Weddige: Einführung in die mediävistische Germanistik 2001, S. 181.

[24] Vgl. Peter Dinzelbacher: Gefühl und Gesellschaft im Mittelalter. Vorschläge zu einer emotionsgeschichtlichen Darstellung des hochmittelalterlichen Umbruchs. In: Höfische Literatur Hofgesellschaft Höfische Lebensformen um 1200. Kolloquium am Zentrum für Interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld. Studia humaniora. Düsseldorfer Studien zu Mittelalter und Renaissance, Bd.6. Hgg. Von Gert Kaiser und Jan- Dirk Müller, Düsseldorf 1986, S. 217.

[25] Vgl. Ders. S. 221, 231f.

[26] Ders. S. 221, 231f.

[27] Ders. 231f.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Die Tagelieder Wolframs von Eschenbach. Konflikt zwischen höfischer Gesellschaft und Liebe bei Wolfram von Eschenbach
Hochschule
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)  (Institut für Germanistik: Literatur, Sprache, Medien)
Veranstaltung
Mediävistik Proseminar
Note
1,3
Autor
Jahr
2016
Seiten
21
Katalognummer
V508142
ISBN (eBook)
9783346073105
ISBN (Buch)
9783346073112
Sprache
Deutsch
Schlagworte
tagelieder, wolframs, eschenbach, konflikt, gesellschaft, liebe, wolfram
Arbeit zitieren
Annika Haas (Autor), 2016, Die Tagelieder Wolframs von Eschenbach. Konflikt zwischen höfischer Gesellschaft und Liebe bei Wolfram von Eschenbach, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/508142

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