Natur und Kultur als Gegenspieler

Das abendländische Gedankenkonstrukt als Edukt einer inkonsistenten Naturschutzpraxis(-kritik)?


Hausarbeit, 2017

23 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Verhältnis von Natur und Kultur
2.1 Erkenntnistheoretischer Exkurs: Denken in Dualismen
2.2 Spätmoderne Positionen
2.3 Zwischenfazit

3 Naturschutz unter der Perspektive dualistischer Sichtweisen
3.1 Historische Entwicklung des Naturschutzes in Deutschland
3.2 Kritik und Replik
3.2.1 Ein Kaleidoskop kritischer Stimmen
3.2.2 Segregation von Mensch und Natur
3.2.3 Naturschutz in Kulturlandschaften – Ein Widerspruch in sich?
3.3 Zwischenfazit
3.4 Perspektivwechsel: Gesellschaftliche Einstellungen zum Naturschutz

4 Zusammenfassung und Fazit

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Verschiedene Verwerfungen der (Spät-)Moderne, ausgehend vom Prozess der Industria- lisierung (VOGTMANN 2006:5), bis hin zur ökologischen Krise „Ende der 1970er-Jahre“ (HARTMANN 2011:15) sowie die damit verbundenen gesellschaftlichen Antworten, führten in der Öffentlichkeit zu einer Überzeugung in Bezug auf umweltrelevante Fragen, welche, wie die Studie „Umweltbewusstsein in Deutschland“ verifizierte, als „in starkem Maße ökologisch sensibilisiert“ (BLAB et al. 2003:17) tituliert werden kann. Im Verlauf dieses Umwälzungsprozesses haben sich Kategorien wie „ökologisches Bewusstsein“ oder „Nachhaltigkeit“ (WITTIG 2004:277) in Bezug auf den Umgang mit Ressourcen und unserer natürlichen Umwelt auf verschiedensten (Entscheidungs-)ebenen, sei es politisch, wirtschaftlich oder im Rahmen alltäglicher Routinen, fest im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert.

In diesem Zusammenhang scheint es daher wenig Verwunderung auszulösen, dass der Erhalt von Naturräumen, noch dazu auf Grund seines „hohen ethischen Anspruch[s]“ (BLAB et al. 2003:24), als „wichtige Leistung der Gesellschaft“ (BLAB et al. 2003:18) bewertet wird. Entsprechend bejahten innerhalb einer Umfrage zum Naturschutz „61%“ (SCHUSTER 2003:80) der Befragten die Aussage „Naturschutz ist wichtiger denn je“ (SCHUSTER 2003:80). Umso erstaunlicher mutet das durchaus nicht konsistent positive Image des Naturschutzes in Deutschland an. Vorwürfe wie „diffuse Positionen“ oder „unklarer Ziele“ (BLAB et al. 2003:19) bilden dabei nur den Anfang einer Reihe kritischer Punkte an deren Ende der Naturschutz an sich zwar positiv, die naturschützerische Praxis und konkrete Maßnahmen jedoch als negativ und teilweise widersprüchlich konnotiert werden (BLAB et al. 2003:19). So akkumuliert sich die von REUSSWIG (2002:156) als Akzeptanzkrise betitelte Abwehrhaltung gegenüber dem Naturschutz nicht selten im Widerstand bestimmter Bevölkerungsgruppen gegenüber Naturschutzprojekten, wie der Ausweisung neuer Schutzgebiete (REUSSWIG 2002:156; SCHUSTER 2003:81). Wo liegen die Gründe in der Abwehrhaltung gegenüber der Naturschutzpraxis? Bei näherer Betrachtung von im Naturschutz durchgeführten Projekten kommt in der Tat eine gewisse Inkonsistenz bezüglich angestrebter Zielsetzungen zum Ausdruck: Kritische Stimmen, der Naturschutz schütze einerseits Kultur- anstatt Natur- landschaften (REICHHOLF 2010:42, HUPKE 2015:18), versuche jedoch andererseits den Menschen „auszusperren“, um so eine möglichst „unberührte“ Natur zu etablieren (HUPKE 2015:62), lassen den Gedanken aufkommen, der Naturschutz habe ein Verortungsproblem in Bezug auf seine eigene Zielkategorie: der Natur.

Das Natürliche grenzt sich, um der wohl ältesten Argumentationslinie der Verortung von Kultur und Natur im europäischen Kontext zu folgen, in langer abendländischer Tradition als „Gesamtheit aller vom Menschen unabhängigen Gegebenheiten“ (KNOX&MARSTON 2010:934) vom Kulturbegriff ab, welcher kontrastierend als Gesamtheit aller vom Menschen geschaffenen Dinge (WHATMORE 2005:15) definiert ist. Spielt die jahrtausendealte Konstruktion der Mensch-Natur-Dichotomie im Naturschutz des 21. Jahrhunderts noch immer eine tragende Rolle? Und wenn ja, stellt diese Polarisierung den Ausgangspunkt einer inkonsistenten Naturschutzpraktik dar?

In der vorliegenden Hausarbeit soll im Folgenden der Frage nachgegangen werden, inwieweit die dichotome Unterscheidung von Natur und Kultur als „zentrale Denkfigur der abendländischen Moderne“ (GEBHARDT 2011:1080) Ausgangsbasis des naturschützerischen Denkens und Handelns in Deutschland ist. Dabei soll überprüft werden, ob die Konstruktion von Natur und Kultur als Gegenspieler zu widersprüchlichen Praktiken im Naturschutz beiträgt.

Die Arbeit ist zur Auseinandersetzung mit dieser Fragegestellung thematisch in zwei Kapitel gegliedert. Der erste Teil liefert eine theoretische Einführung in die wissenschaftliche Verortung des Verhältnisses von Natur und Kultur. Diesbezüglich wird zunächst in einem vorangestellten erkenntnistheoretischen Exkurs eine genetische Erklärung für das im europäischen Raum fest verankerte Denken in Dualismen zu finden versucht, um darauf aufbauend die aktuellen Positionen zum Verhältnis von Natur und Kultur auszuloten.

Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich schließlich mit dem Naturschutz im deutschsprachigen Raum unter der Perspektive der Polarisierung von Natur und Kultur. Zu Beginn wird hierbei die Konstituierung des Naturschutzes in Form eines historischen Abrisses dargestellt. Daraufhin sollen mittels Replik auf kritische Stimmen hinsichtlich der Praxis des Naturschutzes Widersprüche aufgedeckt und daraufhin untersucht werden, inwieweit sie vom Konstrukt des Dualismus aus Natur und Kultur getragen werden. Im letzten Abschnitt der Hausarbeit soll in Form eines Perspektivwechsels untersucht werden, inwiefern nicht nur die Naturschutzpraxis selbst, sondern das, was wir unter Naturschutz verstehen, dualistische Prägungen aufweist und somit in Widersprüchen in Bezug auf die mit Naturschutz verbundenen Bedeutungszuweisungen mündet.

2 Das Verhältnis von Natur und Kultur

2.1 Erkenntnistheoretischer Exkurs: Denken in Dualismen

Um zu verstehen, weshalb sich das eingangs skizzierte Konstrukt dichotomen Denkens insbesondere als „traditionell abendländliche Konzeption“ (WEICHHART 2003:24) konstituieren konnte, soll zunächst der erkenntnistheoretische Pfad der Etablierung gegensätzlichen Denkens im europäischen Kontext nachvollzogen werden. Die Suche nach den erkenntnistheoretischen Ursprüngen dualistischer Anschauungen führt zurück in das Antike Griechenland (KNOX&MARSTON 2008:193) des „fünften Jahrhunderts vor Christus“ (STEINER 2014:35). Hier war es insbesondere Sokrates, welcher aufbauend auf theoretischen Überlegungen Parmenides` eine philosophische Denkstruktur etablierte, entsprechend derer für die Erkenntnissuche zwei grundsätzlich konträre Wege zu unterscheiden seien: „den der Vernunft und den der Erfahrung“ (STEINER 2014:37). Diese ambivalenten Erkenntniswege bildeten im Folgenden das Fundament eine Reihe weiterer Dualismen, welche Einzug in das antike philosophische Denken hielten, wie jene zwischen „Geist und Materie“, „Denken und Tun“ und letztendlich auch der Dualismus von „Natur und Kultur“ (STEINER 2014:37). Eine weitere Konsolidierung dichotomer Weltbilder, gleichwohl eine weitere Verfestigung unserer abendländischen Gewohnheit, „die Welt in Dualismen aufzuspalten“ (STEINER 2014:37) aktivierte schließlich der griechische Philosoph Platon, welcher in seiner „dualistischen Ideenlehre“ (STEINER 2014:37) die Idee einer doppelten Weltsicht erschuf. Gemäß Platon steht der von menschlicher Seite wahrgenommenen Welt ein Reich der objektiven Ideen von Entitäten gegenüber, welches für den Menschen auf Grund seiner eingeschränkt subjektiven Perspektive nicht wahrnehmbar sei. Aristoteles entwickelte die Ideenlehre seines Lehrers fort, in dem er den für die Erkenntnissuche von Platon favorisierten Weg der Vernunft um den der Beobachtung erweiterte. Die dadurch von ihm geschaffene gedankliche Trennung von „Subjekt und Objekt“ (STEINER 2014:38) bildete den Grundstein für die Trennung in eine idealistisch-rationalistische und eine realistisch- empiristische Erkenntnissuche (STEINER 2014:40), welche sowohl in der Wissenschaft und ihrer noch heute fest arrangierten strukturellen Trennung von Natur- und Geisteswissenschaften, als auch in unseren alltäglichen Denkgewohnheiten bis heute einen bisweilen nicht unbeeindruckenden Nachhall initiierte.

Die Etablierung des in der griechischen Antike begründeten Dualismus von Natur und Kultur im gesamteuropäischen Raum wurde insbesondere durch die Naturvorstellungen der sich auf dem Kontinent fest verankernden jüdisch-christlichen Tradition vorangetrieben. Entsprechend der von der Kirche vertretenen Schöpfungslehre wurde der Mensch, im Gegensatz zur Natur, als Abbild Gottes beschrieben (KNOX&MARSTON 2008:193), wodurch Mensch und Natur endgültig zu verschiedenen Kategorien erhoben wurden. Auf wissenschaftlicher Ebene hielt Rene Descartes, der auch als „Begründer der modernen Philosophie“ (RUSSELL 1999:567) gilt, die Kontinuität der dualistischen Denkweisen von der Antike bis in die frühe Neuzeit hinein aufrecht, indem er die bereits von Platon postulierte Forderung nach einer Trennung von Geist und Materie erneuerte. Aus dieser Perspektive heraus forderte Descartes eine disziplinäre Trennung zwischen Forschungen in Bezug auf „das menschliche Bewusstsein“ (RORTY 2003:159) und solchen hinsichtlich der Natur. Durch die darin implizierte „Trennung des erkennenden Subjekts vom Erkenntnisgegenstand“ (STEINER 2014:65) konnte die Natur somit endgültig als die nichtmenschliche Sphäre interpretiert werden. Das dualistische Weltbild der Gegenspieler Natur und Kultur blieb damit fest im europäischen Bewusstsein verankert – eine Vorstellung, welche sich, trotz verschiedener wissenschaftlicher Gegenentwürfe, bis heute als zentrale abendländische Gedankenfigur in unserem Bewusstsein verankert hat.

2.2 Spätmoderne Positionen

Die langtradierte Linie, das Verhältnis von Natur und Mensch durch die dualistische Brille zu betrachten, spiegelt sich zum Teil auch noch heute in der Wissenschaft wieder. Beispiel hierfür stellt die noch immer etablierte dichotome Zuordnung von Disziplinen in die großen Dachverbände der Natur- beziehungsweise Geisteswissenschaften dar. Auch verschiedene, in einzelnen Wissenschaftsbereichen anerkannte Konzepte, wie das der Zuordnung räumlicher Areale zur Sphäre der Natur- beziehungsweise Kulturlandschaft in der Ökologie (WITTIG 2004:203) oder die Trennung sogenannter „natural hazards“ und „man-made hazards“ in der geographischen Hazardforschung (DIKAU&POHL 2007:1032), deuten auf die Kontinuität dichotomer Denkmuster hin. Demgegenüber betonen verschiedene Disziplinen, insbesondere auf Grundlage des in den Sozialwissenschaften populären erkenntnis- theoretischen Zugangs des Konstruktivismus, die Konstruktion der Kategorien Kultur und Natur ebenso wie ihrer dualistischen Gegenüberstellung (WERLEN 2008:265). Zusätzlich wächst in einer Vielzahl unterschiedlicher Forschungsbereiche das Interesse an einer integrativen Perspektive auf das Verhältnis von Kultur und Natur. Für die Geographie kommt der Idee des Zusammendenkens beider Sphären insofern eine besondere Rolle zu, da das Fach vom Beginn seiner Konstituierung an der Schnittstelle zwischen gesellschafts- wissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Denken angesiedelt war, jedoch die noch heute aufrecht erhaltene innere dichotome Struktur des Faches mit seiner Aufspaltung in Humangeographie sowie Physischer Geographie einer integrativen Perspektive tendenziell im Wege steht. Teile des Faches fordern daher die zunehmende Orientierung hin zu einer Forschung an der Schnittstelle der beiden fachwissenschaftlichen Hauptzweige (WARDENGA&WEICHHART 2011:1086), um die Konstituierung einer „dritten Säule“ (WARDENGA& WEICHHART 2011:1087) der Geographie voranzutreiben. Die Aktualität zahlreicher gesellschaftlicher Probleme, beispielsweise das Themenfeld Klimawandel, welche an der Trennlinie zwischen Mensch und Natur angesiedelt sind, spricht für die Neuentdeckung der Geographie als Brückenfach mit „ganzheitlicher Sichtweise“ (WARDENGA&WEICHHART 2011:1086) und die Integration der Sphären Mensch und Natur, insbesondere im Hinblick auf die immer wiederkehrenden, sowohl von innen wie von außen an das Fach herangetragenen, Diskurse ob der Einheit und Daseinsberechtigung der Wissenschaft Geographie (GEBHARDT 2011:1085). Als fächerübergreifende, und damit nicht allein der Geographie zurechenbare, Forschungsperspektive hat sich mit der Humanökologie zusätzlich eine Disziplin etabliert, welche die „Interaktionen zwischen Gesellschaft, Mensch und Umwelt“ (WEICHHART 2011:1088) explizit als Forschungsgegenstand ins Zentrum des Interesses gerückt hat. Die Humanökologische Perspektive betont dabei den „ganzheitlichen Zusammenhang“ (WEICHHART 2011:1095) zwischen verschiedenen Kategorien aus den Sphären Kultur und Natur und versucht somit, dichotome Gedankenkonstrukte zu enttarnen und zu verwerfen. Einen Schritt weiter hin zur Überwindung dualistischer Weltbilder geht das Diskursfeld der Akteur-Netzwerk-Analysen, welches neben einer integrativen Perspektive auf Natur und Mensch, Dualismen zusätzlich auch mittels Generierung neuer linguistischer Kategorien zu überwinden versucht. Die Arbeiten Bruno Latours, neben Callon oder Law (LATOUR 2010:25) einer der Hauptvertreter der Akteur-Netzwerk-Theorie, basieren auf dem Grundgedanken, dass Entitäten nicht eindeutig dem Natürlichen oder Kulturellen zu-geordnet werden können (GEBHARDT 2011:1081), sondern stattdessen als Hybride aufgefasst werden müssen, welche beiderseitig mehr oder weniger durch die Sphären Mensch und Natur beeinflusst sind. In der ANT wird damit die Monopolstellung des Menschen aufgehoben und vielmehr „jedes Ding, das eine gegebene Situation verändert“ (LATOUR 2010:123) als Akteur eines hybriden Netzwerkes aufgefasst. Dichotome Kategorien wie „Akteur“ werden von LATOUR (2010:123) durch integrative Begriffe wie „Aktant“ ersetzt, so dass im Forschungsfeld der ANT linguistisch dichotome Kategorien durch Wortneuschöpfungen verworfen werden.

2.3 Zwischenfazit

Im vorangestellten Exkurs zur Entstehung dualistischer Denkmechanismen im europäischen Raum wurde die Etablierung polarisierender Sichtweisen in Bezug auf die Kategorien Natur und Kultur als monumentaler Bestandteil unseres Denkens dargestellt. Das im europäischen Kontext traditionell als dichotom verstandene Verhältnis wird im aktuellen wissenschaft- lichen Diskurs aus unterschiedlichen Forschungsperspektiven heraus als Konstruktion enttarnt und neu integrativ gedacht. Humanökologie sowie die ANT stehen exemplarisch für derartige Neuverortungen. Nichts desto trotz sind dualistische Vorstellungen in wissenschaftlichen Teilbereichen teilweise noch immer Grundlage von Theorien oder Konzepten. Die Betrachtungen ob des Verhältnisses von Natur und Kultur sollen nun von der wissenschaftlichen auf die praktische Ebene, explizit auf jene des Naturschutzes, verlagert werden. Inwiefern ist Naturschutz vom Gedanke der Gegensätzlichkeit von Natur und Kultur geprägt und wie werden auf dieser Grundlage Widersprüche erzeugt?

3 Naturschutz unter der Perspektive dualistischer Sichtweisen

3.1 Historische Entwicklung des Naturschutzes in Deutschland

Erste naturschützerische Bestrebungen im deutschsprachigen Raum können „in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts“ (KNOX&MARSTON 2010:198) als Antwort auf die ökologischen Folgen der Industrialisierung, und die damit verbundene beziehungsweise von den Menschen empfundene Ausbeutung der Natur, verortet werden (Hupke 2015:11). So gründeten sich mit dem Österreichischen Alpenverein „1862“ (KNOX&MARSTON 2010:198) sowie dem Deutschen Alpenverein „1869“ (KNOX&MARSTON 2010:199) erste organisierte Naturschutzgesellschaften, deren ursprüngliches Ziel vor allem darin bestand, das durch die Industrialisierung tendenziell in vergessen geratene Naturerleben zu fördern und zu ermöglichen. Der Begriff der Ästhetik spielte in der Anfangszeit naturschützerischer Bestrebungen in Verbindung mit der von industrieller Seite beginnenden Homogenisierung der Landschaft eine entscheidende Rolle (Hupke 2015:13). So sollte das mit Schönheit in Verbindung gebrachte Gesellschaftsbild einer „traditionellen Agrarlandschaft“ (Hupke 2015:15) bewahrt und damit die durch menschliches Wirken erschaffene kleinteilige Struktur der Landschaft erhalten werden. In diesem Zusammenhang gründeten sich zur Jahrhundertwende erste gesamtdeutsche Verbände, wie der noch heute existierende Naturschutzbund Deutschland, kurz NABU (KNOX&MARSTON 2010:199). Neben der Kategorie der Ästhetik galt zunächst dem Vogelschutz vornehmliches Interesse.

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Details

Titel
Natur und Kultur als Gegenspieler
Untertitel
Das abendländische Gedankenkonstrukt als Edukt einer inkonsistenten Naturschutzpraxis(-kritik)?
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Geographie)
Note
1,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
23
Katalognummer
V508483
ISBN (eBook)
9783346070012
ISBN (Buch)
9783346070029
Sprache
Deutsch
Schlagworte
natur, kultur, gegenspieler, gedankenkonstrukt, edukt, naturschutzpraxis
Arbeit zitieren
Lucas Heine (Autor), 2017, Natur und Kultur als Gegenspieler, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/508483

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