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Flüsse formen unsere Landschaft. Die Entstehung von Mäandern

Unterrichtsentwurf für eine achte Klasse an der Werkrealschule

Titel: Flüsse formen unsere Landschaft. Die Entstehung von Mäandern

Unterrichtsentwurf , 2015 , 18 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Dorothee Köber (Autor:in)

Didaktik - Geographie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die dargestellte Stunde beschäftigt sich mit der Entstehung von Mäandern im Mittel- und Unterlauf eines Flusses am Beispiel des örtlichen Flusses Glems. Im Hinblick auf die Unterrichtsstunde wissen die Schüler, dass ein Fluss nicht geradeaus fließt. Davon haben sie sich selbst bei einer kurzen Ortsbegehung der nahe gelegenen Glems überzeugt. Die Schüler wissen außerdem, dass sich ein Fluss in Ober-, Mittel- und Unterlauf gliedern lässt. Sie haben sich des Weiteren in der vorausgegangenen Doppelstunde bereits mit der Fließgeschwindigkeit, dem transportierten Material und dem Gefälle eines Flusses im Ober-, Mittel- und Unterlauf beschäftigt. Hierbei wurden auch kurz typische Landschaftsformen der einzelnen Bereiche angesprochen.

Es zeigte sich gleich zu Beginn der Einheit, dass die Leistung der Schüler sehr heterogen ist. Während manche Schüler den Fluss "Glems" nicht einmal kannten, konnten andere Schüler bereits erzählen, dass der Fluss in Stuttgart am Bärenschlösschen entspringt und in Unterriexingen in die Enz mündet. Auch in dieser Stunde ist nicht damit zu rechnen, dass alle Schüler eine Vorahnung haben, warum ein Fluss mäandriert. Ich denke jedoch, dass es sicherlich Vermutungen der Schüler geben wird, die der Ursache recht Nahe liegen. Hierauf muss ich als Lehrperson eingestellt sein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Reflexionen zur Lerngruppe

1.1. Allgemeines

1.2. Zusammensetzung der Klasse

1.3. Der Leistungsstand der Klasse im Hinblick auf den Inhalt

2. Nennung der zu fördernden und zu erreichenden Kompetenzen

2.1. Einordnung des Themas im Bildungsplan

2.2. Ziele, die zur Förderung dieser Kompetenz dienen

3. Überlegungen zum Inhalt und zur Sache

4. Didaktische Analyse

4.1. Didaktische Begründung der Themenauswahl

4.2. Einbettung der Stunde in den übergeordneten unterrichtlichen Kontext

4.3. Didaktische Hinweise und Prinzipien

5. Methodische Überlegungen

5.1. Begrüßung

5.2. Einstieg

5.3. Erarbeitungsphase

5.4. Festigungsphase

5.5. Sicherungsphase

6. Unterrichtsverlauf

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit dient der didaktischen Planung einer Unterrichtsstunde im Fach WZG zur Entstehung von Mäandern. Ziel ist es, den Schülern durch den Bezug zum lokalen Fluss Glems sowie durch praktische Modellversuche ein Verständnis für erosive Prozesse und die damit verbundenen Landschaftsformen zu vermitteln.

  • Didaktische Reduktion komplexer geomorphologischer Prozesse
  • Einsatz von Anschauungsmaterial (Sandmodell) im Unterricht
  • Erarbeitung der Begriffe Prallhang, Gleithang und Stromstrich
  • Verknüpfung theoretischer Erkenntnisse mit realen Landschaftsformen

Auszug aus dem Buch

3. Überlegungen zum Inhalt und zur Sache

Flüsse beginnen in flachen Flussabschnitten zu pendeln. Es bilden sich charakteristische bogenförmige Flussschlingen. Man bezeichnet dieses Phänomen als Mäandrieren. Die Bezeichnung stammt von einem Fluss aus Südwest Anatolien. Dem Büyük Menderes.

Mäander sind Windungen, „[...] die in ihrem Wesen auf Fließvorgänge des Flusses selbst zurückgehen, sind dynamischer Ausdruck des Gleichgewichts zwischen Bewegungsenergie des Gewässers und Bodenwiderstand.“

„Bei idealisierten Verhältnissen verläuft der Stromstrich genau in der Mitte des Flusses.“ Beim Pendeln, welches Eintritt, wenn die Fließgeschwindigkeit geringer wird und der Fluss dadurch abgelagertem Material ausweicht, verlagert sich der Stromstrich nach außen an den Bogenrand. Hier wird nun ein Prallhang (Steilhang) durch die erosive Kraft des Wassers geformt. Der Verlagerung des Stromstrichs zu Folge lagern sich am Innenrand des Wassers, dem Gleithang, Sedimente ab.

Durch die stetig anhaltende Erosion an den Steilhängen verlagert sich der Mäander im Laufe der Zeit flussabwärts. Die ständige Erosion und Ablagerung an den Ufern führt außerdem dazu, dass die Mäander beständig weiter ausholen, bis sie irgendwann durchbrechen und so ein Altwasserarm oder ein Umlaufberg entsteht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Reflexionen zur Lerngruppe: Analyse der Klassensituation, der Schülermerkmale und des sozialen Klimas in einer leistungshomogenen achten Klasse.

2. Nennung der zu fördernden und zu erreichenden Kompetenzen: Definition der fachlichen und sozialen Lernziele sowie die Einordnung in den Bildungsplan.

3. Überlegungen zum Inhalt und zur Sache: Wissenschaftliche Herleitung des Phänomens der Mäanderbildung und der damit verbundenen geomorphologischen Prozesse.

4. Didaktische Analyse: Begründung der Themenwahl unter Berücksichtigung des regionalen Bezugs sowie die didaktische Reduktion des komplexen Themas.

5. Methodische Überlegungen: Darlegung der didaktischen Entscheidungen zur Unterrichtsgestaltung, inklusive des Einsatzes von Modellen und Unterrichtsphasen.

6. Unterrichtsverlauf: Detaillierte tabellarische Planung der einzelnen Unterrichtsschritte inklusive Zeitmanagement und Medieneinsatz.

Schlüsselwörter

Mäander, Erosion, Glems, Prallhang, Gleithang, Stromstrich, Sedimentation, WZG, Flusslauf, Geomorphologie, Unterrichtsplanung, Modellversuch, Landschaftsformen, Mittel- und Unterlauf, Erdkundeunterricht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit umfasst die detaillierte Planung und methodische Vorbereitung einer Unterrichtsstunde zum Thema Mäanderbildung im Fach WZG für eine achte Klasse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die geomorphologischen Prozesse der Fließgewässer, insbesondere Erosion und Sedimentation, sowie deren Anwendung auf den lokalen Fluss Glems.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtsstunde?

Das Hauptziel ist, dass die Schüler verstehen, wie Mäander entstehen, und die Fachbegriffe wie Prallhang, Gleithang und Stromstrich korrekt anwenden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Kombination aus praxisnahen Modellversuchen (Sandmodell) und anschließender Abstraktion mittels schematischer Zeichnungen angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der didaktischen Analyse, den methodischen Überlegungen sowie der konkreten Verlaufsplanung der Stunde inklusive Begrüßung, Einstieg, Erarbeitung, Festigung und Sicherung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Mäander, Erosion, Sedimentation, Prallhang, Gleithang und der konkrete Praxisbezug zur Glems als Lerngegenstand.

Wie geht die Lehrperson mit Disziplinproblemen in der Klasse um?

Die Lehrperson nutzt ein im Unterricht fest etabliertes Strich-System, um bei Verstößen gegen die Klassenregeln Konsequenzen bis hin zur Strafarbeit zu ziehen.

Warum wurde das Experiment mit Sand gewählt?

Das Modell dient der didaktischen Reduktion, um den Schülern komplexe Erosionsprozesse durch aktive Beobachtung und Beteiligung anschaulich und begreifbar zu machen.

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Details

Titel
Flüsse formen unsere Landschaft. Die Entstehung von Mäandern
Untertitel
Unterrichtsentwurf für eine achte Klasse an der Werkrealschule
Hochschule
Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Grund- und Hauptschule) Sindelfingen
Note
1,5
Autor
Dorothee Köber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
18
Katalognummer
V508601
ISBN (eBook)
9783346094360
ISBN (Buch)
9783346094377
Sprache
Deutsch
Schlagworte
flüsse landschaft entstehung mäandern unterrichtsentwurf klasse werkrealschule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dorothee Köber (Autor:in), 2015, Flüsse formen unsere Landschaft. Die Entstehung von Mäandern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/508601
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Leseprobe aus  18  Seiten
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