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Lerntheorien im Vergleich -instrumentelles Lernen (Skinner) + verbales Lernen (Ausubel)

Title: Lerntheorien im Vergleich -instrumentelles Lernen (Skinner) + verbales Lernen (Ausubel)

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 24 Pages , Grade: bestanden

Autor:in: Daniela Schädel (Author)

Psychology - Intelligence and Learning Psychology
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Summary Excerpt Details

Lerntheorien haben die Aufgabe den Vorgang des Lernens näher zu erklären. In dieser Arbeit befasse ich mich mit dem Thema Lerntheorien im Vergleich. Dabei beschäftige ich mich mit dem Behaviorismus und setze mich mit Skinners` Lerntheorie auseinander, welche ich in einem Beispiel darlege. Ebenso werde ich in der Betrachtung des Kognitivismus` vorgehen. Zum Schluss werde ich beide Theorien vergleichen und Konsequenzen für didaktische Entscheidungen ziehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Lerntheorien

2. Behaviorismus

2.1 Lerntheorie von Skinner

2.1.1 Beispiele für den Unterricht

2.1.2 Kritik

3. Kognitivismus

3.1 Lerntheorie von Ausubel

3.1.1 Beispiel

3.1.2 Kritik

4. Vergleich der beiden Lerntheorien und Konsequenzen für didaktische Entscheidungen

5. Schluss

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit vergleicht zwei grundlegende Lerntheorien, den Behaviorismus nach Skinner und den Kognitivismus nach Ausubel, um deren praktische Anwendbarkeit im schulischen Kontext zu prüfen und eine fundierte didaktische Synthese abzuleiten.

  • Grundlagen behavioristischer Konzepte, insbesondere die operante Konditionierung.
  • Anwendung von Verstärkungsformen in Unterrichtssituationen.
  • Kognitivistische Perspektiven auf Wissenserwerb und die Bedeutung des Vorwissens nach Ausubel.
  • Methoden der Wissensorganisation wie die progressive Differenzierung.
  • Synthese der Ansätze zur Optimierung didaktischer Planung.

Auszug aus dem Buch

2.1. 1 Beispiele für den Unterricht

Max, ein Schüler in der Klasse 4a ist relativ leistungsschwach, unmotiviert und spielt häufig den Klassenclown. Er ist anerkannt bei seinen Mitschülern, den Lehrern hingegen ist er ein Dorn im Auge. Ziel ist es, sein Verhalten dahingehend zu ändern, dass er den Unterricht weniger stört, motivierter für den Unterricht wird und daher auch Leistungszuwächse erfährt, aber trotzdem von seinen Mitschülern akzeptiert wird und mit den Lehrern letztendlich besser zurechtkommt. Das ist natürlich die Idealvorstellung, einen guten, beliebten und konformen Schüler zu haben.

Man kann nun auf unterschiedliche Weise versuchen, sein Verhalten zu ändern. Wenn man sein Verhalten analysiert, ist er von seinen Mitschülern akzeptiert. Er spiel den Klassenclown, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Dieses Verhalten lockert aus Schülersicht das Unterrichtsgeschehen ab und an auf, darf aber nicht zu häufig vorkommen, da es sich sonst in das Gegenteil umwandelt. Die Schüler freuen sich, wenn der Lehrer –der etwas von einem will und häufig mit Repressalien oder Zwang bewirkt- auch mal „die Harke“ sieht. Das ist so, wenn die Lehrer nicht so beleibt sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Begriff der Lerntheorie und skizziert das Ziel der Arbeit, Behaviorismus und Kognitivismus gegenüberzustellen.

2. Behaviorismus: Dieses Kapitel erläutert die Grundannahmen von Skinner und das Konzept des operanten Konditionierens anhand praktischer Unterrichtsbeispiele.

3. Kognitivismus: Hier wird Ausubels Theorie des sinnvollen, rezeptiven Lernens behandelt, die den Fokus auf die Integration von neuem Wissen in bestehende Strukturen legt.

4. Vergleich der beiden Lerntheorien und Konsequenzen für didaktische Entscheidungen: Dieser Teil reflektiert die Stärken beider Theorien und diskutiert, wie sie für eine verbesserte Unterrichtspraxis kombiniert werden können.

5. Schluss: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass keine einzelne Theorie alle Facetten des Lernens abdeckt und eine Mischung verschiedener Ansätze didaktisch am sinnvollsten ist.

Schlüsselwörter

Behaviorismus, Kognitivismus, operante Konditionierung, Skinner, Ausubel, Verstärkung, Kontingenz, schulisches Lernen, Vorwissen, Assimilation, didaktische Planung, Instruktion, Wissensaufbau, Unterrichtsmethode, Lerntheorien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht und vergleicht die Lerntheorien des Behaviorismus (Skinner) und des Kognitivismus (Ausubel).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen Lernmechanismen, wie das operante Konditionieren sowie Strategien für das sinnvolle, rezeptive Lernen in der Schule.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, die Konzepte beider Theorien zu analysieren, ihre Eignung für den Unterricht aufzuzeigen und Ansätze für didaktische Entscheidungen zu formulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die durch praktische Beispiele und Vergleiche fundiert wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung behavioristischer Prinzipien (inkl. Kritik) und die Erläuterung kognitivistischer Lernkonzepte nach Ausubel.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Behaviorismus, Kognitivismus, Verstärkung, Vorwissen, didaktische Planung und Wissensstrukturierung sind prägend.

Wie definiert Skinner das instrumentelle Lernen?

Skinner definiert es als Form des Lernens, bei dem das Verhalten durch die darauf folgenden Konsequenzen (Verstärkung) in seiner Auftretenswahrscheinlichkeit beeinflusst wird.

Was versteht Ausubel unter dem Prinzip der progressiven Differenzierung?

Es ist ein programmatisches Prinzip der Unterrichtsgestaltung, bei dem Lerninhalte vom Allgemeinen zum Komplexeren hin strukturiert werden, um das Vorwissen optimal einzubinden.

Welche Rolle spielt die Strafe im behavioristischen Konzept?

Strafe soll die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens reduzieren, ist jedoch aufgrund von Nebenwirkungen wie Angst und Fluchtverhalten oft ineffektiv.

Warum wird eine Kombination beider Theorien empfohlen?

Die Autorin/der Autor argumentiert, dass man durch die Kombination die negativen Aspekte minimieren und die positiven Effekte (wie Motivation durch Verstärkung und kognitive Tiefe durch Assimilation) summieren kann.

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Details

Title
Lerntheorien im Vergleich -instrumentelles Lernen (Skinner) + verbales Lernen (Ausubel)
College
University of Hannover
Course
Psychologie des Lehrens
Grade
bestanden
Author
Daniela Schädel (Author)
Publication Year
2004
Pages
24
Catalog Number
V50868
ISBN (eBook)
9783638469906
Language
German
Tags
Lerntheorien Vergleich Lernen Psychologie Lehrens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Schädel (Author), 2004, Lerntheorien im Vergleich -instrumentelles Lernen (Skinner) + verbales Lernen (Ausubel), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50868
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