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Bedeutung des Nachtmotivs in der Epoche der Romantik

Titre: Bedeutung des Nachtmotivs in der Epoche der Romantik

Dossier / Travail , 2016 , 12 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Helena Böttcher (Auteur)

Lettres - Littérature du romantisme
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Die vorliegende Hausarbeit thematisiert die Bedeutung des Nachtmotivs in der Romantik. Ich werde auf den Begriff der Romantik, dessen Epochen und auf berühmte Lyrikerinnen sowie Lyriker dieser Zeit eingehen, die Nutzen vom Nachtmotiv in ihren Werken gemacht haben.

Diesen Leitgedanken haben sich vermutlich auch einige Dichter, Lyriker sowie Schriftsteller der damaligen Epoche der Romantik zu Herzen genommen und diesen in ihren Gedichten, lyrischen Texten sowie anderen Schriftstücken zum Ausdruck gebracht. Doch, was ist es, das die Nacht so reizvoll macht? Welche Auswirkung hat das Dunkle auf uns Menschen und wieso ist die Nacht ein beliebtes und häufiges Motiv, der damaligen Lyriker in der Epoche der Romantik, gewesen?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung zum Thema: Bedeutung des Nachtmotivs in der Epoche der Romantik

2. Romantik?!

2.1. Der Begriff „Romantik“

2.2. Die Epochen der Romantik

3. Häufige und wichtige Motive bzw. Symbole der Romantik sowie deren Bedeutung

4. Bedeutung des Nachtmotivs anhand Eichendorffs Gedicht „Mondnacht“

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung des Nachtmotivs in der literarischen Epoche der Romantik. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die Nacht als Rückzugsort vor der rationalen Realität dient, um Raum für Phantasie, Sehnsucht und Spiritualität zu schaffen, und dies exemplarisch an Joseph von Eichendorffs Gedicht „Mondnacht“ zu verdeutlichen.

  • Historische und kulturelle Einordnung des Epochenbegriffs Romantik
  • Analyse zentraler romantischer Symbole wie Mond, Traum, Nacht und Nachtigall
  • Die Funktion der Nacht als Gegenwelt zur Industrialisierung und Aufklärung
  • Interpretation der „Mondnacht“ im Kontext von Sehnsucht und Transzendenz

Auszug aus dem Buch

Mondnacht

Eichendorff lässt, in seinem Gedicht „Mondnacht“, Himmel und Erde sich berühren (V.1-2). Er schenkt ihnen, anhand eines Kusses, eine innige Zusammenkunft, wie nur dieser es zu ermöglichen mag. Die Zusammenkunft von Himmel (männlich, der Himmel) und Erde (weiblich, die Erde) ist einem Liebespaar gleich zu setzen. Durch die Metapher eines „Himmelskusses“30, wird die Vollkommenheit der Liebe, hervorgehoben und zum Ausdruck gebracht. „Daher steht der Himmelkuss nicht nur als Symbol für die Liebe zwischen Mann und Frau, sondern enthält auch einen religiösen philosophischen Aspekt: Die Zuwendung des Göttlichen zum Irdischen, abstrakt gesehen, die Berührung von Idee und Gestalt, von Oben und Unten.“31 Im weiteren Verlauf des Gedichts wird die Nacht „sternklar“ beschrieben (vgl. V.8) und dadurch verdeutlicht, dass auch die Sterne ihren Schimmer zu erkennen geben. Die Nacht, die sonst vollkommene Dunkelheit bzw. Finsternis mit sich bringt, nimmt die Position, der Harmonie bzw. Geborgenheit, ein. Sie verleiht Raum für Empfindsamkeit sowie Phantasie32. In der letzten Strophe des Gedichts benennt das lyrische Ich sich zum ersten Mal selbst (vgl. V.9). Es beschreibt seine Sehnsucht, die Flügel auszuspannen und seine Seele in den Himmel gleiten zu lassen (vgl. V.9-10). Die Mondnacht lässt dem lyrischen Ich die Möglichkeit seinen sehnlichsten Traum bzw. Wunsch nachzugehen und seine Seele durch das stille Land gleiten zu lassen um dadurch endlich in den Himmel, „seinem Zuhause, indem vermutlich der/die Geliebte wartet“, hinauf zu fliegen (vgl. V.11-12). Dieser Gedanke lässt auch die Transzendenz in das Gedicht einfließen, den Blick auf das Leben nach dem Tod.33

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinführung zum Thema: Bedeutung des Nachtmotivs in der Epoche der Romantik: Einleitung in die Faszination der Nacht als literarisches Motiv, die den Menschen von den Zwängen der Realität befreit.

2. Romantik?!: Definition des Epochenbegriffs „Romantik“ unter Berücksichtigung literarischer und historischer Etymologien.

2.1. Der Begriff „Romantik“: Detaillierte Begriffsherleitung, die den Fokus auf Sinnlichkeit, Wunderbares und die Abkehr von der Zivilisation legt.

2.2. Die Epochen der Romantik: Unterteilung der Epoche in Früh-, Hoch- und Spätromantik zwischen 1798 und 1835.

3. Häufige und wichtige Motive bzw. Symbole der Romantik sowie deren Bedeutung: Untersuchung der symbolischen Relevanz von Mond, Traum, Nacht und Nachtigall für die romantische Lyrik.

4. Bedeutung des Nachtmotivs anhand Eichendorffs Gedicht „Mondnacht“: Anwendung der theoretischen Erkenntnisse auf ein Schlüsselwerk Eichendorffs, um die Verbindung von Natur, Sehnsucht und Transzendenz aufzuzeigen.

5. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Nacht als essentielles Element der romantischen Gegenwelt, die Sehnsüchte und emotionale Freiheit ermöglicht.

Schlüsselwörter

Romantik, Nachtmotiv, Eichendorff, Mondnacht, Sehnsucht, Traum, Lyrik, Literaturgeschichte, Symbolik, Transzendenz, Phantasie, Naturlyrik, Empfindsamkeit, Epoche, 19. Jahrhundert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der Nacht als zentrales Motiv in der literarischen Epoche der Romantik und wie Dichter dieses Dunkle zur Ausdrucksweise von Sehnsüchten nutzten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Ideal der Harmonie, die Flucht aus der rationalen Realität, die Bedeutung des Traumes und die metaphysische Verbindung von Mensch und Natur.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Funktion des Nachtmotivs theoretisch zu begründen und praktisch durch die Analyse von Eichendorffs „Mondnacht“ zu veranschaulichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die begriffliche Definitionen mit einer textnahen Interpretation verbindet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Epoche, die Symbolik zentraler romantischer Motive und die konkrete Analyse des Gedichts „Mondnacht“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Romantik, Nachtmotiv, Sehnsucht, Transzendenz und Symbolik charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die romantische Nacht von der nächtlichen Dunkelheit im Alltag?

Während die alltägliche Nacht oft mit Finsternis assoziiert wird, ist sie in der Romantik ein positiver Rückzugsort, der Schutz und Raum für die Entfaltung des Unterbewussten bietet.

Welche Rolle spielt der „Himmelskuss“ im analysierten Gedicht?

Der Himmelskuss dient als zentrale Metapher für die innige Vereinigung von Himmel und Erde sowie als religiös-philosophisches Symbol für die Zuwendung des Göttlichen zum Irdischen.

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Résumé des informations

Titre
Bedeutung des Nachtmotivs in der Epoche der Romantik
Université
University of Siegen
Note
1,3
Auteur
Helena Böttcher (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
12
N° de catalogue
V508827
ISBN (ebook)
9783346076823
ISBN (Livre)
9783346076830
Langue
allemand
mots-clé
bedeutung nachtmotivs epoche romantik
Sécurité des produits
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Citation du texte
Helena Böttcher (Auteur), 2016, Bedeutung des Nachtmotivs in der Epoche der Romantik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/508827
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Extrait de  12  pages
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