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Die Italienische Küche als Ausdruck von Kultur und Sprache . Übersetzung von italienischen Kochbüchern

Título: Die Italienische Küche als Ausdruck von Kultur und Sprache . Übersetzung von italienischen Kochbüchern

Trabajo Escrito , 2018 , 18 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Laura Grazia Quast-Cojocaru (Autor)

Romanística - Estudios italianos
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Diese Arbeit vergleicht die Italienische Küche mit der Deutschen. Doch kann man überhaupt von der italienischen Küche reden, wenn die Gerichte von einer Region zur anderen und sogar von Dorf zu Dorf so stark variieren? Kann sich "regionale Küche" im globalisierten Zeitalter überhaupt noch behaupten? Welche Küchen haben die so begehrte Italienische Küche beeinflusst? Welche Formen der Haupt- und Nebenmahlzeiten haben sich im Laufe der Zeit entwickelt? Und inwiefern unterscheiden sich die Essgewohnheiten, Traditionen und Gerichte von der deutschen Küche?

Pizza, Pasta, Panna cotta. Sugo, Saltimbocca und Salsiccia. Diese sind unsere ersten Gedanken, wenn wir la cucina italiana, "die Italienische Küche" hören. Wir denken an die reifen Früchte und an das frische Gemüse, an die deliziösen Aromen und an den Geruch, der uns das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Regionale Vielfalt, hohe Qualität der Produkte und Traditionsbewusstsein sind die Säulen der Italienischen Küche. Eine vierte nicht weniger wichtige stellt die Einstellung der Italiener zum Essen dar. Essen dient in Italien nicht einfach nur als Lebensmittel zur Lebenserhaltung, sondern gilt in Italien vielmehr als eine Kunst und als eine der schönsten Ausdrucksformen der italienischen Kultur, welche die Geschichte und Traditionen des Landes widerspiegelt. Für die Italiener ist Kochen immer gleichbedeutend mit gutem Essen, gutem Wein und guter Gesellschaft. Ob mit der Familie zuhause, in einer bescheidenen Trattoria oder in einem Luxusrestaurant – viele Gänge sind die Norm.

Des Weiteren wird dieses Thema im Hinblick auf die Übersetzung von Speisekarten und Rezepten erarbeitet. Es reicht nämlich nicht aus, die genannten Textsorten Wort für Wort zu übertragen, da man in Italien ganz anders ans Kochen herangeht als in Deutschland. Deutsche Kochbücher enthalten in der Regel viel detailliertere Anweisungen als italienische. Dazu kommt, dass nicht alle italienischen Zutaten überall in Deutschland erhältlich sind. Deshalb sollte man neben den Originalzutaten außerdem noch leichter erhältliche Alternativen vorschlagen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 GESCHICHTLICHER HINTERGRUND

3 KULTURVERGLEICH

4 DIE ENTWICKLUNG DER KOCHTERMINOLOGIE

5 ÜBERSETZUNG

6 SCHLUSSWORT

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die italienische Kochkunst unter Berücksichtigung kulturwissenschaftlicher, sprachlicher und übersetzungstechnischer Aspekte, insbesondere im Vergleich zur deutschen Esskultur. Ziel ist es, die tiefe kulturelle Verankerung des Kochens in Italien aufzuzeigen, historische Einflüsse auf die Terminologie zu analysieren und Herausforderungen sowie Strategien bei der Übersetzung gastronomischer Texte zu identifizieren.

  • Kulturelle und historische Bedeutung der italienischen Küche
  • Vergleichende Analyse der Essgewohnheiten zwischen Italien und Deutschland
  • Entwicklung der gastronomischen Fachsprache und Terminologie
  • Strategien zur Übersetzung von Rezepten und Speisekarten
  • Einfluss soziokultureller Faktoren auf das Essverhalten

Auszug aus dem Buch

3 KULTURVERGLEICH

Die italienische Esskultur unterscheidet sich sehr von der deutschen, allein schon, wenn man die Mahlzeiten miteinander vergleicht. Während man in Deutschland ein recht üppiges Frühstück gewohnt ist, fällt das Frühstück in Italien sehr viel kleiner aus. Die Italiener frühstücken tendenziell schnell und essen wenig: eine Tasse Cappuccino oder Kaffee (caffè) und dazu meistens ein süßes Gebäck (Beispiel: biscotti/ brioche). Gefrühstückt wird des Öfteren auf dem Weg zur Arbeit in einer Bar, wo man Espresso stehend an der Theke trinkt.

Die Kaffeekultur in Italien ist eine Philosophie für sich. Denn wenn man in Italien den in Deutschland als Espresso bekannten kleinen, starken Kaffee bestellen will, sagt man am besten einfach un caffè. Für den doppelten Schuss Koffein bestellt man einen caffè doppio. Das Wort Espresso klingt zwar so schön italienisch, aber kein Italiener würde diesen im Italienischen doppeldeutigen Begriff bei der Bestellung des besagten Kaffees verwenden. Der caffè wird in Italien zu jeder Tages- und Nachtzeit getrunken. Zu beachten gilt aber, dass Kaffee mit Milch in Italien nur morgens oder am frühen Vormittag getrunken wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Faszination der italienischen Küche ein, definiert sie als kulturelles Ausdrucksmittel und stellt die zentralen Forschungsfragen zur regionalen Vielfalt sowie zu den Herausforderungen bei der Übersetzung gastronomischer Fachbegriffe.

2 GESCHICHTLICHER HINTERGRUND: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung der italienischen Esskultur, beeinflusst durch diverse Kulturgruppen wie Römer und Araber, und diskutiert die Bedeutung von Mahlzeiten als soziale Inszenierung.

3 KULTURVERGLEICH: Hier werden die esskulturellen Unterschiede zwischen Italien und Deutschland anhand der Tagesmahlzeiten, der Kaffeekultur und der spezifischen Restaurantbesonderheiten wie der "coperta" detailliert gegenübergestellt.

4 DIE ENTWICKLUNG DER KOCHTERMINOLOGIE: Das Kapitel analysiert den historischen Wandel der gastronomischen Sprache, von frühen fragmentarischen Aufzeichnungen bis hin zu neuzeitlichen Einflüssen und dem Untergang römischer Fachterminologie.

5 ÜBERSETZUNG: Dieser Abschnitt erörtert spezifische Textsortenkonventionen in italienischen und deutschen Rezepten und bietet Lösungsansätze für die Übersetzung von Mengenangaben und kulturspezifischen Produkten.

6 SCHLUSSWORT: Das Fazit fasst den Wandel der Esskultur im Zuge der Globalisierung zusammen und plädiert für ein bewussteres, nachhaltigeres Konsumverhalten im Sinne der Slow-Food-Bewegung.

Schlüsselwörter

Italienische Küche, Esskultur, Kulturvergleich, Gastronomie, Übersetzungswissenschaft, Kochterminologie, Rezeptübersetzung, Kulinarik, Identitätsbildung, Slow Food, Soziologie des Essens, Kulturtransfer, Restaurantkultur, Sprachvergleich, Lebensmittelsprache.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die italienische Küche als kulturelles Phänomen und analysiert die sprachlichen sowie übersetzerischen Herausforderungen, die sich bei der Vermittlung kulinarischer Inhalte in den deutschen Kontext ergeben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die historische Entwicklung der italienischen Gastronomie, der direkte kulturelle Vergleich zwischen italienischen und deutschen Essgewohnheiten sowie die methodische Übersetzung von Fachtexten aus dem Bereich des Kochens.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die italienische Kochkunst zu schaffen und praxisnahe Strategien für die adäquate Übersetzung gastronomischer Fachsprache und Speisekarten zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich primär um eine kulturwissenschaftliche Analyse, kombiniert mit linguistischen Beobachtungen und einer vergleichenden Textsortenanalyse von Kochrezepten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einbettung der Esskultur, einen Vergleich der Mahlzeitenstrukturen beider Länder, eine sprachgeschichtliche Untersuchung der Fachterminologie und eine praktische Anleitung zur Übersetzung von Rezepten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind unter anderem Italienische Küche, Kulturvergleich, Kochterminologie, Rezeptübersetzung, Identitätsbildung und Slow Food.

Wie unterscheiden sich die Rezeptstrukturen in Italien und Deutschland laut der Autorin?

Die Autorin stellt fest, dass deutsche Rezepte oft detaillierter und linearer strukturiert sind, während italienische Rezepte historisch gesehen häufiger den Rezipienten direkt ansprachen und heute eher einfache Imperative oder Infinitive nutzen.

Warum ist die Übersetzung von "Quark" ins Italienische problematisch?

Da Quark ein typisch deutsches Produkt ist, das in Italien kaum bekannt oder erhältlich ist, erfordert es bei der Übersetzung funktionale Äquivalente wie "formaggio" oder "ricotta" als Ersatz.

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Detalles

Título
Die Italienische Küche als Ausdruck von Kultur und Sprache . Übersetzung von italienischen Kochbüchern
Universidad
University of Heidelberg
Calificación
2,0
Autor
Laura Grazia Quast-Cojocaru (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
18
No. de catálogo
V508875
ISBN (Ebook)
9783346070906
ISBN (Libro)
9783346070913
Idioma
Alemán
Etiqueta
Italien Gastronomie Kochkunst
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Laura Grazia Quast-Cojocaru (Autor), 2018, Die Italienische Küche als Ausdruck von Kultur und Sprache . Übersetzung von italienischen Kochbüchern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/508875
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