Dieser Praktikumsbericht im Fach Deutsch wurde in Verbindung zu den schulpraktischen Studien verfasst. Neben einer ausführlichen Unterrichtsplanung wird ebenso eine Kurzplanung vorgestellt.
Zuerst wird die Unterrichtsplanung der Themen "Verfassen einer Facharbeit" für die neunte Klasse und "Kurzgeschichten analysieren und interpretieren" für die Klasse 8 vorgestellt. Danach erfolgt jeweils eine Reflexion der dargestellten Stunden sowie jeweils eine tabellarische Darstellung der Unterrichtsplanung, aufgeschlüsselt nach Lernzielen.
Anschließend erfolgt eine Gesamtreflexion über das abgeleistete Praktikum und ein Anhang mit den entworfenen Tafelbildern.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Ausführliche Unterrichtsplanung
2.1 Benennung des Themas/ Einordnung in den Unterrichtszusammenhang
2.2 Vorstellung der Lerngruppe/ Bedingungsanalyse
2.3 Begründung der Themenwahl
2.4 Sachanalyse
2.5 Didaktische Reduktion
2.6 Lernziele
2.7 Darstellung des Methodenkonzeptes
2.8 Tabellarische Verlaufsplanung
3 Reflexion der dargestellten Stunde
4 Kurzplanung
4.2 Lernziele
4.3 Tabellarische Verlaufsplanung
5 Reflexion der dargestellten Stunde
6 Abschlussreflexion
Zielsetzung & Themen
Das Ziel des Praktikumsberichts ist die detaillierte Darstellung und methodische Reflexion zweier Unterrichtseinheiten im Fach Deutsch. Dabei stehen die Planung, Durchführung sowie die kritische Analyse von Lehrversuchen im Mittelpunkt, wobei ein besonderes Augenmerk auf der Binnendifferenzierung und der Anpassung an die spezifischen Lernvoraussetzungen der Klassen liegt.
- Strukturelle Unterrichtsplanung unter Berücksichtigung didaktischer Reduktion
- Analyse und Charakterisierung literarischer Texte (Kurzgeschichten)
- Vermittlung methodischer Kompetenzen zum wissenschaftlichen Arbeiten (Facharbeit)
- Reflexion der eigenen Lehrerrolle und pädagogischer Interventionsstrategien
- Förderung kooperativer Lernformen in heterogenen Lerngruppen
Auszug aus dem Buch
1 Einleitung
Mein vierwöchiges Blockpraktikum im Fach Deutsch absolvierte ich vom 26.08.-20.09.2019 in Leipzig. Aufgrund der Teilnahme am Projekt „StartTraining“, dass die neuen Fünftklässler in ihrem Ankommensprozess unterstützen soll, hatte ich das Glück, einer Oberschule in meinem Stadtteil zugeordnet zu werden. An dieser konnte ich gleichzeitig mein Praktikum absolvieren. Somit hatte ich die Möglichkeit, die Schüler schon vor dem Beginn der eigentlichen Praktikumszeit kennenzulernen. Es ist Stadtviertel, dass sich durch heterogene Einwohner auszeichnet, deren Schüler aus Familien mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen stammen. Sie reichen von aufstiegsorientierten Elternhäusern bis zu Familien, in denen Arbeitslosigkeit eine Rolle spielt. Derzeitig besuchen 502 Schüler in 23 Klassen die -Schule. Das Kollegium besteht aktuell aus 45 Lehrkräften, zwei Schulsozialarbeiterinnen und drei Studenten aus dem Projekt „StartTraining“.
Als Oberschule vereint sie die Bildungsstränge der Real- und Hauptschule miteinander und sieht ihre Querschnittsaufgaben in der Berufsorientierung und Sprachbildung. Ein normaler Schultag an der Schule beginnt 07:50 Uhr und endet meist nach der siebten Stunde 14:40 Uhr. Eine Unterrichtsstunde erstreckt sich über 45 Minuten. Es findet kein Blockunterricht statt. Nach dem regulären Unterricht steht den Schülern ein vielseitiges Ganztagsangebot zur Verfügung. Hierbei wird versucht, die Schüler in ihrer Individualität zu fordern und zu fördern.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Vorstellung der Rahmenbedingungen des Blockpraktikums an der Oberschule sowie eine erste Situationsanalyse der Schülerschaft.
2 Ausführliche Unterrichtsplanung: Detaillierte didaktische Planung zur Unterrichtseinheit „Wie schreibe ich eine Facharbeit?“ inklusive Begründung der Methoden und Lernziele.
3 Reflexion der dargestellten Stunde: Kritische Auseinandersetzung mit dem Verlauf der Einführungsstunden zur Facharbeit und der eigenen Lehrerrolle.
4 Kurzplanung: Skizzierung der Unterrichtseinheit zu Kurzgeschichten mit Fokus auf die Interpretation von „Nachts schlafen die Ratten doch“.
5 Reflexion der dargestellten Stunde: Analyse des Lehrversuchs zur Figurencharakteristik unter Berücksichtigung der Dynamik in der achten Klasse.
6 Abschlussreflexion: Zusammenfassendes Fazit über die Erfahrungen des Praktikums, die Bedeutung des Lehrerzimmers und die eigene berufliche Entwicklung.
Schlüsselwörter
Facharbeit, Unterrichtsplanung, Schulpraktikum, Deutschunterricht, Didaktische Reduktion, Kurzgeschichte, Methodenkompetenz, Binnendifferenzierung, Lehrerrolle, Selbstreflexion, Lernziele, Sozialkompetenz, Wolfgang Borchert, Fachdidaktik, Oberschule.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Praktikumsbericht grundsätzlich?
Der Bericht dokumentiert die Erfahrungen, Planungen und Reflexionen der Autorin während ihres vierwöchigen Blockpraktikums an einer Oberschule im Fach Deutsch.
Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?
Zentrale Themen sind die fachdidaktische Gestaltung von Unterrichtseinheiten zum wissenschaftlichen Arbeiten (Facharbeit) sowie zur Analyse von Kurzgeschichten im Literaturunterricht.
Was ist das primäre Ziel der beschriebenen Unterrichtseinheiten?
Die Lernenden sollen zum einen grundlegende Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens erlernen, um eine eigene Facharbeit zu verfassen, und zum anderen durch die Auseinandersetzung mit Literatur ihre Analyse- und Interpretationsfähigkeiten ausbauen.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Planung verwendet?
Die Unterrichtsplanung basiert auf den Grundsätzen der allgemeinen Didaktik, insbesondere dem methodischen Dreischritt (Einstieg, Erarbeitung, Ergebnissicherung) und der Berücksichtigung der Lernvoraussetzungen durch Binnendifferenzierung.
Was wird im Hauptteil des Berichts behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte ausführliche Unterrichtsplanung zur Facharbeit, eine Kurzplanung zur Arbeit mit Kurzgeschichten sowie die jeweiligen Reflexionen der Lehrversuche.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Facharbeit, Didaktik, Binnendifferenzierung, Methodenkompetenz und pädagogische Selbstreflexion aus.
Wie geht die Autorin mit dem heterogenen Leistungsstand in der Klasse um?
Sie nutzt differenzierte Arbeitsblätter (Niveau A und B) und setzt auf kooperative Lernformen, bei denen sich leistungsstärkere und leistungsschwächere Schüler gegenseitig unterstützen.
Welchen Stellenwert nimmt die Reflexion der eigenen Lehrerrolle ein?
Die Reflexion ist zentral, um den eigenen Lernprozess als angehende Lehrkraft zu bewerten, Stärken zu identifizieren und den persönlichen Verbesserungsbedarf (z.B. Visualisierung an der Tafel, Umgang mit Unterrichtsstörungen) kritisch aufzuarbeiten.
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- Stephanie Mütterlein (Author), 2019, Praktikumsbericht Deutsch. Unterrichtsplanung für eine 8. und 9. Klasse in Leipzig, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/509457