Die Industrie 4.0 schafft neue Möglichkeiten für das produzierende Gewerbe, aber auch eigene Herausforderungen. Doch wenn Unternehmen die Vorteile der Digitalisierung richtig nutzen, stärken sie damit ihre Position im internationalen Wettbewerb. Dafür sind auch die Anfänge der Unternehmensgründung entscheidend.
Wie sieht eine erfolgreiche Go-to-Market-Strategie für Unternehmen im Bereich Internet of Things aus? Wie identifiziert man potenzielle Nutzer einer Internetplattform? Erik Leitenberger klärt diese Fragen anhand einer Industrie-4.0-Plattform, die bei der Digitalisierung im Bereich der Metallverarbeitung unterstützt.
Leitenberger zeigt, welche Netzwerkeffekte auf solch einer Plattform zu erwarten sind und wie man diese gezielt fördert. Außerdem geht er auf Anforderungen und den besten Aufbau von IoT-Plattformen ein. Seine Publikation zeigt praxisnah, wie Startups ihre Konkurrenz analysieren und die richtige Strategie für den Markteintritt wählen.
Aus dem Inhalt:
- Maschinenbau;
- Produktion;
- Plattformökonomie;
- Netzwerk;
- Infrastructure as a Service
Inhaltsverzeichnis (Table of Contents)
- Kurzfassung
- Abstract
- Abkürzungsverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Tabellenverzeichnis
- 1 Einleitung
- 1.1 Problemstellung
- 1.2 Zielsetzung
- 1.3 Aufbau und Methodik der Arbeit
- 2 Unternehmensvorstellung FOUR-ZERO-MACHINE
- 3 Einführung Plattformökonomie
- 3.1 Das Plattform Geschäftsmodell
- 3.2 Definitionen IoT-Plattformen
- 3.3 Netzwerkeffekte
- 3.4 Zweiseitige Märkte
- 3.5 Plattform Bestandteile
- 3.6 Das Henne-Ei-Problem
- 3.7 Launch-Strategien für Plattformen
- 4 Einführung Go-to-Market-Strategie
- 4.1 Begriffsdefinition und Abgrenzung
- 4.2 Bestandteile der Go-to-Market-Strategie
- 5 Umfeldanalyse
- 5.1 Wissenschaftliche Grundlagen
- 5.2 Umsetzung bei FOUR-ZERO-MACHINE
- 5.3 Umsetzung der Marktanalyse
- 5.4 Umsetzung Kundenanalyse
- 5.5 Umsetzung Wettbewerbsanalyse
- 5.6 Bewertung der Ergebnisse
- 6 Produkt und Geschäftsmodell
- 6.1 Wissenschaftliche Grundlagen
- 6.2 Umsetzung der Produkt Roadmap
- 6.3 Umsetzung des Geschäftsmodells
- 7 Marktangang
- 7.1 Wissenschaftliche Grundlagen
- 7.2 Umsetzung
- 7.3 Ergebnisse Kanal-Mix
- 7.4 Bewertung der Ergebnisse
- 8 Fazit
- 9 Handlungsempfehlung und Ausblick
- 9.1 Handlungsempfehlung
- 9.2 Ausblick
- Anhang
- A Literaturverzeichnis
- B Zusatzinformationen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte (Objectives and Key Themes)
Diese Arbeit analysiert die Go-to-Market-Strategien für eine Internet-of-Things-Plattform im Bereich Industrie 4.0. Sie befasst sich mit den Herausforderungen und Möglichkeiten, eine Plattform für die Vernetzung von Maschinen und Geräten erfolgreich am Markt zu etablieren. Die Arbeit befasst sich mit der Plattformökonomie und ihren spezifischen Herausforderungen, wie dem Henne-Ei-Problem, der Notwendigkeit von Netzwerkeffekten und der Gestaltung eines zweiseitigen Marktes.
- Entwicklung einer Go-to-Market-Strategie für eine IoT-Plattform
- Analyse der Plattformökonomie und ihrer Charakteristika
- Umsetzung einer umfassenden Umfeldanalyse, einschließlich Markt-, Kunden- und Wettbewerbsanalyse
- Definition und Entwicklung der Produkt-Roadmap und des Geschäftsmodells
- Strategien für den erfolgreichen Marktangang der Plattform
Zusammenfassung der Kapitel (Chapter Summaries)
Die Einleitung stellt die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit vor und erläutert die gewählte Methodik. Anschließend wird das Unternehmen FOUR-ZERO-MACHINE vorgestellt. Kapitel 3 behandelt die Plattformökonomie, insbesondere das Plattform Geschäftsmodell, IoT-Plattformen, Netzwerkeffekte, zweiseitige Märkte, Plattform-Bestandteile und das Henne-Ei-Problem. Es werden auch verschiedene Launch-Strategien für Plattformen beleuchtet.
Kapitel 4 widmet sich der Go-to-Market-Strategie, deren Begriffsdefinition und Abgrenzung, sowie den Bestandteilen einer solchen Strategie. Kapitel 5 analysiert das Umfeld der Plattform, wobei wissenschaftliche Grundlagen, Marktanalyse, Kundenanalyse, Wettbewerbsanalyse und die Bewertung der Ergebnisse behandelt werden. Kapitel 6 befasst sich mit dem Produkt und dem Geschäftsmodell der Plattform.
Kapitel 7 behandelt den Marktangang der Plattform, wobei die wissenschaftlichen Grundlagen, die Umsetzung der Strategie, die Ergebnisse des Kanal-Mix und die Bewertung der Ergebnisse beleuchtet werden.
Schlüsselwörter (Keywords)
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Go-to-Market-Strategien, Plattformökonomie, Internet-of-Things, Industrie 4.0, IoT-Plattformen, Netzwerkeffekte, zweiseitige Märkte, Marktanalyse, Kundenanalyse, Wettbewerbsanalyse, Produkt-Roadmap, Geschäftsmodell, Marktangang, Kanal-Mix, Handlungsempfehlungen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Go-to-Market-Strategie?
Eine Go-to-Market-Strategie (GTM) ist ein Plan, der festlegt, wie ein Unternehmen ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung erfolgreich auf den Markt bringt und Kunden erreicht.
Was versteht man unter dem Henne-Ei-Problem bei Plattformen?
Es beschreibt die Schwierigkeit, eine Plattform zu starten: Nutzer kommen nur, wenn Anbieter da sind, und Anbieter kommen nur, wenn es genug Nutzer gibt.
Welche Rolle spielen Netzwerkeffekte bei IoT-Plattformen?
Netzwerkeffekte bedeuten, dass der Wert der Plattform für jeden einzelnen Teilnehmer steigt, je mehr andere Nutzer oder Partner die Plattform ebenfalls verwenden.
Was ist ein zweiseitiger Markt?
Ein Markt, auf dem eine Plattform zwei unterschiedliche Nutzergruppen (z. B. Maschinenhersteller und Softwareentwickler) zusammenbringt, die voneinander profitieren.
Wie hilft eine IoT-Plattform in der Metallverarbeitung?
Sie unterstützt bei der Digitalisierung, indem sie Maschinen vernetzt, Daten sammelt und Prozesse im Sinne von Industrie 4.0 optimiert.
- Arbeit zitieren
- Erik Leitenberger (Autor:in), 2020, Go-to-Market-Strategien für eine Internet-of-Things-Plattform. Plattformökonomie, Umfeldanalyse und Marktangang im Bereich Industrie 4.0, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/509706