In dieser Arbeit werden die relationalen und objektorientierten Datenbanken betrachtet. Im Fazit wird das objektrelationale Datenbankmodell kurz vorgestellt. Das Ziel der Arbeit ist, neben der allgemeinen Einführung in das Thema der Datenbanken, die Erläuterung der Funktionalitäten von objektorientierten und relationalen Datenbanken, sowie deren Vor- und Nachteile.
Der Besitz von Informationen zur Auswertung und Entwicklung neuer Strategien hat für Unternehmen und Organisationen, wie beispielsweise Behörden, einen zunehmenden Stellenwert. Die daraus resultierende steigende Anzahl von Informationen sorgt bei den Betroffenen für den Wunsch nach einer ständigen Verfügbarkeit, die mit einer Abfragemöglichkeit kombiniert ist. Dabei hat sich die Verwendung von Datenbanken in der Praxis als optimale Lösung bewährt.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Umfeld
1.2 Abgrenzung
1.3 Ziel dieser Arbeit
2 Datenbanken
2.1 Datenbanken und Datenbankmanagementsystem
2.2 Datenbankmodell
2.3 Konzeption eines Datenbankmodells
2.4 Logisches Datenbankkonzept
3 Relationale Datenbanken
3.1 Geschichte
3.2 Grundlagen
3.2.1 Attribut, Relation & Tupel
3.2.2 Schlüssel
3.2.3 Datendefinition, -abfragen und -manipulation
3.3 Vorteile und Nachteile
4 Objektorientierte Datenbanken
4.1 Geschichte
4.2 Grundlagen
4.2.1 Objekteigenschaften
4.2.2 Kapselung und Vererbung
4.2.3 Sprache
4.3 Vorteile und Nachteile
5 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Vergleich zwischen relationalen und objektorientierten Datenbankmodellen zu ziehen, um deren jeweilige Funktionalitäten, Einsatzgebiete sowie die damit verbundenen Vor- und Nachteile herauszuarbeiten.
- Grundlagen von Datenbanken und Datenbankmanagementsystemen (DBMS)
- Methodik der Datenbankmodellierung (Entity-Relationship-Modell)
- Struktur und Charakteristika relationaler Datenbanken
- Struktur und Charakteristika objektorientierter Datenbanken
- Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile beider Ansätze
Auszug aus dem Buch
3.2.1 Attribut, Relation & Tupel
Eine relationale Datenbank ist ein Datenmodell bei dem die Daten in Tabellenform dargestellt werden. Dabei können Daten aus verschiedenen Tabellen miteinander in Beziehung gesetzt werden, wenn beide Tabellen ein gemeinsames Datenelement besitzen. Als Relation beschreibt man dabei eine Tabelle, deren Spalten die Attribute einer Entität bestimmen. Datensätze können von Zeilen aufgenommen werden, die konkrete Entitäten beschreiben.16
Attribute beschreiben die Eigenschaft einer bestimmten Entität bzw. eines bestimmten Objekttyps und werden über eine Tabellenspalte abgebildet. Die Menge der zulässigen Werte eines Attributs werden dabei über Wertebereiche definiert. Das Element einer Relation ist ein Tupel und repräsentiert ein Objekt eines Objekttyps, für den die Relation definiert ist. Tupel werden als Tabellenzeilen dargestellt.17 Die folgende Grafik (Abbildung 2: Grundlegendes Konzept eines relationalen Datenmodells) zeigt die tabellarische Anordnung dieses Datenmodells.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den steigenden Stellenwert der Datenhaltung in Organisationen, grenzt das Themenfeld auf relationale und objektorientierte Modelle ein und definiert das Ziel der Arbeit.
2 Datenbanken: Hier werden grundlegende Begriffe definiert, die Funktion von Datenbankmanagementsystemen (DBMS) erklärt und die Bedeutung der logischen sowie physischen Datenstrukturierung hervorgehoben.
3 Relationale Datenbanken: Dieses Kapitel beschreibt die Entwicklung des relationalen Modells durch E.F. Codd, erläutert die Funktionsweise von Tabellen, Attributen und Schlüsseln sowie die Nutzung der Sprache SQL.
4 Objektorientierte Datenbanken: Dieser Abschnitt beleuchtet die Entstehung objektorientierter DBMS als Antwort auf die Anforderungen komplexer Anwendungen wie Multimedia, inklusive der Konzepte von Kapselung und Vererbung.
5 Fazit: Das Fazit stellt fest, dass relationale Datenbanken aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und Marktdurchdringung dominieren, während objektorientierte Modelle trotz technischer Vorteile bisher eine geringere Verbreitung aufweisen.
Schlüsselwörter
Datenbankmanagementsystem, DBMS, Relationale Datenbanken, Objektorientierte Datenbanken, Entity-Relationship-Modell, SQL, Datenmodellierung, OODBMS, Primärschlüssel, Fremdschlüssel, Kapselung, Vererbung, Objektidentifikator, OQL, Datenkonsistenz
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Untersuchung und dem Vergleich von zwei fundamentalen Datenbankkonzepten: dem relationalen und dem objektorientierten Modell.
Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Themen umfassen die grundlegende Datenmodellierung, die historische Entwicklung der Modelle, ihre technische Struktur sowie eine Abwägung ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, neben einer allgemeinen Einführung in das Datenbankmanagement, die spezifischen Funktionalitäten beider Modelle zu erläutern und ihre Eignung für moderne Anwendungsbereiche zu bewerten.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und strukturierte Gegenüberstellung bekannter Datenbankmodelle, gestützt durch Fachliteratur aus der Wirtschaftsinformatik.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der allgemeinen Datenbankgrundlagen, die detaillierte Beschreibung der relationalen Architektur und die anschließende Untersuchung objektorientierter Datenbankmodelle.
Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie DBMS, SQL, Entity-Relationship-Modell, Objektorientierung und relationale Datenmodellierung geprägt.
Was unterscheidet die Identität bei objektorientierten Datenbanken?
Im Gegensatz zu relationalen Datenbanken nutzen objektorientierte Modelle Objektidentifikatoren (OIDs), die vom System systemweit eindeutig vergeben werden und für die gesamte Lebenszeit eines Objekts erhalten bleiben.
Warum haben sich objektorientierte Datenbanken bisher schwerer etabliert?
Obwohl sie für komplexe Datentypen gut geeignet sind, fehlen ihnen die langjährige Praxiserfahrung und die weite Verbreitung, die das relationale Modell durch seine lange Geschichte und Zuverlässigkeit erreicht hat.
Welche Rolle spielt die Kapselung?
Die Kapselung schützt Daten vor direktem Zugriff, indem sie den Zugriff ausschließlich über definierte Methoden erlaubt, was die Integrität und Sicherheit der Daten erhöht.
Was ist der Zweck des objektrelationalen Modells?
Es dient dazu, die positiven Eigenschaften sowohl relationaler als auch objektorientierter Ansätze zu verbinden, um flexiblere und dennoch ausgereifte Lösungen für moderne Anwendungen zu schaffen.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2014, Vergleich objektorientierter und relationaler Datenbanken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/509766