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Interreligiöses Lernen. Was macht diese Lernform aus und wie geschieht die Umsetzung in den deutschen Schulen?

Titel: Interreligiöses Lernen. Was macht diese Lernform aus und wie geschieht die Umsetzung in den deutschen Schulen?

Hausarbeit , 2015 , 12 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sinem Kemerci (Autor:in)

Theologie - Religion als Schulfach
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Den Aufbau meiner Arbeit werde ich wie folgt gestalten: Zunächst wird das interreligiöse Lernen in seinen Zentralen Aspekten vorgestellt um einen groben Überblick über die Thematik zu bekommen. Daraufhin werden dem Leser die Gründe für die Notwendigkeit solch einer Lernform vor Augen geführt, damit klar wird warum man sich überhaupt damit auseinandersetzten muss. In einem weiteren Schritt werden die Ziele ausführlich ausgearbeitet und dargestellt.

In dem nächsten Teil der Arbeit wird zunächst auf die Schwierigkeiten vom interreligiösen Lernen im Unterricht hingewiesen, worauf hin verdeutlicht wird welches die genauen Herausforderungen jener Lernform sind. Abschließend werden Hinweise zur didaktischen und methodischen Umsetzung gegeben um dem Leser eine kleine Einführung in die konkrete Umsetzung zu geben und die Arbeit abzurunden.

Zu guter Letzt werden die Ergebnisse der Arbeit in einem so genannten Schlussteil noch einmal aufgeführt, um somit die gestellten Leitfragen explizit zu beantworten und die herausgefundenen Aspekte zusammenzufassen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Was ist interreligiöses Lernen?

2.1.1 Zentrale Aspekte von interreligiösem Lernen

2.1.2 Warum brauchen wir Interreligiöses Lernen? – Gründe

2.1.3 Ziele vom interreligiösen Lernen

2.2 Interreligiöses Lernen im Religionsunterricht – Wie geschieht interreligiöses Lernen?

2.2.1 Warum kommt es überhaupt zu Schwierigkeiten im Religionsunterricht?

2.2.2 Was muss das interreligiöse Lernen leisten? –Herausforderungen

2.2.3 Methodische und didaktische Umsetzung

3. Fazit/Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Konzept des interreligiösen Lernens in deutschen Schulen, analysiert dessen Notwendigkeit in einer multikulturellen Gesellschaft und erarbeitet Wege für eine erfolgreiche didaktische und methodische Umsetzung.

  • Grundlagen und Definitionen interreligiösen Lernens
  • Notwendigkeit von interreligiösem Lernen durch gesellschaftliche Migration
  • Ziele, Bildungsaspekte und Kompetenzentwicklung
  • Herausforderungen und Rollen der Beteiligten im Religionsunterricht
  • Didaktische Ansätze wie komparatives und ästhetisches Lernen

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Zentrale Aspekte von interreligiösem Lernen

Im Folgenden werden die Zentralen Aspekte und Inhalte des interreligiösen Lernens aufgeführt um ein allgemeines Bild über die ganze Thematik zu bekommen.

Interreligiöses Lernen wird benutzt um sich gegenseitig, vor allem eben in Bezug auf die Religiösen Ansichten, besser verstehen- und kennenlernen zu können. Hierzu gehört zum einen die Kenntnisnahme der jeweils fremden Religionen was durch z.B. die Medien oft auch schon unbewusst geschieht. Zum Anderen gehört zum interreligiösen Lernen (und dieser ist der eigentliche Teil) „die Bereitschaft von Kindern und Jugendlichen, aber auch Erwachsenen, unterschiedlicher Religionen, aufeinander zuzugehen (…)“1, das heißt es muss ein persönlicher Kontakt vorherrschen, welcher durch Gespräche, Begegnungen und Besuche etc. gekennzeichnet sein kann. 2 Interreligiöses Lernen umfasst somit neben dem „(…)Verständnis von zum Teil geschichtlich und geographischen weit entfernten Zusammenhängen (…)“3 auch den von Friedrich Schweitzer in seinem Buch „Interreligiöse Bildung“ aufgeführten Aspekt der „gelebten Religion“. Als gutes Beispiel hierfür führt er auf, dass es nicht ausreicht über Fakten des Islams Bescheid zu wissen, gleichsam muss auch beachtet und bearbeitet werden „(…) welche Rolle religiöse Gebote im Leben der Kinder und Jugendlichen in Deutschland und Europa tatsächlich spielen.“4 Zusammenfassend kann man sagen, dass im Zentrum des interreligiösen Lernens der wechselseitige Erfahrungsaustausch steht, welcher nicht zu einer sogenannten „Mischmaschreligion“, sondern zu einem respektvollen Umgang mit anderen religiösen Ansichten führen soll.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen einer multikulturellen Gesellschaft in deutschen Schulklassen und definiert das Ziel der Arbeit, das Wesen und die Umsetzung des interreligiösen Lernens zu ergründen.

2. Hauptteil: Der Hauptteil erläutert die zentralen Aspekte des interreligiösen Lernens, begründet dessen Notwendigkeit und analysiert didaktische Methoden sowie die Rollen der Akteure im Unterricht.

3. Fazit/Schluss: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Bedeutung interreligiösen Lernens für die Dialogfähigkeit und weist auf den Primat der Didaktik bei der methodischen Gestaltung hin.

Schlüsselwörter

Interreligiöses Lernen, Religionsunterricht, Multikulturelle Gesellschaft, Bildungsziele, Dialogfähigkeit, Perspektivübernahme, Toleranz, Didaktik, Methodik, Migration, Religiöse Vielfalt, Schulalltag, Werteerziehung, Ethik, Soziales Lernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung, den Zielen und der praktischen Umsetzung von interreligiösem Lernen innerhalb des deutschen Schulsystems.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Notwendigkeit des Lernens in einer multikulturellen Gesellschaft, die Definition der Bildungsziele (Wissen, Einstellung, Wahrheitsfragen) sowie die methodisch-didaktische Gestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, zu definieren, was interreligiöses Lernen ausmacht und wie es erfolgreich in den Unterricht integriert werden kann, um Dialogfähigkeit zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse renommierter religionspädagogischer Autoren wie Friedrich Schweitzer und Monika Tautz.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Grundlegung, die Begründung der Notwendigkeit, die Herausarbeitung von Lernzielen und die Erörterung methodischer Umsetzungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere interreligiöses Lernen, Religionsunterricht, Toleranz, Perspektivübernahme und der Primat der Didaktik.

Welche Rolle spielt die „gelebte Religion“ für das interreligiöse Lernen?

Die „gelebte Religion“ betont, dass neben theoretischem Faktenwissen vor allem verstanden werden muss, wie religiöse Gebote den konkreten Alltag der Kinder und Jugendlichen in Europa beeinflussen.

Warum betont die Autorin den „Primat der Didaktik vor der Methodik“?

Damit ist gemeint, dass Lehrkräfte erst die pädagogischen Bedingungen und Ziele der Lerngruppe verstehen müssen, bevor sie zielgerichtet die passenden Methoden auswählen können.

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Details

Titel
Interreligiöses Lernen. Was macht diese Lernform aus und wie geschieht die Umsetzung in den deutschen Schulen?
Hochschule
Universität Münster
Veranstaltung
Interreligiöses Lernen
Note
1,3
Autor
Sinem Kemerci (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
12
Katalognummer
V509811
ISBN (eBook)
9783346074508
ISBN (Buch)
9783346074515
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Interreligiös Lernen Islam Religion Schule Unterricht Lernformen Islamischer Relitionsunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sinem Kemerci (Autor:in), 2015, Interreligiöses Lernen. Was macht diese Lernform aus und wie geschieht die Umsetzung in den deutschen Schulen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/509811
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Leseprobe aus  12  Seiten
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