Unterrichtsentwurf für die Oberarmkippe im Sportunterricht einer neunten Klasse


Unterrichtsentwurf, 2019

17 Seiten, Note: 1,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Bedingungsfelder

2. Didaktische Überlegungen und Entscheidungen
2.1 Sachanalyse
2.2 Begründung der didaktischen Entscheidungen
2.3 Didaktische Reduktion und Schwerpunktsetzung

3. Lernziele

4. Methodische Überlegungen und Entscheidungen
4.1 Methodenkonzeption
4.2 Artikulation der Lernschritte / Phasierung des Unterrichts
4.3 Aufgaben und Inhalte
4.4 Differenzierung
4.5 Sozial- / Interaktions- /Kommunikationsformen des Unterrichts
4.6 Unterrichtsmedien in ihrer Funktion

5. Verlaufsplanung

6. Anhang
6.1 Literaturangaben
6.2 Beobachtungsbogen für Inaktive
6.3 Bewegungsanweisungen Cha Cha Slide Plank Challenge

1. Bedingungsfelder

Welche Vorerfahrungen mit dem Lerngegenstand und der Lerngruppe habe ich?

Der Lerngegenstand Barrenturnen und die Oberarmkippe sind mir aus dem Sportstudium mit Vertiefungsschwerpunkt Gerätturnen im Rahmen des Masterstudienganges im Lehramt bekannt. Unterrichtserfahrungen im Barrenturnen habe ich bereits in zwei Klassen der Orientierungsstufe sammeln können. Die Oberarmkippe als Unterrichtsinhalt thematisiere ich im Prüfunterrichtsvorhaben zum ersten Mal. Für die Planung hat sich die unübersichtliche Literatur als Schwierigkeit herausgestellt (z.B. unterschiedliche Phasenbilder, Hilfestellungen, etc.), daher habe ich mich für das Basiswerk von Ilona Gerling entschieden, da dieses im Fachseminar ausdrücklich als Grundlage empfohlen wurde.

Die Lerngruppe der Klassen 9 unterrichte ich seit dem 14. Oktober angeleitet bei Herrn W.. Ich kenne die SuS jedoch bereits aus dem eigenverantwortlichen und angeleiteten Unterricht im Fach Geschichte sowie einigen vorherigen Hospitationen. Das persönliche Verhältnis zur Lerngruppe ist als gut einzuschätzen, die Lehrer-SuS-Interaktion verläuft respektvoll. Hier handelt es sich um eine koedukative Lerngruppe mit 26 SuS (neun weiblich und 17 männlich), die sich für die Jahrgangsstufen neun und zehn für den Sportzug mit Sportschwerpunkt entschieden haben und aufgrund der Leistungen aus der achten Jahrgangsstufe im Fach Sport dafür ausgewählt wurden. Die Besonderheit dieser Lerngruppe besteht darin, dass die SuS vier Praxisstunden und eine Theoriestunde im Fach Sport pro Schulwoche erhalten und somit im besonderen Maße im Fach Sport gefördert werden. Bei der Lerngruppe handelt es sich jedoch im Vergleich zu vorherigen Sportzügen, um einen Jahrgang, der als merklich schwächer einzustufen ist und sich aktuell noch in der Findungsphase befindet. Dies wird vor allem am geringeren Niveau bezüglich der gezeigten Leistungen (im Unterricht und bei Wettkämpfen) deutlich. Auffallend ist auch, dass eine weniger stark ausgeprägte generelle Motivation zum Sporttreiben vorhanden ist, die sich auch in der Unterrichtsbeteiligung zeigt. Im Unterricht hat sich gezeigt, dass viele SuS noch Probleme haben, mit Aktionsskizzen oder Arbeitskarten selbstgesteuert zu arbeiten. In der Sportart Turnen fällt das geringere Niveau sowie die große Heterogenität im besonderen Maße auf. Hier besteht die Leistungsspitze aus zwei im Verein turnenden Mädchen und drei Jungen, die über sehr gut ausgeprägte turnerischen Fertigkeiten verfügen. Der Großteil ist im mittleren bis schwächeren Bereich anzusiedeln, einige Jungen sind aktuell mit den Anforderungen zum Teil auch aufgrund unzureichender konditioneller Voraussetzungen und fehlender Beweglichkeit (z.B. kein gestrecktes Bein in der Kipplage möglich) überfordert. Mit inaktiven SuS ist zu rechnen, diese werden in den Unterricht stets auch mit eingebunden. Von den Leistungsspitzen fehlen derzeit zwei Schüler wegen einer Krankheit. Die SuS befinden sich gerade mitten in einer hochsensiblen Phase der Pubertät mit unterschiedlicher Ausprägung und müssen sich aufgrund der Wachstumsprozesse im Turnen immer wieder umstellen und neu orientieren.

Welche Vorerfahrungen mit dem Lerngegenstand hat die Lerngruppe?

Aufgrund des Meisenheimer Modells der täglichen Sportstunde in den Jahrgangsstufen fünf bis acht verfügen die SuS in der Regel in der neunten Klasse über eine breite sportpraktische Erfahrung in der Sportart Turnen, die am PSG ein hohen Stellwert in der Fachschaft besitzt. So findet z. B. auch regelmäßig ein schulinternes Turnfest mit unterschiedlichen Geräten in allen Jahrgangsstufen statt. Der Großteil der Jungen hat seit der siebten Klasse jedes Schuljahr am Barren geturnt. Für die Mädchen dagegen ist der Barren ein neues Gerät, das sie nun im Sportzug kennenlernen. Die Kippbewegung beim Turnen ist für den Großteil der Lerngruppe ebenfalls neu. Zwei Schüler und eine Schülerin beherrschen diese bereits in der Grobform und können differenziert weiter an der Kippbewegung aus dem Anschwingen arbeiten. In der vorherigen Einführungsstunde hat es sich gezeigt, dass es dem Großteil der Klasse nicht gelingt, die Kippbewegung mit Hüftfixierung durchzuführen, sondern dass sich viele SuS auf dem Barren aus eher in den Grätschsitz abrollen.

Welche äußeren Voraussetzungen gilt es zu beachten?

Für den Prüfunterricht steht die kleine Halle mit sämtlichen Materialien und Geräten zur Verfügung. Die Halle bietet beschränkten, aber ausreichenden Platz. Insgesamt gibt es drei Barren, von denen einer aus Sicherheitsgründen nur durch die Lehrkraft bewegt werden darf. Der Anlagenaufbau ist nach Absprache mit dem Fachseminar kein Teil des Prüfunterrichtes, der Abbau jedoch schon.

Tabellarische Übersicht der Reihenplanung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 1: Tabellarische Übersicht der Reihenplanung.

2. Didaktische Überlegungen und Entscheidungen

2.1 Sachanalyse

Die Oberarmkippe am Barren ist der Strukturgruppe der Kippbewegungen zuzuordnen und gilt als komplexe und schwierige turnerische Fertigkeit im normierten Gerätturnen. Ziel der Kippe im Allgemeinen ist es, aus einer tiefen Ausgangsposition am Gerät (z.B. als Hang am Barren oder Reck) in eine höhere Endposition (z.B. Grätschsitz oder freier Stütz) zu gelangen und somit „aufwärts“ zu turnen.[1] Diese Aufwärtsbewegung geschieht als Rotation um eine feste bzw. quasi-feste Drehachse in vertikaler Ebene[2]. Dazu müssen die Turnenden zwei wesentliche Merkmale verbinden: Zum einen erfolgt aus einer tiefen Hüftbeuge in der Kipplage eine aktive und impulsive Hüftstreckung (Kippstoß) nach vorne oben, bis vor dem Erreichen eines 180°-Winkels zwischen gestreckten Beinen und Rumpf die Bewegung abgebremst und fixiert wird. Diese Fixierung erzeugt einen „Energieübertrag, der als Impulsübertragung bezeichnet wird“[3] und damit die Aufwärtsbewegung des Körpers ermöglicht. Zum anderen wird gleichzeitig der Winkel zwischen Armen und dem Rumpf geschlossen, indem die Arme gestreckt und gegen das Gerät gestemmt werden.[4] Ohne diese Armbewegung kommen die Turnenden gegen die Schwerkraft schwer nach oben. Die Schwierigkeit besteht nach Gerling vor allem darin, beide Aktionen miteinander zu koppeln. Bei erfolgreicher Kopplung gelangen die Turnenden in die höhere Endposition.

Grundsätzlich unterschieden werden können die Kippen am Barren hinsichtlich der Einleitungsphase zwischen Kippen aus einer Ruheposition (z.B. als Aufgang am Barren) und Kippen aus vorgeschalteten Schwungbewegungen (in Übungsverbindung oder Überleitung zu anderen Elementen) unterschieden.[5] Die Oberarmkippe beinhaltet in beiden Fällen folgende Funktionsphasen (vgl. Abb. 1): Die vorbereitende Einleitungsphase setzt sich aus den Abschnitten 1-4/5 zusammen, in welcher die Turnenden sich durch das Schwingen im Oberarmhang (2) in die Kipplage (5) begeben. Das Schwingen ist bei vielen SuS notwendig, da sie aufgrund fehlender konditioneller Voraussetzungen ohne nicht alleine in die flüchtige Oberarmkerze (4) und anschließende Kipplage mit tiefer Hüftbeugung (5) gelangen. Die Abschnitte 5-6 stellen die Hauptphase der Oberarmkippe dar. Hier erfolgen die bereits thematisierten zwei zentralen Merkmale der Kippe mit der schnellkräftigen Öffnung des Bein-Rumpf-Winkels bis zur Fixierung und der Stemmbewegung der Arme.[6] In der darauffolgenden Endphase (7) gilt es nun die sich in der Höhe befindenden Beine nach der Fixierung kontrolliert abzusenken. Dies erfolgt entweder mit Beinen auf dem Barren in den Grätschsitz oder in den Stütz (7) mit Beinen zwischen dem Barren. An dieser Stelle können die Turnenden aufhören oder Übungsverbindungen (z. B. eine Wende als Abgang) anschließen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Oberarmkippe in den Stütz (Gerling, 2015, S. 337).

Die Voraussetzungen für das Gelingen liegen erstens in den technischen Fertigkeiten, da die Oberarmkippe exakt so ausgeführt werden muss, wie in der Abbildung beschrieben. Turnende mit viel Kraft in den Armen können sich auch hauptsächlich aus den Armen nach oben drücken (bei Vernachlässigung der Fixierung der Beine), aber diese Ausführung wäre nach turnerischen Kriterien unsauber. Zweitens benötigen die Turnenden koordinative Fähigkeiten (v.a. Kopplungsfähigkeit, also das Verbinden der einzelnen Teilbewegungen). Drittens und fundamental sind hierbei die konditionellen Voraussetzungen hinsichtlich der Stützkraft der Arme, der Beweglichkeit sowie Schnell- und Haltekraft der Hüftbeuger und -strecker.

Aus Sicherheitsgründen muss gewährleistet sein, dass für eine ausreichende Hilfe- und Sicherheitsstellung gesorgt wird. Dazu stehen links und rechts neben dem Barren Helfende, die unter den Barrenholmen die Aufrichtbewegung nach oben unterstützen sowie ein Rückfallen oder Absinken der Turnenden verhindern sollen. Die turnnahe Hand greift dabei unter den Schultergürtel, während die andere sich am unteren Rücken im Bereich der Lendenwirbelsäule befindet.[7]

2.2 Begründung der didaktischen Entscheidungen

Welcher Stellenwert ist dem Lerngegenstand im Schulsport entsprechend der curricularen Vorgaben zuzumessen?

Das Turnen am Barren gehört zum Gerätturnen und ist im rheinland-pfälzischen Lehrplan für die Sekundarstufe I den Individualsportarten im Bereich A zuzuordnen.[8] Die Strukturgruppe der Kippbewegungen gehört zum normierten Turnen, diese ist im Lehrplan nicht explizit erwähnt. Die erweiterte Auswahl von Turnelementen und Strukturgruppen ist jedoch je nach Leistungsniveau möglich und erwünscht.[9]

Da die SuS in der neunten Jahrgangsstufe bereits mit sämtlichen Strukturgruppen aus dem Lehrplan auch im höheren Anforderungsbereich vertraut sind und eine möglichst vielfältige und ganzheitliche Förderung im Fach Sport unserem Schulprofil entspricht, ist ein Kennenlernen und Vertiefen weiterer nicht im Lernplan erwähnter Strukturgruppen im Gerätturnen als äußerst gewinnbringend anzusehen. An dieser Stelle ist auch zu erwähnen, dass der Sportzug als Vorbereitung auf das Leistungsfach Sport für die Oberstufe (mit Gerätturnen als verpflichtende Sportart) anzusehen ist und eine sauber geturnte Oberarmkippe im Abitur der Jungen die Erwartungen in besonderer Weise entsprechen würde (15 MSS-Punkte). Die Tatsache, dass sowohl Jungen als auch Mädchen am Barren ist im klassischen Gerätturnen in diesem Alter und Leistungsbereich ungewöhnlich bzw. nicht vorgesehen. Normalerweise ist der Barren den Jungen vorbehalten und stellt somit eine männliche Form des Gerätturnens dar. Diese Geschlechtsspezifik wurde jedoch im Sinne eines moderneren und genderneutralen Sportunterrichts aufgehoben. Mädchen soll ebenfalls die Möglichkeit gegeben werden, Stütz- und Haltekraft aufzubauen und sich darin zu verbessern.[10] Auch erscheint es als sehr sinnvoll, dass Jungen wie Mädchen Strukturgruppen an verschiedenen Geräten und in verschiedenen Situationen kennenlernen und neu anwenden, um somit ihre vielfältigen Bewegungserfahrungen im Gerätturnen zu erweitern. Zusätzlich spielt ein weiterer Aspekt meiner Meinung nach eine gewichtete Rolle: Es sind nicht wenige SuS, die nach dem Abitur Sport studieren. Sollten sich Mädchen für den Lehramtsstudiengang entscheiden, so verfügen sie in der Fachdidaktik Gerätturnen über eine breite sportpraktische Ausbildung und kennen den Barren nicht nur aus der Theorie – zumal sie im Studium auch am Barren turnen werden. Dieses Vorgehen ist mit den Mädchen abgesprochen und wurde akzeptiert. Die bis jetzt gezeigten Leistungen sind erfreulich und zum Teil im Durchschnitt besser als die der Jungen. Gleichzeitig werden im weiteren Verlauf des Schuljahres die Jungen mit dem Schwebebalken auch ein klassischerweise weibliches Turngerät kennenlernen. Ich halte das Vorgehen, die Kippbewegungen zuerst am Barren (liegend) einzuführen, um sie später an Boden, Reck und Stufenbarren in veränderter Form anwenden zu lassen, sehr lohnend, da die Oberarmkippe meiner Meinung nach leichter zu lernen ist.

Welche Relevanz hat der Lerngegenstand an dieser Stelle für die SuS / im Rahmen der Unterrichtsreihe?

Die Unterrichtsreihe hat das Ziel, die Oberarmkippe in Grobform zu erlernen und zu verfeinern. Dazu haben die bisherigen Unterrichtseinheiten progressiv und entsprechend der methodischen Prinzipien im Sportunterricht hingearbeitet. Im Vordergrund standen der Aufbau von Stütz- und Haltekraft sowie das Kennenlernen der einzelnen Teilelemente der Gesamtbewegung (z.B. Oberarmhang oder Oberarmstützkerze als Voraussetzung für das Erreichen der Kipplage) sowie deren Verbindung. In der vorherigen Stunde wurde die Oberarmkippe unter vereinfachten Bedingungen aus dem Liegen am Boden und auf dem Längskasten eingeführt, nun gilt es als zentralen Bestandteil der Unterrichtsreihe die Grobform der Oberarmkippe mit binnendifferenzierenden Maßnahmen anzuwenden und diese mit zunehmendem Abbau der Hilfestellungen und Materialhilfen zu verbessern. Alle weiteren Stunden dienen der Festigung und weiteren Vertiefung, am Ende der Reihe soll die Oberarmkippe in Form einer Leistungsüberprüfung demonstriert werden.

2.3 Didaktische Reduktion und Schwerpunktsetzung

Wo liegt der didaktische Schwerpunkt der Stunde?

Der didaktische Schwerpunkt liegt in der Verbesserung des Kippstoßes der Oberarmkippe in Gesamtkoordination. Den SuS wurde in der vorherigen Stunde bereits der Kippstoß sowie die Stemmbewegung der Arme vermittelt, da es sich hierbei um die beiden zentralen Elemente für das Gelingen der Oberarmkippe handelt. Der Kippstoß hat bei den meisten SuS noch nicht funktioniert, da sie die Hüfte während der impulsiven Hüftstreckung nicht fixiert haben. Daher soll in dieser Stunde der Kippstoß vertieft und differenziert angewandt werden, mit dem Ziel am Ende in den Grätschsitz zu gelangen.

[...]


[1] Gerling, 2015, S. 231.

[2] Ebd., S. 231.

[3] Ebd., S. 233.

[4] Ebd., S. 231.

[5] Knirsch, 2003, S. 101.

[6] Gerling, 2015, S. 337f.

[7] Gerling, 2015, S. 338.

[8] Ministerium für Bildung, Wissenschaften und Weiterbildung, 1998, S. 23.

[9] Ebd., S. 25.

[10] Hafner, 2009. S. 4f.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Unterrichtsentwurf für die Oberarmkippe im Sportunterricht einer neunten Klasse
Hochschule
Staatliches Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien Bad Kreuznach
Note
1,0
Jahr
2019
Seiten
17
Katalognummer
V509812
ISBN (eBook)
9783346089571
ISBN (Buch)
9783346089588
Sprache
Deutsch
Schlagworte
unterrichtsentwurf, oberarmkippe, sportunterricht, klasse
Arbeit zitieren
Anonym, 2019, Unterrichtsentwurf für die Oberarmkippe im Sportunterricht einer neunten Klasse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/509812

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