Social Media und die Entstehung von Essstörungen bei jungen Frauen. Schönheitsideale auf Facebook und Instagram


Fachbuch, 2020

60 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Danksagung

Kurzfassung

Abstract

1 Einleitung

2 Körperbild
2.1 Körperbild und Körperschema
2.2 Selbstwahrnehmung und Identität
2.3 Selbstwertgefühl und Körperzufriedenheit

3 Essstörungen
3.1 Epidemiologie
3.2 Definition des Begriffs Essstörung
3.3 Ausprägungsformen von Essstörungen

4 Einfluss der sozialen Medien
4.1 Definition des Begriffs soziale Medien
4.2 Mediale Vermittlung von Körperidealen
4.3 Einfluss von Facebook und Instagram auf Essstörungen

5 Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Impressum:

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Druck und Bindung: Books on Demand GmbH, Norderstedt, Germany

Covergestaltung: GRIN Publishing GmbH

Danksagung

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die mich bei dieser Bachelorarbeit fachlich und persönlich unterstützt haben. Mein größter Dank geht an meine Familie, auf die ich mich in allen Lebenslagen verlassen kann und die mir immer zur Seite stehen. Meine Eltern, Rosmarie und Manfred, haben mir nicht nur finanziell dieses Studium ermöglicht, sondern sind mir auch bei all meinen Entscheidungen unterstützend und motivierend zur Seite gestanden.

Weiters möchte ich mich auch bei Frau MMag. Dr. Elke Höfler für die fachliche Betreuung während der Verfassung der Bachelorarbeit bedanken. Ein herzliches Dankeschön geht auch an meine Freundin Laura, die das Korrekturlesen der Arbeit übernommen hat. Abschließend möchte ich ein riesiges Dankeschön an alle meine Freunde aussprechen, die mich seelisch unterstützt und motiviert haben.

DANKE

Kurzfassung

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Einfluss von Facebook und Instagram auf die Entstehung von Essstörungen. Der Fokus liegt dabei auf der Zielgruppe junger Frauen im Alter von 15 bis 25 Jahren, da sich eine Essstörung zwischen dem 15. und 24. Lebensjahr entwickelt und deutlich mehr junge Frauen als Männer an Essstörungen erkranken. Die sozialen Medien Facebook und Instagram wurden gewählt, da sie fester Bestandteil des täglichen Lebens von Jugendlichen und jungen Erwachsenen geworden sind. Sie werden nicht nur für soziale Kontakte genutzt, sondern auch für die Selbstpräsentation. Studien zeigen, dass das weibliche Körperideal stark mit Schlankheit verknüpft ist und dadurch ein immer höherer Anspruch an den weiblichen Körper gestellt wird. Im Zuge der Arbeit konnte festgestellt werden, dass die medial inszenierten und idealisierten Körperbilder das Selbstwertgefühl junger Frauen senken und zu einer wesentlich geringeren Zufriedenheit mit dem eigenen Körper führen. Häufiger Konsum der sozialen Netzwerke Facebook und Instagram bewirkt bei jungen Frauen eine verzerrte Körperwahrnehmung und ein negatives Körperselbstbild. Dies verursacht oftmals essgestörtes Verhalten und kann weiters zu einer ernsthaften Essstörung führen.

Abstract

This thesis deals with the influence of Facebook and Instagram on the development of eating disorders. The focus is on the target group of young women between the ages of 15 and 25, since an eating disorder develops between the ages of 15 and 24 and significantly more young women than men suffer from eating disorders. Facebook and Instagram were chosen because they have become an important part of the daily lives of teenagers and young adults. They are not only used for social contacts, but also for self-presentation. Studies show that the female ideal of the body is strongly linked to slimness, which places ever higher demands on the female body. In the course of the research it could be determined that the idealized body images on social media lower the self-esteem of young women and lead to a considerably lower satisfaction with their own bodies. Frequent consumption of the social networks Facebook and Instagram causes a distorted body perception and a negative body self-image in young women. This often causes eating disorders and can also lead to a serious eating disorder.

1 Einleitung

In der heutigen Gesellschaft sind Social-Media-Plattformen wie Facebook und Instagram nicht mehr wegzudenken. Sie sind zum festen Bestandteil des täglichen Lebens von Jugendlichen und jungen Erwachsenen geworden (Feierabend, Plankenhorn , & Rathgeb, 2017, S. 3). Diese sind oft mit den bekannten Schönheitsidealen verknüpft und tragen immer stärker zur Meinungsbildung über Körperideale bei. Durch Schönheitsideale entstehen oftmals eine verzerrte Körperwahrnehmung und ein negatives Körperselbstbild, welche bis hin zu gesundheitsschädlichen Maßnahmen zur Gewichtsreduktion führen können (Ramelow, Teutsch, Hoffmann, & Felder-Puig, 2015, S. 26 f.). Aus Fastenkuren und extremen Diätverhalten können sich ernsthafte Essstörungen entwickeln. Vor allem junge Frauen versuchen diesen Idealen gerecht zu werden und sind häufig davon betroffen (Jacobi, Paul, & Thiel, 2004, S. 1).

Essstörungen gehören zu den häufigsten psychosomatischen Erkrankungen bei weiblichen Jugendlichen und jungen Frauen. Die Häufigkeit der Vollbilder für Magersucht liegt bei adoleszenten Mädchen und jungen Frauen bei 0,3–1 % und für Bulimie bei ca. 1–3 %. Weit mehr verbreitet als klinische Essstörungen sind Vorformen von Essstörungen. Dazu gehören zum Beispiel dauerhaft gezügeltes Essen, Diäthalten, Fressanfälle, gewichtsregulierende Verhaltensweisen sowie auch ständige gedankliche Beschäftigung mit Figur und Gewicht. Nach der Studie „Mental Health in Austrian Teenagers“, bei der Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren einem Screening (SCOFF-Fragebogen) unterzogen wurden, gelten 30,9% der Mädchen als gefährdet eine Essstörung zu entwickeln (Rabeder-Fink, Palka, Brandstetter, Schrattenecker, & Steininger, 2016, S. 15).

Auch wenn biologische, psychische, familiäre und soziokulturelle Risikofaktoren stets in ihrem Zusammenwirken betrachtet werden müssen (Biedert, 2008, S. 20 f.), wird der hohe Stellenwert eines überschlanken und makellosen Körpers besonders häufig diskutiert. Dementsprechend werden oft soziale Medien für die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Entstehung von Essstörungen verantwortlich gemacht (Baumann, Keller, Maurer, Quandt, & Schweiger, 2011).

Die Motivation für dieses Thema ergibt sich aus der Tatsache, dass ich selbst mit sozialen Medien aufgewachsen bin und täglich Plattformen wie Facebook und Instagram nutze. Ich musste immer häufiger feststellen, wie abhängig soziale Netzwerke machen und wie stark sie die Körperzufriedenheit beeinflussen können. Da diese Körperunzufriedenheit bei jungen Frauen jedoch nach wie vor ausgeprägter ist (HBSC-Studienverbund Deutschland, 2015, S. 1 f.) und die Geschlechterverteilung zeigt, dass deutlich mehr junge Frauen als junge Männer an Essstörungen erkranken (Bartholdy, Allen, Hodsoll, & et al., 2017, S. 696), soll sich diese Bachelorarbeit auf die weiblichen Betroffenen im Alter von 15 bis 25 Jahren beziehen.

Im Zuge dieser Arbeit soll folgende Forschungsfrage behandelt und geklärt werden: Welchen Einfluss haben Facebook und Instagram auf die Entstehung von Essstörungen bei jungen Frauen?

Zu Beginn dieser Bachelorarbeit werden theoretische Grundlagen und Definitionen wichtiger Begriffe beschrieben, um ein besseres Verständnis für deren Zusammenhang zu ermöglichen. Die Arbeit beginnt allgemein mit dem Thema Körperbild, gefolgt von Selbstwahrnehmung, Selbstwertgefühl und Körperzufriedenheit. Neben der Erläuterung des Begriffs Essstörung folgt die Darstellung der Ausprägungsformen von Essstörungen, sowie deren möglichen Folgen. Anschließend folgt die Verbindung zu den sozialen Netzwerken. Dieses Kapitel legt den Fokus auf die Netzwerke Facebook und Instagram und die Risiken, die sie mit sich bringen. Hier werden Themen, wie mediale Vermittlung von Körperidealen und Körpertrends dargestellt.

Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden, ob die sozialen Plattformen Facebook und Instagram negative Auswirkungen auf das Körperselbstbild von jungen Frauen haben und ob diese Einflussfaktoren auf die Entstehung von Essstörungen sind.

2 Körperbild

2.1 Körperbild und Körperschema

Unter „Körperbild“ werden alle psychischen Anteile der Körpererfahrung verstanden. Gewöhnlich werden verschiedene Dimensionen des subjektiven Erlebens des eigenen Körpers darunter verstanden. Dazu zählen die Wahrnehmung, die Kognition, der Affekt und das Verhalten. Zu den Wahrnehmungen gehören die Wahrnehmungen des eigenen Körpers oder einzelner Merkmale, aber auch innerer Körpervorgänge und das Körpergefühl. Unter den Kognitionen fallen wertende Aspekte wie die Zufriedenheit mit dem Aussehen oder die Bedeutung des Aussehens für Selbstwert oder Lebensführung. Eng verknüpft sind damit das affektive Erleben und Befinden, sowie Auswirkungen auf das Verhalten (Martin & Svaldi, 2015).

Unter „Körperschema“ werden alle physischen Bereiche der Körpererfahrung verstanden. Dies betrifft bewusst Gespürtes und Reflektiertes des eigenen Körpers. Körperschema wird aufgegliedert in Körperorientierung, Körperausdehnung und Körperkenntnis. Körperorientierung bedeutet die Orientierung am und im Körper mit Hilfe der Oberflächen- und Tiefensensibilität und vor allem der kinästhetischen Wahrnehmung (der Bewegungs-, Kraft- und Stellungssinn). Das Einschätzen von Größenverhältnissen, sowie die räumliche Ausdehnung des eigenen Körpers nennt man Körperausdehnung. Körperkenntnis bedeutet die faktische Kenntnis von Bau und Funktion des eigenen Körpers (Bielefeld, 1986, S. 17).

Ein intaktes Körperbild und Körperschema bilden die Grundvoraussetzung für eine gesunde Körpererfahrung. Sie beschreiben, wie man den Körper aktiv psychisch und physisch wahrnimmt. Störungen der einzelnen Komponenten können zu einer gestörten Selbstwahrnehmung und in weiterer Folge auch zu Krankheitsfällen führen. „Körperbildstörungen“ können in einer oder mehreren der Körperbilddimensionen bestehen. Beispielsweise kann eine bestehende Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper einhergehen mit der fehlerhaften Wahrnehmung der äußerlich beobachtbaren Erscheinung oder auch der Vermeidung von sozialen Situationen aufgrund des Aussehens. Wird von Körperbildstörungen im Sinne von psychischen Störungen gesprochen, assoziiert man hiermit vor allem Essstörungen oder auch die körperdysmorphe Störung (Martin & Svaldi, 2015, S. 475). Die körperdysmorphe Störung ist gekennzeichnet durch die übermäßige Beschäftigung mit wahrgenommenen körperlichen Makeln, die für andere gar nicht oder nur minimal wahrnehmbar sind (Buhlmann, Grocholewski, & Hartmann, 2018). Auf das Thema Essstörungen wird im dritten Kapitel näher eingegangen.

2.2 Selbstwahrnehmung und Identität

Selbstwahrnehmung oder Eigenwahrnehmung ist ein Resultat aus der Körpererfahrung. Sie beschreibt die Wahrnehmung des Selbst, der eigenen Person. Diese Wahrnehmung passiert über Sinnesorgane, genauso wie durch psychische Faktoren.

Es ist die Aufmerksamkeit, welche ein Mensch der eigenen Verfassung zukommen lässt. Das betrifft den Gesundheitsstatus, aber auch Gefühle und Empfindungen allgemein. Daher ist diese Wahrnehmung eine subjektive und unterliegt auch äußeren Einwirkungen, wie der Widerspiegelung der zwischenmenschlichen Beziehungen im Hinblick auf die Beziehungen mit sich selbst (Pfreundschuh, 2016). Selbstwahrnehmung ist ein Teilbereich der Identität eines Menschen.

Der Begriff Identität wurde nach dem Psychoanalytiker Erik H. Erikson als „… das Bewusstsein, ein unverwechselbares Individuum mit einer eigenen Lebensgeschichte zu sein, in seinem Handeln eine gewisse Konsequenz zu zeigen und in der Auseinandersetzung mit anderen eine Balance zwischen individuellen Ansprüchen und sozialen Erwartungen gefunden zu haben.“ definiert (Abels, 2006, S. 254).

Identität entwickelt sich demnach nicht nur aus dem Individuum, sondern hängt auch von gesellschaftlichen und sozialen Gegebenheiten ab. Der Konsum von sozialen Medien sowie die Anschlusskommunikation mit Familienmitgliedern und FreundInnen leisten zusammen einen wesentlichen Beitrag zur Identität und zum Selbstverständnis von jungen Menschen (Mikos, Hoffmann, & Winter, 2009, S. 14). Identität wird als die Übereinstimmung eines Subjekts mit sich selbst bezeichnet. Diese ist allerdings nicht stabil und unveränderlich, sondern muss vom Individuum erarbeitet und gegebenenfalls je nach Lebenskontext angepasst werden (Mikos, Hoffmann, & Winter, 2009, S. 163). In der alltäglichen Identitätsarbeit wird versucht, stimmige Passungen zwischen inneren und äußeren Erfahrungen zu schaffen und unterschiedliche Teilidentitäten zu verknüpfen (Keupp, et al., 1999, S. 60). Dabei handelt es sich um einen selbstreflexiven Prozess, in welchem die verschiedenen Erfahrungsinhalte des Individuums von diesem verknüpft werden (Mikos, Hoffmann, & Winter, 2009, S. 163).

Die Bedeutung, die der Körper in der Identität des Einzelnen trägt, hat sich im Laufe der Zeit verändert. Mittlerweile wird der Körper in seiner Bedeutung als Ausdrucksmittel für das Selbst in einer Person als Element der Identität verstanden, welches gestaltet werden kann und muss. Er wird als individuelles Gestaltungsobjekt gesehen, welches ein Bedeutungsträger für die Persönlichkeit des Einzelnen ist. Insgesamt beruht Identität heute mehr als früher auf instabilen Merkmalen wie zum Beispiel körperliche Charakteristika (Pöhlmann & Joraschky, 2006, S. 192 f.).

Jeder Mensch möchte individuell sein und sich mit diversen Merkmalen und Eigenschaften von anderen abgrenzen. Allerdings nur bis zu einem gewissen Maß, denn auch Zugehörigkeit wird als sehr wichtig empfunden. Es verbindet Menschen, wenn sie dieselben Interessen in gewissen Bereichen haben. Gleichheit verbindet und Individualität lässt Menschen aus der Masse hervorstechen. Wie ein Mensch die Balance zwischen diesen beiden Attributen hält, macht ebenfalls seine Identität aus. Erikson versteht Identität als einen lebenslangen Prozess (Abels, 2006, S. 250 ff.).

Selbstwahrnehmung, Selbstempfinden und Selbstgefühl sind zudem Grundlagen für das Selbstwertgefühl (Geuter, 2006, S. 260). Auf die Bedeutung des Selbstwertgefühls und der Körperzufriedenheit wird im nächsten Kapitel eingegangen.

2.3 Selbstwertgefühl und Körperzufriedenheit

Der Begriff „Selbstwert“ steht dafür, sich selbst zu beurteilen und seiner Person einen Wert zuzuschreiben. Nach Asendorpf und Neyer wird das Selbstwertgefühl als subjektive Bewertung der eigenen Persönlichkeit und die Zufriedenheit mit sich selbst definiert. Das Selbstwertgefühl ist zeitlich etwas weniger stabil als das Selbstkonzept, da es auch durch allgemeine Stimmungsschwankungen beeinflusst wird. Seine Stabilität ist aber dennoch so hoch, dass es meist als Persönlichkeitseigenschaft angesehen wird (Asendorpf & Neyer, 2012, S. 208).

In mehreren Studien wurde nachgewiesen, dass Männer bereits in jungen Jahren ein höheres Selbstwertgefühl als Frauen aufweisen (Wimmer-Puchinger, Gutiérrez-Lobos, & Riecher-Rössler, 2016, S. 5) und Frauen generell unzufriedener mit sich selbst sind als Männer (Forster, 2002, S. 58).

Der Begriff „Körperzufriedenheit“ bezieht sich ausschließlich auf das Aussehen des Körpers. Andere Aspekte, wie etwa die körperliche Gesundheit oder Leistungsfähigkeit, werden nicht durch ihn abgedeckt. Körperzufriedenheit kann als subjektive Bewertung des eigenen Aussehens verstanden werden (Blake, 2015, S. 7 f.).

Forscher konnten bestätigen, dass das Körperbild einen entscheidenden Einfluss auf das Selbstwertgefühl hat (Wimmer-Puchinger, Gutiérrez-Lobos, & Riecher-Rössler, 2016, S. 13). Diese körperbezogenen Gedanken und Einstellungen werden als Teilaspekt des Selbstkonzepts gesehen und haben somit einen unmittelbaren Einfluss auf den Selbstwert. Demzufolge steigt das Selbstwertgefühl, je zufriedener ein Mensch mit seiner äußeren Erscheinung ist. Umgekehrt ist der Selbstwert vergleichsweise niedrig bei Menschen, die sich nicht wohl in ihrer Haut fühlen. Zahlreichen Studien ist es gelungen, diesen Zusammenhang zwischen der Körperzufriedenheit und dem Selbstwertgefühl zu bestätigen (Forster, 2002, S. 61). Zudem konnte eine Wechselwirkung zwischen der Körperunzufriedenheit, einem negativen Selbstkonzept und einem niedrigen Selbstwertgefühl festgestellt werden. Es wird angenommen, dass der niedrige weibliche Selbstwert und die medial vermittelten Schönheitsideale dazu beitragen, dass sich der Wert einer Frau überwiegend an ihrem Aussehen bemisst. Dies behindert daher eine weibliche Identität, die sich durch Fähigkeiten und Persönlichkeit definiert (Wimmer-Puchinger, Gutiérrez-Lobos, & Riecher-Rössler, 2016, S. 14).

Für ein gesundes Selbstwertgefühl sind letztendlich Faktoren, wie ein positives Körperselbst, eine Übereinstimmung zwischen Körperbild und Körperbau, sowie die soziale Anerkennung und eine gelungene Identitätsfindung wichtig sind (Daszkowki, 2003, S. 12). Das Selbstwertgefühl kann allerdings anhand gesellschaftlicher bzw. medialer Beeinflussungen, beispielsweise durch medienkonstruierte Körperideale, gesenkt werden. Eine dadurch entstehende Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper kann zu psychischen Problemen, aber auch zu gesundheitsschädigenden Maßnahmen führen. Dabei werden auch Essstörungen und restriktives Essverhalten als mögliche Folgen genannt. Aus diesem Grund wird die Thematik Essstörung im folgenden Kapitel genauer beschrieben.

3 Essstörungen

Essstörungen gehören zu den Verhaltensauffälligkeiten in Verbindung mit körperlichen Störungen (Hölling & Schlack, 2007, S. 794). Diese charakterisieren sich durch intensive Angst vor einer Gewichtszunahme, verändertem Essverhalten (Möller, Laux, & Kapfhammer, 2002, S. 268 ff.), eine Körperschemastörung, sowie eine Fehleinschätzung des eigenen Körpers als zu dick (Reich, Götz-Kühne, & Killius, 2004, S. 18). Unter dem Begriff Essstörung werden verschiedene Krankheitsbilder zusammengefasst, welche oft ineinander übergehen. Die häufigsten Formen der Essstörung sind die Anorexie, die Bulimie und die Binge-Eating-Störung. Die Betroffenen unterscheiden sich hinsichtlich ihres äußeren Erscheinungsbildes und der Psychodynamik. Psychodynamik bedeutet die Auswirkung innerseelischer Prozesse auf das Erleben der Erkrankung. Gemeinsam ist ihnen aber das Bedürfnis und die Funktion der Ernährung. Dies stellt ein Problem dar, welches mit erheblichen körperlichen, psychischen und auch sozialen Folgen hervorgerufen wird. Die Betroffenen werden davon in ihrem Tagesablauf, ihren sozialen Beziehungen und langfristig relevante persönliche Entscheidungen stark beeinflusst. Nach wie vor sind größtenteils Mädchen und junge Frauen betroffen. Der Altersbereich für die Entwicklung einer Essstörung wird zwischen 15 und 24 Jahren angegeben (Hölling & Schlack, 2007, S. 794).

Bei der Entstehung von Essstörungen wirken mehrere individuelle Einflussfaktoren zusammen. Die Ursachen liegen meist im persönlichen, sozialen und biologischen Bereich (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 2010, S. 12). Hierbei kann es sich um externe Risikofaktoren handeln, wie zum Beispiel gesellschaftliche, sowie auch um interne, wie bestimmte Persönlichkeitsmerkmale. Irrationale und medial propagierte Schönheitsideale werden oft mit Leistung, Erfolg und Anerkennung gleichgesetzt. Diese erschweren vor allem Jugendlichen, das veränderte Körperbild in ihr neu zu entwickelndes Identitätsverständnis zu integrieren. Wenn Jugendliche lernen, dass Attraktivität und Anerkennung an bestimmte Körperideale geknüpft sind, werden sie diese Standards auch in ihr Selbstschema initialisieren. Durch die Kontrolle über den eigenen Körper versuchen sie ihr niedriges Selbstwertgefühl und die Unzufriedenheit mit dem Äußeren zu kompensieren. Die auf diese Weise initiierten Diäten bekommen in Folge eine nicht zu stoppende Eigendynamik und können daher als wesentliche Eintrittspforten in eine Essstörung angesehen werden (Kompetenzzentrum für Menschen mit Essstörungen, 2018).

Das Schönheitsideal verbunden mit Diäten oder stark kontrolliertem Essverhalten kann ein Auslöser für Essstörungen sein. Andere psychogene Faktoren wie Perfektionismus kann zu Unsicherheiten, niedrigen Selbstbewusstsein, Identitätsproblemen und demnach auch zu Essstörungen führen. Dabei kann die Störung als ein fehlgeleitetes Problemlösungsverhalten interpretiert werden bei dem der eigene Körper in den Fokus gestellt wird (Hölling & Schlack, 2007, S. 794).

3.1 Epidemiologie

Essstörungen zählen zu den häufigsten auftretenden chronischen Gesundheitsproblemen bei weiblichen Jugendlichen und jungen Frauen (Rabeder-Fink, Palka, Brandstetter, Schrattenecker, & Steininger, 2016, S. 15). Obwohl es für Österreich leider keine aktuellen epidemiologischen Zahlen gibt, ist in Bezug auf Essstörungen von einer hohen Dunkelziffer auszugehen (Langer, 2011, S. 208). Das Erstmanifestationsalter liegt zwischen dem 14. und 18. Lebensjahr (Simchen, 2016, S. 143), wobei das Erkrankungsrisiko etwa 30% aller Mädchen und jungen Frauen in Österreich beträgt (Bundesministerium für Gesundheit , 2011). Laut HBSC-Studie der WHO 2014 gaben 51 Prozent der österreichischen Mädchen im Alter von 15 Jahren an, sie seien zu dick, obwohl nur 12 Prozent laut Body-Mass-Index als übergewichtig eingestuft wurden. 24 Prozent hielten zum Zeitpunkt der Befragung Diät (Ramelow, Teutsch, Hoffmann, & Felder-Puig, 2015, S. 26 f.).

Essstörungen werden allerdings erst seit 1989 in Österreich als eigene Diagnose erfasst. Zu Beginn wurde nach ICD-9 diagnostiziert, das 2001 vom ICD-10 abgelöst wurde (Wimmer-Puchinger & Langer, 2011). Durch dieses Diagnostikverfahren konnten erstmals Zahlen über stationäre Aufenthalte aufgrund einer Essstörung erfasst werden. Während im Jahre 1998 1.520 Personen, davon 90% Frauen, in Österreich wegen einer Essstörung stationär aufgenommen wurden, so waren es im Jahre 2008 mit 2.734 Personen beinahe doppelt so viele. Diese Zahlen müssen jedoch kritisch betrachtet werden, da diese Studie nur Personen aufzeigt, die eine schwere Form der Erkrankung aufweisen (Bundesministerium für Gesundheit , 2011, S. 390).

3.2 Definition des Begriffs Essstörung

Bei Essstörungen handelt es sich um psychosomatische Erkrankungen mit Suchtcharakter (Wunderer & Schnebel, 2008, S. 21). Diese zeigen sich primär durch ein auffälliges Essverhalten (Cuntz & Hillert, 2008, S. 47). Dabei gilt die Menge an aufgenommener Nahrung bzw. das resultierende Körpergewicht als krankhaft (Herpertz, De Zwaan, & Zipfel, 2015, S. 4). Die psychischen Störungen sind nicht direkt erkennbar, sondern lassen sich aus den Angaben und dem Handeln der Betroffenen feststellen. Die beschriebenen und wahrnehmbaren Aspekte der Symptomatik, die auf ein auffälliges Essverhalten und der daraus resultierenden psychischen, körperlichen und sozialen Folgen, können der Diagnostik als Kriterien dienen (Cuntz & Hillert, 2008, S. 47).

Jedes dieser drei Krankheitsbilder hat seine eigenen Symptome und Kennzeichen, die vereinzelt auch ineinander verlaufen können (Simchen, 2016, S. 127). Wie alle psychischen Störungen werden auch Essstörungen anhand zweier verschiedener Klassifikationsmodelle beschrieben und erklärt. Diese werden im „Diagnostischen und Statistischen Manual Psychischer Störungen“ (DSM- 5) der American Psychatric Association und zweitens nach der „Internationalen Statistischen Klassifikation der Krankheiten“ (ICD-10) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) klassifiziert. Beide Klassifikationsmodelle weisen Gemeinsamkeiten auf und stimmen bis auf wenige Ausnahmen bei den Kriterien überein (Hogrefe, 2016).

3.2.1 Body-Mass-Index

Essstörungen werden nicht nur durch psychische Merkmale definiert, sondern auch durch das Körpergewicht. Denn bevor jemand als „zu dünn“, „krank“ oder „magersüchtig“ bezeichnet wird, ist es wichtig das Normalgewicht zu bestimmen. Um aus medizinischer Sicht von Normalgewicht sprechen zu können, gibt es drei verschiedene Bezugsgrößen: die Gewichtsverteilung der Bevölkerung, die Körperfettmasse und das gesundheitliche Risiko (Cuntz & Hillert, 2008, S. 21).

Die bekannteste Methode herauszufinden in welchem Gewichtsbereich sich eine Person befindet bzw. das Idealgewicht zu bestimmen ist der sogenannte Body-Maß-Index (BMI). Der Body-Mass-Index ist eine Maßzahl zur Bewertung des Körpergewichts eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße. Dieser wird folgendermaßen berechnet: BMI= Körpergewicht (kg) / Körpergröße2 (m). Der errechnete Wert wird danach anhand einer Tabelle (vgl. Tabelle 1) verglichen. So ist ein BMI von 18,5 als Normalgewicht, <18,5 als Untergewicht und >25,0 als Übergewicht einzustufen. Allerdings ist zu beachten, dass diese Werte kritisch betrachtet werden müssen (Wunderer, 2015, S. 33). Der BMI ist lediglich ein grober Richtwert, da er weder Körperbau noch Geschlecht noch die individuelle Zusammensetzung der Körpermaße aus Fett und Muskelgewebe eines Menschen berücksichtigt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 BMI Gewichtstabelle basierend auf WHO

(BMI Gewichtstabelle, 2018)

Die Weltgesundheitsorganisation führte die geschlechtsabhängige BMI-Tabelle ein, um die natürlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei der Auswertung des BMI zu berücksichtigen (BMI Gewichtstabelle, 2018).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 BMI-Tabelle: vergleich zwischen Männern und Frauen

(BMI Gewichtstabelle, 2018)

Die bis jetzt dargestellten BMI Grenzwerte beziehen sich auf eine Festlegung der WHO für Erwachsene. Zur Beurteilung des BMI bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren liegen alters- und geschlechtsspezifische Gewichtsperzentil-Kurven vor, anhand derer das individuelle Gewicht beurteilt werden muss (Rabeder-Fink, Palka, Brandstetter, Schrattenecker, & Steininger, 2016, S. 14). Aufgrund des Schwerpunktes der vorliegenden Arbeit werden auch noch die Perzentillenkurven für den BMI der Mädchen dargestellt (vgl. Abb. 1). Die 3. und 10. Perzentile wird zur Definition von ausgeprägtem Untergewicht bzw. Untergewicht herangezogen (Kromeyer-Hauschild, Wabitsch, & Kunze, 2001, S. 811).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3 Perzentillenkurven für den BMI der Mädchen von 0-18 Jahren

(Kromeyer-Hauschild, Wabitsch, & Kunze, 2001)

3.2.2 Waist-to-Hip-Ratio

Die Körperzusammensetzung ist ein wichtiger Parameter zur Einschätzung des Gesundheitszustandes beziehungsweise des Krankheitsrisikos, wobei die Fettverteilung eine wesentliche Rolle spielt. Als Taille-Hüft-Verhältnis (THV) oder auf Englisch Waist-to-Hip-Ratio (WHR) bezeichnet man das Verhältnis von Taillenumfang und Hüftumfang (Pandey & Miklautsch, 2010, S. 12).

Die WHR gibt damit Auskunft über die Körperform bzw. die Fettverteilung. Oft wird in dem Zusammenhang der bekannte Apfel- oder Birnentyp zitiert. Aus der psychologischen Forschung ist bekannt, dass das Taille-Hüft-Verhältnis von Frauen ihr Empfinden über ihre Attraktivität beeinflusst. Frauen mit einer WHR ≤ 0,7 werden auch von Männern als attraktiver beurteilt. Aus der medizinischen Forschung wiederum ist bekannt, dass auch das kardiovaskuläre Risiko eng mit der WHR assoziiert ist (Hansbauer, 2012, S. 151).

Die WHO befasste sich 2008 im Detail mit der Waist-to-Hip-Ratio, unter anderem auch mit den Messmethoden zur Bestimmung des WHR. Gemessen wird zunächst der Taillenumfang zwischen dem Unterrand der untersten tastbaren Rippe und dem Oberrand des Beckenkammes. Der Hüftumfang wird um den breitesten Teil des Gesäßes, parallel zum Boden gemessen. Für beide Messungen stehen die Patientin bzw. der Patient mit seitwärtsgestreckten Armen und geschlossenen Beinen gerade. Die Messung erfolgt am Ende einer normalen Ausatmung. Jede Messung sollte zweimal erfolgen und ein Mittelwert gebildet werden. Berechnet wird dabei der Taille-Hüfte-Quotient, der das Fettverteilungsmuster mitberücksichtigt. Der Quotient berechnet sich nach der Formel WHR = Taillenumfang in cm/Hüftumfang in cm. Dieser sollte laut WHO für Männer unter 1 und für Frauen unter 0,85 liegen (siehe Abbildung 2) (Hansbauer, 2012, S. 151 f.).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4 Waist-Hip-Ratio

(Health Jade, 2019)

3.2.3 Bioelektrische Impedanzanalyse

Das klassische Messsystem des BMI macht nicht immer zuverlässige Aussagen über den Fettanteil. Im medizinischen Bereich hat sich zur Messung der Körperzusammensetzung schon lange die Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA), durchgesetzt, die sehr genaue Kontrollergebnisse liefert und wissenschaftlich anerkannt ist (Tomczak, 2003, S. 34).

Das Prinzip der bioelektrischen Impedanzanalyse basiert auf der Messung des elektrischen Gesamtwiderstandes des Körpers (Impedanz). Der erzeugte Wechselstrom wird bei einer Frequenz von 50 kHz durch im Körper enthaltene Elektrolyte weitergeleitet und die Impedanz (Z) ermittelt. Die Impedanz wird errechnet, indem die gemessene Stromspannung (V) durch die eingeleitete Stromstärke (I) geteilt wird (Z=V/I).

Durch die unterschiedlich gute Leitfähigkeit der Körperkompartimente können so Rückschlüsse auf die Körperkomposition gezogen werden. Diese Messmethode differenziert unter anderem Körperfett, Muskelmasse und Wasserhaushalt eines Menschen. Dies gibt Aufschluss über die Gesundheit und Funktion des Körpers und stellt ein medizinisches Diagnoseinstrument dar (Tomczak, 2003, S. 37 ff.).

3.3 Ausprägungsformen von Essstörungen

Wie schon im Kapitel 3 erwähnt, wird zwischen drei Ausprägungsformen von Essstörungen unterschieden, wobei Mischformen häufig und die Übergänge fließend sind. Diese drei Ausprägungsformen sind die Anorexia nervosa, die Bulimia nervosa und die Binge-Eating-Störung (Simchen, 2016, S. 127). In den darauffolgenden Kapiteln werden die Arten von Essstörungen und mögliche gesundheitliche Folgen näher beschrieben.

3.3.1 Anorexia nervosa

Die Bezeichnung „Anorexia nervosa“, auch Magersucht genannt, leitet sich aus dem Griechischem ab. Der Begriff „Anorexia“ bedeutet Appetitlosigkeit und der Zusatz „nervosa“ deutet, auf die psychische Erkrankung hin und bedeutet somit psychisch bedingte Appetitlosigkeit. Wobei der Ausdruck Appetitlosigkeit irreführend ist, da die Erkrankten nicht unter Appetitmangel leiden, sondern versuchen das Hungergefühl und den Appetit zu beherrschen (Reich, Götz-Kühne, & Killius, 2004, S. 18 ff.).

3.3.1.1 Krankheitsbild

Die Symptomatik einer Anorexie ist größtenteils vielschichtig und äußert sich sowohl auf körperlicher als auch auf psychischer Ebene.

Ein klassisches Merkmal für die Anorexie ist die strikte Kontrolle der Nahrungsaufnahme und das Vermeiden von hochkalorischer Nahrung. Ebenfalls kennzeichnend für die Erkrankung ist ein starker Widerstand gegen gewichtsaufbauende Maßnahmen (Rabeder-Fink, Palka, Brandstetter, Schrattenecker, & Steininger, 2016, S. 16), sowie die Verweigerung, das Körpergewicht oberhalb der Minimalgrenze zu halten. Diese Grenze wird unterschiedlich definiert. Im DSM-5 wird vorgegeben, dass das Gewicht der bzw. des Betroffenen mehr als 15% unter dem Wert liegt, der für das jeweilige Alter und die Größe angemessen wäre (Saß, Wittchen, Zaudig, & Houben, 2003, S. 645). Das Vorgehen der ICD-10 ist ähnlich, aber zusätzlich wird ab dem 16. Lebensjahr der BMI mit einem Grenzwert von 17,5 kg/m² verwendet (Dilling, Mombour, & Schmidt, 2013, S. 137). Das auffälligste Merkmal bei einer bereits seit einiger Zeit bestehenden Erkrankung ist der dürre und ausgezehrte Körper (Reich, Götz-Kühne, & Killius, 2004, S. 18 ff.).

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Ende der Leseprobe aus 60 Seiten

Details

Titel
Social Media und die Entstehung von Essstörungen bei jungen Frauen. Schönheitsideale auf Facebook und Instagram
Autor
Jahr
2020
Seiten
60
Katalognummer
V509870
ISBN (eBook)
9783964871794
ISBN (Buch)
9783964871800
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schlankheitswahn, Diät, mentale Gesundheit, Selbstwahrnehmung, Selbstwertgefühl
Arbeit zitieren
Jacqueline Ammer (Autor), 2020, Social Media und die Entstehung von Essstörungen bei jungen Frauen. Schönheitsideale auf Facebook und Instagram, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/509870

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