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Welche Auswirkungen hat das Dehnen auf die körperliche Leistungsfähigkeit im Sport?

Title: Welche Auswirkungen hat das Dehnen auf die körperliche Leistungsfähigkeit im Sport?

Term Paper , 2003 , 10 Pages , Grade: gut

Autor:in: Bachelor Nina Obbelode (Author)

Sport - Sport Medicine, Therapy, Nutrition
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„Seit undenklicher Zeiten ist Muskeldehnung bei Gymnastik bekannt. Es gibt 2000 Jahre alte Statuen aus Bangkok, welche Menschen in Positionen von Dehnungsübungen darstellen.“ (Sölveborn, 1982, S.123)
Dehnen soll beweglicher machen, die Verletzungsgefahr vermindern, die Regeneration steigern und die Leistungsfähigkeit verbessern, so die alte These von vielen Trainern, die ein Dehnprogramm vor jeder körperlichen Leistung befürworten.
Wegen des schon traditionellen Dehnens nach der läuferischen Erwärmung stellen sich die meisten Sportler gar nicht die Frage, ob Dehnen auch schädlich sein kann.
Der Stand der Forschungen wird allerdings ständig durch neue Erkenntnisse über die Auswirkungen des Dehnens aktualisiert, wenn nicht sogar revolutioniert.
Sportwissenschaftler wie Wiemann und Klee (2000) behaupten, Dehnen hemme die Leistungsfähigkeit, trage zu Muskelkater bei und steigere die Verletzungsgefahr.
In dieser Hausarbeit sollen die positiven und negativen Auswirkungen des Dehnens auf den menschlichen Organismus näher betrachtet werden. Es wird darauf eingegangen, ob Dehnen die Leistungsfähigkeit fördert oder senkt, ob Muskelkater verhindert oder sogar hervorgerufen wird und welche Dehnübungen vor sportlicher Betätigung sinnvoll sind.
Um die Auswirkungen des Dehnens zu verstehen, werden zur Erweiterung des Basiswissen neuronale Reflexe sowie der Aufbau der Muskeln beschrieben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Definition des Begriffs Dehnung

2 Spinale Reflexe

2.2 Reziproke antagonistische Hemmung

4 Dehnmethoden

4.1 Statisches Dehnen

5 Die Einflüsse des Dehnens

5.1 Dehnen und Beweglichkeit

5.2 Dehnen und Muskelkater

5.3 Dehnen und Leistungsverbesserung

5.4 Dehnen und Regeneration

6 Fazit für den Leistungssport

7 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die physiologischen und leistungsspezifischen Auswirkungen des Dehnens im Sport und hinterfragt kritisch die traditionelle Empfehlung, vor jeder körperlichen Belastung ein Dehnprogramm zu absolvieren.

  • Physiologische Grundlagen der Dehnung und spinale Reflexmechanismen
  • Differenzierung zwischen statischen und dynamischen Dehnmethoden
  • Einfluss von Dehnübungen auf Beweglichkeit und Verletzungsprophylaxe
  • Zusammenhang zwischen Dehnen, Muskelkater und Regenerationsfähigkeit
  • Auswirkungen von Dehnung auf die kurzfristige Leistungsfähigkeit (Kraftleistung)

Auszug aus dem Buch

1 Definition des Begriffs Dehnung

Laut Brokmeier (1996) wird unter dem Wort Dehnung im physikalischen Sinne eine passive Querschnittsänderung verstanden, die durch Zugkraft verursacht dann einsetzt, wenn der neutrale Gewebsspannungsbereich, sprich die neutrale Zone, verlassen wird

Mit Hilfe eines Dehnprogramms vor der sportlichen Betätigung werden sowohl Verbesserungen der Beweglichkeit, regenerative sowie verletzungsprophylaktische Wirkungen angestrebt (vgl. Freiwald 1999).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die traditionelle Praxis des Dehnens im Sport und stellt die konträren sportwissenschaftlichen Standpunkte bezüglich Nutzen und Schaden gegenüber.

1 Definition des Begriffs Dehnung: Es wird die physikalische Definition von Dehnung als passive Querschnittsänderung bei Überschreitung des neutralen Gewebsspannungsbereichs erläutert.

2 Spinale Reflexe: Dieses Kapitel erklärt die neuronale Steuerung durch Reflexe und die Bedeutung der Ausschaltung bestimmter Reflexe durch gezieltes Dehnen.

2.2 Reziproke antagonistische Hemmung: Hier wird der Mechanismus der reflektorischen Entspannung des Antagonisten bei Muskeldehnung beschrieben.

4 Dehnmethoden: Das Kapitel differenziert zwischen statischem und dynamischem Dehnen in Bezug auf deren Anwendung und Durchführung.

4.1 Statisches Dehnen: Es wird die Methode des langsamen Dehnens bis zur Schmerzgrenze und die damit verbundene autogene Hemmung erklärt.

5 Die Einflüsse des Dehnens: Dieser Abschnitt analysiert die Wirkungen von Dehnprogrammen auf verschiedene muskuläre und funktionelle Parameter.

5.1 Dehnen und Beweglichkeit: Es wird zwischen den neuronalen Effekten kurzzeitiger Dehnung und den strukturellen Anpassungen langfristiger Dehnprogramme unterschieden.

5.2 Dehnen und Muskelkater: Hier wird dargelegt, dass Dehnen weder Muskelkater verhindert noch bei der Regeneration hilft, sondern diesen sogar begünstigen kann.

5.3 Dehnen und Leistungsverbesserung: Dieses Kapitel zeigt auf, dass statisches Dehnen vor explosiven Krafteinsätzen leistungshemmend wirken kann, während langfristiges Training die Bewegungsamplitude verbessert.

5.4 Dehnen und Regeneration: Es wird diskutiert, warum statische Dehnungen die kapillare Blutversorgung behindern und für die Sofortregeneration ungeeignet sind.

6 Fazit für den Leistungssport: Das Fazit fasst zusammen, dass Dehnen nicht pauschal in die Aufwärmphase gehört und die Anwendung individuell sowie sportartspezifisch erfolgen sollte.

7 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Publikationen zur Untermauerung der Argumentation.

Schlüsselwörter

Dehnen, Stretching, Leistungsfähigkeit, Muskelkater, Muskeldehnungsreflex, statisches Dehnen, dynamisches Dehnen, Beweglichkeit, Regeneration, sportliche Leistung, Muskelfaser, neuronale Reflexe, Mikrotraumen, Kraftleistung, Verletzungsprophylaxe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen von Dehnübungen auf die körperliche Leistungsfähigkeit und hinterfragt die Sinnhaftigkeit des Dehnens im direkten sportlichen Aufwärmprogramm.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die physiologischen Grundlagen der Muskelkontraktion, die Funktionsweise neuronaler Reflexe sowie die differenzierten Wirkungen verschiedener Dehnmethoden auf die Sportleistung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch eine wissenschaftliche Analyse zu klären, ob Dehnen vor dem Sport die Leistungsfähigkeit fördert oder hemmt und welchen Einfluss es auf Verletzungsprophylaxe und Regeneration hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die bestehende sportwissenschaftliche Theorien, Studienergebnisse und anatomische Grundlagen zusammenführt und kritisch bewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die spinalen Reflexe, den Aufbau des Muskels, die Unterschiede zwischen statischen und dynamischen Dehnmethoden sowie die Auswirkungen des Dehnens auf Beweglichkeit, Muskelkater, Kraftleistung und Regeneration.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Muskeldehnungsreflex, Leistungshemmung, Statisches Dehnen und sportliche Regeneration definiert.

Warum wird statisches Dehnen vor dem Sport kritisch gesehen?

Statische Dehnungen können die kapillare Blutversorgung unterbrechen und durch die vorübergehende Vergrößerung der Sarkomerlängen die unmittelbare Schnellkraftleistung des Muskels mindern.

Spielt die Psyche beim Dehnen eine Rolle?

Ja, der Autor führt an, dass Dehnphasen vor einem Wettkampf einen beruhigenden, fast meditativen Effekt haben können, was sich indirekt positiv auf die Konzentration und Leistungsfähigkeit auswirken kann.

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Details

Title
Welche Auswirkungen hat das Dehnen auf die körperliche Leistungsfähigkeit im Sport?
College
Bielefeld University
Course
Einführungstutorium
Grade
gut
Author
Bachelor Nina Obbelode (Author)
Publication Year
2003
Pages
10
Catalog Number
V50997
ISBN (eBook)
9783638470766
ISBN (Book)
9783638764445
Language
German
Tags
Welche Auswirkungen Dehnen Leistungsfähigkeit Sport Einführungstutorium
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor Nina Obbelode (Author), 2003, Welche Auswirkungen hat das Dehnen auf die körperliche Leistungsfähigkeit im Sport?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50997
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