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Sachanalyse zum Thema "Sünde". Zum Sündenverständnis nach Gerhard Ebeling und Konrad Hilpert

Título: Sachanalyse zum Thema "Sünde". Zum Sündenverständnis nach Gerhard Ebeling und Konrad Hilpert

Trabajo Escrito , 2015 , 17 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Jessica Deifel (Autor)

Teología - Estudio bíblico
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Diese Sachanalyse dient dazu, den theologischen Begriff Sünde zu erarbeiten, sowie verschiedene Deutungen von Sünde darzustellen und zu erörtern. Dafür ermöglicht zu Beginn eine Begriffsbestimmung eine Einführung in das Thema Sünde: Nachdem zunächst untersucht wird, wie der Begriff Sünde in der Bibel verstanden wurde, wird weiterführend herausgearbeitet, wie sich das Sündenverständnis bis zur Zeit der Reformation entwickelte. Schließlich wird zusätzlich das lutherische Sündenverständnis als eine reformatorische Lehre von der Sündhaftigkeit des Menschen erläutert. Darauf aufbauend folgt eine Deutung des Themas von Gerhard Ebeling, der Sünde in Abgrenzung zu dem Bösen und dem Übel darstellt und anschließend, ausgehend von dem lutherischen Sündenverständnis, das christliche Sündenverständnis anführt um die Eigenschaften der Sünde als gestörte Gott-Mensch-Relation zu thematisieren und deren Folgen aufzuzeigen. Im weiteren Verlauf wird eine weitere Position vorgestellt, die dazu dient, Ebelings Sündenverständnis zu aktualisieren und dessen Vorstellungen weiterzuentwickeln. Dazu wird auf Konrad Hilperts Sichtweise der Sünde als soziale Sünde eingegangen, um eine Orientierung in die Thematik der strukturellen Sünde zu erlangen und die Wechselwirkung zwischen Sünde und den sozialen Strukturen aufzuzeigen. Abschließend wird in einem Fazit dargestellt, inwieweit Sünde einen Bezug zur Lebenswirklichkeit von SuS hat und welche Inhalte des theologischen Themas innerhalb eines Unterrichtsentwurfes SuS in der Grundschule vermittelt werden können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsbestimmung

2.1 Begriffsgeschichte von Sünde in der Bibel

2.2 Begriffsgeschichte bis zur Reformation und Lutherische Sündenlehre

3 Sündenverständnis nach Gerhard Ebeling

3.1 Sünde in Abgrenzung zu den Begriffen das Bösen und das Übel

3.2 Das christliche Sündenverständnis

4 Sündenverständnis nach Konrad Hilpert

4.1 Einführung in den Begriff soziale Sünde

4.2 Geschichtlicher Verlauf des Verständnisses sozialer Sünde

4.3 Wechselwirkung zwischen Sünde und sozialen Strukturen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den theologischen Begriff der Sünde historisch und systematisch zu erschließen sowie seine Bedeutung für das menschliche Miteinander und die heutige Lebenswirklichkeit darzustellen.

  • Begriffsgeschichte der Sünde von der biblischen Perspektive bis zur Reformation.
  • Analyse des Sündenverständnisses nach Gerhard Ebeling unter besonderer Berücksichtigung der Abgrenzung zum Bösen und Übel.
  • Untersuchung des Konzepts der sozialen oder strukturellen Sünde nach Konrad Hilpert.
  • Reflexion über die Wechselwirkung zwischen individuellem Handeln und sozialen Systemen.
  • Didaktische Perspektiven für die Vermittlung des Themas im Grundschulunterricht.

Auszug aus dem Buch

3.1 Sünde in Abgrenzung zu den Begriffen das Bösen und das Übel

In dem Artikel Der Mensch als Sünder stellt Ebeling vorweg, dass es notwendig sei, von dem Umstand auszugehen, dass der Mensch ein Sünder ist. Um das Thema Sünde zu untersuchen geht er zunächst auf die Erfahrungen ein, die mit dem Sündenverständnis und dem Reden über das Selbige einhergehen und untersucht nachfolgend, inwieweit das Sündenerkenntnis gleichzeitig auch eine Gotteserkenntnis, Selbsterkenntnis und Welterkenntnis darstellt. Daran schließt sich die Fragestellung an, inwieweit der Begriff Sünde auch einfacher mit der Bezeichnung das Böse gleichgesetzt werden kann: Zu Beginn unterstreicht Ebeling, dass die Sünde und das Böse zwar eng miteinander verbunden sind – zumal beide Begriffe als Gegensatz zum Guten verstanden werden können – man die Begriffe aber nicht einfach synonym füreinander verwenden könne.

Stattdessen sei es sinnvoller, das Böse und das Übel zunächst von der Sünde differenziert zu beschreiben um anschließend einen umfassenderen Einblick in das Sündenverständnis zu erlangen. Untersucht man die Auswirkungen, die das Übel auf das alltägliche Leben der Menschen hat, so wird auffällig, dass das Übel offensichtlich als zum Leben dazugehörig verstanden wird: „Das Leben in der Zeit kennen wir nicht anders als so, daß darin das Übel ein Lebensmoment ist“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert den Rahmen der Arbeit, das Ziel der Sachanalyse sowie den geplanten Aufbau der Argumentation von biblischen Grundlagen bis hin zur modernen Sozialethik.

2 Begriffsbestimmung: Dieses Kapitel liefert eine historische Herleitung des Sünde-Begriffs, beginnend bei biblischen Narrativen bis hin zu den reformatorischen Positionen Martin Luthers.

3 Sündenverständnis nach Gerhard Ebeling: Ebelings theologische Dogmatik wird analysiert, wobei besonders die Differenzierung zwischen Sünde, dem Bösen und dem Übel sowie das Verständnis von Sünde als gestörte Gottesbeziehung im Zentrum stehen.

4 Sündenverständnis nach Konrad Hilpert: Hier wird der Fokus auf die moderne Sozialethik gelegt, um den Begriff der sozialen Sünde und die strukturellen Wechselwirkungen menschlichen Handelns zu beleuchten.

5. Fazit: Das Fazit führt die Ergebnisse zusammen und reflektiert die Relevanz der Thematik für die Lebenswirklichkeit von Schülern sowie deren Vermittlung im Unterricht.

Schlüsselwörter

Sünde, Theologie, Gottesbeziehung, Gerhard Ebeling, Konrad Hilpert, soziale Sünde, strukturelle Sünde, Unglaube, Reformation, Luther, Böses, Übel, Religionspädagogik, Ethik, Verantwortung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine theologische Sachanalyse zum Thema Sünde, die historische Entwicklungen mit systematischen Ansätzen der Dogmatik und Sozialethik verbindet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die biblische und reformatorische Begriffsgeschichte, das Verständnis von Sünde nach Gerhard Ebeling sowie das Konzept der sozialen oder strukturellen Sünde.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Begriff Sünde von einem rein individuellen Fehlverhalten hin zu einer komplexen, strukturellen Perspektive zu weiten und dessen Bedeutung für die heutige Lebenswirklichkeit und Erziehung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Perspektiven werden genutzt?

Die Arbeit stützt sich primär auf systematische theologische Texte und sozialethische Diskurse, um das Thema sowohl dogmatisch als auch gesellschaftskritisch zu durchdringen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Sündenverständnis bei Gerhard Ebeling (Sünde als gestörte Relation) und bei Konrad Hilpert (soziale Sünde und systemische Verantwortung).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird vor allem durch Begriffe wie Sünde, soziale Systeme, Gottesbeziehung, Verantwortung, Unglaube und strukturelle Sünde geprägt.

Welche Bedeutung hat das Konzept der „sozialen Sünde“ für den Einzelnen?

Es verdeutlicht, dass der Einzelne nicht nur durch persönliche Taten sündigt, sondern auch als Teil von Systemen Verantwortung für soziales Unrecht trägt und dieses durch Umkehr und Handeln mitbeeinflussen kann.

Wie kann das Thema Sünde im Unterricht vermittelt werden?

Es kann Schülern helfen, die Wechselwirkungen zwischen dem eigenen Handeln und der Umwelt zu verstehen, um dadurch Empathie, Reflexionsfähigkeit und ein verantwortungsvolleres Miteinander zu fördern.

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Detalles

Título
Sachanalyse zum Thema "Sünde". Zum Sündenverständnis nach Gerhard Ebeling und Konrad Hilpert
Universidad
Bielefeld University
Calificación
1,0
Autor
Jessica Deifel (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
17
No. de catálogo
V510281
ISBN (Ebook)
9783346078445
ISBN (Libro)
9783346078452
Idioma
Alemán
Etiqueta
sachanalyse thema sünde sündenverständnis gerhard ebeling konrad hilpert
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jessica Deifel (Autor), 2015, Sachanalyse zum Thema "Sünde". Zum Sündenverständnis nach Gerhard Ebeling und Konrad Hilpert, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/510281
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