Waldbaden zur Stärkung von innerer Ruhe, Selbstwirksamkeit und Resilienz


Projektarbeit, 2019

87 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhalt

1. KURSLEITER PROFIL

2. EINLEITUNG: WALDBADEN
2. 1. SHINRIN – YOKU: HINTERGRÜNDE UND WISSENSCHAFTLICHE FAKTEN
2.2. BEZIEHUNG MENSCH NATUR
2.3. ACHTSAMKEIT UND ABSICHTSLOSIGKEIT- BESTANDTEILE DES WALDBADENS
2.3.1. WAS IST ACHTSAMKEIT IN DER NATUR BZW. IM WALD?
2.3.2. ABSICHTSLOSIGKEIT

3. BESCHREIBUNG DES WALDBADENKONZEPTES

4. THEORIEN HINTER DEM WALDBADEN BEI BURNOUT
4.1. WAS IST DIE AUSGANGSSITUATION
4.2. BURNOUT PRÄVENTION
4.3. BAUSTEINE DER BURNOUT PRÄVENTION
4.3.1. VERÄNDERUNGSKOMPETENZ
4.3.2. GESUNDHEITSKOMPETENZ
4.3.3. RESILIENZFÄHIGKEIT

5. DAS KONZEPT IN DER AUSSCHREIBUNG
5.1. AUSGANGSSITUATION
5.2. KURSLEITER PROFIL UND AUSSCHREIBUNG
5.3. ZIELGRUPPEN- ANALYSE
5.4. HANDLUNGSUMFELD – REGION UND WETTBEWERB
5.4.1. DIE REGIONEN
5.4.2. DIE REGION NÜRNBERG
5.4.3. REGION OBERFRANKEN- ZWISCHEN LICHTENFELS UND KRONACH
5.4.4. DIE REGION BAD KISSINGEN
5.4.5. DAS NETZWERK IN DER REGION

6. ZIELE DES KURSLEITERS UND NUTZEN FÜR DIE TEILNEHMER

7. VORBEREITUNG VOR DEM KURS
7.1. RAHMENBEDINGEN
7.2. RECHTLICHE UND WIRTSCHAFTLICHE GRUNDLAGEN
7.3. MARKETING - UND KOMMUNIKATIONSMASSNAHMEN
7.4. KONZEPT AM BEISPIEL SELBSTHILFEGRUPPE
7.5. VORBEREITUNGPHASE

8. KURSVERLAUF – TABELLARISCH UND ALS SKIZZE
8.1. TABELLARISCHER KURSVERLAUF
8.2. KURSVERLAUF ALS SKIZZE

9. BESCHREIBUNG DER ÜBUNGEN
9.1. ANKOMMEN UND BEGRÜSSUNG
9.2. RAHMEN UND REGELN
9.3. EINSTIMMUNG IN DAS WALDBADEN
9.4. EINFÜHRUNG IN DAS SCHLENDERN
9.5. ÜBUNG: RUNDUMBLICK
9.6. ÜBUNG: STAUNEN
9.7. ÜBUNG: BLIND RIECHEN
9.8. ÜBUNG: WALDSOLO
9.9. ÜBUNG: SAMMELN UND BLIND TASTEN
9.10. LAUFEN IN DEN MOKASSINS DES ANDEREN
9.11. ABSCHIEDSRUNDE VOM WALD
9.12. ABSCHIED KURSLEITER UND AUSKLANG

10. ENDE DER VERANSTALTUNG

11. ANHANG
11. 1. LITERATUR UND QUELLENVERZEICHNIS
11. 2. ABBILDUNGSVERZEICHNIS

12. SONSTIGES

1. KURSLEITER PROFIL

Kursleiter/in für Waldbaden- Achtsamkeit im Wald

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2

- Name : Sandra Marika Backert
- Wohnort : Nürnberg
- Berufliche Tätigkeit: Langjährige, internationale Tätigkeit im Bereich Marketing im Seniormanagement, i.M. Neuorientierung mit Ziel der Selbständigkeit als Coach und Mediatorin
- Ausbildung/ Studium: Diplom Betriebswirtin (FH), Zertifikatsstudium Mediation und Coaching am Europäischen Hochschulverbund (EHV) und dem Institut für mediative Kommunikation und Diversity- Kompetenz (IMK) (Geplanter Abschluß Mediation: Juli 2019/ Coaching: März: 2020),
- Fortbildungen: Grundausbildung Phytotherapie an der Freiburger Heilpflanzenschule (geplanter Abschluß: Juli 2020); Ausbildung Waldbadenkursleiter- Achtsamkeit im Wald, Schottland, Juni 2019
- Unterrichtserfahrung: in langjähriger Tätigkeit als Marketing Manager leitete ich In- House Schulungen, und war Mentor in Trainee- Programmen. Am Anfang meiner beruflichen Tätigkeit war ich In- House Trainer für Produktkonzepte im Sportartikelbereich
- Organisationserfahrung: Verantwortung für zahlreiche internationale und nationale Events im PR -, Sales – und Retailbereich, hohe Event- und Projektmanagement Kompetenz
- Sonstige pädagogische Erfahrungen: Mitglied in der Schüler- mitverwaltung
- Ehrenamt/ Engagement: Mitbegründerin von BACKzauber – einer Charity Aktion, in 2013- Backen für und mit Kindern in der Vorweihnachtszeit (https://www.facebook.com/BACKzauber/), Unterstützung der Fürther Tafel e.V.
- Sonstige Erfahrung: Ehemals Burnout Betroffene, Selbsterfahrung von Veränderungsprozessen, genaues Wissen von deren Heraus-forderungen und Kenntnis von Lösungen, sowie anwendbare Strategien zur Selbsthilfe
- Das liegt mir am Herzen: Menschen, Tiere und die Natur, eine wertschätzende Kommunikation, Lesen, Zeichnen, Fotografieren, Basteln und „Gärtlern“, Kochen und Backen, Kunst, Musik und Improtheater, Gesundheit und Wohlbefinden, Neugierig sein, stetes Lernen
- Mein Blog: https://pflueckdiezitronen.com

Ort, Datum: Nürnberg, 24.07.2019

2. EINLEITUNG: WALDBADEN

„Ich ging im Walde

So vor mich hin,

Und nichts zu suchen,

Das war mein Sinn.“ 1 – Johann Wolfgang von Goethe

Dieser Auszug aus einem Gedicht, von einem unsere größten, deutschen Dichter, ist bereits über 300 Jahre alt, und beinhaltet, was nach heutiger Anschauung Waldbaden bedeutet:

Waldbaden ist das achtsame und absichtslose Schlendern und Verweilen im Wald.

Waldbaden kommt aus Japan und wird als Shinrin- Yoku bezeichnet: „Das Baden in der Atmosphäre des Waldes“.

Was ist der Ansatz für Shinrin - Yoku und warum tut es den Menschen gut?

Hierzu einige wissenschaftliche Fakten und Hintergrunde zur näheren Erläuterung

2.1. SHINRIN – YOKU: HINTERGRÜNDE UND WISSENSCHAFTLICHE FAKTEN

Wie bereits erwähnt kommt der Begriff Shinrin- Yoku aus dem Japanischen und sein Ursprung beginnt in den 80iger Jahre des letzten Jahrhunderts. Im Jahr 1982 begann das japanische Ministerium für Landwirtschaft, Försterei und Fischerei sich tiefer mit den Gegebenheiten des Waldes im eigenen Land zu beschäftigen. Japan hat den weltweit zweitgrößten Anteil von Wald gemessen an der Gesamtfläche nach Finnland. Die Wälder sind im Gegensatz zu anderen Ländern ursprünglich verblieben und dienen nicht nur der Nutzbarkeit und Ertragswirtschaft, welches z.B. in Deutschland der Fall ist. Japan besitzt 67% Waldanteil gemessen an seiner Landfläche – im Vergleich dazu ist weltweit 30% Waldfläche über den Globus verteilt.

Somit ist einleuchtend, dass, wo viel Wald ist, auch die Menschen dies wahrnehmen. Einen besonderen Bezug zu Wald und Natur mag auch in der Kultur des Landes liegen. „ Accordingly, the Japanese attitude towards nature is described as `man in harmony with nature` or `man in nature` while the Japanese appreciation of nature invokes such phrases as `the Japanese traditional love of nature` or `the great Japanese love of nature and sense of closeness to it`”. 2

Es mag aus der inneren Haltung dieser Kultur, den natürlichen und vom Mensch erschaffenen Gegensätzen (tiefe Beziehung zur Natur vs. ständig wachsende, leistungs- und erfolgsorientierte Industrienation) stammen, dass die japanische Forstagentur bereits ab 1982 „Waldbäder für eine gesunden Lebensstil“ vorschlug und Japan dies seitdem als anerkannte Stressbewältigungs- Maßnahme nutzt Jedoch fehlten eindeutige medizinische und wissenschaftliche Forschungsbelege, inwieweit die Wälder eine therapeutische Wirkung auf den menschlichen Organismus haben. Aus diesem Grund begann ab 2004 das Ministerium für Landwirtschaft, Försterei und Fischerei dies durch Projektarbeiten profunder zu dokumentieren und zu untersuchen. An der Nippon Medical School in Tokio begann Dr. Qing Li mit seiner Forschungsarbeit. Er ist auch Hauptmitglied der „Task Force of Forest and Human Health” sowie Gründungsmitglied und aktueller Präsident der „Society for Forest Medicine“ innerhalb der japanischen Gesellschaft für Hygiene. Seit 2005 erkundet Dr. Li in Feldstudien die Wirkung von Waldbädern und konnte wichtige Belege liefern, dass die Effekte von Waldbaden Einfluss auf das Immunsystem und die Bildung von natürlichen Killerzellen des Menschen haben. In seiner Forschungsarbeit dokumentierte und belegte er die Steigerung von Bildung von natürlichen Killer Zellen nach einem 3-tägigen Waldbaden (Blut und Urinproben und deren Datenabgleich) und auch das Anhalten dieser Werte bis zu mehr als 30 Tagen nach dem Waldbaden. „ These findings indicate that forest bathing could build bodies that may be resistant to cancer development.”3 Japan ist die führende Nation für Waldmedizin geworden, gründete im Jahr 2007 die „Japanische Gesellschaft für Waldmedizin“ mit ihrem Präsidenten Dr. Qing Li und erforscht als neue, medizinische und interdisziplinärische Wissenschaft die Auswirkungen von Walde auf den menschlichen Organismus.

Japan besitzt neben der Forschung und der Wissenschaft von Waldmedizin auch einzigartige Wälder und explizit ist der Akasawa National Recreational Forest zu erwähnen. Er besitzt über 300 Jahre alte Zypressen, wurde in der Mitte des 16. Jahrhunderts gestellt, und in der Meiji Ära gelangte er in den Beitz der kaiserlichen Familie. Die Hölzer dieses Waldes wurden zum Bau des Ise Schreins genutzt (Ise Schrein = Shintoschrein in der Stadt Ise und Nationalheiligtum). „ Ise der Ahnenschrein des Tennō, was sich bereits in der offiziellen Schrein Bezeichnung Ise Jingū ausdrückt: jingū, wtl. „Götterpalast“, ist eine Bezeichnung, die nur Schreinen von kaiserlichen Ahnengottheiten zusteht.4

Man erkennt daran schon die Bedeutung und Relevanz diese Hölzer von bestimmten Bäumen aus geschützten Wäldern für höchst heilige Bauten zu verwenden.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde dieser Wald als Nationalwald deklariert und steht unter besonderem, staatlichem Schutz. Im Jahr 1970 wurde dieses Waldgebiet als erster, natürlicher Erholungswald eröffnet, und im Jahr 1982 wurde darin das erste „Shinrin- Yoku Event“ abgehalten.5 Japan und der Akasawa Wald sind Vorreiter im Bereich Waldmedizin und Waldbaden. Mittlerweile existieren mehr als 60 Shinrin- Yoku Wälder in Japan. Neben den wissenschaftlichen Arbeiten in Japan zur Messbarkeit von gesteigerten Abwehrkräften besitzt dieses Land noch eine Fähigkeit- die innere Haltung und das Bewusstsein der unumstößlichen Beziehung Mensch- Natur. Mag es eine östliche, kulturelle Tatsache sein, oder eine vorausschauende Bestrebung, die japanische Nation gesund zu erhalten, in einer Welt ständig wachsender Anforderungen gepaart mit Leistungs- und Erfolgsdruck, so stehen wir weltweit gesehen noch in den Anfangsphasen mit dem Bewusstsein, dass Natur und vor allem das Waldbaden präventiv gesund hält.

Die lateinische Redewendung „Mens sana in corpore sano“- „ein gesunder Geist steckt in einem gesunden Körper“ zeigt die unumstößliche Gewissheit auf, das alles mit allem zusammenhängt. Aus diesem Grund mag es auch hilfreich sein, den Nutzen für die psychische Wohlbefinden des Waldbadens zu erläutern.

2.2. BEZIEHUNG MENSCH NATUR

Hildegard von Bingen, die berühmte Universalgelehrte, Äbtissin, Dichterin und gar Komponistin aus dem frühen Mittelalter sprach bereits in ihren Werken von der sogenannten Grünkraft- Viriditas. Diese Grünkraft ist in Hildegards Augen eine geheimnisvolle göttliche Kraft, die lebensnotwendig ist, und unter anderem die Grundlage jeder Heilung ist. In der Viriditas kommt aber auch die Einheit von Körper und Seele zum Ausdruck, denn Hildegard schreibt: „Die Seele ist die grünende Kraft des Leibes; die Seele wirkt mittels des Leibes und der Leib mittels der Seele; das ist der ganze Bestand des Menschen “. 6 Die Natur und die Wälder hat die Menschheit schon immer fasziniert. Sei es als Teil eines größeren Ganzen, als Lebens - und Nutzraum oder aber auch als Ort der Stille, des Innehaltens, der Kontemplation, und des Gewahrwerdens, dass das eine mit dem anderen in Verbindung steht. In der Romantik waren vor allem die Deutschen, die ihre Liebe zum Wald erklärten. Es entstanden Gedichte wie „Waldeinsamkeit“ von Heinrich Heine (1851), und auch der Komponist Robert Schumann vertonte dieses Gefühl von Sehnsucht und Melancholie- der Wald als Zufluchtsort und Friedenstifter innerer Zerrissenheit. Die Deutschen und ihr Wald- im Ausland blieb diese Verklärung in den Köpfen der Menschen. Dankbar dürfen wir sein, dass wir heute sogar noch mehr Waldfläche besitzen als zu Zeit der Romantik (3. Bundeswaldinventur- 2012: 11,4 Millionen Hektar Wald- Deutschland ist zu einem Drittel bewaldet)7. Eine gute Ausgangsposition für den Beziehungsaufbau zu Wald und Natur.

Ein Aspekt, der wechselseitigen Abhängigkeit von Natur und Mensch stellt die Biophilia – Hypothese auf. Sie geht zurück auf den Psychotherapeuten und Philosophen Erich Fromm und Edward O Wilson, Harvard Professor und Evolutionsbiologe. Die Hypothese sagt aus, dass die menschliche Identität und dessen persönliche Erfüllung von der Beziehung zur Natur abhängig ist.

„Die Biophilie ist die leidenschaftliche Liebe zum Leben und allem Lebendigen; sie ist der Wunsch, das Wachstum zu fördern, ob es sich nun um einen Menschen, eine Pflanze, eine Idee oder eine soziale Gruppe handelt.“ 8

Das Erleben von Natur, bezugnehmend auf das Vermögen des Menschen sich damit in Verbindung zu setzen und die Auswirkungen der damit gemachten Erfahrungen wurden auch von Rachel und Stephen Kaplan empirisch erforscht. Die Inhalte ihrer Forschung haben beide in ihrem Buch „The Experience of Nature- A Psychological Perspective” (1970) 9 erörtert.

Beide Kaplans postulierten die Annahme, dass Natur ein menschliches Grundbedürfnis ist- einer inneren Motivation damit in Kontakt zu treten. Ziel des Projektes aus dem Jahr 1970, was Grundlage der Forschungsarbeit war, war es nicht zu zeigen, wie wichtig die Natur für den Menschen ist, sondern zu verstehen was die dahinterliegenden Strukturen sind und herauszufinden, was die Natur im Menschen genau bewirkt. Es galt zu ergründen für welche Menschen was wichtig ist und unter welchen Lebensumständen sich dies als Effekte zeigen.

All diese Arbeiten und das allgemein gefühlt gesteigerte Interesse an Natur in der heutigen Zeit- um einen Gegenpol von Hektik und Stress im heutigen Alltagsleben zu erlangen, sind auch Basis für das Verständnis „was Waldbaden ist, und sein kann“. Waldbaden als mögliche Methodik der Wald- bzw. Naturtherapie sei in diesem Zusammenhang NUR denen vorbehalten, die eine Psycho- bzw. Physiotherapeutische Ausbildung besitzen. In dem hier gegebenen Rahmen bezieht sich Waldbaden NUR auf Prävention bzw. Rehabilitation bei stressbedingten Krankheitssymtomen (z.B. im Rahmen einer Burnout Prävention, oder unterstützend in der Rehabilitationsphase).

Wichtige Bausteine für ein Waldbaden Erlebnis, sind die Elemente der Achtsamkeit und der Absichtslosigkeit, die im nächsten Kapitel noch einmal tiefer beleuchtet werden.

2.3. ACHTSAMKEIT UND ABSICHTSLOSIGKEIT- BESTANDTEILE DES WALDBADENS

Achtsamkeit und Absichtslosigkeit sind essentielle Bestandteile des Waldbadens – doch was bedeuten sie für den Teilnehmer (im Folgenden als TN abgekürzt) und den Kursleiter (als KL abgekürzt)? Hierzu eine kurze Geschichte:

Ein buddhistischer Zen- Meister wurde einmal gefragt, warum er trotz seiner vielen Beschäftigungen immer so glücklich sein könne.

Er sagte: „Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich sitze, dann sitze ich, wenn ich esse, dann esse ich, wenn ich liebe, dann liebe ich …“

Dann fielen ihm die Fragesteller ins Wort und sagten: „Das tun wir auch, aber was machst Du darüber hinaus?“

Er sagte wiederum: „Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich sitze, dann sitze ich, wenn ich esse, dann esse ich, wenn ich liebe, dann liebe ich …“

Wieder sagten die Leute: „Aber das tun wir doch auch!“ Er aber sagte zu ihnen: „Nein – wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon, wenn ihr steht, dann lauft ihr schon, wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel.“ 10

2.3.1. WAS IST ACHTSAMKEIT IN DER NATUR BZW. IM WALD?

Achtsamkeit ist eine Fähigkeit der Konzentration, präsent zu sein im Augenblick, bei der man bewusst wahrnimmt, was im gegenwärtigen Moment ist, ohne zu urteilen. Es ist die Entscheidungsmöglichkeit jedes Menschen sich nicht von Gedanken, Sorgen, Gemütszuständen, Gefühlen, Plänen und Reizen der Außenwelt überrennen zu lassen, sondern annehmen was ist- vorurteilsfrei wahrnehmen wie der Körper in diesem Moment auf Reize reagiert und nicht sofort auf diese Reize mit Handlungen oder Äußerungen zu reagieren. Diese Fähigkeit kann, wie ein Muskel, trainiert werden. Achtsamkeit ermöglicht, den gegenwärtigen Moment auf sich wirken zu lassen, sich nicht in Vergangenheit und Zukunft zu verstricken, sondern GANZ im Hier und Jetzt zu sein. Achtsamkeit angewandt ermöglicht ruhig zu werden, geduldiger zu sein, loslassen und das Annehmen zu erleichtern und Gleichmut zu erlangen.11

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3 12

Achtsamkeit hat seinen Ursprung in Buddhistischen Lehren und ermöglicht Gleichmut zu finden, zur Ruhe kommen und, mit der Aufmerksamkeit im gegenwärtigen Moment zu sein.

Dr. Jon Kabat- Zinn erkannte, dass diese Techniken auch im klinischen Zusammenhang anwendbar sein könnten, da sie Stress und Angst reduzieren. Er nutzte dieses Wissen (er hatte selbst Erfahrungen mit buddhistischen Meditationen gemacht) und gründete im Jahr 1979 die Stress Reduction Clinic und entwickelte dort ein Programm: Mindfulness-Based Stress Reduction = MBSR

MBSR ist ein achtwöchiger Kurs, in dem in Einheiten aus dem Hatha Yoga, Vipassana und Zen aufeinander abgestimmt sind und mit Aufmerksamkeitsübungen und Achtsamkeitsmeditation miteinander verbunden sind.

MBSR ist in Deutschland von Krankenkassen anerkannt als Präventivmaßnahme zur Angst - und Stressreduktion.

In diesem Zusammenhang sei betont, dass die Waldbaden KL die Haltung von Achtsamkeit verstehen und danach handeln sollten. Wenn keine explizite Ausbildung darin besteht, sollte sich doch die innere, achtsame Haltung in allen Bereichen, Phasen und Handlungen zeigen und es sei von Vorteil, wenn man sich tiefer damit auseinandersetzt.

In Bezug auf Natur und Wald bedeutet dies, sich darauf einzulassen was geschieht im Jetzt, was wahrgenommen werden kann, was einem begegnet, welche Reize aufgenommen werden können, und auszuhalten nicht sofort zu reagieren oder einen Plan zu verfolgen. In der Praxis bedeutet dies, wahrzunehmen wie wir die Umwelt erleben, was dies in uns auslöst, wie die Natur auf uns wirkt, und wie wir gerade ganz persönlich in der Natur sind. Die Natur kann zu unterschiedlichen Zeiten diverse Erlebensmomente bei dem KL und dem TN hervorrufen, abhängig davon, wie man selbst gerade im Moment ist- ob es unbewusste Erwartungen sind, welche Stimmung man mitbringt, und wie sich die Natur selbst gerade zeigt. Wichtig dabei ist Achtsamkeit bewusst einzunehmen, eine wache, offene und präsente Haltung und interessiert daran sein was ist, und nicht was sein könnte.

Spüren was ist, alle Sinne öffnen - alles kann, nichts muss geschehen.

2.3.2. ABSICHTSLOSIGKEIT

Wie bereits erwähnt vollzieht sich das Waldbaden nicht nur mit einer achtsamen, sondern auch einer absichtslosen Haltung.

Absichtslosigkeit ist eine Gemütshaltung, in der es keine Wünsche oder Erwartungen gibt, die zu erfüllen sind und es steht kein Zweck dahinter. Zwischen beiden besteht ein enger Zusammenhang und könnte unter Umständen, bei nicht Einhaltung, auch das jeweils andere unmöglich machen. Die bedeutet: ohne Absichtslosigkeit – keine Achtsamkeit, und ohne achtsame Einstellung keine absichtslose Haltung.

In der heutigen Zeit sind die Menschen gewohnt einen Plan zu haben, Ziele zu verfolgen, oft bewusst, noch öfter unbewusst. Sich Zeit zu schenken um etwas ohne Absicht, also ohne zweckgebundenes Verhalten zu zeigen, fällt sicher vielen schwer. Irgendwie scheint alles einen Sinn oder einen Nutzen erfüllen zu müssen. Alles MUSS- und es wird sich ganz selten selbst erlaubt, sich der Muse zu widmen. Das Verstehen von Absichtslosigkeit könnte eine erste Hürde bedeuten, denn es widerspricht der alltäglichen Gewohnheit. Es bedeutet auch sich einzulassen auf etwas, also sich zu öffnen, ohne zu wissen was passiert oder es antizipieren (vorwegnehmen) zu können. Menschen mit Kontrollbedürfnis oder auch sehr zielstrebige, zuverlässige und gewissenhafte Persönlichkeiten könnten hier Schwierigkeiten zeigen. Absichtslosigkeit steht im Gegensatz zu dem, was für sie ein Leitmotiv ist, und es könnte herausfordernd sein, sich auf Gelassenheit und Leichtigkeit einzulassen.

Absichtslosigkeit ist eine Vorbedingung von Achtsamkeit- wenn es möglich ist, sich ohne Absicht (inkl. ohne aktive Handynutzung etc.) in die Natur zu begeben, erleichtert es auch den Zugang zur Achtsamkeit. Der KL gibt dem TN die Freiheit sich zu entscheiden sich auf Waldbaden einzulassen. Mit dem Satz von Galileo Galilei ist es wohl am besten getroffen: „ Man kann den Menschen nichts beibringen, man kann ihnen nur helfen, es in sich zu entdecken.“13

3. BESCHREIBUNG DES WALDBADENKONZEPTES

Diese Projektarbeit bildet den Rahmen für folgendes Konzept:

Waldbaden- eine begleitende Rehabilitationsmaßnahme in der Phase der Regenerierung und Neuorientierung nach stationärer oder ambulanter Therapie bei Burnout, zur Stärkung von innerer Ruhe, Selbstwirksamkeit und Resilienz.

Das Thema der Projektarbeit hat zum Inhalt

1. Nachhaltige Möglichkeiten zur Rückfallvermeidung zu geben, und
2. Durch Selbstwirksamkeit und Methoden der Achtsamkeit beim Waldbaden innere Ressourcen zu stärken

Warum liegt mir dieses Thema am Herzen? Als ehemalige Burnout Betroffene verstehe ich die Situationen in den Menschen stecken, wenn sie sich auf dem Weg der Besserung befinden. Mein Anliegen ist es aufzuzeigen, dass Waldbaden und mit den ausgeführten Methoden, es TN ermöglicht in Eigenverantwortung:

- innere Ruhe zu finden,
- mehr Selbstvertrauen durch Selbstwirksamkeit aufzubauen
- Erkennen der eigenen Resilienzfähigkeit
- mehr Lebensfreude und Gelassenheit zu erlangen
- Zuversicht und innere Kraft zu erleben

Basierend auf diesem Ansatz sei es hilfreich sich etwas eingehender mit der Theorie und wissenschaftlichen Grundlagen zu befassen.

4. THEORIEN HINTER DEM WALDBADEN BEI BURNOUT

In diesem Kapitel wird auf Hintergründe und Möglichkeiten eingegangen, um Waldbaden als begleitende Maßnahme in Veränderungsprozessen anzuwenden (z.B. in der Rehabilitationsphase nach einem Burnout).

4.1. WAS IST DIE AUSGANGSSITUATION

Die Entstehung der Erkrankung sei hier nicht der Fokus der Arbeit, doch es mag hilfreich sein, kurz die Wesenheiten aufzuzeigen. Burnout: dafür gibt es keine eindeutige Definition und leitet sich von “Ausbrennen“- engl. „to burn out“ ab. Somit scheinen die Menschen, wenn man es wörtlich nimmt irgendwann mal für etwas gebrannt zu haben. Sie haben sich mit Leidenschaft, Durchhaltevermögen, und Ausdauer verausgabt. Menschen mit meist hoher Neigung zum Perfektionismus, Fehlervermeidung, Konfliktvermeidung, Verlassens- Ängsten, starren und festgefahrene Selbstidealen, Nicht- Achten auf eigene Bedürfnisse, unzureichende Kenntnisse der Selbstregulation, und in alten, ungesunden Glaubensmustern und Erwartungshaltungen feststeckend, bringen die Idealvoraussetzungen mit, einen Burnout zu erleben. Oft sind es Menschen, die vieles für andere tun, und kaum an sich denken. Das mag sehr altruistisch klingen, doch oft ist der wahre Hintergrund, die Angst nicht zu genügen, nicht geliebt zu sein und weitere Kombinationen einer Selbstabwertung. Diese Menschen haben gelernt zu funktionieren, und haben sich selbst nicht eingestanden, dass es diese Haltungen und Lösungsstrategien auf Erfahrungen aus früher Zeit/ Kindheit sind, die sie (teils erfolgreich) in einigen Lebens- Szenarien angewandt haben. Um sich dies nicht einzugestehen, wird Vermeidungs- und Verschleierungstaktik angewandt, oft auch unbewusst. Langsam findet man keinen Kontakt mehr zu seinem Inneren. Emotionen werden verdrängt oder schlicht weg nicht mehr wahrgenommen. Das Resultat ist Stress. Energie muss aufgewandt werden um etwas Altes, Altbekanntes festzuhalten. Es gibt oft kein gesundes Maß, um eine ausgewogene Balance in diversen Lebensbereichen zu finden. Burnout baut sich langsam, teils über Jahre auf. Irgendwann, wenn nicht rechtzeitig gegengesteuert wird, fordert der Körper ein, was die Seele und der Geist nicht schafften- > Showdown!!! Nichts geht mehr! Der Mensch ist verausgabt und befindet sich in einer Erschöpfungsdepression.

Burnout kann eine Reaktion des Menschen sein, es gibt noch zusätzliche Kombinationen mit Depression und Angstzuständen etc., die dann ein lebensbedrohliches Szenario schaffen.

Doch wie wird Burnout medizinisch deklariert? Ist es eine Krankheit? Ist es ein Syndrom? Es existieren mehrere Begriffe

Burnout:

- eine emotionale Erschöpfung: die Person hat das Gefühl von den Anforderungen des Berufes überfordert zu sein, sie fühlt sich leer und entmutigt an
- Depersonalisierung (Entfremdung) die Person hat eine distanzierte und zynische Haltung im Beruf. Menschen, denen sie im Beruf begegnen, werden zu Objekten.
- Eingeschränkte Leistungsfähigkeit: die Person hat das Gefühl keine Erfolge mehr zu erziehen und keine Verantwortung mehr tragen zu können. Sie zweifelt am Sinn und am Sinn der Arbeit. Einsicht der eigenen Überforderung wird verdrängt

Burnout - seit Mai 2019:

Burnout ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO)14 als Faktor eingestuft worden, der die Gesundheit beeinträchtigen kann. Das Gefühl des Ausgebrannt- Seins resultiert aus chronischem Stress am Arbeitsplatz, der unter anderem zu einer negativen Einstellung zum Job und geringerer Leistungskraft führen kann.

Die überarbeitete Version des internationalen Klassifikationssystem der Krankheiten, ICD-11, von der WHO im Mai 2019 verabschiedet, spricht beim Burnout-Syndrom von 3 Dimensionen:

- Ein Gefühl von Erschöpfung,
- eine zunehmende geistige Distanz oder negative Haltung zum eigenen Job und
- ein verringertes berufliches Leistungsvermögen.

Zudem weißt die WHO darauf hin, dass der Begriff Burnout ausschließlich im beruflichen Zusammenhang und nicht für Erfahrungen in anderen Lebensbereichen verwendet werden sollte. Bisher war Burnout und die existierenden Probleme, mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung und ohne Verweis auf das berufliche Umfeld ihn Katalog ICD 10 aufgeführt.

Gehen wir von der aktuellen Definition der WHO aus, bedeutet dies: Um sich nicht mehr in eine Abwärtsspirale zu begeben, um Erschöpfung (durch Stress und Überforderung) entgegenzuwirken, eine positive Grundhaltung einnehmen zu können (die nicht nur im Arbeitsumfeld zum Tragen kommt), und ein gesundes Niveau des geistigen und körperlichen Leistungsvermögens inne zu haben, benötigt der Mensch Kompetenzen.

Die Situation ist ernst zu nehmen, denn es ist möglich mehrfach Burnout zu erleben.

Die Rückfallquote bei Burnout ist extrem hoch: ca. 50-70 Prozent. Statistisch gesehen ist somit die Gefahr groß, dass jemand, der bereits Burnout hatte, erneut in ein Burnout fällt.

Heilungsfördernd ist deshalb: Es braucht ein echtes Annehmen und Akzeptieren des eigenen Burnouts, sowie die Erkenntnis, dass der Burnout irgendetwas mit einem selbst zu tun hat. Ein Burnout hat niemals nur etwas mit den äußeren Umständen zu tun, sondern, auf vielfältige Art, auch mit der eigenen Einstellung ZU den Umständen.

4.2. BURNOUT PRÄVENTION

Allen Burnout- Syndrom erkrankten sei ans Herz gelegt: Vermeide einen Rückfall, indem du dich selbst erfährst.

Rational mag der eine oder andere verstanden haben, warum ein Burnout geschah, doch wenn ein Rückfall vermieden werden möchte, bleibt die Frage nicht aus, wie man sich selbst erschöpft hat. Das erfordert die Bereitschaft, ehrlich mit sich selbst zu sein, bei sich selbst hinzuschauen und in die Selbstverantwortung zu gehen.

Wenn man Burnout präventiv vorbeugen möchte bzw. aus dem Burnout nachhaltig wieder herauskommen möchte, braucht es folgende Schritte:

- Erkenntnis über das eigene Stressmuster / Stressverhalten
- Verständnis und Umgang mit Gedanken und Gefühlen
- Eigenverantwortliche Kommunikation
- Erkennen des Zusammenspiels von Lebensbausteinen/ Lebenssäulen
- Bewegungs- und Entspannungstechniken
- Achtsamkeit– und Wahrnehmungstraining

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4

Da es hier um keine therapeutische Maßnahme geht und nicht alle Bereiche durch Waldbaden abgedeckt oder beantwortet werden können, besteht zumindest mit Shirin- Yoku die Möglichkeit sich in gesundheitsfördernder Weise, also im Sinne von Salutogenese, Kompetenzen und Fähigkeiten anzueignen, die Entspannung und Kraft fördern.

Durch Shinrin- Yoku und die achtsame und absichtslose Haltung kann man einen Zugang zu sich finden: der es möglich macht, sich zu erkennen, zu erfahren und sich somit besser zu verstehen und annehmen zu lernen. Somit eignet sich Waldbaden als Teil von Präventivmaßnahmen um Stress entgegenzuwirken.

4.3. BAUSTEINE DER BURNOUT PRÄVENTION

Im Rahmen dieser Projektarbeit ist der Fokus auf die begleitenden Maßnahmen nach einer Burnout Krise gerichtet.

Vieles hat sich durch die Therapie verändert. Entweder im Schutzraum einer Klinik oder durch fortwährende ambulante Therapie erfährt man von ungesunden Einstellungen und Verhaltensmustern und erlernt Übungen der Selbstwahrnehmung und Selbstregulation. In dieser Phase begeben sich Menschen auf neue Wege. Nach dem Burnout- ist vor der Angst -…wie alles jetzt sein wird. Vielleicht hat man verstanden und sich bewusst gemacht, dass ein großer Anteil an der Verursachung von Burnout vor allem auch die innere Haltung und ungesunde, unreflektierte Verhaltensmuster trägt. Diese Verhaltensmuster sind nicht leicht aufzubrechen. Oft bedeutet es sie zu erkennen schon einen großen Schritt. Für Menschen nach einer Burnout Diagnose und einer Behandlung stellt sich die Frage, wie kann ich mein Leben nun gesunder führen, und wie kann ich das, was ich der Therapie gelernt habe, weiterhin umsetzen, um nicht wieder in die Krankheitsspirale zu geraten. Dieses Neue bereitet Angst, Unsicherheit und Überforderung. Nach dieser Diagnose und im Genesungsprozess werden oft komplette Identitäten oder die eigene Weltanschauung in Frage gestellt. Der Weg zur gesunden Selbstfindung ist noch ungewohnt und die Schritte dazu noch nicht eingeübt. Alles erscheint wackelig. Sich selbst unter Druck setzen, da man sich an dem sozialen Umfeld zu orientieren versucht, ist leider auch nicht hilfreich. Viele wissen genau, was dies bedeutet – oft hapert es in der Umsetzung. Gewohnheiten sind schwer zu durchbrechen und man bleibt lieber unflexibel oder wirft sich ins Gewohnte und Altvertraute, um weiterhin irgendwie Kontrolle zu haben. In der akuten Phase gab es Therapeuten, Ärzte und deren Unterstützung und nun ist man auf seine eigenen Beine gestellt. Das ist für viele ein zu großes Paket und verursacht Unsicherheit. Dies führt wieder zu Überforderung und damit Stress. In einem geschützten Rahmen war man sicher, vieles durfte man erfahren- nun geht es in eine Welt zurück, in der man sich eventuell verändert hat, aber nicht die Welt und das Umfeld. Wie kann man weiterhin einen heilsamen Weg gehen, der nachhaltig ist, und Ressourcen stärkt? Wie geht man damit um, Empfindungen der Überforderung zu durchleben und was kann man tun, um den aufkommenden Stress zu regulieren? Eine Möglichkeit: durch die Besinnung auf seine Kompetenzen In einer Therapie, in der es vornehmlich meist erst um eine Stabilisierung und das Wiedererkennen und Wiederfinden von inneren und äußeren Ressourcen geht, wird die Saat gelegt Selbstverantwortung wiederzuerlangen. Eine Innenschau auf die eigenen Kompetenzen, die verfügbar sind, ausbaufähig sind und die man für sich nutzen kann.

[...]


1 Von Goethe, J.W. (1749- 1832): Auszug aus Gedicht: Ich ging im Walde so für mich hin

2 Internet: Quelle: Saito, Y.(1985): The Japanese Appreciation of Nature, The British Journal of Aesthetics, Volume 25, Issue 3, Pages 239-251, https://doi.org/10.1093/bjaesthetics/25.3.239 , (20.06.2019, 14:15 Uhr)

3 Internet: Quelle: Dr. Li, Q.: FOREST MEDICINE, Nippon Medical School, URL.: https://www.nms.ac.jp/college/english/research/topics/topics02.html, (20.06.2019, 15:12 Uhr)

4 Internet: Quelle: vgl.„Die Schrein Anlage von Ise.“ In: Bernhard Scheid (Hgg.), Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 18.4.2019). URL: „Die Schrein Anlage von Ise.“ In: Bernhard Scheid (Hgg.), Religion- in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 18.4.2019). URL: https://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Bauten/Ise_Izumo/Schreinanlage_Ise?oldid=72884 (20.06.2019, 16:12 Uhr)

5 Internet: Quelle: URL: http://www.avis.ne.jp/~hinoki/en/01akasawa.html, (Stand: 20.06.2019, 15:23 Uhr)

6 Werner, H.: Hildegard von Bingen-Weisheit in göttlicher Liebe. Köln: Anaconda Verlag GmbH, 2010, Seite 114

7 Internet: Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Berlin https://www.bundeswaldinventur.de , (Stand: 20.06.2019, 16:34 Uhr)

8 Fromm, E. (1974): Anatomie der menschlichen Destruktivität, DVA, Stuttgart, S. 331.

9 Vgl. Kaplan, R. und S. (1970), The Experience of Nature - A Psychological Perspective, University of Michigan, Cambridge University Press; Auflage: 1, 1989

10 Geschichte/ Weisheit aus dem Zen Buddhismus

11 Vgl. Internet: Quelle: Center for Mindfulness, https://www.umassmed.edu/cfm/ (Stand: 20.06.2019, 18:24 Uhr)

12 Vgl. Internet: Quelle: Information basierend auf Joseph Goldstein 2014 11 19 Joseph Goldstein - "Mindfulness: What it is and is Not", https://www.youtube.com/watch?v=3Uqoxo_jPXQ&t=4551, (Stand: 21.06.2019, 09:25 Uhr)

13 Vgl. Zitat Galilei, G. (1564- 1642): italienischer Astronom, Philosoph, Mathematiker, Physiker und Universalgelehrter

14 Internet: Quelle: World Health Organization, Burn-out an “occupational phenomenon”: International Classification of Diseases, https://www.who.int/mental_health/evidence/burn-out/en/, (Stand: 23.06.2019, 14:25 Uhr)

Ende der Leseprobe aus 87 Seiten

Details

Titel
Waldbaden zur Stärkung von innerer Ruhe, Selbstwirksamkeit und Resilienz
Note
1
Autor
Jahr
2019
Seiten
87
Katalognummer
V510408
ISBN (eBook)
9783346106308
ISBN (Buch)
9783346106315
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Diese Projektarbeit war Bestandteil der Ausbildung Kursleiter für Waldbaden- Achtsamkeit im Wald. Neben einer erfolgreich absolvierten praktischen Prüfung, wurde diese Projektarbeit in die Notengebung mit einbezogen. Abschluss: zertifizierte Kursleiterin Waldbaden- Achtsamkeit im Wald.
Schlagworte
Waldbaden, Shinrin-Yoku, Achtsamkeit, Burnout, Rehabilitationsmaßnahme, Resilienz, Regenerierung, Veränderungsprozess, Stress, Stressreduktion, Salutogenese, Prävention, Burnoutprävention, Immunstärkung, Ruhe, Entspannung, Wald
Arbeit zitieren
Sandra Marika Backert (Autor), 2019, Waldbaden zur Stärkung von innerer Ruhe, Selbstwirksamkeit und Resilienz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/510408

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