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Zwischen Ablehnung und Instrumentalisierung. Zum Umgang mit amerikanischen Musikstilen im Dritten Reich

Titre: Zwischen Ablehnung und Instrumentalisierung. Zum Umgang mit amerikanischen Musikstilen im Dritten Reich

Dossier / Travail de Séminaire , 2018 , 24 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Sebastian Binder (Auteur)

Histoire de l'Europe - Époque guerres mondiales
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Résumé Extrait Résumé des informations

Wie Jazz und Swing im Dritten Reich je nach Rezipientenkreis wahrgenommen wurden und wie das NS Regime mit den beiden Genres umging, soll Gegenstand dieser Hausarbeit sein. Dabei soll in einem ersten, umfassenden Kapitel die Rezeption der beiden Genres in der deutschen Bevölkerung untersucht werden. Da sich die Wahrnehmungsmuster zwischen überzeugten Anhängern der nationalsozialistischen Ideologie und der übrigen deutschen Bevölkerung gemäß deren Habitus und politischer Einstellung stark voneinander unterschieden, ist dieses erste Kapitel wiederum in zwei Unterkapitel unterteilt. Basierend auf den hier gewonnenen Erkenntnissen folgt im zweiten Teil der Hausarbeit ein genauerer Blick auf den äußerst ambivalenten und bisweilen sogar widersprüchlichen Umgang der NS-Führung mit den beiden Musikstilen, der von Verbotsmaßnahmen und propagandistischen Eindämmungsversuchen bis hin zu einer politischen Instrumentalisierung von Jazz und Swing reichte. In einem kurzen Fazit werden die Ergebnisse dann noch einmal abschließend zusammengefasst. In Anbetracht der Tatsache, dass eine umfassende Beschäftigung mit dem Thema in dieser relativ kurzen Arbeit nicht in aller Genauigkeit realisierbar ist, soll der Fokus hier vor allem auf dem Jazz liegen. Der Swing wird hingegen eher am Rande betrachtet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Zur Rezeption von Jazz und Swing in der deutschen Bevölkerung
    • Rezeption unter Anhängern des Nationalsozialismus
    • Rezeption in der übrigen deutschen Bevölkerung
  • Zum Umgang des NS-Regimes mit den amerikanischen Musikimporten
    • Verbote und propagandistische Eindämmungsversuche
    • Goebbels politische Instrumentalisierung von Jazz und Swing
  • Abschließendes Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Hausarbeit befasst sich mit der Rezeption und dem Umgang mit amerikanischen Musikstilen, insbesondere Jazz und Swing, im Dritten Reich. Ziel ist es, die unterschiedlichen Wahrnehmungsmuster in der deutschen Bevölkerung zu analysieren und die Ambivalenz des NS-Regimes gegenüber diesen Musikrichtungen aufzuzeigen.

  • Rezeption von Jazz und Swing in der deutschen Bevölkerung
  • Differenzierte Betrachtung der Rezeption durch Anhänger des Nationalsozialismus und die übrige Bevölkerung
  • Analyse der Maßnahmen des NS-Regimes gegenüber Jazz und Swing, von Verboten bis hin zur Instrumentalisierung
  • Die Rolle von Goebbels bei der Instrumentalisierung von Jazz und Swing
  • Bedeutung der amerikanischen Musikstile im Kontext der nationalsozialistischen Ideologie

Zusammenfassung der Kapitel

Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den historischen Kontext der ,Amerikanisierung' der deutschen Musikszene im frühen 20. Jahrhundert darstellt. Im ersten Kapitel wird die Rezeption von Jazz und Swing in der deutschen Bevölkerung analysiert, wobei die unterschiedlichen Wahrnehmungsmuster unter Anhängern des Nationalsozialismus und der übrigen Bevölkerung herausgestellt werden. Der zweite Teil befasst sich mit dem Umgang des NS-Regimes mit den amerikanischen Musikimporten, wobei die ambivalenten Reaktionen von Verbotsmaßnahmen über propagandistische Eindämmungsversuche bis hin zu einer politischen Instrumentalisierung von Jazz und Swing beleuchtet werden. Die Arbeit schließt mit einem kurzen Fazit, das die gewonnenen Erkenntnisse zusammenfasst. Der Fokus liegt dabei vor allem auf dem Jazz, während der Swing eher am Rande betrachtet wird.

Schlüsselwörter

Jazz, Swing, NS-Regime, Rezeption, Instrumentalisierung, Propaganda, Musikgeschichte, Kulturpolitik, Amerikanisierung, deutsche Bevölkerung, nationalsozialistische Ideologie, Musikimport, Verbot, Goebbels.

Häufig gestellte Fragen

Wie wurde Jazz im Dritten Reich wahrgenommen?

Die Wahrnehmung war gespalten: Nationalsozialisten lehnten ihn als „entartete Musik“ ab, während Teile der Bevölkerung ihn als Ausdruck von Freiheit und Modernität schätzten.

Wurde Jazz vom NS-Regime komplett verboten?

Es gab zwar Verbote und Einschränkungen, aber das Regime ging ambivalent damit um und versuchte die Musik teilweise sogar propagandistisch zu instrumentalisieren.

Welche Rolle spielte Joseph Goebbels dabei?

Goebbels erkannte das Potential von Jazz und Swing für die Auslandspropaganda und setzte sie gezielt ein, um ein modernes Bild Deutschlands zu vermitteln.

Was unterscheidet die Rezeption von Jazz und Swing in der Arbeit?

Der Fokus der Arbeit liegt primär auf dem Jazz, während der Swing als verwandtes Genre eher am Rande betrachtet wird.

Was bedeutete „Amerikanisierung“ im Kontext der Musik?

Damit ist der Einfluss amerikanischer Kultur- und Musikstile auf die deutsche Gesellschaft gemeint, der von den Nationalsozialisten als Bedrohung der eigenen Identität gesehen wurde.

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Résumé des informations

Titre
Zwischen Ablehnung und Instrumentalisierung. Zum Umgang mit amerikanischen Musikstilen im Dritten Reich
Université
LMU Munich  (Historisches Seminar)
Cours
Europäische Konsumgesellschaften im 19. und 20. Jahrhundert
Note
1,0
Auteur
Sebastian Binder (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
24
N° de catalogue
V510419
ISBN (ebook)
9783346083968
ISBN (Livre)
9783346083975
Langue
allemand
mots-clé
jazz swing nationalsozialismus drittes reich amerikanische musik nazideutschland musikpolitik musik propaganda Charlie´s Orchestra Charlies Orchestra
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sebastian Binder (Auteur), 2018, Zwischen Ablehnung und Instrumentalisierung. Zum Umgang mit amerikanischen Musikstilen im Dritten Reich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/510419
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Extrait de  24  pages
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