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Der "Labeling Approach" in der Jugendhilfe am Beispiel der Tagesgruppe

Título: Der "Labeling Approach" in der Jugendhilfe am Beispiel der Tagesgruppe

Elaboración , 2019 , 7 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Trabajo social
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Theorie "Labeling Approach" in der Jugendhilfe. Die Aufgabenfelder der SozialpädagogInnen im Allgemeinen Sozialen Dienst sind sehr vielseitig und umfassen neben den Beratungsmöglichkeiten für Eltern oder für die junge Menschen selbst, auch die Wahrung des Kinderschutzes. Sie reichen zudem bis zur Einsetzung von Hilfen zur Erziehung gemäß §§27ff SGB VIII um die Personensorgeberechtigten bei der Erziehung ihres/ihrer Kindes/er zu unterstützen und den jungen Menschen in seiner Entwicklung zu fördern.

Abweichendes Verhalten kann aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und mit unterschiedlichen soziologischen Theorien erklärt werden. Das "Labeling Approach" ist eine dieser Theorien, sie bezeichnet einen Etikettierungs-, Reaktions-, oder Definitionsansatz und stellt einen Ansatz der Soziologie dar, der besonders in den 60- er Jahren in Deutschland Fuß fasste. Beim "Labeling Approach" geht es weniger um die Ursachen des abweichenden Verhaltens. Diese Theorie geht grundsätzlich davon aus, das abweichendes Verhalten ein Ergebnis aus unzähligen sozialen Zuschreibungen und Prozessen der Etikettierung ist und nicht objektiv erkennbar ist.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Aufgabe 1: Labeling Approach

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem "Labeling Approach" (Etikettierungsansatz) auseinander und untersucht dessen Bedeutung für die Soziale Arbeit. Zentral ist dabei die Frage, wie soziale Zuschreibungsprozesse in pädagogischen Kontexten, wie etwa in einer Tagesgruppe, die Identität und Entwicklung junger Menschen beeinflussen und welche Rolle professionelle Reflexion spielt.

  • Grundlagen und Entstehung des Labeling Approach
  • Zuschreibungsprozesse als Formen sozialer Kontrolle
  • Der Einfluss von Normen auf abweichendes Verhalten
  • Institutionelle Etikettierung in der Sozialen Arbeit
  • Reflexion der eigenen professionellen Haltung

Auszug aus dem Buch

Aufgabe 1: Labeling Approach

Abweichendes Verhalten kann aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und mit unterschiedlichen soziologischen Theorien erklärt werden. Das „Labeling Approach“ ist eine dieser Theorien, sie bezeichnet einen Etikettierungs-, Reaktions-, oder Definitionsansatz und stellt einen Ansatz der Soziologie dar, der besonders in den 60- er Jahren in Deutschland Fuß fasste. (Lamnek 2013, S. 224) Beim Labeling Approach geht es weniger um die Ursachen des abweichenden Verhaltens. Diese Theorie geht grundsätzlich davon aus, das abweichendes Verhalten ein Ergebnis aus unzähligen sozialen Zuschreibungen und Prozessen der Etikettierung ist und nicht objektiv erkennbar ist. (Böhnisch 2015, S. 29f)

Eine Verhaltensweise wird als abweichend oder deviant etikettiert, wenn sie gegen eine Norm verstößt, die innerhalb einer festgelegten Gruppe oder der Gesellschaft im Allgemeinen gilt und eine soziale Reaktion initiiert wird, sobald diese Verhaltensweise gezeigt wird. Eine solche soziale Reaktion verfolgt das Ziel, denjenigen/diejenige zu bessern oder zu bestrafen, welche/r eine inkorrekte Verhaltensweise gezeigt hat. (Korte und Schäfers 1997, S. 203ff)

Zusammenfassung der Kapitel

Aufgabe 1: Labeling Approach: Dieses Kapitel führt in die soziologische Theorie des Labeling Approach ein, erläutert Mechanismen der Etikettierung im Kontext von Normverletzungen und reflektiert deren Auswirkungen auf die pädagogische Praxis sowie die Bedeutung professioneller Selbstreflexion.

Schlüsselwörter

Labeling Approach, Etikettierungsansatz, Soziale Arbeit, abweichendes Verhalten, soziale Kontrolle, Normen, Zuschreibungsprozesse, Tagesgruppe, Sozialisation, Devianz, Professionalität, Reflexion, Kinderschutz, Pädagogik, Identitätsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die soziologische Theorie des Labeling Approach und deren Relevanz für die praktische Tätigkeit im Allgemeinen Sozialen Dienst und in Tagesgruppen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind das Entstehen von abweichendem Verhalten durch soziale Zuschreibungen, die Rolle von Normen und der Umgang mit Etikettierungen in der pädagogischen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Prozesse der Etikettierung aufzudecken, um durch professionelle Reflexion eine stigmatisierende Behandlung von Kindern und Jugendlichen zu verhindern.

Welche theoretische Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der theoretischen Auseinandersetzung mit dem soziologischen Labeling Approach (Etikettierungsansatz) und dessen Anwendung auf konkrete Fälle der Sozialen Arbeit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung von Devianz, die Bedeutung gesellschaftlicher Kontrollinstanzen wie dem Jugendamt und die Unterscheidung zwischen primärer und sekundärer Devianz nach Lemert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Labeling Approach, Soziale Arbeit, Etikettierung, Normen, Devianz, soziale Kontrolle und professionelle Reflexion.

Wie definiert die Arbeit abweichendes Verhalten?

Abweichendes Verhalten wird nicht als objektive Eigenschaft gesehen, sondern als Ergebnis sozialer Zuschreibungsprozesse, die eintreten, wenn eine Norm verletzt wurde.

Welche Rolle spielt die Tagesgruppe bei Etikettierungsprozessen?

Die Tagesgruppe fungiert als Kontrollinstanz, die durch die Festlegung von Regeln und Sanktionen zur Etikettierung beitragen kann, wenn das Verhalten der Kinder als "falsch" markiert wird.

Warum ist Reflexion für Sozialarbeiter so wichtig?

Reflexion ist notwendig, um unbewusste Schubladendenken und Vorurteile aufzudecken, damit der Zugang zur eigentlichen Botschaft des Kindes nicht durch Labels verstellt wird.

Final del extracto de 7 páginas  - subir

Detalles

Título
Der "Labeling Approach" in der Jugendhilfe am Beispiel der Tagesgruppe
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
7
No. de catálogo
V510443
ISBN (Ebook)
9783346091505
Idioma
Alemán
Etiqueta
Labeling Approach Jugendhilfe Tagesgruppe Jugendamt Stigmatisierung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2019, Der "Labeling Approach" in der Jugendhilfe am Beispiel der Tagesgruppe, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/510443
Leer eBook
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