Kommunikationsstrategien im Katastrophenmanagement. Wie Führungskräfte mit Akzeptanz-Kommunikation Krisen richtig managen

Die Lawinenkatastrophe in Galtür


Studienarbeit, 2019

16 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Katastrophenmanagement
1.1 Begriffsdefinitionen
1.2 Aufgabenstellung

2 Wissenschaftliche Herangehensweise

3 Lawinenkatastrophe Galtür
3.1 Statische Lage
3.2 Dynamische Lage
3.3 Kommunikationsstrategie
3.4 Arrowtheorem

4 Erfahrungen und Empfehlungen für die Zukunft

5 Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 - Notbedürftige Stabsorganisation einer Gemeinde

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1 - Parameter und Leitfragen zur Beschreibung eines Szenarios

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Katastrophenmanagement

Im ersten Kapitel werden die Begriffe Katastrophe, Management und das daraus abzuleitende Katastrophenmanagement definiert. Im Anschluss daran gibt der Verfasser einen Ausblick auf die Lawinenkatastrophe in Galtür und die Aufgabe der Case Study im Bezug darauf.

1.1 Begriffsdefinitionen

Betrachtet man die Etymologie des Begriffes Katastrophe, lat. catastropha, stammt jener aus dem 17. Jh. und bedeutet „Unglück“[1]. In der heutigen Zeit gibt es differente Angaben zur Begriffsbestimmung der Katastrophe. Man unterscheidet hier zwischen dem nationalen und internationalen Ansatz. Im nationalen, deutschen Ansatz sind die Bundesländer für den Katastrophenschutz zuständig. Daher ist es möglich, dass der Begriff bis zu 16-mal verschieden interpretiert und definiert wird. Jedoch wird der Begriff rettungsdienstlich auch in der DIN 13050 als ein Schadensereignis mit einer Zerstörung der örtlichen Infrastruktur, das mit den Mitteln und Einsatzstrukturen des Rettungsdienstes allein nicht bewältigt werden kann, charakterisiert.[2] International dagegen hat sich die Weltgesundheitsorganisation, WHO, auf folgende Definition festgelegt. 1. eine schwerwiegende Störung des Funktionierens einer Gemeinschaft oder Gesellschaft, die weitverbreitete menschliche, materielle, wirtschaftliche oder ökologische Verluste verursacht, die die Fähigkeit der betroffenen Gemeinschaft oder Gesellschaft übersteigen, mit ihren eigenen Ressourcen fertig zu werden (ISDR). 2. Situation oder Ereignis, die die lokalen Kapazitäten überfordert, was einen Antrag auf nationale oder internationale Ebene um Externe Hilfe (CRED) erfordert. 3. ein Begriff, der ein Ereignis beschreibt, das räumlich und geographisch definiert werden kann, aber beobachtungsintensiv erfordert, um Beweise zu liefern. Es impliziert die Interaktion eines externen Stressors mit einer menschlichen Gemeinschaft und trägt das implizite Konzept der Nicht-Verwaltbarkeit. Der Begriff wird in der gesamten Bandbreite der Risikominderungsaktivitäten verwendet, ist aber möglicherweise am wenigsten geeignet für eine Reaktion.[3] Aus medizinischer Sicht könnte ergänzt werden, dass eine Katastrophe ein Ereignis darstellt, bei dem in einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort eine derart große Zahl von Patienten anfällt, dass diese von den zur Verfügung stehenden Helfern nicht ohne externe Hilfe versorgt werden können[4]. Der Verfasser schließt sich der international anerkannten Definition der WHO an und zieht rational den Entschluss, dass eine Katastrophe primär, nach Schadenereignis die Summe aller Schäden ist.

Etymologisch wird die Stammbedeutung des Begriffs Management einerseits auf den lateinischen Begriff für Hand (manus) bzw. Handanlegen (manu agere) zurückgeführt. Neuere ideengeschichtliche Herleitungen sehen jedoch eher eine Verbindung mit dem italienischen Verb maneggiare für "an der Hand führen" bzw. "ein Pferd in der Manege führen", aus dem sich das englische Verb to manage (bewerkstelligen, handhaben, führen oder leiten) ableiten soll. Eine alternative etymologische Herleitung ergibt sich mit dem lateinischen Begriff mansionem agere (haushalten bzw. das Haus (für den Eigentümer) bestellen). Dieser Begriff steht in einem philosophiegeschichtlichen Zusammenhang mit der in der griechischen Philosophie entwickelten Ökonomik als Lehre der Führung des Haushalts (griech.: oikos). Der Oikos ist dabei zu verstehen als die zentrale einzelwirtschaftliche Organisation der Antike, bei der der Geschäftsbetrieb noch nicht faktisch und juristisch vom Privathaushalt getrennt ist.[5] Daraus lässt sich ableiten, dass managen bzw. Management eine Art verwalten von begrenzten Ressourcen ist. Der Manager ist also derjenige, der die Verantwortung wahrnimmt und mit den vorhandenen Ressourcen versucht, über Strategie und Taktik ein definierten Sollzustand zu erreichen.

Für den Begriff des Katastrophenmanagement sind unzählige Synonyme mit verschiedensten Auslegungen im Internet und in der Literatur zu finden. Wenn man sich jedoch die o.g. zwei Definitionen ansieht, kann man folgende Definition daraus ableiten: Katastrophenmanagement kommt nach einem Schadenereignis, welches eine hohe Summe an Schäden nach sich zieht, sodass diese nicht zu bewältigen sind, zum Einsatz. Es beschäftigt sich mit der Bedarfsorientierten Verwaltung von begrenzten Ressourcen wie Personal, Material, Finanzen und Infrastruktur, um einen Sollzustand zu erreichen oder bis dorthin zu überbrücken. Ziel ist es, mit Hilfe von einer Strategie und operativen Maßnahmen den Schaden zu mildern, die Zeit bis zum normalen Alltag zu verkürzen (back to business) und danach präventive Maßnahmen abzuleiten, um für den nächsten Katastrophenfall gut vorbereitet zu sein.

1.2 Aufgabenstellung

Folgende Beschreibung des Szenars, ist veröffentlicht vom Austria-Forum, dem Wissensnetz aus Österreich, und erstellt von der Technischen Universität Graz. Es beinhaltet alle empfohlenen Parameter und Leitfragen für eine Beschreibung, wie in Tabelle 1 ersichtlich ist.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1 - Parameter und Leitfragen zur Beschreibung eines Szenarios[6]

Am 23. Februar 1999 mussten wegen der schlechten Wetterverhältnisse die Versorgungsflüge mit Hubschraubern des österreichischen Bundesheeres, die ab dem 20. Februar durchgeführt worden waren, eingestellt werden. Die erste Lawine mit etwa 400 Metern Breite ging am 23. Februar 1999 gegen 16:00 Uhr vom nördlich von Galtür gelegenen Hang unterhalb des Grates zwischen Grieskopf und Grieskogel ab (Sonnberg). Die Abrissstelle lag in einer Höhe von ungefähr 2.700 Metern Seehöhe, die Hangneigung beträgt dort bis zu 125 %. Die Lawine, die sich mehrfach teilte, zerstörte zahlreiche Häuser und verschüttete über 50 Menschen, von denen etwa 20 relativ rasch geborgen werden konnten. Gegen 16:30 Uhr traf die Meldung über eine große Lawine in der Pontlatz-Kaserne in Landeck ein. Der Schneesturm verhinderte den Start von Bundesheerhubschraubern mit Hilfsmannschaften. In einer Krisensitzung wurde beschlossen, um 06:45 Uhr des nächsten Tages mit den Hilfsflügen zu beginnen und während der Nacht die notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Bei entsprechender Wetterlage sollten die Flüge aber auch schon während der Nachtstunden durchgeführt werden. Die Bewohner von Galtür und eingeschlossene Urlauber waren deshalb in der Nacht auf sich allein gestellt, die Verschütteten zu suchen und Verletzte zu versorgen. Unter anderem wurde in der Sporthalle ein Notlazarett eingerichtet, in dem der Gemeindearzt sowie Ärzte und Krankenschwestern, die sich unter den Touristen befanden, die Lawinenopfer betreuten. Ungefähr drei Stunden nach der ersten Lawine wurde die Tiroler Landeswarnzentrale von Anrufen besorgter Angehöriger überrollt, die ebenso wie die Medien nach Informationen verlangten. Etwa 20 Kamerateams suchten wegen der verhängten Flugverbotszone um eine Genehmigung für Hubschrauberflüge nach Galtür an. Wegen zahlloser Telefonate waren sowohl das Festnetz als auch die Mobiltelefonnetze dermaßen überlastet, dass eine Kontaktaufnahme mit den Verantwortlichen in Galtür fast nicht möglich war. Deshalb wurde gegen 19:30 Uhr die Kurzwellengruppe des Rotkreuz-Landesverbands Tirol damit beauftragt, eine Funkverbindung in die von der Außenwelt abgeschnittene Gemeinde herzustellen. Ansprechpartner dort war der Arzt und Funkamateur Walter Köck, den man wenige Minuten nach 21:00 Uhr schließlich erreichen konnte. Am 24. Februar gegen 21:00 Uhr wurde der erste Ernstfalleinsatz einer Kurzwellengruppe des Roten Kreuzes beendet. Gegen Mitternacht ging eine weitere Lawine Richtung Galtür ab, diese forderte aber keine Menschenleben. Da der Einsatzstab die Stärke der eingesetzten Fliegerkräfte als nicht mehr ausreichend erachtete, bat die österreichische Bundesregierung in der Nacht vom 23. auf den 24. Februar 1999 die NATO sowie die Nachbarstaaten Österreichs um Hilfe. Die Spitäler in der näheren Umgebung richteten sich für die nächsten Tage auf eine große Zahl Verletzter ein. Nicht dringend notwendige Operationen wurden verschoben. Fahrzeuge für den Krankentransport und Notärzte wurden nach Landeck in die Pontlatz-Kaserne verlegt.[7] Im Anschluss wird eine statische und dynamische Lagebeurteilung aus Sicht einer inneren Stabsorganisation erstellt, um Maßnahmen daraus abzuleiten, mit dem Schwerpunkt der Kommunikationsstrategie gegenüber einem Stakeholder sowie Berührungspunkte mit dem Arrowtheorem darzustellen.

2 Wissenschaftliche Herangehensweise

Damit diese Case Study einen wissenschaftlichen Anspruch erheben darf, müssen wissenschaftliche Standards eingehalten werden. Der Case wird durch eine umfassende Literaturrecherche gestützt. Primär wird aktuelle Fachliteratur verwendet. Zitate werden als solche kenntlich gemacht. In der methodischen Vorgehensweise ausgehend von wissenschaftlichen Definitionen und Theorieansätzen analysiert der Autor primär die Literatur vergleichbarer Projekte, Publikationen und sonstigen Veröffentlichungen. Sekundär reflektiert er die erworbenen Kenntnisse und leitet daraus seine Erkenntnis ab. Der Case schließt mit einer Empfehlung bzw. einem Fazit ab.

3 Lawinenkatastrophe Galtür

Im oben aufgeführten Szenario der Lawinenkatastrophe in Galtür gibt es die Besonderheit, dass die eingeschlossenen Anwohner und Touristen für ca. eine Nacht auf sich allein gestellt waren. In diesem Kapitel wird beschrieben, wie die Lage aus Sicht einer inneren Stabsorganisation beurteilt wird und was dabei beachtet werden muss. Des Weiteren wird eine Kommunikationsstrategie gegenüber einem Stakeholder erläutert und ein Ausblick auf die Berührungspunkte mit dem Arrowtheorem gegeben. Als innere Stabsorganisation kann zum Beispiel, wie in Abbildung 1 dargestellt, eine Selbstorganisation der eingeschlossenen Betroffenen als Gruppe oder die eingeschlossene Gemeinde an sich gesehen werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 - Notbedürftige Stabsorganisation einer Gemeinde

Eine Lagebeurteilung kann statisch und dynamisch erhoben werden. Statisch ist der aktuelle IST-Zustand, während dynamisch den Verlauf bzw. eine Prognose der Lageveränderung beschreibt. Dies sind zwei sehr wichtige Instrumente, um in die operative Planung und Auftragstaktik überzugehen.

3.1 Statische Lage

Die Lagefeststellung ist zielgerichtet und auf die Führungsebene bezogen durchzuführen. Die Erkundung ist die erste Phase des Führungsvorganges. Sie ist die Grundlage für die Entscheidungsfindung und umfasst das Sammeln und Aufbereiten der erreichbaren Informationen über Art und Umfang der Gefahrenlage bzw. des Schadenereignisses sowie über die Dringlichkeit und die Möglichkeit einer Abwehr und Beseitigung vorhandener Gefahren und Schäden. Für die Durchführung der Gefahrenabwehr müssen nicht nur Informationen über den Einsatzwert und die Einsatzbereitschaft der Einsatzkräfte und -mittel sowie die gesetzlichen Grundlagen zur Gefahrenabwehr bekannt sein, sondern auch Informationen über die örtlich, zeitlich und klimatisch bedingten Verhältnisse an der Einsatzstelle. Die örtlich bedingten Verhältnisse werden u.a. durch die Topografie, die Bebauung, die Verkehrsverhältnisse und den Bewuchs bestimmt. Die zeitlich bedingten Verhältnisse sind wesentlich durch die Tageszeit und durch die Jahreszeit bestimmt. Insbesondere aus der Tageszeit lassen sich Rückschlüsse auf die Anwesenheit von Menschen sowie deren Anzahl und Stimmungslage ziehen. Das Lagebild setzt sich somit aus den Faktoren Ort, Zeit, Wetter, Schadenereignis/Gefahrenlage und den Möglichkeiten zur Schadenabwehr zusammen.[8] Im vorliegenden Case zeichnet sich folgende statische Lage ab: Es sind ca.50 Personen verschüttet. Es gibt 13 zerstörte Wohnhäuser, 42 beschädigte Wohnhäuser und 30 zerstörte Wirtschaftsgebäude. Die Zugangsstraße B188 ist eingeschneit und die Stromversorgung zerstört. Es herrschen also Personen- und Sachschäden, ebenso Ressourcenknappheit in Form von Strom, Personal und Infrastruktur. Innerhalb der eingeschlossenen Gruppe kann auf einige Mitarbeiter des Roten Kreuzes, der Feuerwehr, dem Gemeindearzt, Stadtbedienstete und Touristen mit Ausbildung zurückgegriffen werden.

3.2 Dynamische Lage

In der dynamischen Lagebeurteilung sind folgende Aspekte wahrzunehmen: Es gibt 38 Verletzte und 28 Verstorbene. Einige Gebäude drohen einzustürzen. Es gibt Versorgungsprobleme. Die Lawinengefahr ist weiter hoch. Es herrschen weitere Lawinenabgänge in benachbarten Gemeinden. Die Moral geht runter. Einige Menschen haben psychische Probleme aufgrund der Belastung. Der Wunsch die Verletzten, Frauen, Kinder und Verstorbenen abzutransportieren, wird immer größer. Verfügbare Ressourcen von der Stadt werden mobilisiert, z.B. mit Hilfe von Baggern vom Bauhof. Im Hintergrund arbeitet das Bundesheer daran, sich für die Hilfe bereit zu machen. Die NATO stellt, auf Grundlage eines Hilfegesuchs, 37 multinationale Hubschrauber bereit. Krankenhäuser in der Umgebung fahren ihre Kapazitäten hoch.

[...]


[1] Vgl. o.V.: Deutsches Etymologisches Wörterbuch, 1995; http://www.koeblergerhard.de/der/DERK.pdf, 04.10.2019.

[2] Vgl. Pons, P.: Präklinisches Traumamanagement., 3. Aufl., München 2016, S.478.

[3] World Health Organization: Definitions: emergencies, https://www.who.int/hac/about/definitions/en/, 04.10.2019

[4] Vgl. Pons, P.: Präklinisches Traumamanagement., 3. Aufl., München 2016, S.478.

[5] Vgl. o.V.: Gabler Wirtschaftslexikon, https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/management-37609, 04.10.2019.

[6] Bericht über die Methode zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz., Drucksache 17/4178, 2010, S. 18

[7] Vgl. o.V.: Austria Forum, https://austria-forum.org/af/AustriaWiki/Lawinenkatastrophe_von_Galtür, 05.10.2019.

[8] Vgl. Plattner, H.: Führung und Leitung, in: Karutz, H.; Geier, W.; Mitschke, T. (Hrsg.): Bevölkerungsschutz Notfallvorsorge und Krisenmanagement in Theorie und Praxis, Heidelberg 2017, S. 275.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Kommunikationsstrategien im Katastrophenmanagement. Wie Führungskräfte mit Akzeptanz-Kommunikation Krisen richtig managen
Untertitel
Die Lawinenkatastrophe in Galtür
Hochschule
Steinbeis-Hochschule Berlin
Note
1,3
Autor
Jahr
2019
Seiten
16
Katalognummer
V510599
ISBN (eBook)
9783346082589
ISBN (Buch)
9783346082596
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Katastrophenmanagement, Krisenkommunikation, Arrow, Katastrophe, Sebastian Tannert, Galtür, Krisenmanagement, Riskmanagement, Lawine, Lawinenkatastrophe, Führungspsychologie, Managementansätze, Akzeptanztheorie
Arbeit zitieren
Sebastian Tannert (Autor), 2019, Kommunikationsstrategien im Katastrophenmanagement. Wie Führungskräfte mit Akzeptanz-Kommunikation Krisen richtig managen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/510599

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