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Leseförderung in der Familie

Title: Leseförderung in der Familie

Seminar Paper , 2001 , 16 Pages , Grade: 2+

Autor:in: Simone Kaletsch (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Üblicherweise macht ein Kind seine ersten Erfahrungen innerhalb der Familie. Diese wichtige Sozialisationsinstanz prägt ein Kind nachhaltig. Auch die Beziehung eines Kindes zum Lesen und zu Büchern wird von der Familie beeinflusst. In der vorliegenden Hausarbeit beschäftige ich mich mit daher mit den Faktoren, die bei der Leseerziehung im Elternhaus eine wichtige Rolle spielen. Es soll verdeutlicht werden, dass Lesen eine zentrale Kompetenz für jeden Menschen ist, die gefördert werden sollte. Eltern können schon frühzeitig eine Menge tun, um bei ihren Kindern den Spaß am Lesen zu wecken.
Nach der Einleitung im ersten Kapitel wird die Autorin sich im zweiten Kapitel mit dem Begriff des Lesens allgemein befassen. Im dritten Kapitel möchte sie darstellen, warum Lesekompetenz für Menschen in unserem Kulturkreis wichtig ist und was Leseförderung bedeutet. Das Thema des vierten Kapitels ist die Leseförderung in der Familie. Die Autorin möchte aufzeigen, wie ein Kind durch die Unterstützung seiner Familie zum Leser werden kann. An die Schlussbetrachtung schließen sich einige Anmerkungen und das Literaturverzeichnis an.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Lesebegriff

3. Lesen als zentrale Kompetenz

3.1. Förderung der Lesekompetenz

3.2. Gründe für Leseförderung

3.3. Arten der Leseförderung

4. Familiäre Leseförderung

4.1. Lernen am Vorbild

4.2. Frühkindliche Leseförderung

4.2.2. Sinn des gemeinsamen Bilderbuchgebrauchs

4.2.3. Das Vorlesen

4.3. Familiäre Leseförderung ab dem Schulalter

5. Resümee

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Rolle der Familie bei der Lesesozialisation von Kindern. Ziel ist es aufzuzeigen, wie Eltern durch gezielte Förderung, Vorbildfunktion und das gemeinsame Erleben von Büchern die Lesemotivation und Lesekompetenz ihrer Kinder nachhaltig positiv beeinflussen können.

  • Bedeutung von Lesen als grundlegende Kulturtechnik
  • Einfluss von elterlichem Vorbildverhalten auf die Leseentwicklung
  • Förderung der Lesekompetenz im frühkindlichen Alter
  • Methoden und Regeln für das Vorlesen in der Familie
  • Herausforderungen der Leseförderung ab dem Schulalter

Auszug aus dem Buch

4.2.3. Das Vorlesen

Wie ich bereits erwähnt habe, bezeichnet man das Vorlesen als eine Schlüsselsituation für die Leseentwicklung. Wenn man einem Kind vorliest, ist es wichtig, daß dieser Vorgang für beide Seiten angenehm und befriedigend gestaltet wird. Der Vorleser sollte daher ein paar Regeln beachten:

„1. Suchen Sie einen ruhigen und gemütlichen Ort, an dem Sie mit ihrem Kindern auch ein bißchen kuscheln können.“

„2. Wählen Sie einen günstigen Augenblick zum Vorlesen, also den Abend oder eine Ruhephase. Versuchen Sie, das Lesen zu ritualisieren, am besten vor dem Schlafengehen.“

„3. Haben Sie Geduld mit Ihren Kindern, d.h. lassen Sie sich von Zwischenfragen nicht stören, sondern nehmen Sie sie als Anregung.“

„4. Lassen Sie Ihre Kinder die Bücher auswählen, und versuchen Sie, auch wenn Sie ein Buch das dreißigste Mal vorlesen, den Wunsch der kleinen Zuhörer zu akzeptieren.“

„5. Vermeiden Sie das Runterleiern, denn Kinder spüren, wenn Sie mit den Gedanken nicht dabei sind.“

„6. Kaufen Sie nur Bücher, die Ihnen auch gefallen, denn dann macht Vorlesen Ihnen auch Freude. (Das gilt nicht für Geschenke)“

„7. Nehmen Sie sich Zeit für das Danach.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Bedeutung der Familie als primäre Sozialisationsinstanz für die Leseentwicklung des Kindes und gibt einen Überblick über den Aufbau der Arbeit.

2. Der Lesebegriff: Dieses Kapitel definiert Lesen als Fähigkeit zur Entschlüsselung schriftsprachlicher Inhalte und betont die Notwendigkeit individueller Lesestrategien.

3. Lesen als zentrale Kompetenz: Es wird die Relevanz des Lesens als grundlegende Kulturtechnik für die gesellschaftliche Teilhabe und den beruflichen Erfolg dargelegt.

3.1. Förderung der Lesekompetenz: Dieses Kapitel beschreibt pädagogische Ansätze, um die Attraktivität von Printmedien zu steigern und Leseschwächen entgegenzuwirken.

3.2. Gründe für Leseförderung: Hier werden sowohl kulturelle Bewahrungsaspekte als auch ökonomische und entwicklungspolitische Beweggründe für die Leseförderung thematisiert.

3.3. Arten der Leseförderung: Es wird aufgezeigt, welche Institutionen wie Schulen, Bibliotheken und Stiftungen neben der Familie zur Leseförderung beitragen.

4. Familiäre Leseförderung: Dieses Hauptkapitel analysiert die spezifischen Einflussfaktoren der familialen Leseerziehung.

4.1. Lernen am Vorbild: Hier wird erläutert, wie das Leseverhalten der Eltern die Einstellung der Kinder zu Büchern prägt.

4.2. Frühkindliche Leseförderung: Dieses Kapitel betrachtet den Umgang mit Büchern im ersten bis sechsten Lebensjahr.

4.2.2. Sinn des gemeinsamen Bilderbuchgebrauchs: Es wird die Bedeutung des gemeinsamen Betrachtens von Bilderbüchern für den Spracherwerb und die Bindung zum Medium Buch erklärt.

4.2.3. Das Vorlesen: Dieses Kapitel stellt konkrete Regeln und Bedingungen für eine gelungene Vorlesesituation auf.

4.3. Familiäre Leseförderung ab dem Schulalter: Hier werden die Herausforderungen durch Schule und Peer-Groups für die weitere Lesesozialisation diskutiert.

5. Resümee: Das Fazit fasst die Notwendigkeit eines positiven häuslichen Leseklimas zusammen und betont die Individualität der Leseentwicklung.

Schlüsselwörter

Lesesozialisation, Leseförderung, Lesekompetenz, Familie, Vorbildfunktion, Bilderbücher, Vorlesen, Spracherwerb, Leseinteresse, Medienkultur, Schriftsprache, Lesemotivation, Lesegewohnheiten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie Familien die Leseentwicklung ihrer Kinder beeinflussen und welche Bedeutung eine aktive Leseerziehung im Elternhaus für das spätere Leseverhalten hat.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind der Lesebegriff, die gesellschaftliche Relevanz der Lesekompetenz, die Auswirkungen des elterlichen Vorbilds sowie die methodische Gestaltung der frühkindlichen Leseförderung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel besteht darin, aufzuzeigen, wie Eltern durch unaufdringliche Animation und die Schaffung eines positiven Leseklimas den Grundstein für eine lebenslange Freude am Lesen legen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Hausarbeit, die auf einer Literaturanalyse und der Auswertung pädagogischer sowie lesesozialisationspsychologischer Konzepte basiert.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Verortung von Lesekompetenz als Kulturtechnik sowie in eine detaillierte Analyse der familiären Leseförderung von der frühen Kindheit bis zum Schulalter.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Lesesozialisation, Vorbildlernen, Frühkindliche Förderung und Lesemotivation stehen im Zentrum der wissenschaftlichen Argumentation.

Warum ist das Vorlesen für die kindliche Entwicklung so essenziell?

Das Vorlesen stellt eine Schlüsselsituation dar, in der das Kind zum ersten Mal intensiv mit Schriftsprache in Berührung kommt, was die Sprachentwicklung fördert und ein positives Verhältnis zum Medium Buch aufbaut.

Welche Rolle spielt die Schule bei der Leseförderung laut der Autorin?

Obwohl die Familie eine Hauptrolle in der frühen Sozialisation einnimmt, kommt der Schule die Aufgabe zu, die Lesekompetenz systematisch auszubauen und auch Kinder aus lesefernen Familien erfolgreich an Literatur heranzuführen.

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Details

Title
Leseförderung in der Familie
College
Justus-Liebig-University Giessen
Course
Lesesozialisation
Grade
2+
Author
Simone Kaletsch (Author)
Publication Year
2001
Pages
16
Catalog Number
V51160
ISBN (eBook)
9783638472029
ISBN (Book)
9783638598286
Language
German
Tags
Leseförderung Familie Lesesozialisation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Simone Kaletsch (Author), 2001, Leseförderung in der Familie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/51160
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