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Möglichkeiten und Hindernisse einer literaturwissenschaftlichen Germanistik im afrikanischen Kontext

Titel: Möglichkeiten und Hindernisse einer literaturwissenschaftlichen Germanistik im afrikanischen Kontext

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2019 , 20 Seiten , Note: manque

Autor:in: Floriant Telesport Soh Mbe (Autor:in)

Germanistik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieses Buch ist eine essayistische Analyse und geht der Frage der Möglichkeiten und Bremsen einer interkulturellen Germanistik in Afrika nach. Bezogen auf das Fach Literaturwissenschaft versucht diese Arbeit, aufzuzeigen, wie ein Germanistikstudium im afrikanischen Kontext möglich sein soll.

Dabei wird der Kernbegriff Germanistik definiert und seine Entstehungsgeschichte in Afrika erörtert. Weiter spielt die Untersuchung der heutigen Lage der Germanistik in Afrika eine Rolle. Theoretisch ist es auch hierin die Frage der Legitimation der Germanistik in Afrika. Diese Arbeit geht der Forschungsrichtung Alioune Sows nach und ist in der Tat ein Nachruf an diesen großen Namen der afrikanischen Germanistik. Eingangs ist Alioune Sow ein profundes Gedicht gewidmet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Zur Begriffsbestimmung

2. Zur Entstehung der Germanistik in Afrika und deren Lage

2.1 Historische Hintergründe

2.2 Untersuchung der heutigen Lage

2.2.1 Schwierigkeiten der afrikanischen Germanistik: Das Beispiel des Faches „Literaturwissenschaft“

2.2.2 Beitrag oder Unterstützung zur Förderung der Germanistik in Afrika

3. Zur Legitimierung der Germanistik in Afrika: Eine Untersuchung der „École de Hanovre “

3.1 Germanistik als Wissenstransfer

3.2 Germanistik als transdisziplinäre Bereicherungswissenschaft: Zum fachlichen Kompetenzerwerb

4. Fazit: Germanistik in Kamerun – Welches fassbares Plus?

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen und praktischen Grundlagen einer Germanistik als Literaturwissenschaft im afrikanischen Kontext, beleuchtet deren historische Entstehung sowie aktuelle Herausforderungen und erörtert Ansätze zu ihrer Legitimierung und wissenschaftlichen Relevanz.

  • Historische Entwicklung der Germanistik in den frankophonen Staaten Afrikas
  • Strukturelle Schwierigkeiten in Forschung und Lehre (Infrastruktur, Materialmangel)
  • Rolle von Institutionen wie DAAD und Goethe-Institut bei der Förderung des Fachs
  • Legitimierung des Fachs durch das Konzept der „École de Hanovre“
  • Potenzial der Germanistik als transdisziplinäre Bereicherungswissenschaft

Auszug aus dem Buch

3.1 Germanistik als Wissenstransfer

Manche Leute denken, dass die Tatsache Germanistik studiert zu haben, wäre ein Zeitverlust. Daher fragt man sich, ob eine solche Vorstellung wahrhaft ist, denn diese Leute kann man als Ignoranten bezeichnen. In Kamerun taucht immer diese Frage auf: Wozu studierst du Germanistik eigentlich? Eine solche Frage soll Platz haben? Persönlich weiß ich nicht. Aber eines ist sicher, dass Germanistik nicht umsonst gelehrt und gelernt wird. Eine frühe Analyse der Ecole de Hanovre, die in den 1980er Jahren versuchte, die Germanistik in Afrika durch die These eines Wissenstransfers zu fundieren, halte ich für möglich und Wahrhaft.

Germanistik kann dazu beitragen, dass in diesem Bereich erworbene Sachkenntnisse in Afrika dienen. Als „kulturkontrastive Wissenschaft“, um Alois Wierlacher zu wiederholen, ist Germanistik mit Manuel Maldonado Alemans Worten „eine auslandsbezogene Wissenschaft“, d.h. eine Wissenschaft, die über die Grenzen einer Nationalphilologie ausgeht, um sich mit Texten verschiedener Kulturen zu befassen. So befasst sich die Germanistik mit eigen- und fremdkulturellen Praxen, Prozessen, die in Werken reflektiert werden. Die daraus gewonnen (Sach-)Kenntnisse sollen zunächst mal dazu früher dienen, das Einzelne eine eigene solide und profunde Persönlichkeit zu bilden und später könnte es diese (Kenntnisse) auf einer nationalen Ebene zum Dienst des Volkes anwenden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zur Begriffsbestimmung: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Germanistik, interkulturelle Germanistik und Literaturwissenschaft, um das theoretische Fundament für die weitere Untersuchung zu legen.

2. Zur Entstehung der Germanistik in Afrika und deren Lage: Der Autor zeichnet die historische Entwicklung des Fachs nach und analysiert die gegenwärtigen Herausforderungen, insbesondere den Mangel an Ressourcen und die Abhängigkeit von externen Institutionen.

3. Zur Legitimierung der Germanistik in Afrika: Eine Untersuchung der „École de Hanovre “: Hier werden theoretische Ansätze zur Rechtfertigung der Germanistik als disziplinärer Wissenstransfer und als transdisziplinäre Bereicherungswissenschaft diskutiert.

4. Fazit: Germanistik in Kamerun – Welches fassbares Plus?: Das Fazit fasst zusammen, dass die afrikanische Germanistik trotz ihrer Abhängigkeit von außen ein enormes Entwicklungspotenzial besitzt, wenn sie als eigenständige Wissenschaft gestärkt wird.

Schlüsselwörter

Germanistik, Afrika, Kamerun, Literaturwissenschaft, interkulturelle Germanistik, École de Hanovre, Wissenstransfer, Deutsch als Fremdsprache, Forschung, Lehre, Bildungsförderung, David Simo, Legitimierung, Kulturkontrastiv, Postkolonialismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Situation und die Rolle der Germanistik in Afrika, wobei der Fokus insbesondere auf der Literaturwissenschaft und deren Legitimation innerhalb des afrikanischen Kontextes liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die historische Genese der Germanistik in Afrika, die aktuellen Infrastrukturprobleme, die Rolle der internationalen Förderung sowie die theoretische Fundierung des Fachs als Wissenstransfer.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die wissenschaftliche Notwendigkeit und den gesellschaftlichen Stellenwert der Germanistik in Afrika theoretisch zu begründen und Wege für eine eigenständigere Entwicklung des Fachs aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Forschungsansätze (insb. der „École de Hanovre“) sowie auf eine reflektierende Auswertung der eigenen akademischen Erfahrung innerhalb des kamerunischen Hochschulsystems.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Analyse der fachlichen Etablierung, die kritische Betrachtung der aktuellen Lehr- und Forschungssituation sowie die theoretische Untersuchung zur Legitimierung durch interkulturelle und transdisziplinäre Ansätze.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie „interkulturelle Germanistik“, „Wissenstransfer“, „Literaturwissenschaft in Afrika“ und die Auseinandersetzung mit der „École de Hanovre“ bestimmt.

Wer sind die prägenden Figuren, die der Autor in Bezug auf die Germanistik in Kamerun nennt?

Der Autor hebt insbesondere Prof. Dr. David Simo hervor, der nicht nur als bedeutender Germanist, sondern als Koordinator wissenschaftlicher Kooperationen wie dem DAW-Zentrum eine zentrale Rolle einnimmt.

Was schlussfolgert der Autor bezüglich der Autonomie der afrikanischen Germanistik?

Der Autor gelangt zu dem Schluss, dass die afrikanische Germanistik gegenwärtig noch zu stark von externen Unterstützungen abhängig ist und ein höheres Maß an Autonomie erreichen muss, um sich nachhaltig und wettbewerbsfähig zu etablieren.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Möglichkeiten und Hindernisse einer literaturwissenschaftlichen Germanistik im afrikanischen Kontext
Hochschule
Université de Yaoundé I
Note
manque
Autor
Floriant Telesport Soh Mbe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
20
Katalognummer
V511739
ISBN (eBook)
9783346100573
ISBN (Buch)
9783346100580
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Interkulturelle Germanistik. Afrika. Prof. DR. Alioune Sow
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Floriant Telesport Soh Mbe (Autor:in), 2019, Möglichkeiten und Hindernisse einer literaturwissenschaftlichen Germanistik im afrikanischen Kontext, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/511739
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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