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Bascanska ploca - Komposition und Konnexion ihres Textes

Title: Bascanska ploca - Komposition und Konnexion ihres Textes

Term Paper (Advanced seminar) , 2000 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Ivanka Steber (Author)

Russian / Slavic Languages
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1. Einleitung

1.1 Methodischer Aufbau

Mit dieser Arbeit durfte ich mich mit der sprach-wissenschaftlichen Untersuchung des wohl bekanntesten Denkmals der kroatischen Sprache befassen, der geschichtlichen Hintergründe seiner Entstehung und Entdeckung sowie der Deutung und Bedeutung seiner Inschrift.

Zunächst werde ich dem Leser die Einsicht in die Anfänge des Schrifttums der kroatischen Bevölkerung im Mittelalter verschaffen. Anschließend gehe ich näher auf die altkirchenslawische Sprache und auf die glagolitische Schrift ein, die als besondere Eigenschaften der Inschrift von Bascanska ploca gelten. Dadurch bietet sich ein nahtloser Übergang zu den für diese Arbeit sekundären ,,technischen Daten" des Denkmals.

Die Komposition des Textes, seine kontakte und distakte Verbundenheit, sowie die linguistische Struktur einzelner Einheiten bilden den zentralen Schwerpunkt dieser Arbeit. Was ist Konnexion? Wie spiegelt sie sich im konkreten Text wider? Durch welche Faktoren erkennen wir die Grenzverbundenheit und durch welche die zerstreute Verbundenheit unseres Textes? Ist hier nur der Ausdruck oder auch der Inhalt entscheidend?

Schon dieser Fragenkomplex weist auf die hinreichende Literatur auf, mit der ich mich auseinandergesetzt habe. Vor allem habe ich mich auf die neuesten und meines Erachtens nach präzisesten historiographischen Forschungsarbeiten von Branko Fučić angelehnt. Die große Stütze für den methodischen Vorgang und Ausbau meiner Arbeit war mir in erster Linie das Buch Kako je tkan tekst Bašćanske ploče.1

Das komplexe Thema über die Tragweite und die Bedeutung der Bascanska ploca für die zeitgenössische kroatische Literaturwissenschaft runde ich mit der unter den Philologen häufig gestellte Frage ab, dürfen wir die Tafel als ein pures historisches Denkmal, als eine liturgische Aufschrift, als ein juristisches Dokument oder als ein literarisches Werk sehen.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Methodischer Aufbau

1.2 Die Anfänge des kroatischen Schrifttums

1.3 Die glagolitische Schrift - Glagoliza

2. Das Wichtigste über „Bascanska ploca“

2.1 Die allgemeinen „technischen“ Daten

2.2 Die Symbolik der Bascanska ploca

2.3 3 Das Problem der Datierung des Denkmals

3. Die Komposition der Texteinheiten

3.1 Der Anfang/Die Invokation

3.2 Der Hauptteil/Die Aufschrift

3.2.1 Die Aufschrift von Drziha

3.2.2 Die Aufschrift von Dobrovit

4. Die Konnexion des Textes

4.1 Kontakte Verbundenheit des Textes

4.2 Distakte Verbundenheit des Textes

5. Bascanska ploca als literarisches Werk?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Bašćanska ploča aus sprachwissenschaftlicher Perspektive zu untersuchen, ihre historische Einbettung sowie die Komposition und Konnexion ihres Textes detailliert zu analysieren.

  • Historische Anfänge des kroatischen Schrifttums
  • Die Rolle der glagolitischen Schrift
  • Strukturelle Analyse der Komposition (Invokation und Aufschriften)
  • Linguistische Konnexion und syntaktische Merkmale
  • Bewertung der Tafel als literarisches Denkmal

Auszug aus dem Buch

3. Die Komposition der Texteinheiten

Der erste Schritt bei der Gliederung eines jeden Textes ist die Erkennung seiner selbständigen Einheiten. Die Erkennung der Texteinheiten auf der Bascanska ploca erschweren einerseits die Unfertigkeit ihrer Sätze und andererseits die hundertjährige Abnutzung und Zerstörung des Dokuments. So hat sich gezeigt, dass die Rekonstruktion der beschädigten bzw. fehlenden Stellen ein Fall für die textlinguistische Analyse geworden war.

3.1 Der Anfang/Die Invokation

Der Anfang eines Kommunikationsaktes beginnt in vielen Fällen mit einer Ankündigung, Katapher. Dieser anfang weist auch auf den Typus des Hauptteils des Textes hin, der folgt. Eindeutig steht am Anfang der Inschrift der Bascanska ploca eine Invokation. Die Frage stellt sich nur, hat sie einen verbalen oder symbolischen Charakter?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert das methodische Vorgehen bei der Analyse des kroatischen Sprachdenkmals und ordnet es historisch ein.

2. Das Wichtigste über „Bascanska ploca“: Dieses Kapitel vermittelt technische Fakten, die Symbolik und die Problematik der Datierung des Denkmals.

3. Die Komposition der Texteinheiten: Hier wird die textlinguistische Gliederung in Invokation und die zwei Aufschriften von Drziha und Dobrovit analysiert.

4. Die Konnexion des Textes: Der Fokus liegt auf den formalen Sprachmitteln, insbesondere Konnektoren und Wortfolgen, die den Text strukturell verbinden.

5. Bascanska ploca als literarisches Werk?: Abschließend wird diskutiert, inwieweit das Denkmal als literarische Komposition mit eigener Rhythmik und Syntax betrachtet werden kann.

Schlüsselwörter

Bašćanska ploča, kroatische Sprache, Glagoliza, Schrifttum, Alt-Kirchenslawisch, Inschrift, Komposition, Konnexion, Textlinguistik, Epigraphik, Zvonimir, Mittelalter, Philologie, Kroatien, literarisches Werk.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der sprachwissenschaftlichen Analyse der Bašćanska ploča, einem der bedeutendsten Denkmäler kroatischer Schriftkultur.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Herkunft, den technischen Daten, der Textstruktur, der syntaktischen Konnexion sowie der literarischen Einordnung des Denkmals.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die interne Struktur und die sprachliche Verbundenheit der Inschrift durch eine tiefgehende textlinguistische Untersuchung offenzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine textlinguistische Analyse angewandt, die sich maßgeblich auf die historiographische Forschung von Branko Fučić stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Invokation, der spezifischen Aufschriften (Drziha und Dobrovit) sowie der verschiedenen Formen der textuellen Konnexion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Glagoliza, Bašćanska ploča, Konnexion, Alt-Kirchenslawisch und kroatisches Schrifttum.

Welche Rolle spielt die glagolitische Schrift in der Analyse?

Die Schrift gilt als wesentliches kulturelles Merkmal, das den kroatischen Raum von lateinischen und kyrillischen Traditionen abgrenzte.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Drziha und Dobrovit relevant?

Die beiden Abt-Aufschriften unterscheiden sich in ihren Ausdruckssubjekten und Inhalten, was für die strukturelle Analyse des Textes als Gesamteinheit entscheidend ist.

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Details

Title
Bascanska ploca - Komposition und Konnexion ihres Textes
College
University of Mannheim  (Slavisches Seminar)
Course
HS Geschichte des Kroatischen und Serbischen
Grade
1,0
Author
Ivanka Steber (Author)
Publication Year
2000
Pages
20
Catalog Number
V5117
ISBN (eBook)
9783638131124
Language
German
Tags
Bascanska ploca
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ivanka Steber (Author), 2000, Bascanska ploca - Komposition und Konnexion ihres Textes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5117
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