Diese Hausarbeit hat als Ziel, die theoretischen Erkenntnisse zum Thema E-Commerce, durch selbstständige Recherche in der Praxis dazustellen. Konkret wird dabei das Unternehmen Miss Frida näher behandelt. Zuerst wird diese Firma vorgestellt. Anschließend wird die Customer Journey des Unternehmens erläutert. Dabei werden auch Offsite Kanäle berücksichtigt.
Darauffolgend wird das Unternehmen Miss Frida mit einem anderen Online-Shop verglichen. Danach bezieht sich die Hausarbeit darauf, wie die Customer Journey aussehen würde, wenn Miss Frida einen stationären Handel betreibt. Es werden sowohl positive als auch negative Aspekte beschrieben. Es wird auch auf die Frage eingegangen, welche Herausforderungen das Unternehmen beim Umstieg auf einen Online Shop hat. Im nächsten Schritt werden verschiedene Fragen zur Sortimentspolitik von Miss Frida beantwortet. Dabei werden die Begriffe E-Content, E-Commerce, E-Context und E-Connection erwähnt.
Auch das Geschäftsmodell von Miss Frida wird aufgezeigt. Im vorletzten Punkt wird auf die drei Formen des E-Orderings eingegangen und grafisch dargestellt. Dabei wird betrachtet, dass Miss Frida über mexikanische Großhändler die Waren selbst bezieht. Zum Schluss der Hausarbeit wird eine Reflexionsübung beschrieben. Es werden sowohl die Vor- als auch die Nachteile der strategischen Entscheidung, dass Miss Frida ein reines Online-Unternehmen ist, aufgezeigt.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Das Unternehmen Miss Frida
Wie gestaltet sich die Customer Journey anhand des Online-Stores bei Miss Frida? Berücksichtigen Sie bei der Phase der Awareness auch andere Offsite-Kanäle, die bespielt werden.
Vergleichen Sie bitte Miss Frida mit einem anderen Online-Shop ihrer Wahl, welche Ähnlichkeiten oder Abweichungen fallen Ihnen auf?
Miss Frida ist ein Online-Shop. Wie würde die Customer Journey aussehen, wenn Miss Frida stattdessen stationären Handel betreiben würde? Wo liegen die Unterschiede in der Customer Journey? Welche Implikationen, sowohl positiv als auch negativ, zieht ein Umstieg auf einen Online-Shop nach sich.
Auf Grundlage der Sortimentspolitik: Würde sie das Unternehmen als Generalisten oder Spezialisten bezeichnen? Versucht das Unternehmen KundInnen durch eine konkrete Angebotstiefe oder Angebotsbreite zu überzeugen? Auf welcher kommerziellen Grundlage gründet Miss Frida? Handelt es sich um E-Content, E-Commerce, E-Context oder E-Connection? Auf welchem Geschäftsmodell gründet Miss Frida? Transaktion, Advertising, Subscription oder Community? Welchem Betriebstyp im Online-Handel entspricht Miss Frida? Bitte begründen Sie die Antworten.
Angenommen Miss Frida würde die Waren selbst über mexikanische Großhändler beziehen, die Kahlo Inc. und Riveria Ltd. heißen. Welche drei unterschiedlichen Formen gäbe es, um das E-Ordering in diesem Fall abzuwickeln? Wie wären diese strukturell aufgebaut? Neben der Beschreibung wäre eine grafische Darstellung vorteilhaft.
Reflexionsübung: Bitte begründen Sie bündig, welche Vor- und Nachteile die strategische Entscheidung der Gründerin haben könnte, Miss Frida als Online Unternehmen zu lancieren?
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Diese Hausarbeit hat zum Ziel, theoretische Erkenntnisse zum Thema E-Commerce durch eine praxisorientierte Untersuchung des Unternehmens „Miss Frida“ zu veranschaulichen. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse der Customer Journey, der strategischen Sortimentspolitik sowie den operativen Beschaffungsprozessen im digitalen Handel.
- Analyse der Customer Journey im E-Commerce
- Vergleich von Online-Strategien unterschiedlicher Unternehmen
- Untersuchung von Geschäftsmodellen und Betriebstypen im Online-Handel
- E-Procurement und Marktmodelle im Beschaffungsprozess
- Strategische Bewertung von reinen Online-Unternehmen gegenüber Multichannel-Konzepten
Auszug aus dem Buch
Wie gestaltet sich die Customer Journey anhand des Online-Stores bei Miss Frida? Berücksichtigen Sie bei der Phase der Awareness auch andere Offsite-Kanäle, die bespielt werden.
Der Begriff Customer Journey steht für einen Interaktionsprozess, den ein Mensch mit einer Marke durchläuft. Der gesamte Verlauf der Customer Journey besteht aus einem Interessens-, einem Entscheidungs- und einem Kaufprozess. Das erste Modell für eine Customer Journey für den Kauf eines Produkts, war das sogenannte AIDA Modell, das 1898 von Elmo Lewis beschrieben wurde. AIDA steht für: Attention bzw. Awareness (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Wunsch), Action (Kauf).
Dieses Modell beinhaltet vier Phasen: Zu Beginn steht die Informationsphase. Der Kunde betreibt Internetrecherche und sammelt Informationen, die er für seine Produktauswahl benötigt. Danach kommt es zur Spezifikationsphase. Dabei wird der Bedarf des Kunden konkretisiert. Sie wird auch Analyse- oder Anforderungsphase genannt. Anschließend steht die Anbieterselektionsphase. In dieser Phase wird für das gewünschte Produkt der richtige Anbieter gesucht. Dabei vergleicht der Kunde Informationen und Preise auf unterschiedlichen Plattformen. Zum Schluss stehen die Anbieterauswahl-Phase und Entscheidungsfindung. Der Kunde schließt die Customer Journey laut dem erwähnten AIDA Modell ab und kauft das Produkt bzw. die Serviceleistung. Während dieses Prozesses gibt es Interaktionspunkte zwischen dem Kunden und der Marke. Diese werden Customer- oder Consumer Touchpoints genannt. Dieser Prozess in Summe macht das Kundenerlebnis, auch Customer Experience genannt, aus.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Diese Arbeit führt in die Untersuchung von E-Commerce-Theorien ein, wobei das Unternehmen Miss Frida als zentrales Fallbeispiel für die Analyse dient.
Das Unternehmen Miss Frida: Es erfolgt eine Vorstellung des Start-ups Miss Frida, welches nachhaltige, in Mexiko bestickte Babykleidung vertreibt und von Cristina de Sus gegründet wurde.
Wie gestaltet sich die Customer Journey anhand des Online-Stores bei Miss Frida? Berücksichtigen Sie bei der Phase der Awareness auch andere Offsite-Kanäle, die bespielt werden.: Dieses Kapitel analysiert den Prozess der Kundengewinnung und -interaktion mittels des AIDA-Modells unter Berücksichtigung von Onsite- und Offsite-Marketing.
Vergleichen Sie bitte Miss Frida mit einem anderen Online-Shop ihrer Wahl, welche Ähnlichkeiten oder Abweichungen fallen Ihnen auf?: Ein Vergleich mit dem Unternehmen Goldkind verdeutlicht Unterschiede in der Sortimentsbreite, den Vertriebskanälen sowie der Versand- und Rabattpolitik.
Miss Frida ist ein Online-Shop. Wie würde die Customer Journey aussehen, wenn Miss Frida stattdessen stationären Handel betreiben würde? Wo liegen die Unterschiede in der Customer Journey? Welche Implikationen, sowohl positiv als auch negativ, zieht ein Umstieg auf einen Online-Shop nach sich.: Die Analyse beleuchtet den Wandel vom Online-Shop zum stationären Handel bzw. Multichannel-Konzept und den dabei auftretenden ROPO-Effekt.
Auf Grundlage der Sortimentspolitik: Würde sie das Unternehmen als Generalisten oder Spezialisten bezeichnen? Versucht das Unternehmen KundInnen durch eine konkrete Angebotstiefe oder Angebotsbreite zu überzeugen? Auf welcher kommerziellen Grundlage gründet Miss Frida? Handelt es sich um E-Content, E-Commerce, E-Context oder E-Connection? Auf welchem Geschäftsmodell gründet Miss Frida? Transaktion, Advertising, Subscription oder Community? Welchem Betriebstyp im Online-Handel entspricht Miss Frida? Bitte begründen Sie die Antworten.: Hier wird Miss Frida theoretisch als Spezialist und „Pure Online-Händler“ mit einem transaktionsbasierten Geschäftsmodell eingeordnet.
Angenommen Miss Frida würde die Waren selbst über mexikanische Großhändler beziehen, die Kahlo Inc. und Riveria Ltd. heißen. Welche drei unterschiedlichen Formen gäbe es, um das E-Ordering in diesem Fall abzuwickeln? Wie wären diese strukturell aufgebaut? Neben der Beschreibung wäre eine grafische Darstellung vorteilhaft.: Erläuterung der Marktmodelle Buy-Side, Sell-Side und Marktplatz im Kontext des E-Procurement für das Unternehmen.
Reflexionsübung: Bitte begründen Sie bündig, welche Vor- und Nachteile die strategische Entscheidung der Gründerin haben könnte, Miss Frida als Online Unternehmen zu lancieren?: Ein abschließendes Fazit wägt die Skalierbarkeit und Kostenersparnis des reinen Online-Modells gegen die Nachteile der fehlenden persönlichen Beratung ab.
Schlüsselwörter
E-Commerce, Customer Journey, Miss Frida, AIDA-Modell, Online-Handel, Nachhaltigkeit, Sortimentspolitik, Pure-Online-Handel, E-Procurement, Marktmodelle, Multichannel, Start-up, Marketing, Babykleidung, Kundendaten
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?
Die Arbeit untersucht theoretische Aspekte des E-Commerce anhand einer Fallstudie über das Unternehmen „Miss Frida“.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Themen umfassen die Gestaltung der Customer Journey, Sortimentspolitik, E-Ordering-Marktmodelle und eine strategische Reflexion über reine Online-Geschäftsmodelle.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, theoretische Erkenntnisse über den digitalen Handel durch selbstständige Recherche an einem praktischen Unternehmensbeispiel zu validieren und darzustellen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin nutzt eine Fallstudienmethode, kombiniert mit einer Literaturrecherche zu E-Commerce-Theorien und einer Analyse der realen Online-Präsenz des Unternehmens.
Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert erörtert?
Der Hauptteil behandelt die Customer Journey nach dem AIDA-Modell, vergleicht Miss Frida mit einem Mitbewerber und analysiert Geschäftsmodelle sowie Beschaffungsprozesse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Wichtige Begriffe sind E-Commerce, Customer Journey, Spezialisierung im Online-Handel und E-Procurement-Marktmodelle.
Inwiefern unterscheidet sich Miss Frida von einem stationären Einzelhändler?
Miss Frida ist ein reiner Online-Shop, was Vorteile bei der Erreichbarkeit und Datenanalyse bietet, jedoch die persönliche Beratung vor Ort ausschließt.
Welche Rolle spielt der ROPO-Effekt in dieser Analyse?
Der ROPO-Effekt (Research online, Purchase offline) wird genutzt, um die potenziellen Vorteile eines ergänzenden stationären Handels für das Unternehmen Miss Frida zu diskutieren.
Was sind die drei Marktmodelle des E-Orderings, die für Miss Frida relevant sind?
Die relevanten Modelle sind Sell-Side (Lieferantensysteme), Buy-Side (Beschaffersysteme) und Marktplatzmodelle.
- Arbeit zitieren
- Yvonne Allinger (Autor:in), 2019, Digitale Transformation der Produktion und des Handels, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/511939