Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit

Friede und Krieg als Komponenten des Politischen

Titel: Friede und Krieg als Komponenten des Politischen

Seminararbeit , 2013 , 37 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Dr. Franz Zeilner (Autor:in)

Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Schwerpunkte der vorliegenden Arbeit liegen in den Bereichen post-moderner Friedensansätze. Dazu gehören beispielsweise der energetische und moralische Frieden, der trans-rationale Friedensansatz und der demokratische Friedensansatz, bei dem auch die drei wichtigsten politikwissenschaftlichen Erklärungsmodelle Thema sind. Die Werke der Autoren Carl Schmitt „Der Begriff des Politischen“ und Dolf Sternberger „Begriff des Politischen“ waren und sind fundamental im Bereich Politischer Theorie und Ideengeschichte zu den Themen Krieg und Frieden sowie auch zum Thema Freund und Feind.

Innerhalb der Theorien der internationalen Beziehungen als subsystemischer Ansatz erfolgt die Zuordnung dem Paradigma des Liberalismus. Diese liberalen Ansätze sehen im Unterschied zum klassischen Realismus oder Neorealismus die Ursachen für Frieden und/oder Krieg nicht primär im Bereich der zwischenstaatlichen Ebene, sondern sind auf die innerstaatliche Situation der Konfliktparteien zentriert.

Neben diesen Ansätzen ist auch das Thema Friedensforschung eine wesentliche Komponente im Bereich der Politik. In der modernen Friedensforschung sind auch die Themen Friedenserziehung, Friedenspädagogik und Friedenskultur von zunehmender Relevanz. Im Kontext der Erziehung für eine Kultur des Friedens werden auch Arbeitsfelder im Bereich der Friedenserziehung aufgezeigt. Ausgewählte Inhalte zum Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung in Österreich, mit deren Forschungsschwerpunkten und der jährlich stattfindenden Konferenz „State of Peacebuilding“ und ein Ausblick auf die Friedenserziehung im Schulbereich sowie eine Reflexion runden die gegenständliche Arbeit ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. EINLEITUNG

II. HISTORISCHES

Friede im Alten Testament

Der Friedensbegriff der Spätantike und des Mittelalters

Die Neuzeit

Der Beginn der Friedenserziehung zur Zeit der Aufklärung

Das 20. Jahrhundert

Die Gründung des Völkerbundes:

Die Gründung einer Nachfolgeorganisation des Völkerbundes: Die Vereinten Nationen (UNO)

Friedensbewegungen und Friedensforschung:

Eine sozialwissenschaftliche Wende in der Friedenspädagogik:

Neue Theorien und Ideen in der Friedensforschung:

Das 21. Jahrhundert

III. DEFINITIONEN VON FRIEDEN UND KRIEG UND FRIEDENSANSÄTZE

1. DEFINITIONEN VON FRIEDEN

Andere Friedensdefinitionen bzw. Aussagen zum Thema Frieden

2. FRIEDEN INNERHALB EINER GESELLSCHAFT

2.1 Die innere Sicherheit

2.2. Die äußere Sicherheit

3. DEFINITIONEN VON KRIEG

4. POSTMODERNE FRIEDENSANSÄTZE

Energetische und moralische Friedensbegriffe

5. DER TRANS-RATIONALE FRIEDENSANSATZ

6. DER DEMOKRATISCHE FRIEDENSANSATZ

Das Strukturell - Institutionelle Erklärungsmodell:

Das Kulturell - Normative Erklärungsmodell:

Das Sozial - Konstruktivistische Erklärungsmodell:

IV. DIE ERZIEHUNG FÜR EINE KULTUR DES FRIEDENS

1. Grundlegendes

Der Schlüsselbegriff „Frieden“:

Der Begriff „Friedenskultur“:

Überlegungen des Präsidenten der Luxemburger Kommission „Justitia et Pax“:

Wie erzieht man Menschen zum Frieden?

2. Die Arbeitsfelder im Bereich der Friedenserziehung

3. Das Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (Österreich): Ein wesentlicher Beitrag zur Friedenserziehung und Konfliktlösung

4. Friedenserziehung im Schulbereich

Definition:

Historisches:

Friedenserziehung, eine komplexe Größe auf vielen Ebenen:

V. ZUSAMMENFASSUNG, BEMERKUNGEN

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die praktische Umsetzung von Friedenskonzepten unter besonderer Berücksichtigung moderner politikwissenschaftlicher Ansätze, der Friedenserziehung und der Rolle internationaler Organisationen.

  • Analyse post-moderner, trans-rationaler und demokratischer Friedensansätze.
  • Untersuchung des Verhältnisses von Krieg und Frieden in der politischen Ideengeschichte.
  • Bedeutung der Friedenspädagogik und Friedenskultur für moderne Bildungssysteme.
  • Rolle internationaler Institutionen bei der Konflikttransformation und Friedenssicherung.
  • Erforschung von Arbeitsfeldern und Methoden der Friedenserziehung.

Auszug aus dem Buch

Energetischer Friede:

Energetische Friedensansätze bzw. Friedensvorstellungen gibt es wahrscheinlich seit dem Zeitpunkt, wo es dem Menschen möglich war, Bewusstheit über sich selbst zu erlangen. Archaisch-magische Deutungen der Friedenserfahrung als gemeinsames Eingebunden sein in den unausweichlichen, ewigen Zyklus von Leben und Tod bzw. von Schöpfung und Vergänglichkeit. Der Mensch machte fundamentale Erfahrungen über seine eigene Existenz, wozu auch die Erfahrung des Geborgenseins und des Ernährt seins bzw. des Ernährt werden gehörte. Diese frühen menschlichen Erfahrungen leitet das, was nach unserem heutigen Verständnis Frieden bedeutet aus den Prinzipien der Fruchtbarkeit ab (Habermas 1976, S 1 ff).

Eine Gleichsetzung des Friedens mit weiblichen Fruchtbarkeitsgöttinnen war besonders im ägäo - afro – asiatischen Großraum vorhanden. Dafür zeugen bei den Sumerern die Inaana, bei den Ägyptern Hathor, in der griechischen Frühgeschichte die minoische Rhea, die mykenische Demeter, bei den Phöniziern Astarte usw. Im mediterranen Raum leiteten sich daraus auch männliche Ordnungsprinzipien ab. Damit war auch die Symbolisierung des Friedens eng verbunden, so wie auch aus der auf Fruchtbarkeit und Lust ausgerichteten Gemeinsamkeit von weiblich und männlich. Beispiele dafür sind im Bereich des Hinduismus Shiva und Shakti, im Tao das Verhältnis von *Yin und Yang, bei den Germanen präsentierten die Zwillingsgottheiten Frejr und Freja ursprünglich die Lust als Fruchtbarkeits- und Friedensprinzip (Bandini 1999, S 1 ff vgl. auch Cooper 1977).

Zusammenfassung der Kapitel

I. EINLEITUNG: Die Einleitung umreißt die Schwerpunkte der Arbeit, insbesondere post-moderne und demokratische Friedensansätze sowie die Relevanz der Friedenspädagogik.

II. HISTORISCHES: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung des Friedensbegriffs von der Urgesellschaft über das Alte Testament bis hin zu modernen Friedensbewegungen.

III. DEFINITIONEN VON FRIEDEN UND KRIEG UND FRIEDENSANSÄTZE: Hier werden zentrale Definitionen von Frieden und Krieg sowie verschiedene theoretische Friedensansätze, wie der trans-rationale und demokratische Ansatz, diskutiert.

IV. DIE ERZIEHUNG FÜR EINE KULTUR DES FRIEDENS: Das vierte Kapitel widmet sich der Friedenserziehung, den Arbeitsfeldern der Konflikttransformation und der Bedeutung von Friedenskultur im Bildungssystem.

V. ZUSAMMENFASSUNG, BEMERKUNGEN: Die Schlussbetrachtung resümiert die behandelten Themen und betont die Notwendigkeit von Friedenserziehung als Teil der politischen Bildung.

Schlüsselwörter

Friede, Krieg, Friedensforschung, Friedenserziehung, Friedenskultur, Demokratischer Frieden, Konflikttransformation, Postmoderne Friedensansätze, Politische Bildung, Völkerbund, UNO, Gewaltlosigkeit, Trans-rationaler Friedensansatz, Konfliktlösung, Internationale Beziehungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht theoretische Ansätze und praktische Konzepte von Frieden und Krieg, wobei ein besonderer Fokus auf der Friedenserziehung und deren Bedeutung für das politische System liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen historische Perspektiven auf den Frieden, politikwissenschaftliche Theorien, die Rolle internationaler Organisationen und die Implementierung von Friedenspädagogik im Schulwesen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist die Analyse und der Vergleich von Friedensdefinitionen und -modellen sowie die Aufzeigung der Notwendigkeit einer bewussten Erziehung zu einer Kultur des Friedens in modernen Gesellschaften.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse politikwissenschaftlicher, historischer und pädagogischer Quellen, um die verschiedenen Friedensansätze wissenschaftlich einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung, die Auseinandersetzung mit Definitionen von Frieden und Krieg, die Vorstellung post-moderner, trans-rationaler und demokratischer Friedensmodelle sowie eine detaillierte Betrachtung der Friedenserziehung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Frieden, Krieg, Friedensforschung, Friedenserziehung, Friedenskultur, demokratischer Frieden und Konflikttransformation.

Was bedeutet der "Demokratische Frieden" in diesem Kontext?

Der Begriff beschreibt die Theorie, dass Demokratien untereinander friedfertig agieren, wobei der Autor auch kritisch auf die Widersprüchlichkeiten, wie "demokratische Kriege", hinweist.

Welche Bedeutung hat das Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung?

Es dient als Beispiel für eine Einrichtung, die aktiv an der Friedensforschung, der Ausbildung ziviler Einsatzkräfte und der Etablierung von Friedenskonferenzen in Österreich beteiligt ist.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Friede und Krieg als Komponenten des Politischen
Hochschule
Universität Salzburg  (Politikwissenschaft)
Note
1,5
Autor
Dr. Franz Zeilner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
37
Katalognummer
V512195
ISBN (eBook)
9783346093332
ISBN (Buch)
9783346093349
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Friede Krieg Politik Friedensforschung Bildung Geschichte Friedensbegriffe Innere Sicherheit Äußere Sicherheit Friedensansätze Friedenskultur Friedenserzierhung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dr. Franz Zeilner (Autor:in), 2013, Friede und Krieg als Komponenten des Politischen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/512195
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  37  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum