Diese Facharbeit wurde im Rahmen des Seminarfachs Deutsch erstellt und befasst sich mit dem Roman "Irrungen, Wirrungen", welcher von dem deutschen Autor Theodor Fontane geschrieben wurde. Die Fragestellung lautet, wie die Rezeption dieses Romans im 20. Jahrhundert aussah. Bezüglich dieser Frage geht die Arbeit davon aus, dass die Rezeptionen in den einzelnen politischen Systemen des 20. Jahrhunderts gut ausfielen, da der Eindruck entstand, dass Fontane die Ständeordnung infrage gestellt hat und für die Abschaffung des Ständesystems war. Dieses Thema ist besonders interessant, da sich die Veränderung der gesellschaftlichen und politischen Situation und die unterschiedlichen Auffassungen der Menschen im Vergleich zur heutigen Zeit zeigen wird.
Zuerst gibt die Arbeit eine kurze Einführung in den Roman und stellt Theodor Fontane als Autor vor. Des Weiteren wird die Epoche des Realismus thematisiert, welcher der Roman angehört. Danach folgt eine kurze Definition des Begriffs "Rezeption" und die gesellschaftliche und politische Situation zur Zeit des 20. Jahrhunderts in Deutschland wird erläutert, da dieses Jahrhundert von wesentlichen politischen Ereignissen geprägt war. Hieran schließt sich der inhaltliche Schwerpunkt der Arbeit an. Quellengestützt werden die Frage beantwortet und die Gesellschaftsprobleme untersucht, außerdem die Kritikpunkte thematisiert, mit denen Fontane durch die Veröffentlichung seines Romans konfrontiert wurde. Zuletzt folgt eine Analyse, inwiefern Theodor Fontane die Literatur des 20. Jahrhunderts beeinflusst hat.
Inhaltsverzeichnis
- Hinführung zu meinem Thema
- Kapitel 1: Theodor Fontane und kurze Inhaltszusammenfassung des Romans
- Kapitel 2: Der Begriff „Rezeption“ und die politische Lage in Deutschland
- Kapitel 3: Die Rezeptionen gegenüber Theodor Fontane im 20. Jahrhundert
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Facharbeit befasst sich mit dem Roman „Irrungen, Wirrungen“ von Theodor Fontane und untersucht, wie dieser Roman im 20. Jahrhundert rezipiert wurde. Die Arbeit analysiert die unterschiedlichen Rezeptionen in den verschiedenen politischen Systemen des 20. Jahrhunderts und hinterfragt, ob Fontanes Kritik an der Ständeordnung in diesen Kontexten Beachtung fand.
- Die Rezeption von „Irrungen, Wirrungen“ in den verschiedenen politischen Systemen des 20. Jahrhunderts
- Die Bedeutung von Fontanes Kritik an der Ständeordnung im Kontext der jeweiligen Zeit
- Die Frage, ob Fontanes Werk in den unterschiedlichen Epochen des 20. Jahrhunderts als relevant und zeitgemäß wahrgenommen wurde
- Die Auswirkungen der politischen Ereignisse auf die Rezeption von Fontanes Roman
- Die Rolle der Gesellschaft und der Kultur in der Interpretation von Fontanes Werk
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1: Theodor Fontane und kurze Inhaltszusammenfassung des Romans
Dieses Kapitel bietet eine Einführung in den Roman „Irrungen, Wirrungen“ und stellt Theodor Fontane als Autor vor. Es beleuchtet die Epoche des Realismus, der Fontanes Roman zugerechnet wird, und liefert einen Überblick über die gesellschaftliche Situation im preußischen Berlin während der Entstehung des Romans.
Kapitel 2: Der Begriff „Rezeption“ und die politische Lage in Deutschland
Dieses Kapitel definiert den Begriff „Rezeption“ im Kontext der Facharbeit und beschreibt die politische Lage in Deutschland im 20. Jahrhundert. Die Kapitel beleuchtet die verschiedenen politischen Systeme, die Deutschland in dieser Zeit prägten, und zeigt die Bedeutung des historischen Kontextes für die Rezeption von Fontanes Roman auf.
Kapitel 3: Die Rezeptionen gegenüber Theodor Fontane im 20. Jahrhundert
Dieses Kapitel analysiert die Rezeption von Fontane und seinem Roman „Irrungen, Wirrungen“ im 20. Jahrhundert. Es beleuchtet die verschiedenen Perspektiven auf Fontanes Werk in den unterschiedlichen politischen Systemen und zeigt, wie seine Kritik an der Ständeordnung von den verschiedenen Gesellschaftsschichten wahrgenommen wurde.
Schlüsselwörter
Theodor Fontane, „Irrungen, Wirrungen“, Rezeption, Ständeordnung, Realismus, 20. Jahrhundert, politische Systeme, Weimarer Republik, Nationalsozialismus, Fontane-Archiv, Gesellschaft, Kultur, Literaturgeschichte.
Häufig gestellte Fragen
Wovon handelt Fontanes Roman „Irrungen, Wirrungen“?
Der Roman thematisiert die unmögliche Liebe zwischen dem Adligen Botho von Rienäcker und der kleinbürgerlichen Lene Nimptsch im Kontext der strengen preußischen Ständeordnung.
Wie wurde der Roman im 20. Jahrhundert rezipiert?
Die Rezeption war weitgehend positiv, da Fontanes Werk oft als Kritik am veralteten Ständesystem interpretiert wurde, was in verschiedenen politischen Systemen des 20. Jahrhunderts Anklang fand.
Welche Rolle spielt der Realismus in Fontanes Werk?
Fontane gilt als Meister des poetischen Realismus, der gesellschaftliche Probleme ungeschönt, aber künstlerisch gestaltet darstellt und dabei die psychologische Tiefe der Figuren betont.
Inwiefern beeinflussten politische Systeme die Fontane-Rezeption?
In der Weimarer Republik oder der DDR wurde Fontane oft als Vorkämpfer gegen bürgerlich-adlige Konventionen gesehen, während die Deutungen je nach Ideologie variierten.
Warum ist die Rezeptionsgeschichte für die Literaturwissenschaft wichtig?
Sie zeigt, wie sich die Bedeutung eines Textes über die Zeit verändert und wie gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen die Interpretation von Literatur beeinflussen.
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- Anonym (Author), 2017, Die Rezeption von Theodor Fontanes Roman "Irrungen., Wirrungen" im 20. Jahrhundert, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/512764