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Kommunikation im schulischen Kontext. Die Rolle verbaler- und non verbaler Kommunikationssignale zwischen Lernenden und Lehrkräften

Titel: Kommunikation im schulischen Kontext. Die Rolle verbaler- und non verbaler Kommunikationssignale zwischen Lernenden und Lehrkräften

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2018 , 21 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Luisa-Viktoria Schäfer (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Arbeit erforscht die Rolle von verbaler- sowie nonverbaler Kommunikation im Schulalltag und stellt dessen Wichtigkeit und Herausforderungen für ein erfolgreiches Gelingen heraus.

Hierfür wird zunächst die Theorie der vier Grundhaltungen nach Carl Rogers erläutert. Danach folgt die sogenannte Themenzentrierte Interaktion nach Roth Cohn. Beide Theorien werden auf ein Beispiel aus der Praxis angewandt. Daran anschließend erfolgt eine allgemeine Ausführung über die verschiedenen Kommunikationsmodelle im Kontext Schule. Im zweiten Teil der Arbeit werden allgemeine Anwendungsmöglichkeiten dieser Theorien für den Unterricht aufgezeigt und eventuelle Hürden beschrieben.
Die Arbeit schließt mit einer Beurteilung über die Anwendung dieser Kommunikationsmodelle und dessen benötigten Fähigkeiten für das erfolgreiche Gelingen von Unterricht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Portfolioaufgaben – Kommunikation im schulischen Kontext

1.1 Werteorientierte bzw. klientenzentrierte Kommunikation nach Carl Rogers

1.1.1 Die vier Grundhaltungen: Bewusste Beziehungsaufnahme, Kongruenz, bedingungslose positive Zuwendung und Empathie

1.1.2 Werteorientierte bzw. klientenzentrierte Kommunikation im Kontext Schule

1.2 Themenzentrierte Interaktion (TZI) nach Ruth Cohn

1.2.1 Gesprächssituation: Fallbeispiel Elterngespräch

1.2.2 Anwendung der TZI auf das Elterngespräch

1.3 Reflexion der Kommunikationsmodelle im schulischen Kontext

1.3.1 Erweiterung der einzelnen Kommunikationsmodelle zu einem individuell angepassten Instrument für die Schule

2. Individueller Teil – Welche Rollen spielen non- und paraverbale Kommunikationssignale in der Interaktion zwischen Lernenden und Lehrkräften?

2.1 Einleitung

2.2 Theoretische Grundlage: Definitionen von nonverbaler und paraverbaler Kommunikation

2.3 Non- und paraverbale Kommunikation im Kontext Schule

2.3.1 Funktionen der para- und nonverbalen Kommunikation

2.3.2 Die Unterrichtsorganisation: Eine weitere Funktion von non- und paraverbaler Kommunikation im Unterricht

2.3.3 Schwierigkeiten bei der Analyse von pädagogischer non- und paraverbaler Kommunikation

2.3.4 Pädagogische Wirkung von non- und paraverbaler Kommunikation auf Grundschüler

2.3.5 Common Ground: Eine gemeinsame Basis zur Kommunikation im Unterricht

2.4 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung non- und paraverbaler Kommunikationssignale in Unterrichtsprozessen und deren Einfluss auf die Interaktion zwischen Lehrkräften und Lernenden, mit dem Ziel, praktische Ansätze für eine erfolgreichere Kommunikation im schulischen Alltag zu identifizieren.

  • Grundlagen der non- und paraverbalen Kommunikation im schulischen Kontext.
  • Die Funktionen der Kommunikation: Inhaltsvermittlung, Selbstoffenbarung und Unterrichtsorganisation.
  • Herausforderungen bei der wissenschaftlichen Analyse pädagogischer Kommunikationssignale.
  • Einflussfaktoren auf die Decodierungsfähigkeit von Grundschülern.
  • Bedeutung eines "Common Ground" zur Etablierung einer gemeinsamen Interpretationsbasis.

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Funktionen der para- und nonverbalen Kommunikation

Vogel und Gleich stellen fest, dass die nicht-verbale Kommunikation in ihrer Funktion zwei Dimensionen umfasst (vgl. 2013, S. 32). Zum einen sollen die Signale das Gesprochene unterstützen und somit Inhalte vermitteln. Zum anderen können sie die Emotionen des Sprechers und folglich seine Selbstoffenbarung widerspiegeln. Die Unterstützung und Vermittlung von Inhalten durch das Para- und Nonverbale sind meist gewollt: Zum Beispiel die Betonung wichtiger Wörter in einem Lehrervortrag durch Sprechpausen und Lautstärke oder die symbolhafte Verbindung von Daumen und Zeigefinger, um Inhalte zu verknüpfen. Die Selbstoffenbarung der Emotionen durch die paraverbalen und nonverbalen Signale kann hingegen bewusst oder unbewusst stattfinden: Wenn zum Beispiel ein Schüler oder eine Schülerin im Unterricht stört, kann die Lehrkraft offen ihre Empörung über die Störung durch ein wütendes Gesicht Ausdruck verleihen und so versuchen das Stören zu unterbinden. Andererseits kann sich beispielsweise die Nervosität bei einem ersten Unterrichtsbesuch während des Referendariats durch das Zittern der Hände bemerkbar machen, ohne, dass die Lehrkraft dies unterdrücken könnte.

Diesen Aspekt der Selbstoffenbarung vergleichen Vogel und Gleich mit der Theorie von Friedemann Schulz von Thun (vgl. 2013, S. 32). Das so genannte Kommunikationsquadrat enthält ebenfalls die Ebene der Selbstkundgabe einer Nachricht, welche die Emotionen eines Sprechers konkretisiert. Diese Ebene liefert zudem Hinweise über das Alter, das Geschlecht, die Persönlichkeit, die Kultur und die Werte und Normen des Sprechers (vgl. Vogel & Gleich 2013, S. 32). Es ist also möglich durch non- und paraverbale Signale Kenntnisse über die Identität und Emotionen eines Sprechers zu erlangen bzw. der Sprecher kann seine eigene Identität und Emotionen durch diese Signale darstellen (bewusste oder unbewusste Identitätsdarstellung).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Portfolioaufgaben – Kommunikation im schulischen Kontext: Dieses Kapitel reflektiert klassische Kommunikationsmodelle wie die personenzentrierte Gesprächsführung nach Rogers und die TZI nach Cohn in Bezug auf ihre praktische Anwendung im Schulalltag.

2. Individueller Teil – Welche Rollen spielen non- und paraverbale Kommunikationssignale in der Interaktion zwischen Lernenden und Lehrkräften?: Der Fokus liegt auf der theoretischen Fundierung und der pädagogischen Relevanz non- und paraverbaler Signale, deren Funktionen im Unterrichtsgeschehen sowie ihrer Bedeutung für die Interaktionsqualität.

3. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und Forschungsliteratur zur Kommunikationstheorie und pädagogischen Praxis.

Schlüsselwörter

Nonverbale Kommunikation, paraverbale Kommunikation, Unterrichtsorganisation, pädagogische Interaktion, emotionale Intelligenz, Common Ground, Schulz von Thun, Ruth Cohn, Marshall Rosenberg, Lehrkraft-Schüler-Interaktion, Körpersprache, Grundschule, Selbstoffenbarung, Inhaltsvermittlung, Kommunikationsmodelle.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wirkung und die Rolle von non- und paraverbalen Kommunikationssignalen in der alltäglichen Unterrichtspraxis zwischen Lehrkräften und Lernenden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Funktionen der Kommunikation im Unterricht (Inhaltsvermittlung, Selbstoffenbarung, Organisation), die Anwendung theoretischer Modelle sowie die Decodierungsfähigkeiten von Schülern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Bedeutung dieser Signale zu schaffen und Ansätze zu entwickeln, wie Lehrkräfte ihre Kommunikation im Unterricht bewusst steuern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit fachwissenschaftlicher Literatur und der Reflexion von Kommunikationsmodellen sowie einer Fallanalyse im schulischen Kontext.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der terminologischen Definition, den Funktionen der Kommunikation, Schwierigkeiten der Analyse und der pädagogischen Wirkung auf Grundschüler.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich besonders durch Begriffe wie nonverbale Kommunikation, Unterrichtsorganisation, pädagogische Interaktion und emotionale Intelligenz charakterisieren.

Welche Rolle spielt die emotionale Intelligenz im Unterricht?

Die emotionale Intelligenz ist für die Lehrkraft eine wichtige Ressource, um eigene Emotionen zu kennen, zu steuern und die non- und paraverbalen Signale der Schüler einfühlsam zu interpretieren.

Was versteht man unter dem Begriff "Common Ground" in diesem Kontext?

Common Ground bezeichnet einen gemeinsam geteilten Wissensraum zwischen Kommunikationspartnern, der durch explizite Vereinbarungen von Symbolen und Zeichen die Vermittlung von Inhalten im Unterricht vereinfacht.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kommunikation im schulischen Kontext. Die Rolle verbaler- und non verbaler Kommunikationssignale zwischen Lernenden und Lehrkräften
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1,0
Autor
Luisa-Viktoria Schäfer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
21
Katalognummer
V512807
ISBN (eBook)
9783346106537
ISBN (Buch)
9783346106544
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kommunikation Schule Kommunikationsmodelle nonverbal paraverbal Carl Rogers Werteorientierte Kommunikation klientenzentrierte Kommunikation Themenzentrierte Interaktion Ruth Cohn TZI Schulz von Thun Common Ground Vogel und Gleich Selbstoffenbarung Kommunikationsquadrat emotionale Intelligenz Grundschule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Luisa-Viktoria Schäfer (Autor:in), 2018, Kommunikation im schulischen Kontext. Die Rolle verbaler- und non verbaler Kommunikationssignale zwischen Lernenden und Lehrkräften, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/512807
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Leseprobe aus  21  Seiten
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