Werden Menschen durch die vermeintliche gesellschaftliche Mehrheit auf sozialen Netzwerken in ihrer Meinungsäußerung maßgeblich beeinflusst?


Seminararbeit, 2017
18 Seiten, Note: 2,5

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorie der Schweigespirale

3. Quantitative Untersuchung
3.1. Forschungsdesign
3.2. Konkrete Stichprobenbeschreibung
3.4. Auswertungsverfahren
3.5. Hypothesen

4. Hypothesenüberprüfung und Interpretation der Befunde
4.1. Zusammenhangshypothese
4.2. Unterschiedshypothese

5. Fazit

6. Quellen- und Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 Kreuztabelle zur Zusammenhangshypothese

Abbildung 2 Balkendiagramm zur Zusammenhangshypothese

Abbildung 3 Ränge im Zuge des Mann-Whitney-Tests

Abbildung 4 Kreuztabelle zur Unterschiedshypothese

Abbildung 5 Balkendiagramm zur Unterschiedshypothese

1. Einleitung

Meinungsbildung. Ein wichtiges, aber zum Teil auch sehr komplexes Thema. Wir werden tagtäglich von dutzenden Anzeigen, Werbungen, Plakaten, Social Media-Posts und so weiter beeinflusst. Auch in unserer Meinungsbildung und ohne, dass es uns wirklich bewusst ist oder auffällt. Meinungsbildung ist ein Vorgang der in gewisser Weise unterbewusst und nebenbei stattfindet. Es kann nicht explizit erklärt werden, wie ein Mensch genau zu seiner eigenen Meinung, Einstellung oder Sichtweise gekommen ist. Meinungsbildung entsteht durch viele kleine Faktoren, die schlussendlich zu einem Ganzen geformt werden und dann unsere Meinung, Einstellung oder Sichtweise darstellen. Heutzutage spielen Medien eine entscheidende Rolle für die Meinungsbildung der Gesellschaft. Zeitungen, Fernsehsendungen, Magazine oder auch Onlineredaktionen sind für unsere Meinungsbildung daher sehr wichtig und haben einen entscheidenden Einfluss auf uns. Gleichzeitig kann man in diesem Zusammenhang auch auf die Meinungsäußerung in der Öffentlichkeit schließen. Wenn sich eine Person eine Meinung gebildet hat, heißt das noch lange nicht, dass sie diese auch Öffentlich kundtut. Öffentliche Meinungsäußerung ist ein Thema, mit dem jeder Mensch anders umgeht. Öffentlich seine Meinung kund zu tun, kann allerdings einen großen Einfluss auf andere Personen in der Gesellschaft haben. In der Welt der sozialen Netzwerke können Personen mit einer großen Reichweite, wie beispielsweise InfluencerInnen, tausende, wenn nicht sogar Millionen Leute mit ihrer persönlichen Meinung beeinflussen.

Beispiele wie der Wahlkampf in den USA bestätigen dieses Phänomen ebenfalls eklatant. Mit Fernsehdebatten und Nachrichten wurde dabei ein großer Einfluss auf die Gesellschaft ausgeübt. Gerade die vergangene US-Präsidentschaftswahl von 2016 hat mit ihren KandidatInnen besonders polarisiert und erregt mit Präsident Trump weiterhin große mediale Aufmerksamkeit. Doch inwiefern spielt Social Media eine Rolle in Bezug auf eine Meinungsäußerung der Leute zu bestimmten Themen? Neben der US-Präsidentschaftswahl ist die Flüchtlingsdebatte ebenso ein weiteres Thema, welches die Massen spaltet und viele Leute dazu anregt, ihre Meinung kund zu geben. Durch unterschiedliche Darstellungen und Inszenierungen gibt es viele Möglichkeiten, die UserInnen mit verschiedenen Informationen zu beeinflussen. Diese Beeinflussung in Bezug auf die Meinungsäußerung wird im Laufe der Forschung mit den Daten aus einer Stichprobe entnommen und mithilfe eines Fragebogens, untersucht.

Im Hinblick dieser Thematik soll im Rahmen dieser Forschungsarbeit bestimmte Dinge analysiert werden: Inwieweit werden Menschen durch das Umfeld der sozialen Medien sowohl in ihrer politischen als auch individuellen, allgemeinen Meinungsäußerung beeinflusst? Diese Untersuchung gilt es mit Hilfe der Theorie der Schweigespirale zu bearbeiten und herauszufinden. Mit dieser theoretischen Basis im Hintergrund ergibt sich folgende Forschungsfrage, welche das grundlegende Ziel der Arbeit darstellt und schlussendlich beantwortet werden soll:

Werden Menschen durch die vermeintliche gesellschaftliche Mehrheit auf sozialen Netzwerken in ihrer Meinungsäußerung maßgeblich beeinflusst?

Besonders aus der Sicht der Kommunikationswissenschaft ist diese Frage äußerst interessant und relevant. Wie verhalten sich Menschen, wenn sie in sozialen Netzwerken unterwegs sind? Das Internet steht in den früheren Grundzügen für eine gewisse Anonymität, in dem alle Menschen ihre Meinung abgeben können. Gibt es Unterschiede im Social Media-Verhalten bei diesen Personen? Wer sind die Personen, die sich möglicherweise bei bestimmten, brisanten, kritischen Themen zurückhalten? Welche Personen sind diejenigen, die ganz offen und klar ihre Meinung tagtäglich in den sozialen Netzwerken zum Ausdruck bringen? Eine weitere Frage die sich stellt: Bieten soziale Netzwerke eine Plattform, auf denen man sich über Themen unterhalten kann, die in den Massenmedien totgeschwiegen werden? Interessant wird dabei zu beobachten sein, wie es sich mit genau diesen Themen verhält, die von den Massenmedien nicht unbedingt erwähnt werden und dadurch nicht im Zentrum des öffentlichen Diskurses stehen. Alle diese Fragen werden im Laufe der Proseminararbeit beantwortet werden und in Bezug der Theorie der Schweigespirale analysiert.

2. Theorie der Schweigespirale

Die Theorie der Öffentlichen Meinung oder schlichtweg die Theorie der Schweigespirale wurde Anfang der siebziger Jahre vorgestellt. Die elementare Frage, mit der sich die Theorie befasst, ist die nach der Wirkung der Massenmedien. (Vgl. Noelle-Neumann 1989: 418)

„Öffentliche Meinung ist ein sozialpsychologischer Prozess, der die menschlichen Gemeinschaften, von den kleinen Stämmen von Naturvölkern bis zu gro8en Industriestaaten, zusammenhält, ein Proze8, in dem ständig aufs neue eine ausreichende Obereinstimmung der Auffassungen über die Werte der Gemeinschaft und das daraus folgende Handeln hergestellt wird.“ (Noelle-Neumann 1989: 418f)

Jede Regierung ist von der Unterstützung der Gesellschaft abhängig. Genauso sind die Herrschenden von der öffentlichen Meinung abhängig. Die Macht der öffentlichen Meinung gegenüber eines Mitglieds der Gesellschaft ist von der Isolationsfurcht geregelt. Isolationsfurcht ist jedem Menschen angeboren. Jede Person versucht sich zu bemühen, um in der Gesellschaft ein gutes Ansehen zu genießen. Gleichzeitig will jede Person das Zurückgestoßen oder Ausgestoßen werden verhindern. (Vgl. Noelle-Neumann 1989: 419) „So wird durch den Prozess der öffentlichen Meinung ein ständiges Bemühen um Obereinstimmung von der Seite der Herrschenden wie von der Seite der einzelnen Mitglieder der Gesellschaft gesichert.“ (Noelle-Neumann 1989: 419)

Denken, Reden und Verhalten ist für den Zusammenhalt eine Gemeinschaft, wenn es im privaten Bereich stattfindet, nicht von Bedeutung. Wenn es allerdings in der Öffentlichkeit stattfindet, also für alle allgemein sichtbar und hörbar, gewinnt es an Bedeutung. Das ist mit dem Begriff öffentlich, in der Bezeichnung öffentliche Meinung gemeint. In der Öffentlichkeit bemüht sich jede Person, um nicht gegen bestimmte Regeln oder Werte der Gemeinschaft zu verstoßen oder sie zu verletzen. Wenn diese Regeln oder Werte missachtet werden, kommt es zur Isolation, Gemieden werden und zu Abwendung der anderen Personen. (Vgl. Noelle-Neumann 1989: 419)

„Der Begriffsbestandteil ‚Meinung‘ bezieht sich nicht nur auf ‚Meinungen‘ im engeren Sinn, sondern auch auf den öffentlich sichtbaren Ausdruck von Meinungen im Handeln wie in Symbolen (Abzeichen, Kleidung, Haartracht).“ (Noelle-Neumann 1989: 419) Öffentliche Meinung wird definiert für: Verhaltensweisen, die öffentlich gezeigt oder geäußert werden können um Ansehen zu bekommen. Anders gesagt, Verhaltensweisen, die öffentlich gezeigt oder geäußert werden können, ohne dass die Gefahr besteht, insoliert zu werden. Rationale Fragen sind bei diesem Phänomen nicht betroffen. Moralische und ästhetische Werte, die für die Öffentlichkeit offensichtliche sichtbar sind, wie beispielsweise Kleidung oder Haare, werden im Prozess der öffentlichen Meinung diskutiert. (Vgl. Noelle-Neumann 1989: 419) „Politik wird moralisiert, um die öffentliche Meinung zu erobern, abweichende Meinungen mit Isolationsgefahr zu belegen.“ (Noelle-Neumann 1989: 419)

Wichtige Begriffe im Prozess der öffentlichen Meinung stellen Reden und Schweigen dar. Wenn neue öffentliche Meinungen gebildet werden, kann man diese Schlüsselbedeutung der beiden Begriffe besonders gut erkennen. Beispielsweise bei aktuellen medialen Ereignissen oder wenn ein Prozess des Wertewandels stattfindet. In diesen kritischen Phasen beobachten die Mitglieder der Gesellschaft die verschiedenen Meinungen und Verhaltensweisen. Welche Meinungen nehmen zu, welche Verhaltensweisen nehmen ab. (Vgl. Noelle-Neumann 1989: 419) „Wer feststellt, dass sich seine Meinung ausbreitet, fühlt sich dadurch gestärkt und äußert seine Meinung sorglos, redet, ohne Isolation zu fürchten. Wer feststellt, dass seine Meinung Boden verliert, wird verunsichert und verfällt in Schweigen.“ (Noelle-Neumann 1989: 419f)

„Durch diese Reaktionsweisen wirken die Meinungen der ersteren, da sie laut und selbstbewusst in der Öffentlichkeit geäußert werden, stärker, als sie wirklich sind, und ziehen weitere Befürworter an; die Meinungen des anderen Lagers wirken durch das Schweigen ihrer Anhänger noch schwacher, als sie tatsachlich sind.“ (Noelle-Neumann 1989: 420)

Durch diesen Prozess werden andere Personen zu einen Meinungswechsel oder zum Schweigen geraten. Dieses Phänomen kann so weit gehen, dass es in einem Prozess der Schweigespirale endet, in der eine Meinung die komplette Öffentlichkeit dominiert beziehungsweise beherrscht und andere Meinungen oder die Gegenmeinung zum größten Teil verschwunden ist. Medien wie Fernsehen, Radio, Zeitungen und Zeitschriften, aber auch Literatur spielen einen entscheidenden Faktor im Prozess der öffentlichen Meinung. Diese Medien und Literaturen sind selbst die Öffentlichkeit. Mit den Standpunkt oder Meinungen, besonders im politischen Bereich, der Medien, kann sich jede Person auch öffentlich ohne Isolationsgefahr identifizieren. (Vgl. Noelle-Neumann 1989: 420) „Hinzu kommt die wichtige Artikulationsfunktion von Literatur und Medien: sie verleihen Worte und Argumente, mit denen man nicht nur in privaten, sondern auch öffentlichen Situationen seine Meinung vertreten kann, also reden kann.“ (Noelle-Neumann 1989: 420)

Im Rahmen der Theorie stellt Noelle-Neumann mehrere Hypothesen zur Medienwirkung auf, die daraufhin empirisch überprüft wurden. Eine dieser Hypothesen besagt, dass Menschen ständig versuchen, durch Umweltbeobachtung, herauszufinden, welche Meinung gerade von der Gesellschaft zu verschiedenen Themen akzeptiert wird und wo die Streitpunkte liegen. Dabei spielen vor allem die Medien eine zentrale und entscheidende Rolle, um diese Beobachtung durchführen zu können. (Vgl. Noelle-Neumann 1989: 420) Besonders in der heutigen Zeit entwickelte sich das Internet mit seinen sozialen Netzwerken als besonders wichtig für die Beurteilung der Stärkenverhältnisse zwischen den Lagern. Social Media ist ein aufstrebendes Netzwerk, das in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen wird und im Zuge dessen mehr Macht in der Öffentlichkeit einnehmen wird.

3. Quantitative Untersuchung

Dieser Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der ausführlichen Darstellung des Forschungsdesigns inklusive der Begründung der Fallauswahl und der Forschungsmethode, im Hinblick auf die Erhebung und die Datenanalyse. Zudem soll die Reichweite und die Aussagekraft der Daten näher beschrieben werden. Als Erhebungsinstrument wurde ein standardisierter Fragebogen verwendet. Weiters folgt in diesem Kapitel ein Bericht über den Zeitrahmen der Erhebung und eine konkrete Stichprobenbeschreibung. Den Abschluss dieses Kapitels bilden die Übersicht des Auswertungsverfahrens und der zehn zu überprüfenden Hypothesen.

3.1. Das Forschungsdesign

Um die Forschungsfrage dieser Arbeit gezielt beantworten zu können, ist eine quantitative Methode angewendet worden.

Die Quantitative Methode bietet gegenüber der qualitativen im Forschungsprozess einen großen Vorteil, da es nur damit möglich ist, einen größeren Personenkreis gezielt zu befragen (vgl. Wimmer 2017b: 43). Um die öffentliche Meinungsäußerung in sozialen Netzwerken auf theoretischer Grundlage der Schweigespirale herauszufinden wählten wir einen zuvor erstellten Fragebogen zur Erhebung der Daten. Der Fragebogen behandelte alle wichtigen beziehungsweise relevanten Themen. Sowohl die politische Einstellung als auch die höchste abgeschlossene Ausbildung oder die persönlichen Erfahrungen mit Meinungsäußerung, werden mit dem Fragebogen bezüglich dieser Forschungsfrage evaluiert. Da eine repräsentative Befragung zu dieser Thematik im Rahmen dieser Lehrveranstaltung nicht möglich war, wurde eine Teilerhebung durchgeführt. Die Reichweite wurde auf die Stadt Salzburg eingegrenzt, um am Ende der Forschung ein qualitativ hochwertiges Ergebnis zu bekommen. Die sozialen Netzwerke, wie Facebook, Twitter, Instagram, und Sonstige waren Gegenstandsbereich der Untersuchung. Die Erhebung fand im Zeitraum von Anfang Juni 2017 bis Anfang Juli 2017 statt. Die befragten Personen wurden zufällig und ohne einer genauen Strategie auf der Straße, auf öffentlichen Plätzen, Universitäten oder Cafés angesprochen. Mit dieser Form der Auswahl konnten ähnliche Ergebnisse aufgrund der Auswahl bestimmter Personengruppen verhindert werden. Diese zufällig ausgewählten Menschen wurden höflich aufgefordert an unserer kurzen mündlichen Befragung teilzunehmen. Der konzipierte Fragebogen war sowohl strukturiert, also mit vorgegebenen Abfolge der Fragen, als auch standardisiert, Vorgabe von Antwortkategorien, um ungenaue, nicht klar einzuordnende Antworten zu vermeiden (vgl. Wimmer 2017b: 43). Die Vorteile für diese Art von Befragung sind zum einen der geringe Zeitaufwand und zum anderen die geringe Beeinflussung der interviewenden Person sowie die geringen Kosten, die während der Ausführung. Zudem werden zum größten Teil geschlossene anstatt offene Fragen verwendet, um am Ende klare Ergebnisse gewinnen zu können und es zu keinen Problemen mit der Auswertung kommt.

3.2. Konkrete Stichprobenbeschreibung

Der Ablauf einer klassischen Befragung mittels eines Fragebogens wird anhand eines Beispiels wie folgt anschaulich präsentiert.

Die ersten Fragebögen wurden in einer Lehrveranstaltung an der Universität Salzburg ausgeteilt. Zuvor wurde den befragten Personen mitgeteilt, dass es sich um eine anonyme Befragung handelt und jede Person die Fragen ehrlich, gewissenhaft beziehungsweise mit einem gewissen Ernst beantwortet. Neun StudentInnen hatten sich bereit erklärt den Fragebogen auszufüllen. Beim Fragebogen war für die Befragten alles selbsterklärend, bis auf die letzte Frage. Etliche Personen fragten wie die finale und letzte Frage gemeint sei: Wenn Sie sich entscheiden müssten: Einer gegen alle oder alle gegen einen? Viele erkannten den Sinn hinter dieser Frage nicht und beantworteten sie nach Rücksprache mit uns meist spontan. Im Nachhinein hätte die letzte Frage anders formuliert werden müssen oder weggelassen werden sollen. Insgesamt wurden die Fragebogen allerdings gewissenhaft und ohne große Kritik ausgefüllt.

3.3. Auswertungsverfahren

Die Auswertung erfolgte mithilfe des Statistik-Programms IBM SPSS Statistics, mit dem quantitative Forschungen durchgeführt werden können. Das Programm arbeitete mit dem zuvor eingefügten Daten und Variablen des zuvor gestalteten Fragebogens. Mit IBM SPSS Statistics konnten zehn ausgewählte Hypothesen zur Meinungsäußerung in den sozialen Netzwerken überprüft, ausgewertet und schließlich interpretiert werden.

3.4. Hypothesen

Nachfolgend werden die ausgewählten Hypothesen, die für die quantitative Forschung relevant waren, kurz vorgestellt.

Die erste Hypothese ist eine Unterschiedshypothese: Wenn eine Person politisch engagiert ist, dann verspürt sie einen größeren Drang zur Meinungsmitteilung.

Die zweite These ist eine Unterschiedshypothese und beschäftigt sich mit dem Thema anderer Meinungen: StudentInnen sind offener für andere Meinung, als BerufsschülerInnen.

Die dritte Hypothese ist eine Unterschiedshypothese: Frauen gehen verbalen Konflikten in Form von Kommentaren bzgl. einer Meinungsverschiedenheit eher aus dem Weg als Männer.

Hypothese vier gehört zu den Zusammenhangshypothesen und beschäftigt sich mit den Einfluss der Bildung auf die Glaubwürdigkeit von Meinungsführern: Je geringer die Bildung, desto größer ist die Beeinflussung von Meinungsführern.

Die fünfte Hypothese der Forschung ist eine Unterschiedshypothese und behandelt das Thema Frauen und politische Meinungsäußerung: Wenn es sich um politische Themen handelt, dann ist die Beteiligung der Frauen geringer.

Hypothese Nummer sechs ist ebenfalls eine Unterschiedshypothese: Männer beteiligen sich eher an Diskussionen als Frauen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Werden Menschen durch die vermeintliche gesellschaftliche Mehrheit auf sozialen Netzwerken in ihrer Meinungsäußerung maßgeblich beeinflusst?
Note
2,5
Autor
Jahr
2017
Seiten
18
Katalognummer
V512849
ISBN (eBook)
9783346105523
ISBN (Buch)
9783346105530
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Social Media, Soziale Medien, Soziale Netzwerke, Facebook, Twitter, Instagram, Meinungsäußerung, Beeinflussung, Schweigespirale, Analyse, Meinung, Digitale Medien, online, Meinungen
Arbeit zitieren
Alexander Friedl (Autor), 2017, Werden Menschen durch die vermeintliche gesellschaftliche Mehrheit auf sozialen Netzwerken in ihrer Meinungsäußerung maßgeblich beeinflusst?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/512849

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