Die Auswirkungen neuster Kommunikationsmittel auf das Schreibverhalten von Schülern.


Seminararbeit, 2005

24 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. Das neue Bedürfnis der Lernenden
2.1. Die SMS
2.2.1. Die Kurzcharakteristik
2.1.2. Das Schreibverhalten
2.1.3. Die Auswirkungen des neuen Schreibverhaltens anhand von Beispielen
2.1.4. Didaktische Folgerungen
2.2. Der Chat
2.2.1. Die Kurzcharakteristik
2.2.2. Das Schreibverhalten
2.2.3. Die Auswirkungen des neuen Schreibverhaltens anhand von Beispielen
2.2.4. Didaktische Folgerungen
2.3. Die Email
2.3.1. Die Kurzcharakteristik
2.3.2. Das Schreibverhalten
2.3.3. Die Auswirkungen des neuen Schreibverhaltens anhand von Beispielen
2.3.4. Didaktische Folgerungen

3. mehrere Vorschläge zur Reaktion der Lehrenden
3.1. ein allumfassender Vorschlag
3.2. Vorschläge speziell für die SMS
3.3. Vorschläge speziell für den Chat
3.4. Vorschläge speziell für die Email

4. Zusammenfassung

5. Literatur
5.1. gebundene Literatur
5.2. Netzliteratur
5.3. benutzte Quellen aus dem Internet

6. Anhang

1. Einleitung

London 2003 – Für Aufsehen sorgte ein im SMS-Stil verfasster Schulaufsatz einer 13-jährigen Schülerin, der wie folgt begann: "My smmr hols wr CWOT. B4, we used 2go2 NY 2C my bro, his GF & thr 3 :- FTF. ILNY, it's a gr8 plc"[1]. Der überforderten Lehrerin entgegnete das Mädchen, es sei eben einfacher als Standard-Englisch. Einige britische Lehrer sehen seit diesem ersten Beweis für die negativen Auswirkungen der SMS-Abkürzungen, die Lese- und Schreibfähigkeiten ihrer Schüler in Gefahr. Denn mit dem SMS-Schreiben sind die meisten Schüler täglich beschäftigt, mit traditionellem Schreiben jedoch selten[2] ; so meint die Psychologin Cynthia McVey von der Glasgow Caledonian University dazu: "Sich hinzusetzen und einen Brief zu schreiben bzw. zu tippen ist für sie [die Schüler] ungewöhnlich und schwierig. Daher greifen sie auf für sie Bequemeres zurück. SMS-Texting ist sowohl attraktiver als auch unkomplizierter."[3]

Auch in Deutschland gilt das Handy seit langem nicht mehr als Luxusartikel, „Elitemedium“[4] und Spielerei, sondern ist vom Kindergartenkind[5] bis zum Rentner fest ins gesellschaftliche Leben integriert. Bereits in der Unterstufe gehören Handys heute schon fast zur Grundausstattung, was zum Großteil vom Elternhaus unterstützt wird, damit ihre Schützlinge leichter erreichbar sind und sich in Notfällen schnell zu helfen wissen[6]. Kurzum: das Handy ist nicht mehr aus dem Schulalltag und vor allem der Freizeit der Kinder und Jugendlichen wegzudenken, genauso wenig wie das Internet. In der vorliegenden Arbeit soll speziell nur ein Bereich der Auswirkungen dieser neuen omnipräsenten Technologien dargelegt werden: der Einfluß auf die Schreibentwicklung und Schreibfähigkeit der Lernenden an den allgemeinbildenden, deutschen Schulen. Im ersten Teil der Arbeit liegt der Focus auf dem Bedürfnis der Lernenden. Die neue digitale Schriftlichkeit dieser Technologien – sprich: SMS, Chat und Email – wird hier im Vergleich zur traditionellen Schriftlichkeit erklärt. Im zweiten Teil ist es Ziel der Arbeit, daraus resultierend, dem Lehrpersonal Anregungen für angemessene Reaktionen zu geben. Es soll erörtert werden, ob die Auswirkungen grundsätzlich negativ sind und wie man zukünftig kompetenten Unterricht mit diesen Schülerbedürfnissen vereinbaren kann.

Der Aktualität wegen stammt ein wichtiger Teil der verwendeten Literatur aus dem Internet. Das zum download bereitgestellte Themenheft des Informationszentrums für Mobilfunk (IZMF)[7] „Text digital“ beschäftigt sich speziell mit der veränderten Sprache, der Schrift und dem Gesprächsverhalten der neusten Medien und liefert Unterrichtsmaterialien, Tipps zur Didaktik und Vorschläge zur Erarbeitung. Des Weiteren sind die bei www.lehrer-online.de ins Netz gestellten Aufsätze[8] der Autorin Karin Dietz[9] von zentraler Bedeutung, denn in diesen werden einerseits die Medien aufs Genauste untersucht und analysiert, andererseits wird von Dietz im Rahmen des ‚InfoSCHUL II-Projekts’ eine allumfassende Unterrichtseinheit von zwölf Schulstunden zur Thematik der Sprachveränderung durch neuste Medien entworfen.

Der andere Teil der Literatur besteht aus gebundenen Publikationen zur Medienwissenschaft und Sprachdidaktik. Der Band 2000/1 der Zeitschrift „Der Deutschunterricht“ hat z.B. speziell „Internet – Sprache, Literatur und Kommunikation“ zum Thema. Der gesamte Jahrgang 2001 der Zeitschrift „Medien & Kommunikationswissenschaft“ bietet aufschlussreiche Aufsätze zu Themen wie „Mobile schriftliche Kommunikation […] am Beispiel Jugendlicher Handynutzer“ oder „Der Computer als Kontakt- und Beziehungsmedium“. Aber auch der Sammelband „Telekommunikation und Jugendkultur“ und der Einzelband „E-Mail-Kommunikation“ sind wichtige Stützen der Arbeit. Als letzter wichtiger Rückhalt gilt wie immer der Lehrplan und das Fachprofil Deutsch.

Ein wichtiger Aspekt des Themas ist die haptische Handhabung von Tastaturen, also die neue physiologische Schreibpraxis. Interessant wären empirische Studien über Veränderungen im neurophysiologischen Bereich, wie beispielsweise die veränderte Daumenkoordination bei Kindern durch häufige Tastaturbenutzung und ähnliches. Bedauernswerterweise besteht aber auf diesem Forschungsgebiet eine so große Lücke, dass das Thema dieser Hausarbeit nicht von der neurobiologischen bzw. neurophysiologischen Seite beleuchtet werden kann.

2. Das neue Bedürfnis der Lernenden

In diesem Teil werden zunächst die neuen Kommunikationsformen SMS, Chat und Email jeweils charakterisiert und das vorhandene Bedürfnis der Schülerinnen und Schüler an diesen durch Herausarbeitung der Besonderheiten und Vorzüge erklärt, teils durch Vergleich mit klassischen Schriftformen. In einem weiteren Schritt werden die Auswirkungen der neuen Schriftlichkeit auf die Sprachverwendung jeweils herausgearbeitet und anhand von Beispielen illustriert. Schließlich werden zu jeder neuen Schriftform didaktische Folgerungen gezogen, die dann im zweiten Teil der Arbeit in Gesamtkonzepte eingebunden werden.

2.1. Die SMS

Der ursprüngliche Begriff stammt aus dem Englischen und ist eine Abkürzung für den Kurznachrichtendienst beim Mobilfunk („ S hort M essage S ervice“), also eigentlich der SMS, im deutschen Sprachgebrauch wandelte sich die Bedeutung schnell zur „ über das Handy verschickten Kurznachricht “, daher dann „ die SMS[10] bzw. „ eine SMS verschicken “, wobei es richtig wäre zu sagen eine „ M “ oder „ SM “ zu senden. „Neu ist auch das Verb „simsen“ als Versprachlichung der Abkürzung“[11]. Mit dem Blick auf die Möglichkeiten des SMS mutiert das Handy also zu einem Multifunktionsgerät mit Textsende- und Textempfangsfähigkeit[12].

2.2.1. Die Kurzcharakteristik

Im Grunde gleicht die SMS der Email, nur daß sie im mobilen Telefonnetz versendet wird und auf 160 Zeichen (inklusive Leerzeichen) begrenzt ist[13]. „Der Ursprung der SMS liegt bei den Pieper-Geräten, die früher Ärzte bei sich hatten und die ein Rufsignal in Form eines Pieptons lieferten“[14]. Versendet werden kann eine SMS vom Handy und vom PC[15] aus. Empfangen werden kann die Nachricht dagegen vom Handy und seit ungefähr drei Jahren auch vom Festnetztelefon, wobei hier die Nachricht nur einmalig von einer Computerstimme vorgelesen wird. Die SMS wird mittlerweile nicht mehr bloß zum persönlich-privaten Austausch, sondern auch für bestimmte öffentliche Dienste genutzt: „z.B. Börsen-ticker, Horoskop, Wetterbericht, Veranstaltungshinweise, Verkehrsmeldungen usw.“[16]. SMS-Texte werden im Normalfall per 13-Tastensystem[17] der Handytastatur eingetippt, was koordinativ und neurophysiologisch ein großer Unterschied zur Handhabung einer Computertastatur ist[18]. „In Deutschland werden heute ca. 100 Millionen SMS-Nachrichten pro Monat verschickt, mit steigender Tendenz“[19]. Die Nutzer des Kurznachrichtendienstes sind meist Jugendliche, da den Erwachsenen die Eingabe zu umständlich scheint. Eine Studie von Höflich und Rössler verweist darüber hinaus auf die geschlechtsspezifischen Unterschiede: Die Untersuchung belegt „eine größere Affinität weiblicher Jugendlicher zu schriftlichen Mitteilungsformen“[20]. Die Kosten für eine SMS sind durchschnittlich bei 20 Cent anzusiedeln, wobei es auf Handy-Status (Vertrag oder Prepaid-Karte) und die unterschiedlichen Netztarife ankommt[21]. „Das Handy, nachgerade in seiner Verbindung mit dem SMS-Dienst, ist auch deswegen ein „eigenes Medium“, weil es nicht von den Eltern eingesehen werden kann. SMS-Botschaften ähneln dabei flüchtigen Einträgen in ein virtuelles Poesie-Album“[22].

2.1.2. Das Schreibverhalten

Um die Besonderheiten des Schreibverhaltens beim „Simsen“ zu verstehen sollte man es zunächst mit dem des persönlichen Briefs, als traditionelles Gegenstück, vergleichen.

Der persönliche Brief als Jahrtausende altes Kommunikationsmittel hat als Schreibanlass vor allem sich mitteilen, sich jemanden annehmen und Gefühle auszudrücken[23]. Die Schreibsituation ist in der Regel entspannt, man hat bzw. nimmt sich Zeit einen Brief kreativ zu gestalten und wählt meistens einen für Schreibarbeiten angemessenen Arbeitsplatz, wie z.B. den eigenen Schreibtisch. Diese Schreibsituation erlaubt also lange ausformulierte Sätze, besondere Handschrift, Beigaben wie z.B. Fotos, ausgewählte Briefmarken, schönes Briefpapier, evtl. sogar parfümiert usw.[24]. Grammatik, Satzbau, Zeichensetzung und Rechtschreibung sind wichtig und es ist genügend Zeit vorhanden sich um Richtigkeit zu bemühen. Das Ziel[25] ist, wenn man so will, ein verbindliches dauerhaftes Kunstwerk zu schaffen, das mehrere Sinne[26] gleichzeitig ansprechen und Eindruck hinterlassen soll .Der Brief hat also eine Aura der Intimität und ist in der Bundesrepublik Deutschland durch das Briefgeheimnis geschützt[27].

Die SMS ist neben der Email das moderne Pendant zum persönlichen Brief; die Schreibsituation beim „Simsen“ ist, sofern man das Handy bei sich trägt, überall gegeben. Die neue Mobilität ist eines der beliebtesten Attribute der SMS als Schriftmedium. Der Sender kann sie rasch anfertigen und verschicken, der Empfänger erhält sie unmittelbar, was sich beispielsweise durch ein Piepsen/Vibrieren in der Hosentasche bemerkbar macht; er kann nun ebenso schnell antworten und so wird die Entstehung eines Dialogs möglich. „Als dominante Nutzungsmotive ergeben sich der Austausch über persönliche Befindlichkeiten und das Aufrechterhalten von Kontakten unter dem Vorzeichen, immer erreichbar zu sein“[28]. Anlässe zum SMS versenden sind somit eher momentan, z.B.: Verabredungen koordinieren, Fragen stellen, kleine Aufmerksamkeiten[29] versenden, kurze Informationen übermitteln etc. Die aufgezwungene Kürze der 160 Zeichen, sowie der Anspruch an Raschheit beim Verfassen, vermildern die Regelstraffheit bei Grammatik, Satzbau, Zeichensetzung und Rechtschreibung enorm. Groß- und Kleinschreibung kann beliebig gehandhabt werden, Fehler werden schlicht überlesen und mundsprachliche Anglizismen halten Einzug. Der physische Abstand und die digital genormten Schriftzeichen als Informationsträger lassen im Vergleich zum Brief eine unpersönliche Diskretion entstehen. Diese ist aber oft erwünscht, denn gerade das macht die SMS attraktiv: „Man schreibt auch, was man sich nicht ohne weiteres zu sagen traut“[30]. Die SMS ist den heutigen Lebensumständen und somit auch den Jugendbedürfnissen ideal angepasst, sie ist nicht aufdringlich, überall und jederzeit verwendbar, relativ kostengünstig, unkompliziert, gut geeignet für wichtige komprimierte Informationen und hat spielerischen Spaßfaktor[31]. Jedoch fehlt ihr der emotionale Anspruch, denn es gibt weder Briefpapier, Handschrift noch Geruch oder Beigaben, welche Gefühle übertragen könnten. Das Bedürfnis Emotionen zu vermitteln ist selbstverständlich auch bei der SMS sehr wichtig und die Benutzer wissen sich auch hier zu helfen: Die „digitale Kälte“ wird durch Akronyme und kreative Emoticons gemildert. Dies dehnt und verschiebt aber unweigerlich die Regeln der genormten traditionellen Schriftsprache, deshalb wird die SMS sprachlich oft zwischen der Mündlichkeit und der Schriftlichkeit verortet[32], daher ist ihr Inhalt auch im Gegensatz zum Brief nicht gesetzlich geschützt.

2.1.3. Die Auswirkungen des neuen Schreibverhaltens anhand von Beispielen

Bei der SMS gilt es also ökonomisch mit Zeit und Platz umzugehen und danach richten sich dann die neuen Regeln Schriftlichkeit. Die bereits erwähnten Faktoren: Groß- und Kleinschreibung, Grammatik, Satzbau, Zeichensetzung und Rechtschreibung werden zugunsten der schnellen Eingabe vernachlässigt. So kann ein SMS-Text komplett klein geschrieben sein und der Zeichensetzung völlig entbehren[33]. Die Gründe für die Abkehr von korrekter schriftsprachlicher Grammatik, dem Satzbau und der Rechtschreibung sind Eingabegeschwindigkeit, komplizierte Eingabepraxis, Raumnot und der Einfluß der Mündlichkeit: So entstehen Auslassungen[34], Zusammenziehungen[35], Verkürzungen[36], dialektale Merkmale[37] und simple Verschiebung in Richtung phonetische Zeichen[38]. Manchmal wird aus Platznot auch komplett ohne Leerstellen geschrieben. Besonders Platz sparend sind Akronyme wie beispielsweise „hdl“ (hab Dich lieb) oder „lg“(liebe Grüße), deren Wurzel aus dem Englischen stammt. Beeinflusst durch die Schreibpraxis des Internets[39] finden sich die internationalen englischen Akronyme, wie z.B. „cu“ (see you) oder „lol“ (laugh out loud), auch in der SMS wieder und vermischen sich sogar mit deutschen Wortteilen, z.B. „lolwech“ („lol“ + das umgangssprachliche deutsche „weg“ = „ich lache mich weg“, d.h. „ich lache mich total kaputt“). Generell kann man sagen: „Die englischen Abkürzungen werden aufgenommen, entwickeln ein Eigenleben und verändern sich zu einem neuen lexikalischen Element der deutschen Sprache“[40]. Doch nicht nur englische Akronyme, sondern auch die sog. Anglizismen der deutschen Jugendsprachen[41] haben aufgrund des saloppen mündlichen Charakters der SMS ihren festen Platz in der neuen Schriftlichkeit.

[...]


[1] http://www.wecarelife.at/CDA_Master/1,3008,4029_7667_0,00.html 20.06.04, 11:53h, weiteres unter: http://www.telegraph.co.uk, Auf Englisch: "My summer holidays were a complete waste of time. Before, we used to go to New York to see my brother, his girlfriend and their three screaming kids face to face. I love New York, it's a great place."

[2] Schulprojekt Mobilfunk: Text Digital. Unterrichtsmaterialien für das Unterrichtsfach Deutsch Klassen 5-8. Berlin 2004, S. 3 und 7. Als .pdf downloadbar: www.izmf.de und www.schulprojekt-mobilfunk.de [IZMF_Themenheft_01.pdf]

[3] http://www.medizin-aspekte.de/0503/familie_kinder/schulaufsatz.htm 20.06.04, 11:55h

[4] Schneider Manfred: Im Informationsnetz gefangen: Mobiltelefon und Message Machines. In: Kemper Peter (Hg.): Handy, Swatch und Party Line. Zeichen und Zumutungen des Alltages. Frankfurt/M 1996, S. 12.

[5] „zumal es bereits eigene „Kinder-Handys“ auf dem Markt gibt“ Höflich Joachim / Rössler Patrick: Mobile schriftliche Kommunikation – oder: Email für das Handy. Die Bedeutung elektronischer Kurznachrichten (Short Message Service) am Beispiel jugendlicher Handynutzer. In: Medien & Kommunikationswissenschaft (Bd. 49, Jahrgang 4/2001), Baden-Baden 2001, S. 442 f.

[6] Vgl.: „die kontrollierende Sorge der Eltern um ihre Töchter“ Höflich /Rössler: Mobile schriftliche Kommunikation, S. 443.

[7] „Das Informationszentrum Mobilfunk ist ein gemeinnütziger Verein mit der Zielsetzung, einer interessierten Öffentlichkeit umfassende Informationen zum Thema Mobilfunk bereitzustellen.“ Schulprojekt Mobilfunk: Text Digital. S.3; als .pdf downloadbar bei: www.izmf.de und www.schulprojekt-mobilfunk.de [IZMF_Themenheft_01.pdf]

[8] Alle als .rtf downloadbar bei www.lehrer-online.de

[9] Informationen zur Autorin: „Karin Dietz hat Germanistik und Geschichte an der Universität Gießen studiert und das Staatsexamen für das Lehramt Sek. I und II am Studienseminar Gießen abgelegt“ http://www.lehrer-online.de/dyn/9.asp?url=346744.htm , 18.06.04, 16:34h.

[10] Vgl. Duden. Fremdwörterbuch. 7., neu bearb. und erw. Aufl. (Bd.5), Mannheim 2001, S. 925.

[11] Karin, Dietz: Kommunikation mit neuen Medien. Fragestellungen der Gruppe SMS. 2003, S. 2. Als .rtf downloadbar: www.lehrer-online.de

[12] Höflich /Rössler: Mobile schriftliche Kommunikation, S. 441.

[13] Deshalb auch „Kurznachricht“

[14] Dietz: Fragestellungen der Gruppe SMS. S. 2.

[15] Mit Hilfe von speziellen Programmen, z.B. die T-Online Software, oder freie Webseiten. Im Allgemeinen sind diese Web-SMS kostenlos, dafür aber oft mit einer Werbezeile versehen, welche einen Teil der 160 Zeichen in Anspruch nehmen. Es stehen also weniger Zeichen zur Verfügung.

[16] Dietz: Fragestellungen der Gruppe SMS. S. 2.

[17] Die zehn Ziffern (0-9), die Raute- und Stern-Taste (*,#), die Cancel-Taste (‚c’) um Zeichen zu löschen.

[18] Da 13 Tasten im Vergleich zur schriftverkehrgeeigneten Tastenfülle der Computertastatur (urspr. Schreibmaschinentastatur) viel zuwenig sind, steht jede der 13 Tasten für mehrere Zeichen/Buchstaben, die durch mehrmaliges Drücken der entsprechenden Taste aktiviert werden können. Schnelles SMS-Texting erfordert also viel Übung und Geschick.

[19] Dietz: Fragestellungen der Gruppe SMS. S. 2.

[20] Höflich / Rössler: Mobile schriftliche Kommunikation, S. 437.

[21] Der wirtschaftliche Faktor des Kurznachrichtendienstes wird ersichtlich wenn man die durchschnittlich 20 Cent/SMS mit 100 Millionen SMS/Monat multipliziert. Im Schnitt 20 Millionen €/Monat!

[22] Höflich / Rössler: Mobile schriftliche Kommunikation, S. 444.

[23] Gemeint ist etwa: erzählen, schildern, bedanken, gratulieren, einladen, beschenken, entschuldigen, trösten etc.

[24] Schulprojekt Mobilfunk: Text Digital. S. 24 f.

[25] im Sinne des Schreibanlasses

[26] Nicht nur das Auge, sondern auch der Geruchs- und Tastsinn.

[27] Art. 10 Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland: Niemand anderes als der Empfänger darf den Brief öffnen.

[28] Höflich / Rössler: Mobile schriftliche Kommunikation, S. 437.

[29] Gemeint sind z.B. Gratulationen, Liebesschwüre oder auch Sprüche, Witze etc.

[30] Dietz: Fragestellungen der Gruppe SMS. S. 3.

[31] Ebd.

[32] Schulprojekt Mobilfunk: Text Digital. S. 24.

[33] Ebd.

[34] Gemeint ist hier z.B. Auslassung des Subjekts: „Kann nicht kommen“ für eigentlich:„Ich kann nicht kommen“

[35] Auch Assimilation genannt, z.B.: „Kannste?“ für eigentlich: „Kannst Du?“ als phonetische Zusammenziehung.

[36] Auch Reduktion genannt z.B. „verabr“ für eigentlich: „Verabredung“; oder „nich“ für eigentlich: „nicht“

[37] z.B.: „moin“ für eigentlich „Guten Morgen“

[38] Phonetische Verschiebung: z.B. „locka“ für eigentlich: „locker“; oder „jez“ für eigentlich: „jetzt“

[39] Vor allem durch Chats oder Internet-Foren und Guestbooks.

[40] Schulprojekt Mobilfunk: Text Digital. S. 7.

[41] Gemeint sind unterschiedliche englische Subkulturen und andere Einflüsse, die den Idiolekt beeinflussen: z.B. die HipHop-Sprache („wir cruisen um den Block“, „kriegst Du den stuff in die pipeline?“„peace!“ o.ä.), die Computer-/Internetsprache („verlinken“, „hosten“, „bots“) und das Business-Englisch („breifen“, „canceln“), vgl. hierzu z.B.: Watzlawik Sonja: Sprechen Rapper anders als Raver? Jugendliche Sprachstile in Musikszenen. In: Der Deutschunterricht (Bd. 52, Jahrgang 3/2000), Donauwörth 2000, S. 78 – 83.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Die Auswirkungen neuster Kommunikationsmittel auf das Schreibverhalten von Schülern.
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Institut für Deutsche Didaktik)
Veranstaltung
Lernbereich 'Schreiben': Schreibunterricht in der Sekundarstufe
Note
1
Autor
Jahr
2005
Seiten
24
Katalognummer
V51288
ISBN (eBook)
9783638473002
ISBN (Buch)
9783638693028
Dateigröße
717 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Auswirkungen, Kommunikationsmittel, Schreibverhalten, Schülern, Lernbereich, Schreibunterricht, Sekundarstufe
Arbeit zitieren
Thomas Oliver Schindler (Autor), 2005, Die Auswirkungen neuster Kommunikationsmittel auf das Schreibverhalten von Schülern., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/51288

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