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Der Fragebogen SSKJ 3-8 R zur Erhebung von Stress und Stressbewältigung im Kindes- und Jugendalter. Inwieweit kongruieren Bewältigungsstrategien und Stresserleben?

Titel: Der Fragebogen SSKJ 3-8 R zur Erhebung von Stress und Stressbewältigung im Kindes- und Jugendalter. Inwieweit kongruieren Bewältigungsstrategien und Stresserleben?

Hausarbeit , 2019 , 10 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit nimmt aus einer diagnostischen Perspektive das Stresserleben von Kindern und Jugendlichen sowie die Bewältigungsmöglichkeiten und das seelische und körperliche Wohlbefinden in den Fokus. Mithilfe des Fragebogens zur Erhebung von Stress und Stressbewältigung im Kindes- und Jugendalter, dem SSKJ 3-8 R, wird der Frage nachgegangen, inwieweit Bewältigungsstrategien und Stresserleben kongruieren. Zunächst werden die theoretischen Konzepte des Fragebogens, nämlich die Stressvulnerabilität, die Stressbewältigung und die Stresssymptomatik, näher beschrieben. Anschließend wird auf die Entwicklung des SSKJ 3-8 R eingegangen und die Gütekriterien näher beleuchtet. In einem Fazit werden die wichtigsten Erkenntnisse dieser Arbeit und Erkenntnisse bezüglich der Frage nach dem Stresserleben und der Stressbewältigung festgehalten.

Ganz allgemein wird Stress als ein "Zustand des Ungleichgewichts" beschrieben. Ein stresshaft erlebter Reiz, ein sogenannter Stressor, fordert einen Organismus zu einer Anpassungsreaktion auf - die Herausforderung kann entweder durch vorhandene Ressourcen bewältigt werden oder sie führt zu einer Überforderung respektive zu Stress. Die heutige Gesellschaft entwickelt ein immer stärkeres Bewusstsein für die Bedeutsamkeit von Stress für das psychische und physische Wohlbefinden. Die Entstehung vieler Krankheiten, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen und Abhängigkeiten, stehen in engem Zusammenhang mit erhöhtem Stresserleben. Daraus abgeleitet kann festgestellt werden, dass unterschiedliche Krankheiten und Störungen durch das Ansetzen am Stresserleben und Stressbewältigen einer Person präveniert werden können.

Lange befasste sich die Stressforschung vor allem mit erwachsenen Menschen, erst in den letzten Jahren werden auch Kinder und Jugendliche in den Fokus der Forschung gestellt. Eine unverzichtbare Entwicklung, denn durch das frühe Erkennen einer Stressbewältigungsproblematik könnte frühzeitig interveniert werden und somit spätere akute oder chronische Erkrankungen verhütet werden. Der Leistungsdruck an den Schulen führt bei jungen Menschen früh zu erhöhtem Stresserleben. Von positivem Stress, dem Eu-Stress, wird gesprochen, wenn dieser als herausfordernd und aktivierend wahrgenommen wird. Im schulischen Kontext wird aus diesem wird jedoch häufig negativer Stress, der sogenannte Dis-Stress, der negative Gefühle wie Angst und Hilflosigkeit hervorruft sowie zu Handlungsverhinderung oder Ausweichverhalten führt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Hintergründe zum SSKJ 3-8 R

2.1. Theoretische Konzepte

2.2. Die Entwicklung des SSKJ 3-8 R

2.3. Beschreibung der Gütekriterien

3. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht den Fragebogen zur Erhebung von Stress und Stressbewältigung im Kindes- und Jugendalter (SSKJ 3-8 R) aus einer diagnostischen Perspektive. Ziel ist es zu analysieren, wie der Fragebogen Stresserleben, Bewältigungsstrategien sowie das Wohlbefinden bei Kindern und Jugendlichen erfasst und inwieweit diese Faktoren kongruieren.

  • Grundlagen der Stressforschung bei Kindern und Jugendlichen
  • Konstruktvalidität und theoretische Einbettung des SSKJ 3-8 R
  • Entwicklungshistorie und Revision des Testinstruments
  • Methodische Gütekriterien (Reliabilität und Validität)
  • Diagnostischer Nutzen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Auszug aus dem Buch

2.1. Theoretische Konzepte

Der theoretische Hintergrund des Fragebogens fußt auf der Stressforschung bei Kindern und Jugendlichen mit dem Fokus auf die Stressvulnerabilität, die Stressbewältigung und die seelische und körperliches Stresssymptomatik sowie das Wohlbefinden.

In Bezug auf die Stressforschung beschreiben die Autoren zwei Entwicklungen. Zum einen habe sich die Stressforschung lange auf Erwachsene konzentriert, inzwischen gebe es mehr und mehr Studien, die Kinder und Jugendliche ins Auge fassen (vgl. Lohaus, Eschenbeck et al. 2018, S.6). Zum anderen sei der Schwerpunkt, wie auch bei Erwachsenen, zunächst auf kritische Lebensereignisse und die Bewältigung dieser gelegt worden, nun gehe es mehr um die Bewältigung und die Auswirkungen von chronischem Stress (ebd.). Dieser wird definiert als „länger andauerndes Ungleichgewicht zwischen den wahrgenommenen Anforderungen und den wahrgenommenen Ressourcen, die zur Bewältigung zur Verfügung stehen.“ (Lohaus, Eschenbeck et al. 2018, S.6). Der SSKJ 3-8 R soll die Stressvulnerabilität, Bewältigungsstrategien sowie psychische und physische Symptome eines Kindes oder eines Jugendlichen erfassen.

Durch die frühe Beobachtung dieser Aspekte können Belastungen und Bewältigungsdefizite erhoben werden, um gegebenenfalls frühzeitig zu intervenieren. Hier sehen die Autoren besonders günstige Chancen der Intervention, da „viele Handlungsroutinen in den frühen Lebensabschnitten noch wenig stabilisiert sind, sodass noch ein recht großer Spielraum für Veränderungen besteht“ (Lohaus, Eschenbeck et al. 2018, S.6).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz des Stresserlebens bei Kindern und Jugendlichen ein und benennt den Fokus der Arbeit auf den SSKJ 3-8 R zur diagnostischen Erfassung von Stressbewältigung.

2. Theoretische Hintergründe zum SSKJ 3-8 R: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Konstrukte des Fragebogens, dessen historische Entwicklung und die empirische Absicherung durch diverse Gütekriterien.

3. Fazit: Das Fazit bewertet den praktischen Einsatzwert des Fragebogens und weist auf die Bedeutung eines partizipativen Diagnostikprozesses in der Arbeit mit jungen Menschen hin.

Schlüsselwörter

Stressforschung, Stressbewältigung, SSKJ 3-8 R, Stressvulnerabilität, Coping, Kindesalter, Jugendalter, Diagnostik, Wohlbefinden, psychische Symptomatik, physische Symptomatik, Reliabilität, Validität, Interventionsmöglichkeiten, Stresssymptomatik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Vorstellung und Analyse des Fragebogens zur Erhebung von Stress und Stressbewältigung im Kindes- und Jugendalter (SSKJ 3-8 R).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Konzepte von Stress, die Entwicklung des Testinstruments über verschiedene Versionen hinweg sowie die Überprüfung seiner psychometrischen Gütekriterien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Nutzen des SSKJ 3-8 R als diagnostisches Instrument zu evaluieren und aufzuzeigen, wie er zur Identifikation von Belastungen und Bewältigungsstrategien bei Schülern eingesetzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse, der Darstellung des Testmanuals sowie der Auswertung von empirischen Studien zur Validität und Reliabilität des Verfahrens basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Stressvulnerabilität und Bewältigungsstrategien, die Historie der Testrevisionen sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Durchführungsobjektivität und Validität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Stressforschung, Coping-Strategien, Testgütekriterien und pädagogisch-psychologische Diagnostik charakterisiert.

Welche Zielgruppe deckt der SSKJ 3-8 R ab?

Der Fragebogen wurde bewusst für Kinder und Jugendliche von der dritten bis zur achten Klasse konzipiert, um Belastungen beim Übergang auf weiterführende Schulen frühzeitig zu erfassen.

Warum ist die Erfassung von Bewältigungsstrategien so wichtig?

Da junge Menschen oft noch über ein Erfahrungsdefizit im Umgang mit Stressoren verfügen, hilft die Erhebung dabei, destruktive Strategien zu erkennen und den Spielraum für positive Verhaltensveränderungen zu nutzen.

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Details

Titel
Der Fragebogen SSKJ 3-8 R zur Erhebung von Stress und Stressbewältigung im Kindes- und Jugendalter. Inwieweit kongruieren Bewältigungsstrategien und Stresserleben?
Hochschule
Hochschule München
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
10
Katalognummer
V512984
ISBN (eBook)
9783346101341
Sprache
Deutsch
Schlagworte
fragebogen bewältigungsstrategien inwieweit jugendalter kindes- stressbewältigung stress erhebung sskj stresserleben
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Der Fragebogen SSKJ 3-8 R zur Erhebung von Stress und Stressbewältigung im Kindes- und Jugendalter. Inwieweit kongruieren Bewältigungsstrategien und Stresserleben?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/512984
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Leseprobe aus  10  Seiten
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