Als Projektarbeit wird die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes nördlich an der Muggengärtlestraße in Freudenstadt - Dietersweiler geplant. Der Lebensmittelmarkt ist mit einer Verkaufsfläche von 637,5 m² projektiert und erreicht damit nicht die Grenze der Großflächigkeit nach § 11 Abs. 3 Satz 1 + 2 BauNVO. Dadurch entfällt der Antrag nach § 11 Abs. 3 Satz 2 BauNVO, wofür ein Sondergebiet benötigt wird. Mit dieser Arbeit sollen die Verwirklichung des Lebensmittelmarktes simuliert und alle möglichen Probleme dargestellt werden. Es wird angenommen, dass es sich um ein reales Projekt handelt und dafür argumentiert, dass dieser Lebensmittelmarkt den bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen entspricht. Eine Analyse und Bewertung möglicher Auswirkungen wird daher als notwendig empfunden. Ebenfalls soll die Kompatibilität des Bauvorhabens mit den Zielen der Landes- und Regionalplanung bewertet werden. Alle projektrelevanten Daten werden in dieser Arbeit für einen möglichen Projektabnehmer dargestellt. Das Baugebiet befindet sich in Muggengärtle, welches westlich des alten Ortskerns von Dietersweiler in einer Talsenke gelegen ist.
Inhaltsverzeichnis
1. Ausgangssituation/ Zielsetzung
2. Das Projektvorhaben
3. Makrostandort Freudenstadt-Dietersweiler
3.1 Lage
3.2 Verkehrsanbindung
3.3 Bevölkerung
3.4 Bevölkerungsprognose
3.5 Arbeitsmarkt
3.6 Einzelhandelsrelevantes Kaufkraftniveau
3.7 Lokale Lebensmittel Einzelhandelssituation
4. Mikrostandortanalyse
4.1 Lage/ Umfeldnutzungen
4.2 Erreichbarkeit
4.3 Wohnbevölkerung im Umfeld
5. Markt- und Wettbewerbsanalyse der projektrelevanten Branchen
5.1 Einzugsgebiet des Projektvorhabens
5.2 Marktpotenzial im Einzugsgebiet
6. Regionalplanerische - & Bebauungsplanerische Einstufung
6.1 Regionalplan Nordschwarzwald
6.1.1 Raum- und Siedlungsstruktur
6.1.2 Schwerpunkt für Industrie, Gewerbe und Dienstleistungseinrichtungen
6.2 Baurechtliche und städtebauliche Beurteilung
6.2.1 Städtebauliche Einordnung des Projektvorhabens
6.2.2 Rechtliche Beurteilungsgrundlage
6.2.3 Bebauungsplan „Nördlich der Muggengärtlestraße“
7. Fazit
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Arbeit ist die Simulation und Bewertung der Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes mit einer Verkaufsfläche von 637,5 m² in Dietersweiler. Hierbei wird geprüft, ob das Vorhaben den bauplanungsrechtlichen Anforderungen entspricht und wie sich das Projekt in die regionale Landes- und Regionalplanung integriert.
- Standortanalyse des Makro- und Mikrostandortes
- Markt- und Wettbewerbsanalyse sowie Ermittlung des Marktpotenzials
- Städtebauliche und rechtliche Beurteilung nach BauNVO
- Analyse der Vereinbarkeit mit dem Regionalplan Nordschwarzwald
Auszug aus dem Buch
1. Ausgangssituation/ Zielsetzung
Als Projektarbeit planen wir die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes nördlich an der Muggengärtlestraße in Freudenstadt – Dietersweiler. Der geplante Lebensmittelmarkt ist mit einer Verkaufsfläche von 637,5 m² projektiert und erreicht damit nicht die Grenze der Großflächigkeit nach § 11 Abs. 3 Satz 1 + 2 BauNVO. Dadurch entfällt der Antrag nach § 11 Abs. 3 Satz 2 BauNVO, wofür ein Sondergebiet benötigt wird.
Mit dieser Arbeit soll die Verwirklichung des Lebensmittelmarktes simuliert und alle möglichen Probleme dargestellt werden. Es wird angenommen, dass es sich um ein „reales“ Projekt handelt und dafür argumentiert, dass dieser Lebensmittelmarkt, den bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen entspricht. Eine Analyse und Bewertung möglicher Auswirkungen wird daher als notwendig empfunden. Ebenfalls soll die Kompatibilität des Bauvorhabens mit den Zielen der Landes- und Regionalplanung bewertet werden.
Alle projektrelevanten Daten werden in dieser Arbeit für einen möglichen Projektabnehmer dargestellt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Ausgangssituation/ Zielsetzung: Einführung in das Projektvorhaben und die Zielsetzung hinsichtlich der bauplanungsrechtlichen Einordnung.
2. Das Projektvorhaben: Detaillierte Beschreibung des Baugebiets, der Grundstücksflächen und der architektonischen Planung des Lebensmittelmarktes.
3. Makrostandort Freudenstadt-Dietersweiler: Analyse der soziodemografischen Rahmendaten, Verkehrsanbindung, Kaufkraft und der lokalen Versorgungssituation.
4. Mikrostandortanalyse: Bewertung der unmittelbaren Lage, der Umfeldnutzung und der Erreichbarkeit des geplanten Standorts.
5. Markt- und Wettbewerbsanalyse der projektrelevanten Branchen: Abgrenzung des Einzugsgebiets und Berechnung des Marktpotenzials für den Standort.
6. Regionalplanerische - & Bebauungsplanerische Einstufung: Überprüfung der Projektkonformität mit dem Regionalplan Nordschwarzwald sowie dem lokalen Bebauungsplan.
7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Projektdurchführbarkeit unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Bedürfnisse und ökonomischen Potenziale.
Schlüsselwörter
Projektentwicklung, Lebensmittelmarkt, Dietersweiler, Standortanalyse, Marktpotenzial, Kaufkraft, BauNVO, Regionalplan Nordschwarzwald, Nahversorgung, Städtebau, Bebauungsplan, Einzelhandel, Standortqualität, Wirtschaftsentwicklung, Infrastruktur.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Projektentwicklung eines Lebensmittelmarktes in Dietersweiler und prüft dessen bau- und regionalplanerische Zulässigkeit.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Arbeit gliedert sich in Standortanalysen (Makro/Mikro), eine Marktpotenzialberechnung und eine detaillierte Prüfung rechtlicher Anforderungen gemäß BauNVO und Regionalplan.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist der Nachweis, dass der geplante Lebensmittelmarkt alle rechtlichen Anforderungen erfüllt und einen wirtschaftlich sinnvollen Beitrag zur Nahversorgung leistet.
Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?
Die Arbeit stützt sich auf eine Kombination aus Standort-, Markt- und Wettbewerbsanalysen sowie einer normativen Beurteilung auf Basis geltender Bebauungs- und Regionalpläne.
Was ist der Kern des Hauptteils?
Der Hauptteil analysiert die demografischen Daten, die Wettbewerbssituation durch andere Standorte sowie die juristische Einordnung des Vorhabens im Rahmen des Bebauungsplans „Nördlich der Muggengärtlestraße“.
Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?
Projektentwicklung, Nahversorgung, Kaufkraftanalyse, Bauplanungsrecht und Regionalplanung sind die zentralen Begriffe.
Warum wurde Dietersweiler als Standort gewählt?
Der Autor begründet die Standortwahl mit der fehlenden Lebensmittel-Nahversorgung vor Ort und dem vorhandenen Bevölkerungswachstum, das eine Investition attraktiv macht.
Wie geht das Projekt mit dem Thema Nachhaltigkeit um?
Das Projekt betont die Reduktion von Fahrwegen für die Anwohner und plant die Verwendung energetisch hochwertiger Bausubstanzen sowie eine effiziente Ressourcennutzung.
- Arbeit zitieren
- Yigit Yurtseven (Autor:in), 2019, Projektentwicklung für die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes in Freudenstadt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/513064