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Entwicklung von Emotionen im Säuglings- und Kleinkindalter

Welchen Einfluss hat die Familie?

Titel: Entwicklung von Emotionen im Säuglings- und Kleinkindalter

Hausarbeit , 2019 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Johanna Giere (Autor:in)

Psychologie - Entwicklungspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Inwiefern hat die Familie einen Einfluss auf die Emotionsentwicklung des Kindes? Dieser Frage soll in der vorliegenden Arbeit nachgegangen werden. Hierbei beachte ich hauptsächlich den Einfluss auf die Entwicklung von den Emotionen, dem Emotionsausdruck, dem Emotionsvokabular und das Verständnis für Emotionen.

Emotionen sind allgegenwärtig. Trauer, Freude, Wut, Angst, Überraschung und andere Emotionen begleiten uns tagtäglich, wir erleben sie, sehen sie bei anderen und sprechen darüber. Sie beeinflussen uns jeden Tag in vielen Situationen, und anders herum beeinflussen Situationen unsere Emotionen. Wahrscheinlich hat sich jeder Mensch schon einmal die Frage gestellt, wie diese Emotionen ausgelöst werden und wie es überhaupt dazu kommt, dass wir diese ausdrücken und anderen damit etwas vermitteln können.

Es bestehen mehrere Emotionstheorien, welche alle auf ihre Art zu erklären versuchen, wie Emotionen entstehen, wie sie sich auswirken und wodurch sie überhaupt verursacht werden. Der Evolutionsbiologische Ansatz betrachtet die Emotionen als ein Ergebnis der Entstehungsgeschichte und stellt sich die Frage, ob Emotionen erblich sind und inwiefern sie einen Wert für das Überleben eines Individuums haben. Für Darwin waren Emotionen bewusste, mentale Zustände, welche durch Einschätzung und Bewertung von Situationen, Objekten und Einstellungen entstehen. Außerdem war er der Meinung, dass der Emotionsausdruck und die Fähigkeit, diesen zuerkennen, vererbt sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen über Emotionen

3. Emotionstheorien

4. Entwicklung des Emotionsausdrucks

4.1 Entwicklung primärer Emotionen

4.2 Entwicklung sekundärer Emotionen

5. Entwicklung des Emotionsvokabulars

6. Entwicklung des Emotionsverständnis

7. Einflüsse auf die Emotionsentwicklung

7.1 Mutter-Kind-Interaktion

7.2 Erziehungsstil

8. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die emotionale Entwicklung von Kindern im Säuglings- und Kleinkindalter mit einem besonderen Fokus auf den Einfluss familiärer Faktoren. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Inwiefern hat die Familie einen Einfluss auf die Emotionsentwicklung des Kindes?“.

  • Grundlagen und theoretische Ansätze der Emotionsentstehung
  • Entwicklung des Emotionsausdrucks und des Emotionsvokabulars
  • Rolle der Mutter-Kind-Interaktion bei der Emotionsregulation
  • Einfluss unterschiedlicher Erziehungsstile auf die emotionale Kompetenz

Auszug aus dem Buch

7.1 Mutter-Kind-Interaktion

Die interpsychische Regulation spielt bei der emotionalen Entwicklung eine sehr wichtige Rolle, denn: „die emotionale Ausdrucks- und Erlebens- beziehungsweise Eindrucksfähigkeit des Kindes entwickelt sich im Rahmen der interpsychischen Regulation zwischen dem Kind und seinen Bezugspersonen“ (Oerter, 2002, S.575).

Somit ist es besonders wichtig, dass die Mutter-Kind-Bindung von der Geburt an gefördert wird. Häufige Emotionen der Eltern werden von den Kleinkindern schon ab dem zweiten Lebensjahr übernommen. Der Blickkontakt zu einer Bezugsperson löst wechselseitig positive Gefühle aus, man spricht auch von der Face-to-Face-Interaktion (vgl. Izard, 2002b). Das Gegenteil bewirkt die Still face-Interaktion, bei der die Bezugsperson teilnahmslos scheint, was für das Kind stressauslösend ist. Für die Entwicklung ist es sehr wichtig, dass die Mutter auf die mit Emotionen ausgedrückten Bedürfnissen schnell und einfühlsam reagiert ( vgl. Ulich, Mayring 1994, S.107). Durch die frühe Feinfühligkeit der Mutter weinen die Kinder weniger und sind eher bereit auf Forderungen der Eltern einzugehen. Werden die kindlichen Signale von der Bezugsperson ignoriert, kann es zu einer emotionalen Fehlentwicklung kommen. Dies passiert auch, wenn positive emotionale Äußerungen von Kindern unterdrückt, oder die Zuständlichkeiten des Kindes nicht adäquat benannt werden. Fehlt die adäquate Benennung, kann es zu einer Verzerrung der Selbstwahrnehmung kommen und Gefühlszustände bei Kindern können sogar ersetzt werden oder komplett verschwinden (Ulich et.al, 1992, S.118).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Themas ein und definiert die zentrale Fragestellung bezüglich des familiären Einflusses auf die kindliche Emotionsentwicklung.

2. Grundlagen über Emotionen: Dieses Kapitel erläutert verschiedene Definitionen von Emotionen und stellt die kategoriale Klassifikation in Basis- und sekundäre Emotionen vor.

3. Emotionstheorien: Hier werden unterschiedliche theoretische Ansätze, wie der evolutionsbiologische und der behavioristische Ansatz, gegenübergestellt, um die Entstehung von Emotionen zu erklären.

4. Entwicklung des Emotionsausdrucks: Dieser Abschnitt beschreibt die Entwicklung des mimischen und gestischen Ausdrucks von der Geburt an, differenziert nach primären und sekundären Emotionen.

5. Entwicklung des Emotionsvokabulars: Es wird dargestellt, wie Kinder sukzessive lernen, Gefühle zu benennen und mit ihrem Umfeld über emotionale Befindlichkeiten zu kommunizieren.

6. Entwicklung des Emotionsverständnis: Das Kapitel behandelt den Erwerb des Wissens über Emotionen und wie Kinder lernen, emotionale Situationen und Kognitionen bei sich und anderen einzuordnen.

7. Einflüsse auf die Emotionsentwicklung: Dieser Hauptteil analysiert die zentrale Forschungsfrage durch die Untersuchung von Mutter-Kind-Interaktionen und verschiedenen Erziehungsstilen.

8. Zusammenfassung: Hier werden die zentralen Erkenntnisse der Arbeit reflektiert und die Bedeutung der familiären Umgebung für die emotionale Reifung des Kindes hervorgehoben.

Schlüsselwörter

Emotionsentwicklung, Säuglingsalter, Kleinkindalter, Basisemotionen, Emotionsausdruck, Emotionsvokabular, Emotionsverständnis, Mutter-Kind-Bindung, Erziehungsstil, Emotionsregulation, Feinfühligkeit, interpsychische Regulation, soziale Emotionen, Bindungssicherheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung von Emotionen im Säuglings- und Kleinkindalter und untersucht insbesondere, wie die Familie diesen Prozess beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen der Emotionsentstehung, die Entwicklung des Emotionsausdrucks, das Emotionsvokabular sowie die Auswirkungen der familiären Erziehung und Bindung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Einfluss der Familie auf die emotionale Entwicklung des Kindes zu klären, mit Fokus auf die Mutter-Kind-Interaktion und den Erziehungsstil.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle entwicklungspsychologische Erkenntnisse und Studien zur Emotionsentwicklung ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen die Entwicklungsschritte des Kindes hinsichtlich Ausdruck und Verständnis von Emotionen analysiert sowie der Einfluss der familiären Bindung und Erziehung detailliert untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Emotionsentwicklung, Bindungssicherheit, Emotionsregulation und Erziehungsstil charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Emotionsentwicklung zwischen sicher und unsicher gebundenen Kindern?

Sicher gebundene Kinder zeigen laut der Längsschnittstudien früher und häufiger positive Emotionswörter und können ihre physiologische Befindlichkeit besser kommunizieren als unsicher gebundene Kinder.

Welche Rolle spielt der Erziehungsstil für die emotionale Kompetenz?

Ein unterstützender Erziehungsstil, der das offene Reden über Gefühle fördert, wirkt sich positiv auf die Emotionsregulation aus, während restriktive Stile diese Entwicklung hemmen können.

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Details

Titel
Entwicklung von Emotionen im Säuglings- und Kleinkindalter
Untertitel
Welchen Einfluss hat die Familie?
Hochschule
Universität Koblenz-Landau
Note
1,3
Autor
Johanna Giere (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
15
Katalognummer
V513162
ISBN (eBook)
9783346104809
ISBN (Buch)
9783346104816
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entwicklung emotionen säuglings- kleinkindalter welchen einfluss familie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johanna Giere (Autor:in), 2019, Entwicklung von Emotionen im Säuglings- und Kleinkindalter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/513162
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Leseprobe aus  15  Seiten
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