Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Funktionsweise des Franchising- Vetriebssystems. Dabei werden unter anderem die historische Entwicklung, der Aufbau, sowie die Organisation eines Franchisesystems dargestellt. Die Arbeit schließt mit einem zusammenfassendem Fazit ab.
Franchisesysteme sind aus der heutigen Zeit kaum noch wegzudenken. Ob beim morgendlichen Coffee-to-go, dem Mittagessen unterwegs, oder beim Wocheneinkauf, Franchisesysteme spielen in unserem Leben eine allgegenwärtige Rolle. Nicht nur global, sondern auch national steigt die Beliebtheit dieses Vertriebssystem seit Jahren. Das zeigen auch die Zahlen des Deutschen Franchiseverbands e.V..
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Theoretischer Bezugsrahmen
2.1 Historische Entwicklung
2.2 Begriffsdefinition
2.3 Grundtypen
3 Aufbau eines Franchisesystems
4 Organisation des Franchisesystems
4.1 Vertragsgestaltung
4.2 Das Systemhandbuch
4.3 Pflichten eines Franchisegebers
4.4 Pflichten eines Franchisenehmers
5 Controlling dieses Franchisesystems
6 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegende Funktionsweise von Franchisesystemen, wobei der Fokus auf den zentralen Prozessen von Aufbau, Organisation und Controlling liegt, um die symbioseartige Zusammenarbeit zwischen Franchisegeber und Franchisenehmer zu beleuchten.
- Historische Entwicklung und Definition von Franchising
- Phasen des Aufbaus eines Franchisesystems
- Rechtliche und operative Organisation (Vertragsgestaltung, Systemhandbuch)
- Gegenseitige Pflichten von Franchisegebern und Franchisenehmern
- Methoden und Ziele des Controllings in Franchisesystemen
Auszug aus dem Buch
4.2 Das Systemhandbuch
Die Notwendigkeit einer umfassenden, detaillierten Anleitung zum Aufbau und zur Führung eines Franchisebetriebs ergibt sich aus dem Wesenscharakter eines Franchisesystems, da dieses auf der einheitlichen Realisierung von Prozessen und Abläufen sowie dem Angebot einer annähernd gleichen Produktpalette in all seinen Betrieben basiert. Damit dieser einheitliche Marktauftritt in allen Betrieben gewährleistet werden kann, sollte der Franchisegeber ein Systemhandbuch anfertigen. Dieses sollte so formuliert und gestaltet werden, dass es von den Franchisenehmern verstanden wird und die Anweisungen umgesetzt werden können. In diesem Systemhandbuch beschreibt der Franchisegeber mit Sorgfalt und in detaillierter Art und Weise die Vielfalt aller Systemabläufe und -prozesse und gibt somit nicht nur dem Franchisenehmer, sondern auch dessen Mitarbeitern einen Wegbegleiter an die Hand, der bei alltäglichen Situationen Unterstützung und Hilfestellung bietet. Im Idealfall vermittelt es auch die Grundsätze der Unternehmensphilosophie, was zu einer Stärkung der Markenidentifikation beitragen kann. Das Handbuch kann und muss vom Franchisegeber kontinuierlich optimiert und editiert werden, falls dies eine Anpassung an die sich ändernden Marktbedingungen erforderlich macht. Damit der Franchisegeber auf Marktveränderungen reagieren kann, sollte der Franchisevertrag Klauseln zur Änderung des Systemhandbuchs beinhalten. Das Systemhandbuch ist daher für die Organisation der Franchisebetriebe von zentraler Bedeutung und somit der Schlüssel zum Erfolg des Geschäftskonzepts.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die wachsende Bedeutung von Franchisesystemen ein und skizziert das Ziel der Untersuchung der Funktionsweise dieser Vertriebsform.
2 Theoretischer Bezugsrahmen: Dieses Kapitel erläutert die geschichtlichen Ursprünge, definiert den Franchising-Begriff wissenschaftlich und unterscheidet verschiedene Grundtypen des Franchisings.
3 Aufbau eines Franchisesystems: Der Fokus liegt hier auf den initialen Schritten, insbesondere der Konzeptentwicklung und der Erprobung mittels Pilotprojekten, um die Reproduzierbarkeit des Systems zu gewährleisten.
4 Organisation des Franchisesystems: Dieses umfangreiche Kapitel behandelt die rechtliche Basis durch Verträge, die Rolle des Systemhandbuchs sowie die detaillierten Pflichtenkataloge für Franchisegeber und Franchisenehmer.
5 Controlling dieses Franchisesystems: Hier wird die Bedeutung der zielorientierten Steuerung durch Informationsaustausch sowie die Abgrenzung von strategischem und operativem Controlling dargestellt.
6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass der Erfolg eines Franchisesystems auf einer symbiotischen Partnerschaft und der konsequenten Verfolgung gemeinsamer Ziele basiert.
Schlüsselwörter
Franchising, Franchisegeber, Franchisenehmer, Systemhandbuch, Franchisevertrag, Vertriebssystem, Controlling, Expansion, Markenführung, Corporate Identity, Systemaufbau, Gebührenmatrix, Synergieeffekte, Markenauftritt, Unternehmenskooperation
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Funktionsweise von Franchisesystemen als Vertriebsmodell, insbesondere wie diese aufgebaut sind, wie sie organisiert werden und wie die Steuerung des Systems erfolgt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Felder sind die theoretische Fundierung, der Prozess des Systemaufbaus, die organisatorische Gestaltung (inklusive Vertragswesen) und die verschiedenen Controlling-Methoden zur Qualitätssicherung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, die Funktionsweise von Franchisesystemen zu untersuchen, um zu verstehen, wie das Zusammenwirken von Franchisegeber und Franchisenehmer zu nachhaltigem Unternehmenserfolg führt.
Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle wissenschaftliche Quellen und Fachliteratur zur Franchise-Wirtschaft ausgewertet werden, um die beschriebenen Prozesse fundiert darzustellen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in den Aufbau des Systems, die vertragliche und organisatorische Gestaltung durch Verträge und Handbücher, die spezifischen Pflichten beider Parteien sowie die Instrumente des Controllings.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?
Die zentralen Begriffe sind Franchising, Franchisegeber, Franchisenehmer, Systemhandbuch, Franchisevertrag, Controlling, Expansion und Corporate Identity.
Warum ist das Systemhandbuch für den Franchisegeber von zentraler Bedeutung?
Es dient als detaillierte Anleitung und Wegbegleiter, um die einheitliche Realisierung von Prozessen und Abläufen in allen Betrieben sicherzustellen und somit den Erfolg des Gesamtkonzepts zu garantieren.
Welche Rolle spielt das Controlling in einem Franchisesystem?
Das Controlling dient der zielorientierten Steuerung des Unternehmens, indem es den Austausch relevanter Kennzahlen ermöglicht, die Einhaltung gegenseitiger Verpflichtungen sicherstellt und die Wirtschaftlichkeit der Betriebe überwacht.
Warum muss ein Franchisegeber laut Arbeit ein Systemwachstum strategisch steuern?
Die Arbeit betont, dass es nicht um ein „Wachstum um jeden Preis“ gehen darf, sondern dass die Gewinnung neuer Partner an eine durchdachte Expansionsstrategie angepasst werden muss, um das System stabil zu halten.
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- Louis Ludwigs (Author), 2019, Franchising. Aufbau, Organisation und Controlling des Vertriebssystems, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/513511