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Die Digitalisierung des Einkaufs. Anforderungen an den Einkauf 4.0 im Hinblick auf moderne Beschaffungsprozesse

Title: Die Digitalisierung des Einkaufs. Anforderungen an den Einkauf 4.0 im Hinblick auf moderne Beschaffungsprozesse

Bachelor Thesis , 2019 , 75 Pages , Grade: 1.7

Autor:in: Fabian Pinner (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit befasst sich mit der Ermittlung der Anforderungen an einen Einkauf 4.0 mit Schwerpunkt auf modernen Beschaffungsprozessen.

Hierfür werden zunächst die Begrifflichkeiten Industrie 4.0, Digitalisierung und Einkauf definiert. Vertieft wurden Themen wie Vernetzung, Echtzeitkommunikation, Künstliche Intelligenz und Einkauf 4.0. Anschließend wurde die Thematik des Lieferantennetzwerkes genauer beleuchtet. Es wurden das Potenzial des Material- und Informationsfluss innerhalb eines Einkaufs 4.0, betrachtet. Hier wurde jeweils ein möglicher Beschaffungsprozess erläutert, welcher innerhalb eines modernen Einkaufs Anwendung finden kann. Darauf aufbauend wurde die Voraussetzung für einen Einkauf 4.0 mit modernen Beschaffungsprozessen beleuchtet.

Da ein moderner Einkauf viele Voraussetzungen aufweist, beschränkt sich die Arbeit auf die fünf wichtigsten Aspekte. Des Weiteren wurde ein Konzept für den Einkauf präsentiert und erläutert, um zu überprüfen, wie weit fortgeschritten sowohl er selbst, als auch seine Lieferanten sind. Dieses Konzept entspricht dem Reifegrad in Bezug auf Industrie 4.0 und überprüft Aspekte wie Vernetzung, Mitarbeiter, Organisation oder Technologie. Ebenfalls wurden weitere Alternativen zu dem hier detailliert erarbeiteten Modell aufgeführt und erläutert. Das vorletzte Kapitel dient dazu, die Thematik eines modernen Einkaufs mit modernen Beschaffungsprozessen wirtschaftlich einzuschätzen. Die Wirtschaftlichkeit wurde mittels der Methode des magischen Dreiecks und den Aspekten Kosten, Zeit und Qualität betrachtet. Darauf aufbauend wurde eine Abschätzung der Verbesserungen vorgenommen, wenn ein Einkauf die hier präsentierten Konzepte umsetzt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Hintergrund

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau der Bachelorthesis

2 Begriffsdefinitionen

2.1 Digitalisierung

2.2 Industrie 4.0

2.2.1 Vernetzung, Kommunikation und K.I.

2.2.2 Cyber-Physisches System

2.3 Grundlagen des Einkaufs

2.3.1 Gegenwärtiger Stand des Einkaufs

2.3.2 Einkauf 4.0

2.4 Supply Chain Management in der Industrie 4.0

3 Die Zukunft des Lieferantennetzwerkes

3.1 Lieferantenanbindung

3.1.1 Materialfluss innerhalb Industrie 4.0

3.1.2 Das 7-Stufen Modell

3.1.3 Informationsfluss innerhalb Industrie 4.0

3.1.4 Cloud-Computing als Kommunikationsmittel

3.2 Voraussetzungen für einen Einkauf 4.0

3.3 Datensicherheit

3.3.1 Allgemeine Sicherheitsziele

3.3.2 Zukünftige Technologie zur Datensicherheit

4 Das Reifegradmodell

4.1 Reifegrad des Einkaufs

4.1.1 Erstellung und Nutzung eines Fragenkataloges

4.1.2 Auswertung eines Fragenkataloges

4.2 Reifegrad von Lieferanten

4.2.1 Selektion der Lieferanten

4.2.2 Erstellung einer Umfrage zur Lieferantenüberprüfung

4.2.3 Auswertung der Lieferantenergebnisse

5 Wirtschaftslichkeitsbetrachtung

5.1 Kosten, Zeit und Qualität

5.2 Abschätzung der Verbesserungen

6 Ergebnisse der Untersuchung

6.1 Schlussbetrachtung der Ergebnisse

6.2 Ausblick und Handlungsempfehlung

6.3 Fazit der Thesis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Bachelorarbeit hat das Hauptziel, einen fundierten Überblick über die Anforderungen und notwendigen Voraussetzungen für einen modernen "Einkauf 4.0" zu geben. Dabei steht die Forschungsfrage im Fokus, wie Unternehmen ihre Beschaffungsprozesse und Lieferantennetzwerke im Zuge der fortschreitenden Industrie 4.0 transformieren können, um Wettbewerbsvorteile zu generieren.

  • Digitalisierung und Automatisierung in Beschaffungsprozessen
  • Analyse des "Einkauf 4.0" und dessen Kernelemente
  • Konzeption eines Reifegradmodells für Einkauf und Lieferanten
  • Zukunft des Lieferantennetzwerkes und Cloud-Computing
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen mittels des "magischen Dreiecks"

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Das 7-Stufen Modell

Das 7-Stufen Modell – grafisch in Abbildung 3-2 zu sehen – ist ein Konzept zur Digitalisierung und Standardisierung der Lieferantenanbindung. Wie der Name bereits verrät, befinden sich sieben Stufen in diesem Konzept, welche Unternehmen aufsteigend durchlaufen müssen. Das Modell hilft Unternehmen ihre Lieferantenanbindung schrittweise zu digitalisieren und zu standardisieren. Ebenso gehören Ziele wie beispielsweise bessere Vorhersagen bezüglich Lieferungen, Vereinfachung der Prozesse, Systemgrenzen zu erweitern und die Automatisierung zu implementieren dazu. Wie bereits erwähnt, sind Flexibilitäts- und Kostenvorteile die Grundvorteile einer modernen Lieferantenanbindung, so auch bei diesem Modell. Diese Vorteile wachsen von Stufe zu Stufe stetig weiter und sind nicht nur einseitig für das eigene Unternehmen.

Die Lieferanten haben ebenfalls diese Vorteile, wenn sie mit an einem Strang ziehen und sich auf das Modell einlassen. Neben den Vorteilen wachsen auch der Anbindungs- und Digitalisierungsgrad von Stufe zu Stufe, was wiederum die Gefahr der Abhängigkeit vom Lieferanten birgt. Zum besseren Verständnis wird die Ausgangssituation, also die Stufe 0, kurz definiert. Einkäufer bestellen telefonisch oder per Post beziehungsweise Fax neues Material. Die Einkäufer wissen aber nicht, ob das Material tatsächlich pünktlich und in der richtigen Menge geliefert wird. Sie erhalten zwar eine Auftragsbestätigung in der Termin, Menge und andere Daten bestätigt werden, wissen aber dennoch nicht hundertprozentig, ob das Material wie vereinbart geliefert wird. Grundsätzlich kann dies funktionieren, wenn alle Lieferanten die Planung eins zu eins umsetzen, was in der Praxis meisten nicht der Fall ist. Von diesem Ausgangspunkt durchlaufen die Unternehmen, bei Verwendung des Modells, jede Stufe bis hin zu einem digitalen selbststeuernden System. Es ist dennoch draufhinzuweisen, dass dieses Modell der Start zu einer modernen Lieferantenanbindung ist und mit Erreichen der siebten Stufe die Thematik noch lange nicht zu Ende ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Digitalisierung im Einkauf ein, benennt die Zielsetzung der Arbeit und beschreibt den Aufbau der Bachelor-Thesis.

2 Begriffsdefinitionen: Hier werden grundlegende Begriffe wie Digitalisierung, Industrie 4.0, Einkauf und Supply Chain Management erläutert, um eine einheitliche Wissensbasis zu schaffen.

3 Die Zukunft des Lieferantennetzwerkes: Dieses Kapitel widmet sich der Lieferantenanbindung, dem Material- und Informationsfluss, Cloud-Computing und den Voraussetzungen für einen Einkauf 4.0 sowie dem Aspekt der Datensicherheit.

4 Das Reifegradmodell: Hier wird ein Konzept zur Bewertung des digitalen Fortschritts im Einkauf und bei Lieferanten vorgestellt, inklusive der Erstellung und Auswertung von Fragenkatalogen.

5 Wirtschaftslichkeitsbetrachtung: Dieses Kapitel analysiert die Auswirkungen auf Kosten, Zeit und Qualität und gibt eine Abschätzung zu den Verbesserungen durch die vorgestellten Konzepte.

6 Ergebnisse der Untersuchung: Zum Abschluss werden die Ergebnisse zusammengefasst, ein Ausblick gegeben sowie Handlungsempfehlungen formuliert und das Fazit gezogen.

Schlüsselwörter

Einkauf 4.0, Industrie 4.0, Digitalisierung, Supply Chain Management, Lieferantenanbindung, Reifegradmodell, Automatisierung, Cloud-Computing, Datensicherheit, Materialfluss, Informationsfluss, Beschaffungsprozesse, Wirtschaftlichkeit, Innovationsmanagement, Vernetzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Transformation des Einkaufs durch die Industrie 4.0 und der Ermittlung von Anforderungen an moderne, digitale Beschaffungsprozesse.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Digitalisierung der Lieferantenanbindung, das Supply Chain Management, die Einführung neuer Technologien sowie die wirtschaftliche Betrachtung dieser Umstellungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, einen Überblick über Anforderungen und Voraussetzungen für einen Einkauf 4.0 zu geben und Unternehmen ein Reifegradmodell an die Hand zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Entwicklung eines konzeptionellen Reifegradmodells inklusive eines Fragenkataloges für die Praxisanwendung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Zukunft des Lieferantennetzwerkes, Methoden zur Digitalisierung, Datensicherheitsaspekte und die Wirtschaftlichkeit mittels des magischen Dreiecks detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Einkauf 4.0, Industrie 4.0, Digitalisierung, Reifegradmodell und Lieferantenanbindung charakterisiert.

Wie unterstützt das Reifegradmodell die Praxis?

Es ermöglicht Unternehmen eine IST-Analyse ihrer eigenen Abteilung sowie ihrer Lieferanten, um gezielte Maßnahmen zur digitalen Transformation abzuleiten.

Warum spielt die Datensicherheit bei der Industrie 4.0 eine solch zentrale Rolle?

Da durch die Vernetzung und Cloud-Nutzung hochsensible Unternehmensdaten geteilt werden, ist der Schutz vor Know-How-Diebstahl und Spionage für den Erfolg der Transformation kritisch.

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Details

Title
Die Digitalisierung des Einkaufs. Anforderungen an den Einkauf 4.0 im Hinblick auf moderne Beschaffungsprozesse
College
University of Applied Sciences Köln RFH
Grade
1.7
Author
Fabian Pinner (Author)
Publication Year
2019
Pages
75
Catalog Number
V513626
ISBN (eBook)
9783346159205
ISBN (Book)
9783346159212
Language
German
Tags
anforderungen beschaffungsprozesse digitalisierung einkauf einkaufs hinblick Industrie 4.0
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Fabian Pinner (Author), 2019, Die Digitalisierung des Einkaufs. Anforderungen an den Einkauf 4.0 im Hinblick auf moderne Beschaffungsprozesse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/513626
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