Feminizing the Manifesto. Mina Loy und das Frauenbild um 1920

Geschlechterrolle zu Zeiten des Dadaismus und Surrealismus


Hausarbeit, 2020

26 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Einleitung

Kapitel 1
DADA, die »neue« Frau
1.1. Mina Loy und ihr FeministManifesto
1.2. Die Entstehung der »neuen« Frau
1.3. Null. Nada. Dada? Eine Begriffsklärung
1.4. Eine Bewegung der Unterdrückung

Kapitel 2
Die Maschinin
2.1. Die Frau als Konkurrenz
2.2. Im Zeitalter des Maschinenmenschen
2.3. Die Maschinin

Kapitel 3
Alles surreal?
3.1. Zwischen femme fatale und femmeenfant
3.2. Die Frau als Objekt männlicher Begierde
3.3. Recherchen im Reich der Sinne

Schlusswort

Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Einleitung

„Warum verspürt eine Frau, die einen Mann liebt, den Drang, ihn über alles zu stellen, der Mann dagegen degradiert die Frau, die er liebt, zu einer Art Puppe, zu seinem Zeitvertreib als eine Art belebte Materie? Wer mich so behandelt, erniedrigt mich.“1

- Simone Breton, o.A.

In der folgenden Hausarbeit werde ich das Feminist Manifesto von Mina Loy und den dar- in enthaltenen Aufruf zur Emanzipation der Frau mit den vorherrschenden, gesellschaftlichen Geschlechterrollen zu Zeiten des Ersten Weltkrieges gegenüberstellen. Mina Loys literarisches Werk gilt dabei als zentraler Drehpunkt meiner Beobachtung. Ich werde das Frauenbild sowie die sexuelle Selbstbestimmung der Frau des späten 19. und des frühen 20. Jahrhunderts anhand weniger, jedoch zentraler dadaistischer und surrealistischer Artefakte untersuchen. Ich werde aufzeigen, dass jene augenscheinlich freidenkenden Kunstrichtungen voll von Frauen-klein- haltender Vorstellungen waren und, dass sich diese vom damaligen Patriarchat nicht lösten, sondern in deren Ketten verwurzelt blieben. Hierfür nehme ich Bezug zu wissenschaftlichen und normkritischen Essays und Werken, u.a. von Naomi Sawelson-Gorse, Ina Boesch und Richard Huelsenbeck.

DADA, die »neue« Frau

„Und wenn Ihr ehrlich wünscht, Euer Niveau ohne Vorurteile zu finden – seid mutig und lehnt von vornherein diesen pathetischen schwafelnden Kriegsruf ab Die Frau ist dem Manne gleich – denn sie ist es NICHT!“2

- Mina Loy, 1914.

Ist Dada männlich? Ist Dada weiblich? Oder ist Dada gar geschlechtsneutral? Ob in Zü- rich, Paris, Berlin oder New York Anfang des 20. Jahrhunderts: Überall gab es weibli- che Künstler, die jene Bewegung mitformten und mitprägten – ob mal tanzend auf Da- da-Soiréen im Cabaret Voltaire, mal lautstark Gedichte gröhlend, oftmals im Mittelpunkt stehend aber noch öfter am Bühnenrand, im Schatten ihrer männlichen Kollegen. Die Dadaistinnen jener Zeit betrieben vor allem flüchtig darstellende Künste wie Musik, Tanz und Schauspiel, und da weder Ton- noch Filmaufnahmen existierten, blieb für die Nach- welt von ihren Performances wenig übrig. Wie es in der Geschichtsschreibung oftmals der Fall ist, fehlten also auch im Avantgardismus weibliche Selbstzeugnisse weitgehend:

„Es begann üblicher zu werden, dass Frauen auftraten. Wahrscheinlich war Dada

eine der ersten Kunstströmungen, in der Frauen erstmals auch von einem brei-teren Publikum wahrgenommen wurden. Wegen seines offenen Charakters.“3

Das klingt erstmals gut und wohlwollend, wäre es nicht so, dass jener »offene Charakter« tat- sächlich einige Mäkel aufweist.

1.1. Mina Loy und ihr Feminist Manifesto

Obwohl das Leitbild des Dadaismus den Zielen folgte die Schubladen im Gehirn zu zerstören 4 und die bürgerliche Moral einer neuen Richtung zu belehren, blieben manche Richtungsanwei- sungen traurigerweise auf der Strecke. Die Aufmerksamkeit weiblicher Dadaisten richtete sich, trotz Kampfansage gegen die bürgerliche Konvention, weiterhin auf den eigenen Mann, dessen Kreativität man als »Muse«, Hausfrau und/oder Krankenpflegerin förderte, während das eigene, weibliche Talent, beinahe fast wie selbstverständlich, unter den Scheffel des männlichen Kon- terparts gestellt wurde. „Wenn ich nicht viel meiner Zeit dafür aufgewendet hätte, mich um ihn [Hausmann, d.A.] zu kümmern und ihn zu ermutigen, hätte ich selbst mehr erreicht.“5, meinte beispielsweise Dadaistin Hannah Höch zu ihrem Interviewpartner Edouard Roditi. Natürlich finden sich auch Gegenbeispiele: Jene Frauen, die Alltag, Erziehung und berufliche Selbstver- wirklichung harmonisch unter einen Hut bringen konnten, wie etwa Emmy Hennings, welche zwar nach Hugo Balls Tod weiterhin eigene Texte veröffentlichte, jedoch vorwiegend die Werke ihres verstorbenen Mannes und dessen Nachlass verwaltete.6 Eine Frau, die auf die Rolle der »Muse« niemals reduziert werden wollte, war Mina Loy. Die bildende Künstlerin und Dichterin (New York Dada) galt zweifellos als eine moderne Frau ihrer Zeit sowie eine der radikaleren Dadaistinnen jener konservativen Geistesgeschichte. Als Malerin, Lyrikerin, Feministin, kriti- sche Futuristin und frühe Dadaistin war sie eine Künstlerin, die sich vehement an der Diskussi- on der Modernen beteiligte und literarische wie ästhetische Fragen programmatisch reflektierte.

„Wenn sie nicht die moderne Frau ist, wer dann?“7

Mina Lowy (bürgerlicher Name) wurde 1882 in London geboren. Nach Besuch einer Kunst- schule in London wurde sie Meisterschülerin bei Angelo Janks in München. Später zog sie nach Paris, wo sie ihren Mädchennamen auf Loy änderte, und so neben der räumlichen Distanz auch die emotionale Trennung zu ihrer Familie manifestierte.8 „Sich nicht an Regeln unserer Groß- mütter zu halten. Die moderne Frau gesteht sich Gefühle zu und stürzt sich in das Leben.“9, war ihre Antwort auf die Frage, was es hieße, als moderne Frau zu leben. Anfänglich stand aber 5 auch sie im Konflikt zwischen dem Anstreben einer künstlerischen Karriere und dem Frau-enbild ihrer Zeit, welches suggerierte, dass eine schöne Frau besser »Muse« des Künstlers sein 26 sollte als selbst künstlerisch tätig zu werden. So heiratete sie 1903 einen Kunststudenten in Paris– jene Seinestadt, in der Loy später Feundschaften zu Gertrude Stein, Guillaume Apollinaire, Pablo Picasso und Jean-Jacques Rousseau pflegen sollte. 1906 wurde sie, im Gegensatz zu ihrem Ehemann, zum Mitglied des Salon d'Automne auserkoren, und trotzdem sie um die unzähligen Beispiel berühmter Kunstpaare und deren Rollenverteilung Bescheid wusste, würde auch sie vorerst das gleiche Schicksal erwarten.10 „Neben finanziellen Schwierigkeiten auch teilweise durch die Selbstverliebtheit ihres Mannes, der es nicht ertrug, dass seine Ehefrau als Künstlerin in Paris einen besseren Ruf als er genoss“11, zog die Familie später nach Florenz, wo Mina Loy zwei Kinder gebar. In Italien der 1910er Jahre begann sie mehrere Affären, darunter eine mit Futurist Filippo Tommaso Marinetti.

Trotz ihrer Distanz zum Futurismus, war die Auseinandersetzung mit ihrem Geliebten und seinem misogynen Manifeste du Futurisme (1909) ein einschneidendes Erlebnis für Loy: So veröffentlichte sie 1914 als Konterpart ein feministisches Manifest und ließ beim Umzug nach New York im Jahr 1916 Mann und Kinder in Europa zurück – sie eilte mit ihrer Selbstbestim- mung ihrer Zeit definitiv voraus. In ihrem Feminist Manifesto forderte Loy eine „vollständige Re-Systematisierung der Frauenfrage“12 und ermahnte Frauen nicht nach der Gleichheit der Geschlechter zu streben:

„Die Frauen, die sich einer theoretischen Wertschätzung ihres Geschlechts als einer relativen Unpersönlichkeit anpassen, sind noch nicht weiblich. Gebt es auf, die Männer zu betrachten, um herauszufinden, was ihr nicht seid — sucht in Euch selbst, um herauszufinden, was Ihr seid. So wie die gegenwärtigen Bedingungen sind — habt Ihr die Wahl zwischen Parasitentum, Prostitution — oder Negation.“13

Des Weiteren propagierte sie: Sex und Liebe von Gefühlen wie Ehre, Stolz und Eifersucht zu befreien, Mädchen vor der Pubertät das Jungfernhäutchen operativ zu entfernen und auch unverheirateten Frauen das Recht auf Sex und Mutterschaft zu gewähren.14 Die Erstellung ei- nes Manifests war nicht nur eine von den Avantgardisten bevorzugte Ausdrucksform, um sich künstlerisch wie auch politisch zu positionieren, sondern um die eigene selbstreflexive Haltung zu jener Zeit zu manifestieren. Es entstand eine regelrechte Affinität zum Manifestismus, welche 6 sich Loy möglicherweise durch ihre Affäre mit Marinetti angeeignet hatte. Sein Manifeste du Fu-turisme löste mit seinem kriegsverherrlichenden, frauenfeindlichen Elf-Punkte-Programm zwar 26 eine Flut von Grundsatzdebatten in avantgardistischen Kreisen aus, wurde jedoch das meist re- zitierte Manifest des 20. Jahrhunderts.15 Die Misogynie der Futuristen entsetzte Mina Loy sehr, doch animierte sie sie zugleich zu der Formulierung ihres eigenen, feministischen Manifests im Jahr 1914, welches in der Dada-Art-Bewegung, vorwiegend von Männern geprägt, definitiv eine Ausnahme darstellte. Daneben publizierten zwar auch Gabrielle Buffet-Picabia ihr Mani- fest in der Zeitschrift 391 und Céline Arnaud ihr OmbrelleDada, welches in der Erkenntniss „Poesie = Zahnstocher“ endete, doch nur Mina Loy konnte sich einzig mit mehreren Schriften auf dem von Männer dominierten Terrain behaupten.16 Zudem stammten jegliche theoretische Abhandlungen der Dada-Zeit, aber auch spätere kunsthistorische Texte der 1950er und 1960er Jahre, fast ausschliesslich von Männern – und die schrieben (leider) lieber über sich und ihre Geschlechtsgenossen. Loys Interesse am damaligen Frauenbild, der Geschlechterverteilung und der Subjektivierung der Frau machten sie somit zu einer frühen Pionierin des »Feminismus«, wie wir ihn heute kennen.

1.2. Die Entstehung der »neuen« Frau

„Man kommt nicht als Frau zur Welt, sondern wird es.“17

- Simone de Beauvoir, 1949.

„Strenggenommen kann man nicht sagen, daß die »Frau« existiert.“18

- Julia Kristeva, o.A.

Dadaismus galt als internationaler Mittelpunkt; beeinflusst von Abstraktion und Konstrukti- vismus; geleitet von Befreiungsimpulsen, subversiver Sprachkunst und nihilistischer Gesten. Er war eine künstlerische Reaktion auf den Ersten Weltkrieg, auf die „Bankrotterklärung einer Kultur, die ihn möglich machte.“19 und gleichzeitig der vielfältigste Ansatz, die Kunst aus den Fängen bürgerlicher Ideologie, der Musealisierung und schließlich der Intellektualisierung zu befreien. Die Kunst sollte mit Alltagsforderungen konfrontiert werden, oder wie es Richard Huelsenbeck formulierte: „Dada war der Versuch die intensivste und zugleich die primitivs- 7 te Annäherung an die Umwelt herzustellen.“20 Die Dadaisten revoltierten dabei gegen Alles und Jeden: den bürgerlichen Kunstbetrieb, die konservative (Sexual)moral, die klassische Rol- 26 lenverteilung, gegen Nationalismus und Hurra-Patriotismus.21 Dada deklarierte für die Kunst die »neue« Freiheit, indem sie das Bestehende verneinte. Dabei war auch das sich wandelnde Frauenbild in der westlichen Kultur von entscheidender Bedeutung: Denn die Dada-Bewegung war an der Entstehung der »neuen« Frau unmittelbar beteiligt, und benötigte den weiblichen Beitrag für die „anti-bürgerliche Libertinage und Erotik.“22 So war sie auch jene anarchische und antiakademische Struktur, die es kurz nach der Jahrhundertwende Frauen überhaupt er- laubte, sich und ihr Werk zu präsentieren; gleichzeitig entstanden revolutionäre Debatten über Geburtenkontrolle, Wahlrecht etc.

„Frauen, wenn Ihr Euch verwirklichen wollt — Ihr seid am Vorabend einer verheerenden psychologischen Umwälzung — all Eure kleinen Illusionen müs- sen entlarvt werden — die Lügen von Jahrhunderten müssen verschwinden [...] Kein bloßes Kratzen an der Oberfläche des vermüllten Haufen von Tradition wird eine Reform bringen, der einzige Weg ist die Absolute Zerstörung.“23

- Mina Loy, 1914.

In anderen Worten: Die Dadaisten zerstörten Altes um Neues aufzubauen. Für eine Ewigkeits- sekunde waren sie „Marionetten fremder, unfassbarer Kräfte geworden, entfesselt in wildem Tanz wie auf dem Bild von Marcel Janco.“24. Mit Aberwitz, Satire und Absurdität versuchten sie ihr Publikum wach zu rütteln, es zu provozieren, es selbst zu Dadaisten zu machen. Aber schätzten die Dadaisten dabei auch die Teilhabe weiblicher Künstler oder schmückten sie sich einfach nur mit libertärem Gehabe? Betrachten wir Jancos verschollenes Ölgemälde des legendären Cabaret Voltaire von 1916 genauer, so können wir erkennen, dass – neben einer Nacktbeinigen auf einem Stuhl – lediglich eine einzige Frau auf der Bühne stand, und zwar: Emmy Hennings, Dadaistin und Frau von Cabaret Mitgründer Hugo Ball. Bloßer Zufall oder bloße Absicht, dass in der Gründerzentrale in Zürich die dadaistische Frauenquote mager aus- fiel? Die Dadaisten würden diesem traurigen Fakt sicherlich keine besondere oder gar böswillige Absicht unterstellen, schließlich stand das Wort »Dada« selbst für keine besondere Absicht. Richard Huelsenbeck erklärte dies folgendermaßen: „[...], [Dada] bedeutet nichts. Dies ist das bedeutende Nichts, und dem nichts etwas bedeutet. Wir wollen die Welt mit Nichts ändern, wir wollen die Dichtung und die Malerei mit Nichts ändern...“25

1.3. Null. Nada. Dada? Eine Begriffsklärung

„Sie werden niemals verstehen, daß das Leben ein Wortspiel ist, denn Sie wer- den nicht allein genug sein, um den Haß, den Urteilen und all dem, was großen Einsatz verlangt, einen ausgeglichenen und ruhigen Geisteszustand entgegenzu- setzen, in dem alles einander gleich und ohne Bedeutung ist.“26

- Tristan Tzara, 1924.

Der Name war Programm: Das Wort »Dada« war ein hervorragender Fund für die avantgardis- tische Gruppe, die sich vor Selbsterklärung, Definition und Schubladisierung zu schützen ver- suchte. Zur Entstehung der Nomenklatur erzählten die Anhänger der Kunstrevolte nämlich un- terschiedlichste Geschichten: »Dada«, die zufällige Entdeckung von Richard Huelsenbeck und Hugo Ball, mit einem Messer durch ein Wörterbuch27 ; »Dada«, der amüsierte Ausruf Lenins im Cabaret Voltaire (Russich für »Ja, Ja«)28 ; »Dada«, „die beste Lilienmilchseife der Welt“29 ; »Dada«, der kindliche Ausdruck im Französischen für »Steckenpferd«; »Dada«, der erste Sprechversuch eines Neugeborenen,30 etc. Die Mythologisierung der Ursprünge der Terminologie entfachte einen fast „homerischen Kampf um das Eigentum an der Marke“31, wenngleich die Dadaisten selbst immer wieder betonten, dass das Wort »Dada« keine Bedeutung hatte, wie beispielsweise Tristan Tzara in seinem Dada-Manifest von 1918: „Jedermann weiß, dass Dada nichts ist.“32. Hans Richter hingegen behandelte die Quelle durchaus genauer. Der deutsche Künstler und Filmschaffende formulierte 1964 eine etwas umfangreichere Aufzählung der optionalen Wort- bedeutung in seinem Werk Dada-Kunst und Antikunst:

Some claim that the word was “discovered” by opening a dictionary at random, others that it means a rocking-horse. [Hugo] Ball leaves the question open. “In Rumanian dada means “yes, yes,” in French a rocking-horse or hobby horse. To Germans it is an indication of idiot naivity and of [a] preoccupation with pro- creation and the baby-carriage … the Kru Africans call the tail of a sacred cow “dada.” In a certain part of Italy a die or a cube and a mother are called Dada. “Dada is a wet-nurse.”33

[...]


1 Hörner, Unda: Die realen Frauen der Surrealisten. Simone Breton, Gala Éluard, Elsa Triolet. Mannheim: Bollmann Verlag GmbH, 1996.

2 Loy, Mina: Feministisches Manifest. In: Berg, Hubert van den (Hg.): DasDing an sich und das Ding an ihr. Dada Erotikon. Hamburg: Verlag Lutz Schulenburg, Edition Nautilus, 2003. S. 94.

3 Boesch, Ina (Hg.): DIE DADA. Wie Frauen Dada prägten. Zürich: Ina Boesch und Verlag Scheidegger & Spiess, 2015. S.14.

4 Vgl. Tzara, Tristan: Sieben Dada Manifeste. Hamburg: Verlag Lutz Schulenburg, Edition Nautilus, 1998. S. 44.

5 Boesch, Ina (Hg.): DIE DADA. Wie Frauen Dada prägten. Zürich: Ina Boesch und Verlag Scheidegger & Spiess, 2015. S.18. [ Hannah Höch im Gespräch mit Edouard Roditi, zit. nach: Hemus, 2009, S.127.]

6 Vgl. Boesch, Ina (Hg.): DIE DADA. Wie Frauen Dada prägten. Zürich: Ina Boesch und Verlag Scheidegger & Spiess, 2015. S.19.

7 Ebd., S.21. [zit. nach: Kemmerzell, 1999. S.156.]

8 Vgl. Kemmerzell, Anja: Mina Loy (1882-1966). In: Jürgs, Britta (Hg.): Etwas Wasserin der Seife. Portraits dadaistischer Künstlerinnen und Schriftstellerinnen. Grambin: AvivA Verlag, 1999. S.147-163.

9 Boesch, Ina (Hg.): DIE DADA. Wie Frauen Dada prägten. Zürich: Ina Boesch und Verlag Scheidegger & Spiess, 2015. S.22. [zit. nach: Barnet 2014, S.33.]

10 Vgl. Kemmerzell, Anja: Mina Loy (1882-1966). In: Jürgs, Britta (Hg.): Etwas Wasserin der Seife. Portraits dadaistischer Künstlerinnen und Schriftstellerinnen. Grambin: AvivA Verlag, 1999. S.147-163.

11 Ebd., S.150.

12 Boesch, Ina (Hg.): DIE DADA. Wie Frauen Dada prägten. Zürich: Ina Boesch und Verlag Scheidegger & Spiess, 2015. S.23.

13 Loy, Mina: Feministisches Manifest. In: Berg, Hubert van den (Hg.): DasDing an sich und das Ding an ihr. Dada Erotikon. Hamburg: Verlag Lutz Schulenburg, Edition Nautilus, 2003. S. 96.

14 Vgl. Lorch, Catrin: Minas Manifest. Ausstellungen und Bücher feiern die Dada-Frauen. Endlich, denn erst so wird die ganze Bewegung sichtbar. In: Süddeutsche Zeitung, Nr. 30, 6./7. Februar 2016, S. 17.

15 Vgl. Boesch, Ina (Hg.): DIE DADA. Wie Frauen Dada prägten. Zürich: Ina Boesch und Verlag Schei- degger & Spiess, 2015. S.26.

16 Vgl. Ebd., S.26.

17 Butler, Judith: Das Unbehagen der Geschlechter. Frank- furt am Main: Suhrkamp Verlag, 1991. S. 15. [zit. nach: Beauvoir, Simone de: Das andere Geschlecht. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Verlag, 1978.]

18 Ebd., S. 15.

19 Mittelmaier, Martin: DADA. Eine Jahrhundertge- schichte. München: Siedler Verlag, 2016. S.11.

20 Zweifel, Stefan: Dada:Unsinn und Ohnesinn. Vom ra- dikalen Nein der Dadaisten zum Dada-Marketing der Ge- genwart. Zürich: Neue Zürcher Zeitung, NZZ Format (Begleitheft zur DVD Was istDada?), 2011. S.10.

21 Vgl. Puschak, Christiana: Aufbruch zu neuen Ufern. Der weibliche Dadaismus., https://wirfrauen.de/auf- bruch-zu-neuen-ufern-der-weibliche-dadaismus/, abge- rufen am 21.November 2019.

22 Lorch, Catrin: So wird endlich die ganze Schönheit von Dada sichtbar., https://www.sueddeutsche.de/kul- tur/100-jahre-dada-so-wird-endlich-die-ganze-schoen- heit-von-dada-sichtbar-1.2850498, 7. Februar 2016, 11:00 Uhr, abgerufen am 19.November 2019

23 Loy, Mina: Feministisches Manifest. In: Berg, Hubert van den (Hg.): Das Ding an sichund das Ding an ihr. Dada Erotikon. Hamburg: Verlag Lutz Schulenburg, Edition Nautilus, 2003. S. 94.

24 Zweifel, Stefan: Dada:Unsinn und Ohnesinn. Vom ra- dikalen Nein der Dadaisten zum Dada-Marketing der Ge- genwart. Zürich: Neue Zürcher Zeitung, NZZ Format (Begleitheft zur DVD Was istDada?), 2011. S.10. (Siehe Abb.1)

25 Stüben, Björn: DADA total., https://www.deutschland- funk.de/dada-total.691.de.html?dram:article_id=49098, aufgerufen am 17.Dezember 2019.

26 Tzara, Tristan: Sieben Dada Manifeste. Hamburg: Verlag Lutz Schulenburg, Edition Nautilus, 1998. S. 9.

27 Vgl. Mittelmaier, Martin: DADA. Eine Jahrhundert- geschichte. München: Siedler Verlag, 2016. S.195.

28 Ebd., S.195.

29 Berg, Hubert van den (Hg.): DasDing an sich und das Ding an ihr. Dada Erotikon. Hamburg: Verlag Lutz Schulenburg, Edition Nautilus, 2003. S. 99.

30 Vgl. Ebd., S. 98-99.

31 Richter, Hans: Dada. Art and Anti-Art. S. 31-32.

32 Tzara, Tristan: Sieben Dada Manifeste. Hamburg: Verlag Lutz Schulenburg, Edition Nautilus, 1998. S. 9.

33 Sawelson-Gorse, Naomi (Hg.): Women in Dada. Es- says on Sex, Gender, and Identity. Cambridge: MIT Press Ltd, 2001. S. PREFACE X. [Original: Richter, Hans: Dada. Art and Anti-Art. S. 31-32.]

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Feminizing the Manifesto. Mina Loy und das Frauenbild um 1920
Untertitel
Geschlechterrolle zu Zeiten des Dadaismus und Surrealismus
Hochschule
Muthesius Kunsthochschule Kiel  (Institut für Kunst- und Medienwissenschaften)
Note
1,7
Autor
Jahr
2020
Seiten
26
Katalognummer
V513778
ISBN (eBook)
9783346106285
ISBN (Buch)
9783346106292
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Dadaismus, Surrealismus, Frauenbild, Geschlechterrolle, Feminismus, Manifest, Mina Loy
Arbeit zitieren
Teresa Steiner (Autor:in), 2020, Feminizing the Manifesto. Mina Loy und das Frauenbild um 1920, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/513778

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