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Lernen mit Whatsapp in hochschulischen Kontexten. Hängt der Lernerfolg beim Lernen mit WhatsApp von der Gruppengröße oder den Beziehungsebenen der Studierenden ab?

Titel: Lernen mit Whatsapp in hochschulischen Kontexten. Hängt der Lernerfolg beim Lernen mit WhatsApp von der Gruppengröße oder den Beziehungsebenen der Studierenden ab?

Hausarbeit , 2019 , 21 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Whatsapp ist eine Kommunikationsapp für Smartphones, dessen Nutzerzahlen in den letzten Jahren rasant zugenommen hat. Für Jugendliche wird die Kommunikation über Whatsapp immer wichtiger (Steffens, Schmitt und Aßmann, 2017). Nicht nur im Alltag, auch im hochschulischen Kontext wird Whatsapp vermehrt genutzt, vor allem für Kommunikationszwecke. Es lässt sich jedoch nicht bestreiten, dass Whatsapp im Rahmen des informellen Lernens auch in gewisser Hinsicht als Lernplattform genutzt wird, sodass beispielsweise Organisation von Gruppen und Schul- oder Universitätsalltag stattfindet. Aus diesem Grund wurde eine Studie mit Studierenden an der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt, die sich mit dem Lernen in Whatsapp-Gruppen im hochschulischen Kontext befasst. In dieser Studie sind interessante Ergebnisse entstanden, die Hinweise auf den Zusammenhang von Lernerfolg und Gruppengröße sowie der Beziehungsebenen der Gruppenmitglieder bieten. Hier stellt sich nun die Leitfrage dieser Hausarbeit, nämlich: Hängt der Lernerfolg beim Lernen mit WhatsApp von der Gruppengröße oder den Beziehungsebenen der Mitglieder ab? Um dieser Frage nachzugehen, muss zunächst geklärt werden, welche Art von Lernen in diesen Gruppen stattfindet. Hierzu soll das Kapitel zum informellen Lernen mit digitalen Medien einen Überblick verschaffen. Das informelle Lernen soll im Hinblick auf digitale Medien, mit dem Augenmerk auf Whatsapp, erläutert werden. Anschließend soll das Verständnis für die Strukturen und den Sinn von Lerngruppen auf Whatsapp entwickelt werden, weshalb im zweiten Kapitel eine kleine Einführung zu Communities of Practice und dessen Bedeutungen für das Lernen folgen soll. Die Erkenntnisse sollen auf Whatsapp-Lerngruppen übertragen werden, sodass im darauffolgenden Kapitel näher auf die Gruppengrößen sowie die Beziehungsebenen der Nutzer eingegangen werden kann. Anschließend soll die durchgeführte Studie zum sozialen Netzwerk Whatsapp vorgestellt werden, sodass Vorgehensweise, Intention und Ergebnisse der Studie kurz erläutert werden. Die Ergebnisse der Studie sollen ergänzend oder widerlegend zur Beantwortung der Frage hinzugezogen werden, was schlussendlich im Fazit geschehen soll.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Informelles Lernen mit digitalen Medien

3. Communities of Practice

4. Lernen in WhatsApp-Gruppen

4.1 Gruppengröße auf Whatsapp

4.2 Beziehungsebenen auf Whatsapp

4.3 Die Studie – Leitfrage, Intention und Vorgehensweise

4.4 Die Studie – Ergebnisse zur Gruppengröße und Beziehungsebenen

5. Fazit

6. Literatur

7. Anhang

7.1 Die Hauptergebnisse der Studie

7.2 Das Interview

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht, inwiefern der Lernerfolg in WhatsApp-Lerngruppen im hochschulischen Kontext durch die Gruppengröße sowie die zwischenmenschlichen Beziehungsebenen der Studierenden beeinflusst wird.

  • Informelles Lernen im Kontext digitaler Medien
  • Das theoretische Konzept der Communities of Practice
  • Einfluss der Gruppengröße auf Lernprozesse
  • Bedeutung von Beziehungsebenen und Vertrauen
  • Analyse qualitativer Interviews mit Studierenden

Auszug aus dem Buch

4.1 Gruppengröße auf Whatsapp

Studierende gründen Whatsapp-Lerngruppen oft im Rahmen von Seminaren oder sogar im Rahmen des gesamten Studiengangs. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: es kann sich um eine Gruppe zur Vorbereitung auf ein Referat oder eine Gruppe zur Übersicht für alle Studierende des gleichen Semesters in einem Fach handeln. Je nach Intention der Gruppe fallen auch die Mitgliederanzahlen in den Gruppen unterschiedlich groß aus. Je nach Anzahl der Gruppenmitglieder zeigt sich auch ein unterschiedlicher und unterschiedlich großer Einfluss auf den Lernerfolg der Gruppenmitglieder. Eine Gruppe mit vielen Mitgliedern birgt die Gefahr, dass die „Lernprozesse in solchen Großgruppen schwerer plan- und steuerbar“ (Kerres, Hölterhof und Rehm, 2017, S. 144) werden. Dieser Effekt wird verstärkt, wenn sich die Gruppenmitglieder untereinander nicht kennen. In vielen sozialen Netzwerken lassen sich Strategien finden, welche zur Übersichtlichkeit der Gruppe dienen. Auf Whatsapp gibt es lediglich eine Funktion, welche diesem Zweck dient: die direkte Antwortmöglichkeit auf eine Aussage, welche auch schon vor längerer Zeit geschrieben worden sein konnte. Dies allein scheint allerdings nicht besonders ausreichend, um den Lernprozess organisierter ablaufen zu lassen (siehe Screenshots auf dem Plakat der Studie, Anhang).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der WhatsApp-Nutzung im Hochschulalltag ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach dem Einfluss von Gruppengröße und Beziehungsebenen auf den Lernerfolg.

2. Informelles Lernen mit digitalen Medien: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen des informellen Lernens und erläutert, wie digitale Medien und soziale Netzwerke diesen Lernprozess im privaten und schulischen Umfeld verändern.

3. Communities of Practice: Es wird das theoretische Konstrukt der Community of Practice vorgestellt, um die Dynamik von Lerngruppen, die sich durch gemeinsames Interesse und Wissensaustausch auszeichnen, zu erklären.

4. Lernen in WhatsApp-Gruppen: Dieser Abschnitt analysiert spezifisch die Bedingungen des Lernens in WhatsApp-Gruppen, unterteilt in die Faktoren Gruppengröße und Beziehungsebene, sowie die Vorstellung der eigenen Studie.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet, dass beide untersuchten Faktoren den Lernerfolg beeinflussen, wobei die Beziehungsebene vermutlich einen stärkeren Einfluss ausübt als die reine Gruppengröße.

6. Literatur: Das Literaturverzeichnis listet alle verwendeten wissenschaftlichen Quellen auf.

7. Anhang: Der Anhang enthält ergänzende Materialien wie das Plakat zur Studie und das Transkript eines exemplarischen Interviews.

Schlüsselwörter

WhatsApp, informelles Lernen, Lernerfolg, Gruppengröße, Beziehungsebenen, Community of Practice, Hochschulstudium, soziale Medien, digitale Medien, Lerngruppen, qualitative Studie, Kommunikation, Wissensaustausch, Mediensozialisation, studentische Zusammenarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle von WhatsApp als Lernplattform im hochschulischen Kontext und untersucht, welche Faktoren den Lernerfolg in solchen Gruppen beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind informelles Lernen, die Dynamik von Communities of Practice in sozialen Medien sowie die Analyse von Kommunikation in studentischen WhatsApp-Gruppen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Forschungsfrage zu klären, ob der Lernerfolg in WhatsApp-Lerngruppen eher von der Anzahl der Gruppenmitglieder oder von der Qualität der persönlichen Beziehungen innerhalb der Gruppe abhängt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es wurde eine qualitative Studie durchgeführt, die auf der Analyse von Experteninterviews mit Studierenden der Ruhr-Universität Bochum basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zum informellen Lernen und Communities of Practice sowie in eine empirische Sektion, in der die Ergebnisse der durchgeführten Interviews zu Gruppengröße und Beziehungen präsentiert werden.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind informelles Lernen, WhatsApp-Lerngruppen, Gruppengröße, soziale Beziehungsebenen und Community of Practice.

Welche negativen Aspekte wurden bei der Nutzung von großen WhatsApp-Gruppen festgestellt?

Die Befragten gaben an, in großen Gruppen Anonymität zu verspüren, was zu einer geringeren Verantwortlichkeit für den Lernerfolg führt und die Hemmschwelle zum Stellen von Fragen erhöht.

Wie beeinflussen enge Freundschaften den Lernerfolg in kleinen Gruppen?

Enge Beziehungen fördern zwar die Kommunikation und den Austausch, führen jedoch auch häufiger zu Ablenkungen durch private Themen, was das ursprüngliche Lernziel in den Hintergrund drängen kann.

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Details

Titel
Lernen mit Whatsapp in hochschulischen Kontexten. Hängt der Lernerfolg beim Lernen mit WhatsApp von der Gruppengröße oder den Beziehungsebenen der Studierenden ab?
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
21
Katalognummer
V513780
ISBN (eBook)
9783346107527
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lernen whatsapp kontexten hängt lernerfolg gruppengröße beziehungsebenen studierenden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Lernen mit Whatsapp in hochschulischen Kontexten. Hängt der Lernerfolg beim Lernen mit WhatsApp von der Gruppengröße oder den Beziehungsebenen der Studierenden ab?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/513780
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Leseprobe aus  21  Seiten
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