Der Gott Israels im Römerbrief. Kannte der Apostel Paulus die christliche Trinitätslehre?


Fachbuch, 2020

85 Seiten

Andreas Schittspan (Autor:in)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einführung

Inhaltsverzeichnis

Teil 1: Die Annahme bei Gott kommt durch den Glauben (1,1-17)
Paulus der Apostel der Heiden
Der Wunsch des Paulus, nach Rom zu kommen
Das Evangelium als Kraft Gottes
Die Gottlosigkeit der Heiden

Teil 2: Die Sünde und ihre Folgen (1,18-3,20)
Der Maßstab des göttlichen Gerichts
Auch die Juden sind Sünder
Gottes unwandelbare Treue
Die Schuld aller vor Gott
Das Gesetz bringt nur die Erkenntnis unsere Sündhaftigkeit

Teil 3: Die Erfahrungen aus der geschenkt bekommenen Gnade Gottes (3,21-8,39)
Die Rechtfertigung allein durch Glauben
Abraham der Vater des Glaubens
Frieden mit Gott
Adam und Christus
Taufe und neues Leben
Freiheit von der Verurteilung des Gesetzes
Der Mensch unter der Verurteilung des Gesetzes
Das Leben im Geist
Hoffnung für die Schöpfung und Gewissheit des Heils

Teil 4: Gottes Erlösungsplan mit Juden und Heiden (Kapitel 9-11)
Israels Gotteskindschaft
Die Kinder der Verheißung als das wahre Israel
Gottes freie Gnadenwahl
Gesetzesgerechtigkeit und Glaubensgerechtigkeit
Israel hat keine Entschuldigung.
Nicht ganz Israel ist verstockt
Die Berufung der Heiden als Hoffnung für Israel
Warnung an die Heidenchristen vor Überheblichkeit
Israels endliche Errettung
Lobpreis der Wunderwege Gottes

Teil 5: Ein Leben unter der Geistführung Gottes (12,1-15,13)
Das Leben als Gottesdienst
Die Gnadengaben im Dienst der Gemeinde
Das Leben der Gemeinde
Die Stellung zur staatlichen Gewalt
Die Liebe als Erfüllung des Wortes Gottes
Leben im Licht des kommenden Tages
Von den Schwachen und Starken im Glauben

Teil 6: Pläne und Grüße (15,14-16,27)
Die Vollmacht des Apostels
Reisepläne des Apostels
Empfehlung der Phöbe. Grüße
Warnung vor Irrlehrern
Grüße der Mitarbeiter
Lobpreis Gottes

Themenbetrachtung zum Römerbrief
Matthäus
Markus
Lukas
Johannes
Apostelgeschichte
Römer
1 Korinther
2 Korinther
Galater
Epheser
Philipper
Kolosser
1 Thessalonicher
2 Tessalonicher
1 Timotheus
2 Timotheus
Titus
Philemon
1 Petrus
2 Petrus
1 Johannes
2 Johannes
3 Johannes
Hebräer
Jakobus
Judas
Offenbarung

Schluss

Als Bibelübersetzung wurde das „Das Neue Testament aus jüdisch-christlich und nichttrinitarischen Sicht“ verwendet.

Einführung

Der Römerbrief ist eines der wertvollsten geistlichen Bücher des Neuen Testamentes. Es ist ein wahrer Schatz für Menschen die Schwierigkeiten im Verstehen und Annehmen der freudigsten Botschaft – nämlich „die Versöhnung Gottes mit uns Menschen“ – haben.

Zu dieser Ausarbeitung und zur besseren Verständigung wurden sehr viele verschiedene in unserer heutigen Sprache übersetzten Bibeln verwendet, um die geistlichen Gedanken dieses Briefes auch für nichttheologisch vorgebildete Menschen verständlich zu machen. Dazu dienen auch die einfach gehaltenen Kommentare zu den Versen.

Ein weiterer Unterschied der vorliegenden Betrachtung zu den bisherigen bekannten Bibelkommentaren ist, dass es hier gewagt wird, so manche schwierige Aussagen, die durch Übersetzungen aufgetreten sind, harmonisch dem Gesamtbild des Neuen Testamentes anzupassen. Damit wurde vor allem versucht den Geist, der aus diesen Worten spricht, deutlicher herauszuarbeiten. Doch ein weiteres wichtiges Ziel diese Bibelübersetzung mit ihren Kommentaren ist, das sich der Autor erlaubt entgegen den bisherigen theologischen Ansichten des Römerbriefes, die Trinitätslehre in Frage zu stellen und die monotheistische Sicht des Apostel Paulus hervorzuheben.

Diese Betrachtung zum Römerbrief ist daher auch für jeden Gläubigen eine echte Herausforderung und ein Grund zum Nachprüfen und Studieren.

Ganz deutlich werden hier die Unterschiede zwischen den monotheistischen Glauben über den einen Gott der Juden und der ersten Christen zu der heute glaubenden Trinitätslehre mit ihren drei Gottheiten aufgezeigt.

Somit unterscheidet sich dieses Buch ganz stark von den bisher bekannten Bibelkommentaren zum Römerbrief und dürfte daher nicht nur für Suchende, sondern auch für biblisch Vorgebildete ein Grund zum Lesen sein.

Teil 1: Die Annahme bei Gott kommt durch den Glauben (1,1-17)

Paulus der Apostel der Heiden

Röm 1,1 Paulus, ein Knecht Jesu Christi, berufen zum Apostel, ausgesondert in Gottes Auftrag, verkündet er die rettende Botschaft, das Evangelium Gottes.

Der Apostel Paulus ist von Christus, dem erhöhten Sohn Gottes, zum Dienst berufen worden, um die Heilsbotschaft weiterzusagen, nämlich wer Gott ist und was er durch Jesus Christus für uns getan hat.

Röm 1,2 Gott hat diese Botschaft schon lange vorher verheißen durch seine Propheten.

Diese Gnadenbotschaft Gottes durch Jesus Christus hat Gott von Anfang an in 1. Mose 3,15 selbst vorhergesagt, durch die Propheten angekündigt und jetzt durch seinen Gesalbten verwirklicht. Dieses Ziel – die Verwirklichung seines Erlösungsplanes – war von Anfang an bei Gott, bevor er es praktisch umgesetzt hatte. Siehe Eph. 3,11: „Alle sollen nun wissen, dass Gott seinen ewigen Plan durch unseren Herrn Jesus Christus verwirklicht hat.“

Röm 1,3 Es ist die Botschaft von seinem zum Messias gesalbten Sohn Jesus Christus. Als Mensch aus Fleisch und Blut ist er ein Nachkomme König Davids.

Röm 1,4 Von Gott durch seinen Geist zu seinem Sohn erhoben, der ihn vom Tod auferweckte und mit Herrschaft und Macht ausgestattet neben sich erhöhte.

(Luther) ... von seinem Sohn, der geboren ist aus dem Geschlecht Davids nach dem Fleisch,

der eingesetzt ist als Sohn Gottes in Kraft nach dem Geist, der da heiligt, durch die Auferstehung von den Toten - Jesus Christus, unserm Herrn.

Diese frohmachende Botschaft ist die Versöhnungsbotschaft Gottes durch seinen Sohn Jesus Christus. Jesus ist als ein ganz gewöhnlicher Mensch aus Fleisch und Blut, als ein Nachkomme Davids geboren. Dies ist ein Hinweis auf einen biologischen Vater. Die Jungfrauengeburt, die Präexistenz, der griechische „Logos-Jesus“ und damit die Zweinaturenlehre Christi sowie die Trinitätslehre waren dem Apostel Paulus unbekannt. Er hat sie nicht erwähnt, auch wenn diese in den Vers hineininterpretiert wird (nach dem Fleisch?). Weiter vertritt Paulus die Lehre, dass Jesus durch die Geistkraft Gottes in seinem Dienst als der sündlose Messias eingesetzt, durch seine Salbung zum göttlichen Sohn bestätigt und nach dem Ausführen seines Erlösungsdienstes von den Toten auferweckt und erhöht wurde. Wenn Jesus direkt von Gott gezeugt worden wäre, dann wäre er eben kein Mensch mehr gewesen, sondern ein Halbgott, der auch nicht als Erlöser hätte sterben können. Siehe 5. Mose18,15: „Er wird euch einen Propheten wie mich senden, einen Mann aus eurem Volk. Auf den sollt ihr hören!“

Röm 1,5 Durch Christus hat Gott uns das Vorrecht und das Amt gegeben, in seinem Namen den Völkern auf der ganzen Welt weiterzusagen, was Gott für sie getan hat, damit sie an ihn glauben und ihm gehorchen und so sein Name geehrt wird.

Der Apostel Paulus wurde von Jesus beauftragt, in seinem Namen Menschen für Gott zu gewinnen. Dieser Vers zeigt uns, dass Paulus zwischen Gott und seinem Sohn Jesus Christus, dem Gesalbten Gottes, unterschieden hat. Jesus Christus war der von Gott bevollmächtigte Messias, durch den alle Völker in seinem Namen für Gottes Gnadenangebot gewonnen werden sollten. In den meisten Bibelübersetzungen wird in diesem Vers Gott nicht erwähnt, weil Jesus auch trinitarisch als Gott gesehen wird.

Röm 1,6 Zu ihnen gehört auch ihr, die ihr von Jesus Christus [dem Messias] berufen seid.

Röm 1,7 Euch allen in Rom, Lieblinge Gottes, berufenen Heiligen, wünsche ich Gnade und Friede von Gott, unserem Vater, und von dem Herrn Jesus Christus, dem Messias.

Gnade und Frieden von Gott kann nur der erhalten, der die Versöhnungstat Christi im Glauben angenommen hat. Paulus kennt den Unterschied zwischen Gott und seinem Sohn, den Herrn Jesus Christus. Er erwähnt Gott in diesen Brief über 220 Mal, wobei er nie Jesus als Gott bezeichnet hat.

Weiter erwähnt er in seinen Einführungen –wie auch hier –nie den Heiligen Geist. Dies wäre doch ein unglaubliches Versäumnis gewesen, wenn der Heilige Geist gleichrangig mit Vater und Jesus wäre.

Wir können nur daraus schließen, dass ihm die Trinitätslehre einfach unbekannt war und er den Heiligen Geist nicht als Person, sondern als Geistkraft oder Geist von Gott angesehen hat. Auch unser Herr Jesus hat den Heiligen Geist nie als Gott oder Person erwähnt. In manchen Übersetzungen wird dies berücksichtigt und der Heilige Geist als die Geistkraft, Geisthauch oder der Geist von Gott bezeichnet.

Der Wunsch des Paulus, nach Rom zu kommen

Röm 1,8 Vor allem danke ich meinem Gott durch Jesus Christus, den Messias, euer aller wegen dafür, dass euer Glaube in der ganzen Welt gerühmt wird.

Paulus dankt seinem Gott durch Jesus Christus. Gott ist der Empfänger und Jesus der Überbringer. Kann man in diesen Versen die Trinitätslehre erkennen?

Röm 1,9-10 Gott, dem ich mit ganzer Seele diene, da ich das Evangelium von seinem Sohn verkünde, ist mir Zeuge, dass ich, so oft ich bete und flehe, unablässig euer dabei gedenke, ob ich nicht endlich einmal doch das Glück hätte, so Gott will, zu euch zu kommen.

Paulus dient von ganzem Herzen dem alleinigen Gott, der ihm seinen Geist gegeben hat, auf dass er die rettende Botschaft von seinem Sohn verkünden kann. Wenn der Apostel von Gott schreibt, dann meint er als monotheistisch eingestellter Christ den alleinigen Gott, den Vater. Er kannte keinen Gott in drei Personen. Diese Lehre istwohl als Absonderung von den Juden eingeführt worden und wird heute fast überall als eine der wichtigsten Glaubensauffassung gesehen.

Röm 1,11 Denn ich möchte euch sehr gern persönlich kennen lernen und euren Glauben stärken, und euch von der Geistkraft gewirkten Gaben, die Gott mir geschenkt hat, weitergeben.

Zink: … der mir Geist von seinem Geist gegeben hat.

BigS: … und euch mit von der Geistkraft gewirkten Gaben, zu stärken.

Diese Geistkraft ist nach dem monotheistisch-biblischen Glauben Gott selber, bewirkt durch seinen Geist.

Röm 1,12 Das heißt, damit ich bei euch mitgetröstet werde und uns durch den gemeinschaftlichen Glauben gegenseitig ermuntern.

Röm 1,13 Ich will euch aber, ihr Brüder, darüber nicht in Unkenntnis lassen, dass ich mir oft vorgenommen habe, zu euch zu kommen – ich wurde aber bis jetzt verhindert –, damit ich auch unter euch einige Früchte ernte, wie unter den übrigen Heiden.

Röm 1,14 Griechen und Nichtgriechen, Weisen und Unverständigen bin ich ein Schuldner, d.h. verpflichtet.

Röm 1,15 Soweit es auf mich ankommt, bin ich gern bereit, auch euch in Rom die Frohe Botschaft zu verkünden.

Paulus sieht es als seinen Auftrag an, allen Menschen das Evangelium zu verkündigen, die rettende Botschaft von der Gnade und Liebe Gottes durch das Versöhnungswerk seines Sohnes Jesus Christus.

Das Evangelium als Kraft Gottes

Röm 1,16 In keiner Weise nämlich schäme ich mich des Evangeliums; denn es ist eine Gotteskraft für die Juden, jedoch auch für die Heiden.

Ja, diese rettende Botschaft ist eine Kraft von Gott (die Geistkraft Gottes). Wer sie annimmt, der hat nichts mehr zu fürchten, weil er mit Gott durch die Verdienste Christi von jeglicher Schuld und Verurteilung freigesprochen ist und unter seiner Geistleitung leben kann.

Röm 1,17 Es zeigt Gottes Gerechtigkeit, das heißt seine rettende Treue. Es bezeugt: Gott gibt das Leben. Durch sie zeigt Gott, wie er ist: Er sorgt dafür, dass unsere Schuld gesühnt wird und wir mit ihm Gemeinschaft haben können. Dies geschieht, wenn wir uns allein auf das verlassen, was Gott für uns getan hat. So heißt es schon in der Heiligen Schrift: »Nur der wird Gottes Anerkennung finden und leben, der ihm vertraut.«

Gott hat die Trennung zwischen ihm und den Menschen durch seinen Sohn aufgehoben. Wir brauchen nicht mehr vor ihm zu fliehen und ihm gegenüber feindlich eingestellt zu sein, weil wir bei ihm Gnade finden können. Diese Gnade ist ein Geschenk von Gott, die wir zu unserem Frieden und Glück nur anzunehmen brauchen.

Die Gottlosigkeit der Heiden

Röm 1,18 Alle Menschen sind nämlich dem Gericht Gottes verfallen und dieses Gericht beginnt schon offenbar zu werden. Sein heiliger Zorn wird vom Himmel herab alle treffen, die Gott nicht ehren und seinen Willen missachten. Mit ihrem verkehrten Tun verdunkeln sie die offenkundige Wahrheit Gottes.

Da Gott uns Menschen so reich beschenkt hat und uns ein Leben unter seiner Geistführung anbietet, müssen wir die Folgen auf unserem (eigenen) gegen ihn trachtenden Weg tragen. Gott wird uns dann nicht helfen können.

Röm 1,19 Denn, was an Gott erkennbar ist, ist ihnen wohlbekannt. Gott selber hat es ihnen ja gezeigt.

Röm 1,20 Gott selbst ist unsichtbar, aber in seine Schöpfung ist er sichtbar. Seit es Menschen gibt, können sie seine Werke sehen und über sie nachdenken. Seine ewige Macht und Gottheit können sie damit wahrnehmen. Es gibt somit keine Entschuldigung, wenn sie sagen: „Ich sehe ihn nicht.“

Der alleinige Gott ist überall in seiner wunderbaren Schöpfung zu erkennen. Und je mehr seine Schöpfung erforscht wird, desto fantastischer erscheint sie uns. Auch wenn man Gott aus dem allgemeinen Leben ausklammern will und dann von der Kraft der Natur oder von der Evolution spricht, so ist Gott doch der Planer und Erhalter dieses komplizierten und wunderbaren Werks, auch wenn er als Schöpfer abgelehnt wird.

Röm 1,21 Denn sie erkannten zwar Gott, verherrlichten ihn aber nicht als Gott und dankten ihm auch nicht. Vielmehr gerieten sie mit ihrem Denken auf Torheiten und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.

Bewusst akzeptierten die Menschen die Ablehnung Gottes und zogen es vor, ihm keine Ehre zu geben. Obgleich der Mensch in seinem Innersten von Gott Bescheid weiß und sich auch nach seiner Liebe sehnt, so bleibt er doch weiterhin in einer ablehnenden Haltung.

Röm 1,22 Sie gaben sich als Weise aus und waren doch Toren geworden;

Wie klug ist ein Mensch, der Gott erahnen, ihn durch die Schöpfung erkennen kann, ihn aber trotzdem nicht wahrhaben will?

Röm 1,23 Sie vertauschten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes mit einem Abbild der Gestalt eines vergänglichen Menschen, von Vögeln, von vierfüßigen und kriechenden Tieren.

Es gibt nur einen ewigen Gott, der verehrt werden möchte. Doch welche große Anzahl an Gottheiten und Götzen in jeder Form hat man anstelle des Schöpfers gesetzt!

Röm 1,24 Darum gab sie Gott der Lasterhaftigkeit preis, entsprechend den bösen Lüsten ihres Herzens, so dass sie ihre Leiber gegenseitig schändeten.

Wie kann das Leben der Menschen funktionieren, wenn man die herzensverändernde Liebe Gottes, die Gebrauchsanweisung des Schöpfers und Erhalters für uns Menschen nicht beachten will?

Röm 1,25 Sie, die den wahren Gott mit der Lüge tauschten und den Geschöpfen Ehre und Anbetung erwiesen, anstatt dem Schöpfer, der hochgelobt ist in Ewigkeit. Amen.

Paulus beschreibt auch hier Gott als den einzigen Schöpfer, den die Menschen aus ihrem Gedächtnis und Leben streichen möchten und sich selbst damit belügen.

Röm 1,26 Gott gab sie deshalb auch schmachvollen Leidenschaften preis; Ihre Weiber tauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen.

Röm 1,27 Und ähnlich gaben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit dem Weibe auf und entbrannten gegeneinander in ihrer wilden Gier, und Männer taten so die größten Schändlichkeiten aneinander. Dafür empfingen sie an ihrem eigenen Leib auch die Strafe, die für Verwirrung und Götzendienst die Folgen sind.

Röm 1,28 Wie sie es ablehnten, sich mit den Gedanken an Gott zu beschäftigen, so überließ sie Gott auch ihrer ablehnede Gesinnung, so dass sie taten – was sich gegen seinen Willen richtete.

In all diesen fett und dunkel hergehobenen Versen (ca. 220 an der Zahl hier im Römerbrief) wird nur von dem alleinigen Gott des Alten und des Neuen Bundes gesprochen – wo bleibt da die Trinitätslehre?

Röm 1,29 Erfüllt von aller Ungerechtigkeit, Bösartigkeit [Unzucht], Habsucht und Verkommenheit, voll Neid und Mordlust, Streitsucht, Bosheit, Tücke; sie wurden voller Falschheit,

Röm 1,30 Verleumder, Gotteshasser, Spötter, eingebildet und prahlerisch, erfinderisch im Bösen, gegen Eltern ungehorsam,

Röm 1,31 sie haben weder Herz noch Verstand, lassen Menschen im Stich und sind erbarmungslos.

Röm 1,32 Sie, die doch die Rechtsordnung Gottes kennen, dass, wer solches treibt, des Todes schuldig ist, tun dies nicht nur selber, sie spenden auch noch denen Beifall, die solches Treiben.

Teil 2: Die Sünde und ihre Folgen (1,18-3,20)

Der Maßstab des göttlichen Gerichts

2,1 Darum bist du unentschuldbar, Mensch, und magst du sein, wer du willst, für den Fall, dass du richten wolltest. Dadurch, dass du den Nächsten richtest, verurteiltest du dich ja selbst; denn du, der du den Richter spielst, treibst ja genau dasselbe.

Röm 2,2 Wir wissen aber, das Gott ein gerechtes Urteil fällen wird, ohne Ansehen der Person über die, die solches treiben.

Röm 2,3 Meinst du denn wirklich, Mensch, der du die richtest, die solches treiben, und trotzdem genau dasselbe tust, gerade du würdest dem göttlichen Gericht entrinnen?

Röm 2,4 Oder denkst du vermessen von seiner überreichen Güte, seiner Geduld und Nachsicht? Weißt du wirklich nicht, dass dich die Güte Gottes nur zur Bekehrung führen will?

Gerade diese Güte Gottes ist einmalig unter allen Weltreligionen, weil Gott durch seinen Sohn den Menschen etwas schenkt, was in anderen Religionen nicht zu erlangen, und auch nicht zu verdienen ist. Gott streckt uns seine Liebesarme durch seinen Sohn Jesus Christus entgegen, und wir brauchen sie zu unserem eigenen Glück nur noch anzunehmen. Diese Güte Gottes bewirkt in uns ein neues Denken und Handeln, das sich dann in der von Gott kommenden Liebe im alltäglichen Leben ausdrückt.

Röm 2,5 Mit deinem Starrsinn, und deinem unbußfertigen Herzen gegenüber Gott, häufst du dir Ablehnung auf, für den Tag des Gerichts, die dich mit aller Härte trifft, wenn Gott sich als gerechter Richter zeigt.

Röm 2,6 Dann wird Gott alle Menschen belohnen oder bestrafen, wie sie es mit ihren Taten verdient haben.

Wie kann es sein, dass der Mensch die Versöhnung Gottes ausschlägt und sich hartnäckig gegen das Wesen Gottes stellt? Warum will er ein Gefangener seines negativen Wesens sein und sich damit selbst schaden?

Röm 2,7 Er wird denen das ewige Leben schenken, die beharrlich das tun, was gut ist, und sich nach der Herrlichkeit, Ehre und Unvergänglichkeit sehnen, die Gott gibt.

Ewiges Leben kann man sich nicht irgendwie verdienen, sondern durch den Glauben an die Versöhnungstat Christi geschenkt bekommen. Dieses neue Leben, unter der Gnade Gottes, hat aber zur Folge, dass diese Gnade unter der Führung des Geistes Gottes auch ausgelebt wird.

Röm 2,8 Dagegen Zorn und Grimm für die, die widerspenstig sind, die der Wahrheit Gottes nicht gehorchen wollen, die sich ihr widersetzen und dafür dem Unrecht gehorchen.

Röm 2,9 Angst und Not werden über alle kommen, die Böses tun; zuerst über die Juden, dann aber auch über alle anderen.

Röm 2,10 Denen aber, die Gutes tun, wird Gott Herrlichkeit, Ehre und Frieden schenken. Auch das gilt zunächst für die Juden und gilt ebenso für alle anderen Menschen.

Gott möchte uns nicht nur hier auf Erden, sondern auch mit zukünftigen Leben beschenken, doch dies geht nur, wenn das Geschenk der Liebe und Gnade auch angenommen wird. Wenn wir dann unter der Geistführung Gottes leben, dann können wir auch ohne Selbstzweck das tun, was Gott für uns gut und richtig findet.

Röm 2,11 Denn vor Gott sind alle Menschen gleich.

Vor Gott sind alle Menschen gleich bzw. gleich wertvoll, doch wie kann man als wertvoll erachtet werden, wenn man es nicht sein möchte?

Röm 2,12 Alle, die ohne Gesetz gesündigt haben, werden verlorengehen ohne Gesetz; die aber gesündigt haben unter dem Gesetze, werden durch das Gesetz gerichtet werden.

Röm 2,13 Entscheidend ist nämlich nicht, ob man Gottes Gebote kennt. Nur wenn man auch danach handelt, wird man von Gott angenommen.

Vielleicht liegt die Ablehnung Gott gegenüber daran, dass der Mensch selbst eine Art Gottheit sein möchte und sich aus diesem Grund so schlecht beschenken lassen kann. Da er selbst auf seinem Thron sitzen bleiben möchte, sind ihm die Folgen der Versöhnung, nämlich das neue Wesen von Gott, eine Art Entthronung, ein Eingeständnis und daher für ihn nicht annehmbar. Der Mensch möchte so bleiben, wie er ist, aber er weiß auch, dass dies bei Gott nicht möglich ist.

Röm 2,14 Wenn sogar Menschen, die Gottes geschriebenes Gesetz nicht haben, unbewusst so handeln, wie es ihr Gewissen vorschreibt, so beweist das, dass sie in ihren Herzen Recht von Unrecht unterscheiden können.

Röm 2,15 Sie beweisen, dass dieses Gesetz in ihr Herz eingeschrieben ist. Ihr eigenes Gewissen stimmt in die Anklage ein. Ihre eigenen Gedanken streiten wider einander, die einen klagen sie an, die anderen suchen Entschuldigungen.

Ein weiterer Beweis von Gottes Existenz ist das Gewissen des Menschen, das ihn dazu führt, dass er unterscheiden kann, was gut und was verwerflich ist. Und wenn der Mensch sein Gewissen nicht abstumpfen und verändern lässt, so weiß er genau, was Gottes Wille ist.

Röm 2,16 Dies wird sich an dem Tag erweisen, an dem Gott das in den Menschen Verborgene beurteilen wird – so lautet die Freudenbotschaft, die mir durch den Messias Jesus zu verkünden aufgetragen ist.

Auch wenn der Mensch es nicht wahrhaben will, so wird doch Gott durch seinen Sohn die endgültige Belohnung, aber auch Vergeltung austeilen. In diesem Vers ist noch zu erkennen, dass Jesus auch bei seiner Wiederkunft nicht als ein Gott selbständig handelt.

Auch die Juden sind Sünder

Röm 2,17 Wenn du dich einen Juden nennst, der sich auf das Gesetz versteift, und dich rühmst auf deinen Gott – denn du kennst ja seinen Willen,

Röm 2,18 und als treuer Schüler des göttlichen Willens weißt du ganz genau, worauf es ankommt.

Röm 2,19 Du bist überzeugt, ein Führer der Blinden zu sein und ein Licht für die Menschen, die ohne Gott in der Finsternis leben.

Röm 2,20 Du meinst, du könntest die Unwissenden unterweisen und Kindern die Wege Gottes lehren. Denn du hast ja das Gesetz Gottes, das die Erkenntnis und Wahrheit verkörpert.

Leider ist es sehr oft so, dass man den Willen Gottes kennt, aber dieses Wissen nicht zum Tragen kommt, wenn das Herz dabei kalt und hart bleibt.

Röm 2,21 Du belehrst zwar andere, dich selber aber lehrst du nicht? Du predigst, man dürfe nicht stehlen, und stiehlst doch selber?

Röm 2,22 Du sagst, man dürfe nicht die Ehe brechen und brichst doch selbst die Ehe? Du verabscheust wohl die Götzenbilder und dabei bereicherst du dich an ihren Tempelschätzen.

Röm 2,23 Du rühmst dich des Gesetzes, entehrst aber Gott durch deine Übertretung des Gesetzes:

Überall ist ein Gläubiger für andere ein Zeugnis Gottes. An seinem Verhalten und seinem Wesen wird der Glaube und damit Gott beurteilt.

Röm 2,24 Denn „durch eure Schuld wird der Name Gottes gelästert von den Heiden.“

Leider wurde und wird noch heute Gott nicht immer so vertreten und dargestellt, wie es zu seiner Ehre gebührt. Damit wird dem Ansehen Gottes Schaden zugefügt.

Röm 2,25 Nur dann ist die Beschneidung nämlich etwas wert, wenn du Gottes Gesetz beachtest. Doch übertrittst du immer das Gesetz, dann ist deine Beschneidung zur Vorhaut geworden, einer der niemals beschnitten worden ist.

Röm 2,26 Wenn umgekehrt ein Heide nach dem Willen Gottes lebt, wird ihn Gott zu seinem Volk zählen.

Röm 2,27 Ja, Unbeschnittene, die aber das Gesetz Gottes erfüllen, werden sogar Richter über euch Juden sein, die ihr beschnitten seid und das Gesetz Gottes kennt, es aber nicht befolgt. Ja, solche Menschen werden sogar über euch Juden Richter sein; denn ihr habt zwar Gottes Gebote, lebt aber nicht danach.

Röm 2,28 Denn nicht der ist ein wahrer Jude, der es nur in der äußerlichen Erscheinung ist. Genauso wenig kommt es auf die rein äußerlich sichtbare Beschneidung an.

Röm 2,29 Jude ist man im tiefsten Inneren seines Wesens, wenn die äußerliche Beschneidung und die Erfüllung von Gesetzesbuchstaben keine Bedeutung mehr haben. Was wirklich zählt, ist die Beschneidung des Herzens, die durch die Geistkraft Gottes bewirkt wird und einen Menschen völlig verändert. In den Augen der Menschen mag das nicht viel bedeuten, wohl aber bei Gott.

(Werner) … durch den Gottesgeist und nicht durch Einhaltung der äußeren Vorschriften.

Im Neuen Bund zählt nur noch die Beschneidung (Veränderung) des Herzens, das neue von Gott kommende, geisterfüllte Leben. Die äußere Beschneidung, aber auch die anderen Gesetzlichkeiten stehen im Neuen Bund im völligen Gegensatz zu dem Wesen des Evangeliums. Bei Gott zählen nicht mehr die Äußerlichkeiten, um sich sein Heil selbst zu erschaffen, oder etwas dazu beizutragen. Es zählt nur noch der neue Mensch mit dem von Gottes Geistkraft erfüllten Herzen, das aus Dankbarkeit und in der Erwiderung seiner Liebe leben will.

Gottes unwandelbare Treue

3,1 Doch welchen Vorzug hat dann der Jude? Oder was nützt die Beschneidung?

Ja, welche Vorteile hat ein Judengläubiger gegenüber anderen Gläubigen, wenn er durch die Gesetzlichkeit keinen gnädigen Gott finden kann, wenn er durch das Einhalten des Gesetzes das Wesen Gottes, das neue von Gott kommende Herz nicht erhalten kann? Was nützt ihm die Beschneidung, wenn Gott den neuen Heilsweg der vergebenden Liebe und Gnade durch seinen Sohn als Erlösung anbietet?

Röm 3,2 In jeder Hinsicht viel. Vor allem wurde ihnen die Worte Gottes anvertraut.

Das jüdische Volk hat von Gott seinen Willen anvertraut bekommen, weil Gott dieses Volk für sein Ziel bevorzugt hatte.

Röm 3,3 Doch wie? Wenn einige nicht mehr glauben, hebt ihr Unglaube dann nicht die Treue Gottes auf? In keiner Weise.

Gottes Treue ist immer für seine Kinder vorhanden, auch wenn ihm einige von ihnen untreu werden. Dies ändert nichts daran, durch seinen Heilsplan die Erlösung anzubieten.

Röm 3,4 In keiner Weise. Gott soll stets wahrhaftig erwiesen werden, jeder Mensch aber als Lügner, wie geschrieben steht: „Du sollst in deinen Worten gerecht erfunden werden und recht behalten, wenn man dich richtet“ (Ps. 51, 6).

Röm 3,5 Wenn aber unsere Ungerechtigkeit die Gerechtigkeit Gottes ins Licht stellt, was folgt daraus? Gott ist doch nicht – rein menschlich angesehen – gerecht, wenn er uns dann wegen unsere Schuld bestraft?

Gottes Gnade steht für jeden Menschen zur Verfügung, und er vergibt jedem seine Schuld. Doch dieses Gnadengeschenk bewirkt ein neues geisterfülltes Herz, wo der Gläubige diese Gnade und Liebe Gottes gerne erwidert und sie aus Dankbarkeit auslebt.

Röm 3,6 In keiner Weise. Wie könnte denn sonst Gott die Welt noch richten?

Röm 3,7 Doch wenn Gott im Hinblick darauf, dass ich so unwahrhaftig bin, nur um so herrlicher als der Wahrhaftige erscheint und dadurch verherrlicht wird, warum soll ich dennoch als Sünder gerichtet werden?

Durch unsere Sündhaftigkeit wird nicht Gottes Herrlichkeit zur Geltung gebracht, sondern unsere Verurteilung und unsere hoffnungslose Situation. Aber in dieser Situation bietet uns Gott nach unserer Selbsterkenntnis den Weg der Befreiung an, um aus dem Zustand der Sünde heraustreten zu können.

Röm 3,8 Und sollen wir – einige behaupten verleumderisch, dass wir dies lehren – etwa Böses tun, damit Gutes daraus entspringt? Sie alle bekommen von Gott ihre gerechte Strafe.

Die vergebende Gnade Gottes steht den Menschen, die in der Sünde verbleiben wollen, nicht zur Verfügung. Die Gnade hat nämlich eine herzensverändernde Wirkung, wonach der alte Mensch nicht mehr so bleiben will, wie er vorher war.

Die Schuld aller vor Gott

Röm 3,9 Was folgt also aus alledem? Sind etwa wir besser daran? Nicht ganz. Wir haben eben dargestellt, dass alle, Juden und Heiden, der Sünde verfallen sind, dass sie unter der Herrschaft der Sünde leben.

Alle Menschen stehen unter der Herrschaft der Sünde und können sich durch noch so viele Gesetzlichkeiten oder Werke die Anerkennung Gottes nicht verdienen.

Röm 3,10 So steht es ja geschrieben: „Kein Einziger ist gerecht, auch nicht einer.

Alle Menschen stehen ohne Ausnahme in der Sündengefangenschaft, das ist das gefallene menschliche Wesen.

Röm 3,11 Es gibt keinen, der einsichtig ist und nach Gott fragt.

Wenn der Mensch sich selbst überlassen wäre, würde er nie nach Gott suchen. Nur durch das Werk des Geistes Gottes werden Menschen dazu gebracht, es zu tun.

Röm 3,12 Sie alle sind auf falscher Bahn, verdorben alle miteinander, und keiner ist, der Gutes täte, auch nicht einer.

Röm 3,13 Ihre Worte bringen Tod und Verderben. Sie ist durch und durch verlogen. Ihr Reden ist tödlich wie Otterngift.

Röm 3,14 Ihr Mund ist voll von Fluch und Bitterkeit.

Röm 3,15 Schnell sind sie da, wo Blut vergossen wird.

Röm 3,16 Verderben und Unglück ist auf ihren Wegen.

Röm 3,17 Sie kennen nicht den Weg des Friedens.

Röm 3,18 Denn sie haben keine Ehrfurcht vor Gott.“

All diese Beschreibungen des gefallenen Menschen treffen auf uns zu. Da ist nichts zu beschönigen oder zu entschuldigen, denn die Situation des Einzelnen, aber auch die der ganzen Welt, spricht ganz deutlich von unserer Verdorbenheit.

Röm 3,19 Wir wissen aber, dass alles, was das Gesetz befiehlt, für jene gilt, die unter dem Gesetze stehen, damit jeder Mund verstumme und die ganze Welt vor Gott schuldig werde.

Das Gesetz bringt nur die Erkenntnis unsere Sündhaftigkeit

Röm 3,20 Denn kein Mensch wird jemals vor Gott bestehen, indem er das Gesetz erfüllt. Das Gesetz zeigt uns vielmehr unsere Sünde auf.

Es liegt in der Natur des Menschen, selbst vor Gott durch seine eigenen Leistungen gerecht zu werden. Doch das Gesetz Gottes zeigt uns wie ein Spiegel unsere ausweglose Situation und die Unmöglichkeit, ohne die für uns vollbrachte Erlösung vor Gott als gerecht angesehen zu werden.

Teil 3: Die Erfahrungen aus der geschenkt bekommenen Gnade Gottes (3,21-8,39)

Die Rechtfertigung allein durch Glauben

Röm 3,21 Nun aber ist eine neue Epoche in der Geschichte zwischen Gott und uns Menschen angebrochen, und Gott hat gezeigt, auf welchem Wege der Mensch mit ihm ins Reine kommen und das Leben finden könne, und zwar außerhalb des Gesetzes! Das Gesetz selbst und die Propheten belegen es.

Röm 3,22 Gott spricht jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus [dem Messias] glaubt. Nur diese Gerechtigkeit lässt Gott gelten. Denn darin sind die Menschen gleich:

Durch den Glauben an dieses Gnadengeschenk Gottes, an den stellvertretenden Sühnetod Christi, hat Gott es den Menschen sehr leicht gemacht, um von ihm wieder angenommen und mit ihm versöhnt zu werden. Somit ist der Glaube kein Versuch, sich die Erlösung zu verdienen, sondern die einfache Annahme der Erlösung, die uns Gott als Geschenk gibt. Die Vergebung ist für alle da, doch sie wird nur im Leben des Einzelnen gültig, wenn er sie annimmt.

Röm 3,23 Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte.

Röm 3,24 Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus [der Gesalbte Gottes] uns erlöst hat.

Diese Rechtfertigung durch den Glauben ist ein Geschenk Gottes durch Jesus Christus an uns Menschen und kann nicht durch (irgendwelche) Werke verdient werden. Durch die Annahme der Verdienste Christi wird der Mensch vor Gott von der Anklage freigesprochen und gerechtfertigt. Rechtfertigung aber bedeutet, dass Gott uns als gerecht ansieht, so als wenn wir nie gesündigt hätten.

Röm 3,25 Ihn hat Gott zum Sühneopfer für unsere Schuld gemacht. Durch sein Blut, das er für uns stellvertretend vergossen hat, ist die Vergebung geschehen, und durch den Glauben an diese Versöhnungstat werden wir seine unter der Gnade stehende Kinder Gottes.

Jesus Christus war das Opferlamm Gottes, das schon im Alten Bund durch Opferungen vorgeschattet war. Und der Glaube an den stellvertretenden Tod Christi ist die einzige Möglichkeit, um von Gott gerecht gesprochen zu werden.

Röm 3,26 In seiner Langmut hatte Gott die Sünden, die früher geschehen waren, ungestraft gelassen; jetzt aber vergibt er ihnen ihre Schuld und beweist damit seine Gerechtigkeit. Gott allein ist gerecht und spricht den von seiner Schuld frei, der an Jesus Christus als seinen Erlöser glaubt.

Der alleinige Gott ist gerecht und spricht alle Menschen frei, die sein Gnadengeschenk durch seinen Sohn Jesus Christus im Glauben annehmen.

Röm 3,27 Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ganz ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz der Werke? Nein, denn das geschah nicht aufgrund unserer guten Taten, sondern allein aufgrund unseres Glaubens.

Der Glaube an den stellvertretenden Tod Christi schließt jede Möglichkeit der Selbsterlösung und der Selbstverbesserung aus und erwartet alles von Christus. Ja, selbst der Glaube ist ein Geschenk durch Gottes Geist.

Röm 3,28 Also steht fest: Nicht wegen meiner guten Taten werde ich vor Gott von meiner Schuld freigesprochen, sondern erst, wenn ich mein Vertrauen allein auf Jesus Christus den gesalbten Messias setze.

Unser Vertrauen allein auf die Verdienste Jesu zu setzen, ist die einzige Möglichkeit, um vor Gott freigesprochen zu werden.

Röm 3,29 Oder ist Gott etwa nur ein Gott der Juden und nicht auch der der Heiden? Doch wohl auch der Heiden, denn Gott ist für alle Menschen da.

Diese erwirkte Gnade Gottes steht allen Menschen und allen Völkern zur Verfügung.

Röm 3,30 Es ist ja doch der gleiche Gott, der rechtfertigt: auf Grund ihres Glaubens, die Juden wie die Nichtjuden werden durch den Glauben an Jesus dem Messias von ihrer Schuld befreit.

(Luther) Es gibt nur einen Gott. Und es gibt nur einen Weg, von ihm angenommen zu werden.

Es ist ein und derselbe Gott, „Denn es ist der eine Gott.“ (Luther). In den Aussagen von Paulus liegt die Betonung immer bei dem einen Gott, er war ganz eindeutig ein Monotheist. Warum hat die Christenheit ein Lehrgebäude mit drei Gottheiten geschaffen? Damit wurde doch der Gott des Alten Testamentes abgelehnt. Dem Wort Gottes nach haben die Juden und die Christen ein und denselben Gott, aber nach der Trinitätslehre sind es verschiedene Gottheiten geworden. Ist diese Lehre zur Absonderung vom Judentum eingeführt worden?

Röm 3,31 Heben wir also das Gesetz des Glaubens wegen auf? Im Gegenteil. Wir bringen das Gesetz erst recht zur Geltung.

Das Gesetz kann nicht abgeschafft werden, weil es den Zweck hat, das wir uns selbst in unserem hoffnungslosen Zustand erkennen. Nun kann jeder, der das Gesetz gebrochen hat, für sich den Glauben in Anspruch nehmen, dass durch die in Christus bewirkte Gnade bei Gott, für ihn die Schuld beglichen ist. Damit wird die Forderung des Gesetzes aufrechterhalten, sie wird in Jesus Christus erfüllt. Der Gläubige ist sich zwar seiner Schuld immer noch bewusst, doch sein Verdammungsurteil ist aufgehoben, weil er vor Gott unter seiner Gnade lebt und gerechtfertigt ist.

Abraham der Vater des Glaubens

4,1 Wie steht es nun nach unserer Behauptung bei unserm Stammvater dem Leibe nach, bei Abraham? Wodurch konnte Abraham, der Stammvater des jüdischen Volkes, vor Gott bestehen?

Röm 4,2 Wurde Abraham aus Werken gerecht gesprochen, so mag er sich rühmen; doch nicht vor Gott.

Kein noch so guter Mensch kann vor Gott bestehen, auch Abraham konnte es nicht. Wenn Abraham aus eigenem Verdienst gerechtfertigt worden ist, dann hätte er Grund gehabt, auf sich stolz zu sein. Er hätte sich selbst dafür loben können, dass er sich eine gerechte Stellung „vor Gott“ erarbeiten konnte. Doch das ist in jeder Beziehung unmöglich. Niemand wird je in der Lage sein, vor Gott wegen seines vollkommenen Charakters und seiner Sündlosigkeit bestehen zu können.

Röm 4,3 Was steht denn in der Schrift? „Abraham glaubte Gott, und dies wurde ihm angerechnet als Gerechtigkeit“ 1. Mos. 15,6: „Abraham setzte sein ganzes Vertrauen auf Gott, und so fand er Gottes Anerkennung.“

Abrahams Glaube und Vertrauen auf Gott ist für uns alle zum Vorbild geworden. Sein Glaube war kein Verdienstwerk, sondern zeigt seinVertrauen auf Gottes Wirken und Zusagen.

Röm 4,4 Dem, der eine Arbeit tut, wird der Lohn nicht aus Gnade [als ein Geschenk], vielmehr nach Verdienst berechnet.

Röm 4,5 Wer aber keine Werke tut und doch an den glaubt, der den Gottlosen zum Gerechten macht, dem wird sein Glaube zur Gerechtigkeit angerechnet. Bei ihm wird niemand etwas erreichen, wenn er sich auf seine Taten beruft.

Der Schuldfreispruch hat nichts mit Anspruch auf Lohn zu tun, denn dieser ist durch unsere Taten nicht zu erreichen. Nur durch den Glauben und das Vertrauen auf das, was Gott für uns getan hat, können wir vor ihm bestehen. Somit ist die Rechtfertigung nicht für selbstgerechte gute Menschen gedacht, sondern für Menschen die ihre Abhängigkeit von Gott erkannt haben. Es geht hier um Gnade – nicht um eine selbst verdiente Bringschuld Gottes. Und Rechtfertigung wird durch den Glauben erlangt – nicht durch Werke.

Röm 4,6 So spricht David auch sein „Selig“ über den Menschen, dem Gott Gerechtigkeit anrechnet ohne Werke:

Röm 4,7 „Glücklich die, deren Übertretung aufgehoben, deren Schuld die Macht genommen ist.“

Röm 4,8 „Glücklich sind die, deren Vergehen der Lebendige nicht anrechnet.“

(Luther) Glücklich ist der, dem der Herr die Sünden nicht mehr anrechnet.

Ja, glücklich ist der Mensch dran, der sich die Versöhnung Gottes im Glauben schenken lässt, denn er hat erkannt, dass die Vergebung mit der Gnade Gottes zu tun hat und nicht mit den Bemühungen des Menschen. Die Bemühungen bzw. die Erwiderung seiner Liebe, sind nur eine Folge des Glaubens.

Leider wird sehr häufig „Herr“ in Kleinbuchstaben geschrieben, wenn von Gott die Rede ist. Aus trinitarischer Sicht kann damit aber auch Jesus als (trinitarischer) Gott gesehen werden.

Röm 4,9 Gilt diese Seligpreisung nun für den, der das Zeichen der Beschneidung an sich trägt, oder für den, der es nicht hat? Wir sagen doch: „Abraham vertraute Gott, und das machte ihn gerecht.“

Bei Gott gibt es keine verschiedenen Völker, mit verschiedenen Anrechten. Bei ihm zählt allein der Glaube, wie bei Abraham. Ein Anrecht auf Gottes Rechtfertigung haben alle Gläubigen und Abraham ist ein Beispiel dafür geworden.

Röm 4,10 Wann war das, als er dieses Zeichen empfangen hatte - war es vor oder nach seiner Beschneidung? Wir wissen, dass es vorher war. Gott hat ihn angenommen, ehe er beschnitten wurde!

Abraham erhielt die Anerkennung von Gott durch seinen Glauben vor seiner Beschneidung. Dies bestätigt, dass auch Nichtbeschnittene ebenfalls gerechtfertigt werden können. Die Beschneidung war nur die Bestätigung für den von Gott mit Abraham geschlossenen Bund.

Röm 4,11 Die Beschneidung war ein Zeichen dafür, dass Abraham glaubte und Gott ihn angenommen und gerecht gesprochen hatte, als er noch unbeschnitten war. Damit ist Abraham der geistliche Vater all derer, die glauben, aber nicht beschnitten worden sind. Sie werden von Gott wegen ihres Glaubens gerecht gesprochen.

Abraham ist allein durch den Glauben von Gott angenommen worden, und damit ist er ein Vorbild für alle Völker geworden. Im Grunde war die Beschneidung das äußere Zeichen des Glaubens, der Alte Bund zwischen Gott und dem Volk Israel.

Röm 4,12 Er sollte aber auch der Vater der Beschnittenen sein, soweit sie nicht allein Beschnittene sind, vielmehr getreulich unserem Vater Abraham in seinem Glauben folgen, den unser Vater Abraham schon vor seiner Beschneidung hatte.

Im Alten wie im Neuen Bund zählt nicht die Beschneidung am Fleisch zu den Nachkommen Abrahams, sondern der Glaube, den Abraham schon vor seiner Beschneidung hatte.

Röm 4,13 Denn Gottes Zusage an Abraham oder seinen Nachkommen galt die Verheißung, er würde einst die Welt zum Erbe erhalten, nicht durch das Gesetz, sondern durch die Gerechtigkeit des Glaubens. Damit fand er Gottes Anerkennung.

Gottes Versprechen lag nicht an den Leistungen Abrahams, sondern an dessen unerschütterlichem Vertrauen in Gott. Gottes Versprechen war eine Verheißung der Gnade ohne Vorbedingungen, die im Glauben angenommen werden musste – durch denselben Glauben, durch den wir heute die „Glaubensgerechtigkeit“ erhalten.

Röm 4,14 Wer behauptet, diese Zusage Gottes gelte nur denen, die das Gesetz befolgen, der erklärt den Glauben für nutzlos und damit wird das Versprechen Gottes außer Kraft gesetzt.

Würde die Zusage Gottes durch die Werke kommen, so wäre der Glaube außer Kraft gesetzt. Dann wäre auch der Neue Bund nicht nötig gewesen, denn der Mensch hätte auch ohne die Erlösungstat Christi vor Gott gerechtfertigt werden können. Die Verheißung wäre dann wertlos, weil sie auf Bedingungen beruhen würde, die niemand erfüllen könnte.

Röm 4,15 Das Gesetz zeigt ja, was Gott verurteilt [die Sünde]. Nur da, wo es kein Gesetz gibt, wird niemand schuldig.

Das Gesetz bewirkt „Gottes Verurteilung“, nicht seinen Segen. Es verurteilt diejenigen, die nicht in der Lage sind, seine Anweisungen ständig und vollkommen zu halten. Und weil das niemand kann, sind alle, die unter dem Gesetz stehen, zum Tode verurteilt. Es ist unmöglich, unter dem Gesetz zu leben, ohne unter der Verurteilung zu stehen. Das Gesetz hat somit die Aufgabe, das Sündenbewusstsein zu wecken und uns zu der stellvertretend bewirkten Erlösung durch Jesus Christus zu führen.

Röm 4,16 Deshalb kommt die Zusage Gottes durch den Glauben, damit die Gerechtigkeit ein Geschenk aus Gnade bleibt und die Verheißung allen Nachkommen gesichert sei; nicht nur denen, die aus dem Gesetz [von den Juden] kommen, sondern auch allen anderen Menschen, die Gott vertrauen, die dem Glauben Abrahams entstammen, der unser aller Vater ist gemäß dem Schriftwort:

So wie der Glaubensvater Abraham durch den Glauben gerecht gesprochen wurde, so sollen alle Menschen durch den Glauben an die Vergebungstat Christi vor Gott freigesprochen werden. Daher beruht der Freispruch nicht auf dem Verdienst der Menschen, sondern er ist ein Geschenk Gottes. Dieses Geschenk Gottes wurde im Alten Bund durch die Opferungen, sowie durch den großen Versöhnungstag auf Jesu Christus vorgeschattet.

Röm 4,17 „Zum Vater vieler Völker habe ich dich gemacht.“ (1. Mos. 17, 5). So stand er vor Gott, an den er glaubte, der die Toten auferweckt und das, was nicht ist, ins Leben ruft.

Gott hat Abraham zum Stammvater aller Gläubigen gemacht, weil er an die Zusage Gottes glaubte. Die Zusagen Gottes haben sich am Kreuz von Golgatha durch Jesus Christus für alle Gläubigen erfüllt.

Röm 4,18 Er hat gegen alle Hoffnung vertrauensvoll geglaubt, dass er Vater vieler Völker werde, obwohl alles dagegen sprach. Gott versprach Abraham: „Deine Nachkommen werden so zahlreich wie die Sterne am Himmel sein, und du sollst zum Stammvater vieler Völker werden.“ Abraham glaubte diesen Worten.

Röm 4,19 Auch wurde er nicht im Glauben wankend, als er seinen schon erstorbenen Leib betrachtete – er war ja beinahe hundert Jahre alt – und den gleichfalls erstorbenen Schoß der Sara.

Röm 4,20 Er hegte keinen ungläubigen Zweifel an der Verheißung Gottes, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre.

Röm 4,21 Durchaus überzeugt, dass er [Gott], der die Verheißung gab, sie auch erfüllen könne.

Röm 4,22 Darum hat Gott ihm das auch als Gerechtigkeit angerechnet.

Röm 4,23 Es steht nun aber nicht nur seinetwegen da, das Gott ihn für gerecht erklärt hat, sondern auch unseretwegen,

Röm 4,24 denen es erst angerechnet werden soll, uns, die wir Gott vertrauen, der unsern Herrn Jesus von den Toten auferweckt hat.

Mit dem Glauben an Gott ist der gemeint, der unseren Herrn Jesus von den Toten auferweckt hat. Und Gottes Anerkennung können wir nur durch den Glauben an die Erlösungstat Christi finden. Abraham war berufen, einer Verheißung zu glauben, während wir das Vorrecht haben, einer vollendeten Tatsache zu glauben.

Röm 4,25 Jesus wurde aufgrund unserer Übertretungen in den Tod dahingegeben und wurde wieder zum Leben – um uns vor Gott gerecht zu sprechen – auferweckt.

Vor dem alleinigen Gott können wir nur durch die Verdienste unseres „Erlösers“ Jesus Christus bestehen. Der Herr Jesus wurde unserer Übertretungen wegen dahingegeben und unserer Rechtfertigung wegen auferweckt. Es hätte keine Rechtfertigung gegeben, wäre Christus im Grab geblieben. Doch die Tatsache, dass er auferweckt worden ist, sagt uns, dass das Werk vollbracht und der Preis gezahlt wurde. Gott will uns Menschen durch die Verdienste Christi begnadigen.

Frieden mit Gott

5,1 Nachdem wir durch den Glauben von unserer Schuld freigesprochen sind, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Messias Jesus Christus.

Alle Menschen, die das Glaubensgeschenk des alleinigen Gottes durch Jesus seinen Sohn annehmen, werden von ihrer Schuld freigesprochen. Jesus ist der Friedensmittler zwischen Gott und den Menschen. Durch das Werk unseres Herrn Jesus Christus sind alle Ursachen für die Feindschaft zwischen Mensch und Gott ausgeräumt.

Röm 5,2 Durch ihn haben wir Zugang zu der Gnade Gottes, in der wir stehen und in der wir uns, Menschen der Hoffnung, glücklich schätzen dürfen, Gottes Herrlichkeit zu schauen.

Die Verheißung Gottes steht. Wir können ihm vertrauen, wenn wir sein Geschenk in Jesus annehmen.

Röm 5,3 Wir freuen uns und preisen Gott im Voraus, in der Hoffnung, an seiner Herrlichkeit teilnehmen zu dürfen. Wir freuen uns und preisen Gott aber auch, wenn wir bedrängt sind,

Röm 5,4 und wer gelernt hat durchzuhalten, ist bewährt, und bewährt zu sein festigt die Hoffnung.

Röm 5,5 Und diese Hoffnung geht nicht ins Leere. Denn die Liebe Gottes ist durch die heilige Geistkraft in unsere Herzen gegossen. Sie ist uns geschenkt.

Der Neue Bund bringt ein neues Herz, d.h. ein neues Wesen hervor. Eines dieser Erkennungszeichen ist die Liebe von Gott, die er durch seinen Geist in unser Herzen ausgegossen hat. Und in diesem geistgeführten Leben werden wir dann zu seiner Ehre in Erwiderung seiner Liebe leben können.

Röm 5,6 Ist doch auch Christus der Gesalbte zur rechten Zeit für uns gestorben, nämlich zu einer Zeit, in der wir in Schwachheit und Sünde ohne Gott lebten.

Christus unser Erlöser, wurde zwar schon im Alten Testament durch die Opferungen vorgeschattet, doch im Neuen Bund ist dieses einmalige und endgültige Opfer Wirklichkeit geworden.

Röm 5,7 Kaum stirbt jemand für einen Gerechten; für einen Freund bringt man es vielleicht noch über sich, zu sterben.

Röm 5,8 Gott aber zeigt uns seine Liebe dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, da wir noch Sünder waren.

Gott hat seine Liebe zu uns in der Sünde verstrickten Menschen bewiesen, indem er seinen Sohn Jesus für uns stellvertretend sterben ließ. Diese Liebe Gottes ist daher in jeder Beziehung übernatürlich und von einer anderen Welt und für uns nicht zu verstehen, weil an uns nichts Gutes war, das solch eine Liebe hätte hervorrufen können.

Röm 5,9 Wenn wir jetzt von Gott angenommen sind, weil Jesus sein Blut für uns vergossen hat, dann werden wir erst recht am kommenden Gerichtstag vor Gottes Zorn [Ablehnung bewahrt] gerettet.

Nun herrschen für Gläubige völlig neue Bedingungen. Wir werden nicht mehr als schuldige Sünder angesehen. Wir sind jetzt von Gott angenommen, weil Jesus als das Lamm Gottes sein Blut stellvertretend für uns vergossen und damit unsere Strafe auf sich genommen hat.

Röm 5,10 Denn, wurden wir mit Gott durch den Tod seines Sohnes versöhnt, als wir noch Feinde waren, so werden wir noch viel mehr Rettung finden als Versöhnte in seinem Leben.

Gott hat uns durch den Tod seines Sohnes mit sich versöhnt. Der stellvertretende Tod Christi beseitigte die Ursache unserer Feindschaft gegenüber Gott – nämlich unsere Sündenschuld. Durch den Glauben an Christi Erlösungstat sind wir nun mit Gott versöhnt und dürfen in einem neuen Leben, ohne Sündengefangenschaft, durch die Geistführung Gottes leben. Jetzt liegt es an jedem Menschen selbst, ob er diese Versöhnung Gottes annimmt oder nicht.

Röm 5,11Und nicht nur dies: Wir wollen uns auch in Gott rühmen durch unseren Messias Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.

Immer wieder zeigt uns der Apostel Paulus unseren wunderbaren Gnadenstand, in dem wir als Gläubige leben dürfen. Diese für uns vollbrachte Erlösung bringt uns ein neues Herz und einen neuen Geist, auf dass wir in einem neuen Wesen in der Liebe Gottes voller Dankbarkeit als Gott Versöhnte leben dürfen. Bei all diesen wunderbaren Aussagen sollte es jedem Gläubigen auffallen, dass Paulus deutlich zwischen Gott und seinem Sohn Jesus Christus unterscheidet. Für Paulus gab es nur einen Gott und einen Erlöser, der den Erlösungsplan ausführte, weil er den trinitarischen Gott nicht kannte.

Adam und Christus

Röm 5,12 Also steht die Sache so: Durch einen Menschen ist die Sünde in die Welt hereingekommen. Durch die Sünde aber kam der Tod. Und so ist der Tod aller Menschen Los geworden, da sie alle gesündigt haben.

Röm 5,13 Auch vor dem Gesetz gab es schon Sünde in der Welt; nur war die Sünde nicht angerechnet, als das Gesetz noch nicht gegeben wurde.

Röm 5,14 Trotzdem herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die Menschen, die nicht gleich Adam durch Gesetzesübertretung der Sünde verfallen waren. Dieser Adam weist aber auf einen Späteren [Christus den Gesalbten] hin, der uns erlöst hat.

Der erste Adam ist von Gott sündlos geschaffen worden und ist ihm doch untreu geworden. Aber der zweite Adam, der für seinen Dienst gesalbte, göttliche, sündlose Sohn Jesus Christus, blieb Gott gehorsam. Er ist nicht gefallen und konnte uns daher von der Schuld des ersten Adams erlösen. Wäre Jesus ein präexistenter Gott-Mensch gewesen, so hätte er nicht in der Situation des ersten Menschen gestanden, denn dann hätte er nicht sündigen, aber auch nicht sterben können.

Röm 5,15 Jedoch verhält es sich mit der Begnadigung Gottes nicht so wie mit dem Sündenfall. Wenn also durch den Fall des einen Menschen die Vielen dem Tode verfallen waren, so ist viel mehr noch Gottes Gnade sowie die Gnadengabe des einen Menschen Jesus Christus dem Messias vielen überreichlich zugeströmt.

Durch die Ablehnung und Feindschaft gegenüber Gott ist die Menschheit dem Tod ausgeliefert. Doch durch den Erlösungsplan Gottes bietet Gott den Menschen seine Barmherzigkeit und Liebe an. Er möchte nicht, dass jemand verloren geht. So schenkt er uns seine Gnade durch die Verdienste Christi.

Röm 5,16 Auch mit dem Geschenk der Gnadengabe Gottes verhält es sich nicht so wie mit der Sünde, die von einem Menschen kommt. Denn das Gericht kam wegen einer Übertretung und führte zur Verdammung, die Begnadigung Gottes aber führte aus vielen Sünden zur Rechtfertigung. Was Christus der Gesalbte getan hat, brachte trotz unzähliger Sünden den unverdienten Freispruch.

Durch Adams Ablehnung gegenüber Gott kam die Feindschaft auf alle Generationen, aber durch Christus kam das Versöhnungsangebot, der Freispruch von Gott. Und dies kam in einer Zeit, als wir noch seine Feinde waren.

Röm 5,17 Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen [Adam] zur Herrschaft des Todes führte, um wie viel mehr werden dann alle, die Gottes überreiche Barmherzigkeit und seine Vergebung erfahren haben, durch Jesus Christus [den Gesalbten] leben und einmal mit ihm herrschen.

Röm 5,18 So ist also durch die Sünde eines einzigen Menschen über alle die Verurteilung gekommen; Aber durch die Erlösungstat eines Menschen sind alle mit Gott versöhnt und bekommen neues Leben.

Durch die Erlösungstat Christi sind alle Menschen, wenn sie diese annehmen wollen, mit Gott versöhnt. Jeder Mensch kann ein errettetes Kind Gottes werden. Auffallend ist, dass Paulus Jesus Christus als einen Menschen beschreibt und niemals als einen Gott. Jesus hätte, wenn er Gott und Mensch gleichzeitig gewesen wäre, nicht der zweite Adam und damit uns gleich sein können.

Röm 5,19 Denn so wie durch den bewussten Ungehorsam des einen Menschen in der Folge alle Menschen zu Sündern geworden sind, so sind auch alle Menschen durch den Gehorsam des Einen [Christus] von Gott freigesprochen.

Jesus als der von Gott für seinen Dienst gesalbte, sündlose Sohn war Gott gehorsam. Als Gott-Mensch hätte er nicht ungehorsam werden können, und als dieser hätte er auch nicht sterben können. Somit wäre dann auch unsere Erlösung nicht durch ihn möglich gewesen.

Röm 5,20 Das Gesetz aber kam hinzu, damit die Wirkung der Sünde als solche ganz deutlich würde. Wo aber die Sünde in ihrem Vollmaß dasteht, zeigt sich Gottes wunderbare Gnade noch viel stärker.

Von Anfang an war der Wille Gottes den Menschen ins Herz gegeben. Erst auf Sinai wurde er in Form von den zehn Geboten bekannt gemacht, auf dass die Menschen ihre hoffnungslose Lage ohne die Gnade Gottes noch deutlicher erkennen können. Das Gesetz erlöste nicht von der Sünde, sondern offenbarte das ganze schreckliche Wesen der Sünde. Daraufhin wurde aber auch der Versöhnungsdienst eingeführt, um vor Gott Gnade zu finden, die letztlich in Jesus endgültigem Opfer ihre Erfüllung gefunden hat.

Röm 5,21 Ja, genauso wie die Schuld geherrscht hat durch den Tod, so wird auch die Gnade ihre Herrschaft entfalten durch die Gerechtigkeit, denn Gott spricht uns von unserer Schuld frei und schenkt uns ewiges Leben durch Jesus Christus.

Der alleinige Gott spricht uns von unserer Schuld frei und schenkt uns ewiges Leben, durch unseren Herrn Jesus Christus. Alle Anforderungen der Gerechtigkeit Gottes sind erfüllt worden. Die Strafe, die das Gesetz verlangte, wurde bezahlt, so dass Gott nun das ewige Leben allen schenken kann, die die Verdienste Christi für sich in Anspruch nehmen. Paulus unterscheidet auch im Römerbrief immer wieder ganz klar zwischen Gott und Jesus Christus, was leider durch die Trinitätslehre heute nicht mehr getan wird.

Taufe und neues Leben

6,1 Was folgt daraus? Sollen wir in der Sünde etwa bleiben, damit Gott die Gelegenheit hat, uns noch mehr Gnade zu schenken?

Röm 6,2 Gewiss nicht! Die Verbindung zwischen uns und der Sündenherrschaft ist abgestorben. Warum sollten wir weiter in ihrem Machtbereich leben?

Christus hat das Problem der Sünde ein für alle Mal gelöst. Und diejenigen, die in Christus leben, werden von Gott als Gerechtfertigte angesehen. Durch die Annahme des Gnadengeschenkes Gottes erhält ein jeder Gläubige ein neues geisterfülltes Herz. Nur dadurch wird er eine neue geistliche Schöpfung, die ein von Gott wohlgefälliges Leben führen kann. Dieser neue Mensch will dann mit der Sündenherrschaft nichts mehr zu tun haben.

Röm 6,3 Ihr wisst sehr wohl, dass wir, die wir auf den Namen Christus Jesus getauft sind, auf seinen Tod hin getauft sind.

Die Taufe ist eine Bestätigung der Übergabe unseres alten sündigen Wesens an Gott. Diese Übergabe beruht auf dem stellvertretenden Tod Christi. Obwohl die Taufe nicht heilsnotwendig und kein Sakrament im Sinne der Kirche ist, sollte sie jedoch das normale öffentliche Zeugnis der Errettung sein. Die Taufe auf den Namen Jesu war eine übliche Praxis, weil die Trinitätstaufe von Mt. 28,19 auf den dreieinigen Gott damals noch unbekannt war.

Röm 6,4 Wir sind also durch die Taufe [symbolisch] mit Christus gestorben und begraben. Wie nun Christus durch die Herrlichkeit seines Vaters von den Toten auferweckt worden ist, so werden auch wir ein neues Leben führen.

Da Christus als Gesalbter Gottes göttlich, aber kein Gott war, so wurde er durch die Macht seines Vaters von den Toten auferweckt und hat ein neues Leben nach seinem Tod an der Seite Gottes empfangen. Genau so können auch die Gläubigen nach ihrer Bekehrung ein neues geistgeführtes Leben von Gott erhalten.

Röm 6,5 Denn wenn wir durch ein Sterben, das dem seinigen ähnlich ist, schon in lebendige Verbindung mit ihm gekommen sind, so werden wir durch die ähnliche Auferstehung darin verbleiben.

Und so, wie wir durch Jesus Tod ein neues geisterfülltes Leben erhalten können, werden wir auch an seiner Auferstehung teilhaben. Somit symbolisiert die Taufe unseren Tod, aber auch unsere Auferweckung.

Röm 6,6 Darum muss es uns also klar sein, dass unser alter Mensch mit Christus ans Kreuz geschlagen worden ist, damit der Leib, mit dem wir der Sünde gedient haben, seiner Vernichtung erfahre. So ist der versklavte Körper tot, und wir müssen der Sündenmacht nicht länger dienen.

Die Kreuzigung des alten Menschen auf Golgatha bedeutet, dass die Herrschaft der Sünde durch die Übergabe an Gott durch Christus beendet wurde. Der Wiedergeborene, von der Geistkraft Gottes geführte neue Mensch ist dann frei von allen Feindschaften gegenüber Gott geworden, aber dafür feindlich gegenüber der Sünde.

Röm 6,7 Denn wer so gestorben ist, ist von jedem Rechtsanspruch der Sündenmacht losgesprochen.

Der Gläubige hat den Herrschaftsbereich der Sünde verlassen und hat sich unter die Führung Gottes gestellt. Damit ist nicht nur unsere Strafe bezahlt worden, sondern es ist auch die Macht der Sünde über unser Leben gebrochen worden. Wir sind nicht länger hilflose Gefangene der Sünde.

Röm 6,8 Wenn wir aber mit Christus dem Messias gestorben sind, so glauben wir auch mit Recht, dass wir zusammen mit ihm leben werden.

Röm 6,9 Wir wissen ja, dass Christus nicht mehr stirbt, nachdem er einmal von den Toten auferweckt ist; der Tod hat keine Macht mehr über ihn.

So wie der Tod über Christus keine Macht mehr hat, weil Gott seine Erlösungstat anerkannt und ihn dafür auferweckt und belohnt hat, so hat die Verurteilung der Gläubigen über die Sünde und damit über den Tod keine Macht mehr, weil sie dieses Gnadengeschenk Gottes durch Jesus Christus angenommen haben.

Röm 6,10 Durch seinen Tod ist er der Sünde ein für allemal gestorben, er hat ein für alle Mal beglichen, was die Sünde fordern konnte. Jetzt aber lebt er, und er lebt für Gott.

Christus hat für uns mit seinem stellvertretenden Tod für immer bezahlt, und wir sind damit von der Verurteilung der Sündenschuld freigesprochen. So wie er jetzt bei Gott lebt, so leben wir ein neues Leben schon jetzt unter seiner für uns erworbenen Gnade.

Röm 6,11 So müsst auch ihr euch als solche betrachten, die der Sündenmacht abgestorben sind, jedoch für Gott durch Christus Jesus das neue Leben habt.

Ja, wir sind frei von der Verurteilung durch die Sündenschuld und stehen nicht mehr unter der Sündenmacht. Damit können wir für Gott durch Jesus Christus ein neues, ohne Schuld beladenes Leben nach seiner Weise leben.

Röm 6,12 So soll also die Sünde in eurem sterblichen Leibe keine Herrschaft ausüben. Sie soll euch nicht euren Begierden dienstbar machen.

Für den Gläubigen gilt es jetzt, das neue für uns erworbene geistgeführte Leben nicht wieder zu verlieren.

Röm 6,13 Und ihr dürft eure Glieder nicht in den Dienst der Sünde stellen. Sie wären ja dann nur Waffen in der Hand der Ungerechtigkeit. Stellt euch vielmehr Gott zur Verfügung als Menschen, die den Tod hinter sich haben, und lasst eure Glieder Waffen in der Hand der Gerechtigkeit sein zur Gottes Ehre.

Wir gehören durch die Übergabe unseres Lebens nicht mehr uns selbst, sondern wir gehören Gott durch Jesus Christus an. Damit leben wir nicht mehr für uns selbst, sondern für Gott.

Röm 6,14 Die Sünde hat ihre Macht über euch verloren. Denn ihr seid nicht länger der Verurteilung durch das Gesetz ausgeliefert, sondern ihr lebt von der Barmherzigkeit Gottes.

Da wir nicht mehr unter der Verurteilung durch das Gesetz leben, so dürfen wir frei von der Sündenschuld ein Leben unter der Führung der Barmherzigkeit Gottes leben. Wir sind zwar von der Verurteilung des Gesetzes frei, aber nicht gesetzlos. Gnade bedeutet, in Erwiderung der Liebe Gottes, in Dankbarkeit aus freien Stücken Gott zu dienen und nicht mehr gegen ihn zu sündigen.

Röm 6,15 Doch wie? Dürfen wir nun sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade Gottes stehen? Nein, niemals.

Die erfahrene Barmherzigkeit Gottes hat zur Folge, dass der Mensch in seinem Wesen von Gott verändert wird. In dieses von Gott kommende neue Leben passt die Sünde nicht, weil Gott keinerlei Sünde gutheißen kann.

Röm 6,16 Ihr wisst ganz genau, dass ihr dem zu Gehorsam verpflichtet seid, in dessen Dienst ihr als Knechte steht: Sei es nun der Sünde, dann führt euer Dienst zum Tod, oder ihr könnt Gott gehorchen und seine Anerkennung bekommen.

In diesem durch Christus erworbenen neuen Leben gibt es keine Halbherzigkeiten: Entweder man ist ganz ein Kind Gottes oder man ist es nicht. Doch die Kinder Gottes sind frei zu tun, was der neue Mensch ohne Sündengefangenschaft in Jesus Christus gerne tut.

Röm 6,17 Gott sei Dank, dass eure Sündenknechtschaft hinter euch liegt und dass ihr zum Herzensgehorsam Gott gegenüber gekommen seid, die uns als Maßstab für unser Leben gegeben ist.

Röm 6,18 Aber ihr seid aus der Herrschaft der Sündenmacht befreit worden und ihr könnt jetzt Gott dienen und das tun, was ihm gefällt.

Ein Leben in Freiheit ist ein Leben ohne Sündengefangenschaft. Ein Leben, in dem wir von ganzem Herzen das tun können, was Gott gefällt und uns zum Segen dient.

Röm 6,19 Wegen eurer persönlichen Schwachheit darf ich mich wohl menschlich so ausdrücken. Einst habt ihr eure Glieder in den Dienst der Unreinheit und Unsittlichkeit gestellt und damit auch ein gesetzwidriges Leben geführt. Nun, so stellt jetzt eure Glieder in den Dienst uneingeschränkt in Gott; lebt so, wie es ihm gefällt, denn ihr gehört zu ihm!

Röm 6,20 Solange ihr der Sünde gedient habt, war keine Spur von rechtem Leben aus Gott bei euch zu finden und wart darum der Sünde gegenüber frei.

Röm 6,21 Und was war damals das Ergebnis eines solchen Lebens? Nicht wahr, ihr denkt nur mit Scham daran zurück? Dem Tod und Verderben waret ihr ausgeliefert.

Röm 6,22 Aber jetzt seid ihr vom Dienst der Sünde frei geworden und dient Gott. Was herauskommt, ist eine Lebensführung, durch die ihr euch als Gottes heiliges [begnadetes] Volk erweist, und am Ende erwartet euch ewiges Leben.

Wer diese Liebe und Gnade Gottes durch Jesus Christus angenommen hat, der lebt nicht mehr unter der Sündenherrschaft. Er lebt aus der Gnade ein Leben, wie es Gott gefällt.

Röm 6,23 Denn die Sünde wird mit dem Tod bezahlt. Gott aber schenkt uns in der Gemeinschaft mit Jesus Christus, unserem Erlöser, ewiges Leben.

Ewiges Leben schenkt uns Gott in der Gemeinschaft mit Jesus Christus, unserem Erlöser. Bei diesem so segensreichen Römerbrief erkennen wir, dass der Apostel Paulus zwischen Gott und seinem Sohn Jesus Christus unterscheidet, was uns immer wieder zeigt, dass Paulus keine Trinität kannte und Gott allein als Gott alle Ehre gab.

[...]

Ende der Leseprobe aus 85 Seiten

Details

Titel
Der Gott Israels im Römerbrief. Kannte der Apostel Paulus die christliche Trinitätslehre?
Autor
Jahr
2020
Seiten
85
Katalognummer
V513933
ISBN (eBook)
9783346103475
ISBN (Buch)
9783346103482
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gott, israels, römerbrief, kannte, apostel, paulus, trinitätslehre
Arbeit zitieren
Andreas Schittspan (Autor:in), 2020, Der Gott Israels im Römerbrief. Kannte der Apostel Paulus die christliche Trinitätslehre?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/513933

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