Mitarbeiterzufriedenheit und Motivation


Hausarbeit, 2019

15 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Mitarbeiterzufriedenheit
1.1 Definition
1.2. Die Rolle der Motivation

2. Basistheorie
2.1. Modell nach Maslow
2.2. Modell nach Herzberg
2.3. Bedeutung der Führung
2.4. Fazit

3. Planung Mitarbeiterbefragung 3.1 Informationsbedarf
3.2. Messmethoden
3.2.1. Rechtliche Rahmenbedingungen
3.3. Art der Befragung

4. Fragebogen

5. Erläuterungen zum Fragebogen

6. Schlussüberlegungen

Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Bedürfnispyramide nach Maslow

Abbildung 2: Autohaus H

Abbildung 3: Wenn du bemerkst, dass morgen Montag ist

Abbildung 4: Hurra, morgen ist endlich Montag, mir war schon langweilig

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Fragebogen

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Mitarbeiterzufriedenheit

1.1. Definition

Neben der Gesundheit möchte so mancher Mensch in seinem Leben zufrieden sein. Doch was trägt dazu bei? Ist es der Erfolg in der Arbeit, die Familie, das Geld? Differenziert werden muss an dieser Stelle sicherlich zwischen der Zufriedenheit im privaten Lebensbereich und der Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Hier scheiden sich leider oft die Geister. Auch erlebt man in Gesprächen nicht selten Menschen, die durch ihre Arbeit im Leben (un-) zufrieden sind. Der Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit in der Arbeit, der Familie und in der Freizeit ist folglich unübersehbar. Ich wage sogar zu behaupten, wer mit seiner Arbeit zufrieden ist, ist es auch eher im privaten Bereich und umgekehrt.

Desweiteren profitieren Unternehmen von zufriedenen Mitarbeitern, da diese zum Erfolg der Firma maßgeblich beitragen. In der vorliegenden Arbeit soll es deshalb um die Messung der Mitarbeiterzufriedenheit gehen, die für ein gutes Betriebsklima unerlässlich ist.

„Die Mitarbeiterzufriedenheit bezeichnet die Einstellung eines Mitarbeiters gegenüber seines Arbeitsplatzes, seiner Tätigkeit und seines Unternehmens. Je nach individuellem Anspruchsniveau besteht eine Lücke zwischen den Erwartungen des Arbeitnehmers bzgl. seines Arbeitsumfelds und den tatsächlichen Gegebenheiten. Ist die Differenz zwischen beiden Parametern hoch, steigt der Grad seiner Unzufriedenheit. Eine einheitliche Definition des Begriffs der Mitarbeiterzufriedenheit existiert nicht.“1

Außerdem unterscheidet Irene Neverla weiter zwischen Arbeitsplatzzufriedenheit und Berufszufriedenheit.2

Mir erscheint es zudem wichtig zu erwähnen, dass „zufrieden sein“ nicht gleichbedeutend sein muss mit „gut gehen“. Man kann trotz verschiedenster „schlechter“ Gegebenheiten zufrieden mit seiner Arbeit sein. Hier spielt die eigene Persönlichkeit, Einstellung und Psyche eine große Rolle.

1.2. Die Rolle der Motivation

Zu unterscheiden ist zunächst einmal zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation. Um Aufgaben im Alltag und in der Arbeit zu erledigen, bedarf es immer einer Motivation. Diese untersteht innerlichen oder aber auch äußerlichen Einflussfaktoren. Nicht zu vergessen sind die persönlichen und privaten Gegebenheiten eines Menschen, die seine Arbeitsmotivation beeinflussen.

„Die Motivation (lat. Motus: „ Bewegung“, „Antrieb“) ist die Gesamtheit der in einer Handlung wirksamen Motive. Dabei ist jedes Motiv ein Beweggrund des Verhaltens, welches darauf gerichtet ist, bestimmte Ziele zu erreichen. Vereinfacht gesagt ist Motivation der Antrieb zur Erreichung von Zielen.“3

Wenn folglich der Antrieb eines Mitarbeiters negativ ist, ist er zugleich mit seiner Arbeit unzufrieden? Nein, denn im Gesamten betrachtet kann dieser trotzdem zufrieden sein. Extrinsische Anreize der Führung helfen jedoch sicherlich, die Motivation der Mitarbeiter zu steigern und effizienter zu arbeiten.

2. Basistheorie

2.1. Modell nach Maslow

Abraham4 Maslow gliedert menschliche Bedürfnisse in fünf Bedürfnisebenen, wobei diese hierarchisch geordnet sind:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten5

Nach Maslow versucht ein Mensch zunächst die Bedürfnisse der niedrigeren Stufe zu befriedigen, bevor die nächste Ebene sein Tun antreibt. Er nimmt an, dass ein Bedürfnis das Handeln nur so lange beeinflusst, wie es unbefriedigt bleibt. Wird das untere Bedürfnis nicht befriedigt, wird auf die Nächsthöheren seiner erstellten Pyramide nicht eingegangen.

Der Psychologe unterscheidet zwei Gruppen von Bedürfnissen:

- Defizitbedürfnisse: Hierzu zählen die Grund-, Sicherheits- sowie die sozialen Bedürfnisse. Sind diese nicht ausreichend befriedigt, so nimmt der Mensch einen Mangel wahr und ist motiviert dieses Defizit zu beseitigen.
- Wachstumsbedürfnisse: Dazu gehören die Individualbedürfnisse als auch die Selbstverwirklichungsmotive. Erst wenn die Defizitbedürfnisse befriedigt wurden, strebt ein Mensch nach der Befriedigung der genannten obersten Stufen der Pyramide. Wachstumsbedürfnisse lassen sich im Gegensatz zu den Defizitbedürfnissen niemals endgültig befriedigen, sondern sorgen für eine nachhaltige Motivation.

2.2. Modell nach Herzberg

Der6 Psychologieprofessor Herzberg spricht im Gegenteil zu Maslow von einer 2- Faktoren- Theorie. Dies stellt ein Modell zur (Arbeits-) Motivation dar. Hier unterscheidet er zwischen „Hygienefaktoren“ und „Motivatoren“. Bei den Motivatoren geht es um die Arbeitszufriedenheit, welche in engem Zusammenhang mit der Arbeit selbst steht. Diese können Erfolg, Anerkennung, Verantwortung etc. sein. Zudem fördern Motivatoren vor allem die intrinsische Motivation.

Die Hygienefaktoren hingegen stehen nur in geringem Zusammenhang mit der Arbeit und können im besten Fall Unzufriedenheit vermeiden. Hygienefaktoren können z.B. Gehalt, Arbeitsplatzsicherheit, Arbeitsbedingungen etc. sein, welche lediglich die extrinsische Motivation fördern können.

Herzberg legt dar, dass Zufriedenheit nicht das Gegenteil von Unzufriedenheit ist, sondern er spricht zunächst von einer Nichtzufriedenheit.

Wenn ein Mitarbeiter sich z.B. über lange Arbeitszeiten ärgert, ist er dadurch unzufrieden. Wenn er daraufhin eine Arbeitszeitverkürzung erhält, dadurch allerdings mitten in den Feierabendverkehr gerät und somit zur selben Zeit zu Hause ist wie zuvor, ist er durch die Arbeitszeitverkürzung nicht unzufrieden aber auch nicht besonders zufrieden. Für ihn ist diese selbstverständlich.

2.3. Bedeutung der Führung

An dieser7 Stelle ist es zudem wichtig die Bedeutung der Führungspersonen einer Firma zu beachten, die für die Mitarbeiterzufriedenheit eine große Rolle spielen können.

Führungskräfte müssen über diverse Kompetenzen verfügen, die über den sozialen Bereich, die fachlichen Dinge bis hin zu differenzierten Methoden reichen. Eine weitere Rolle spielt ihre eigene Persönlichkeitsstruktur, wobei hier anzumerken ist, dass jeder Mitarbeiter anders auf Menschen reagiert und es somit nicht zwangsläufig den besten Führungsstil gibt. Erwiesen ist, dass sich bestimmte Arbeitsbedingungen wie z.B. die Arbeitsplatzgestaltung oder die Betriebsorganisation positiv auf die Mitarbeitermotivation auswirken, was indirekt wieder mit einer guten Führung zu tun hat. Desweiteren motivieren ausgewogenes Lob und Anerkennung der Leitung einen Mitarbeiter.

Zu unterscheiden gibt es folgende Führungsstile, wobei an dieser Stelle nicht weiter darauf eingegangen werden soll, da dies den Rahmen sprengen würde.

- Autoritärer Führungsstil
- Kooperativer Führungsstil
- Laissez- faire- Stil

Meines Erachtens ist die Kooperation zwischen Leitung und Mitarbeitern von besonderer Bedeutung. Carsten Bach meint dazu: „Führungskräfte brauchen keine Superkräfte. Oft reicht schon eine gesunde Portion Menschlichkeit“.8 In diesem Sinne soll nun ein erstes Fazit gezogen werden.

2.4. Fazit

Ausgehend von Maslow, Herzberg und der Darlegung der Bedeutung der Führung kann man festhalten, dass Zufriedenheit und Motivation eng miteinander verknüpft sind.

Für ein gutes Betriebsklima und ein erfolgreich funktionierendes Unternehmen sind motivierte und zufriedene Mitarbeiter unabkömmlich.

Führungskräfte, die sich dies zu Herzen nehmen, kommen nicht umhin, eine solche Mitarbeiterzufriedenheit stets aufrecht zu erhalten, zu hinterfragen und letztendlich zu messen, um diese eventuell (wieder) zu verbessern.

Im Folgenden wird es um die Erhebung gehen.

3.Planung Mitarbeiterbefragung

3.1. Informationsbedarf

Grundlage der Befragung stellen Maslow und Herzberg dar. Es soll ein Gesamtbild der Mitarbeiterzufriedenheit erstellt werden, da dies in unserem Unternehmen Autohaus Hauser bisher noch nicht durchgeführt wurde. Deshalb werden sowohl Maslows Grundbedürfnisse (Arbeitszeiten, Pausenzeiten etc.), als auch das Einkommen bis hin zur Anerkennung und Verantwortung hinterfragt. Herzbergs Motivatoren ähneln Maslows Wachstumsbedürfnissen. Ebenso sollen die Empfindungen und Meinungen gegenüber der Geschäftsleitung erfragt werden, da diese, wie oben beschrieben, in engem Zusammenhang mit der Mitarbeiterzufriedenheit stehen.

3.2. Messmethoden

Um die9 Mitarbeiterzufriedenheit gegebenenfalls steigern zu können, muss diese zunächst gemessen werden. Dies kann durch zwei Methoden geschehen:

Indirekte Messmethode:

Hierbei geht es um die Datenerhebung mittels Kennzahlen und Daten, die auf die Mitarbeiterstimmung im Unternehmen hinweisen. Dazu gehören z.B.:

- Krankheitstage
- Fehlzeiten
- Fluktuationsrate
- Kündigungsrate
- Beschwerden

Desweiteren können Kommunikationsverhalten, Unternehmenskultur sowie Führungsstile mit eingebracht und reflektiert werden. Der Vorteil der indirekten Messmethode ist, dass sie nicht durch unwahre Aussagen verfälscht werden kann.

[...]


1 https://www.prosoft.net/was-ist/mitarbeiterzufriedenheit, 28.09.2019

2 Vgl. https://www.prosoft.net/was-ist/mitarbeiterzufriedenheit, 28.09.2019

3 Kiefer; Klaus; Stockmayer, 2017, S. 88.

4 Vgl. Kiefer; Klaus; Stockmayer 2017

5 https://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/MOTIVATION/Beduerfnis-Pyramide-Maslow.shtml, 29.09.19

6 Vgl. Kiefer; Klaus; Stockmayer 2017

7 Vgl. Krause, Krause 2012

8 https://www.wpbach.de/infothek/zitate-zu-f%C3%BChrung-und-leadership/, 29.09.2019

9 Vgl. https://www.qualtrics.com/de/erlebnismanagement/mitarbeiter/zufriedenheit/mitarbeiterzufriedenheit/, 10.10.19

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Mitarbeiterzufriedenheit und Motivation
Veranstaltung
Betriebswirt
Note
2,3
Autor
Jahr
2019
Seiten
15
Katalognummer
V513988
ISBN (eBook)
9783346105981
ISBN (Buch)
9783346105998
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mitarbeiterzufriedenheit, motivation
Arbeit zitieren
Niko Baranowski (Autor), 2019, Mitarbeiterzufriedenheit und Motivation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/513988

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Mitarbeiterzufriedenheit und Motivation



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden