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Emotionale Intelligenz bei Führungskräften

Ausgewählte Modelle emotionaler Intelligenz nach Mayer & Salovey, Bar-On und Goleman

Titel: Emotionale Intelligenz bei Führungskräften

Hausarbeit , 2016 , 16 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anna Köpplin (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der heutigen Zeit wird das allgemeine emotionale Klima in einem Unternehmen ebenso wie sowohl individuelle, als auch gruppenbezogene emotionale Fähigkeit als sehr wichtig angesehen. Jedes Individuum verfügt über Emotionen und kann sich dessen auch bewusst werden, jedoch existieren erhebliche Unterschiede dahingehend, in wie weit sie diese Emotionen auch bei anderen wahrnehmen, regulieren und als Entscheidungshilfe verwenden können. Dies ist auch der Grund, weshalb in Unternehmen Seminare zur angeblichen Steigerung der emotionalen Intelligenz sich einem immer stärker wachsenden Interesse erfreuen. Was versteht man konkret unter emotionaler Intelligenz? Und wie wichtig ist diese Form der Intelligenz wirklich am Arbeitsplatz und vor allem bei Führungskräften? Diesen Fragen möchte ich im Rahmen meiner Hausarbeit nachgehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begrifflich – konzeptionelle Grundlegung

2.1 Abgrenzung emotionale und kognitive Intelligenz

2.2 Emotionale Intelligenz

3. Führen mit emotionaler Intelligenz

3.1 Ausgewählte Modelle emotionaler Intelligenz

3.1.1 Modell nach Mayer und Salovey

3.1.2 Modell nach Bar – On

3.1.3 Modell nach Goleman

3.2 Emotionale Intelligenz nach Goleman

3.2.1 Selbstwahrnehmung

3.2.2 Selbstmanagement

3.2.3 Selbstmotivation

3.2.4 Empathie

3.2.5 Soziale Fähigkeiten

4. Kritische Würdigung

4.1 Kompetenzspektrum von Führungskräften

4.2 Emotionale Intelligenz innerhalb des Spektrums

5. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung emotionaler Intelligenz in der modernen Führungspraxis. Sie zielt darauf ab, zu klären, welche Rolle dieser Kompetenzbereich neben der kognitiven Intelligenz für den beruflichen Erfolg einnimmt und inwieweit Führungskräfte davon profitieren können.

  • Abgrenzung von kognitiver und emotionaler Intelligenz
  • Analyse etablierter Modelle der emotionalen Intelligenz (Mayer/Salovey, Bar-On, Goleman)
  • Detaillierte Untersuchung der fünf Kompetenzbereiche nach Goleman
  • Einordnung emotionaler Intelligenz in das breitere Kompetenzspektrum von Führungskräften
  • Kritische Reflexion der Anwendbarkeit und Messbarkeit emotionaler Kompetenzen

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Modell nach Mayer und Salovey

Der Begriff der emotionalen Intelligenz kam erstmals 1900 durch das von John Mayer und Peter Salovey entwickelte Modell auf. In ihrem Konzept definieren sie emotionale Intelligenz wie folgt:

„We define emotional intelligence as the subset of social intelligence that involves the ability to monitor one's own and others' feelings and emotions, to discriminate among them and to use this information to guide one's thinking and actions.“

Mayer und Salovey konkretisieren also mit Hilfe dreier Hauptaspekte: Zum einen zählt dazu die Wahrnehmung eigener und fremder Gefühle sowie die Fähigkeit zur Differenzierung zwischen diesen Emotionen; zum Anderen wird auch der Aspekt der effektiven Nutzung, Steuerung und Kontrolle von Emotionen betrachtet. In diesem Modell werden jeweils zwei Perspektiven betrachtet: Die eigene und die Sichtweise auf die Außenwelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Anhand des Beispiels der Terroranschläge vom 11. September wird die Relevanz emotionaler Führung in Krisenzeiten und im unternehmerischen Alltag verdeutlicht.

2. Begrifflich – konzeptionelle Grundlegung: Das Kapitel definiert den Intelligenzbegriff und grenzt die klassische kognitive Intelligenz von der emotionalen Intelligenz ab.

3. Führen mit emotionaler Intelligenz: Hier werden verschiedene wissenschaftliche Modelle der emotionalen Intelligenz vorgestellt, wobei der Fokus insbesondere auf dem Modell von Goleman und dessen fünf Teilkompetenzen liegt.

4. Kritische Würdigung: Dieser Teil ordnet die emotionale Intelligenz in das Kompetenzspektrum von Führungskräften ein und diskutiert kritisch deren Messbarkeit und praktischen Nutzen.

5. Schlusswort: Das Kapitel fasst zusammen, dass emotionale Intelligenz eine lernbare und wertvolle Ergänzung zur kognitiven Intelligenz für erfolgreiches Führungsverhalten darstellt.

Schlüsselwörter

Emotionale Intelligenz, Kognitive Intelligenz, Führung, Selbstwahrnehmung, Selbstmanagement, Selbstmotivation, Empathie, Soziale Fähigkeiten, Kompetenzspektrum, Führungskräfte, Personalentwicklung, Management, Krisenmanagement, Emotionale Führung, Psychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Relevanz und den verschiedenen Ausprägungen emotionaler Intelligenz im beruflichen Kontext, insbesondere für Führungspositionen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung emotionaler Intelligenz, der Vergleich verschiedener wissenschaftlicher Modelle und die praktische Anwendung dieser Kompetenzen durch Führungskräfte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Stellenwert emotionaler Intelligenz als Erfolgsfaktor zu bewerten und zu zeigen, wie sie das klassische, kognitiv geprägte Führungsprofil sinnvoll ergänzt.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse und den Vergleich etablierter psychologischer Modelle, um ein umfassendes Verständnis für das Thema zu schaffen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Ansätze von Mayer, Salovey, Bar-On und insbesondere Goleman detailliert erläutert und die einzelnen emotionalen Kompetenzbereiche wie Selbstwahrnehmung und Empathie analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie emotionale Kompetenz, Führungsstil, Selbstmotivation, soziale Fähigkeiten und kritisches Kompetenzspektrum geprägt.

Welche Bedeutung kommt der Selbstwahrnehmung laut Autor zu?

Die Selbstwahrnehmung wird als Schlüsselkompetenz und unverzichtbare Grundvoraussetzung definiert, um Emotionen überhaupt erkennen und somit emotional intelligent führen zu können.

Wie bewertet die Arbeit die Messbarkeit emotionaler Intelligenz?

Der Autor weist darauf hin, dass die Messbarkeit aufgrund der subjektiven Natur emotionaler Prozesse schwierig ist und keine absoluten Messverfahren existieren, was die Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen erschwert.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Emotionale Intelligenz bei Führungskräften
Untertitel
Ausgewählte Modelle emotionaler Intelligenz nach Mayer & Salovey, Bar-On und Goleman
Hochschule
Fachhochschule Düsseldorf
Veranstaltung
Personalmanagement
Note
2,3
Autor
Anna Köpplin (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
16
Katalognummer
V514321
ISBN (eBook)
9783346101228
ISBN (Buch)
9783346101235
Sprache
Deutsch
Schlagworte
emotionale Intelligenz kognitive Intelligenz Führungsstile Führungskraft Selbstwahrnehmung Selbstmanagement soziale Fähigkeiten Empathie Kompetenz Emotionen Stressmanagement Fähigkeiten persönliche Kompetenz soziale Kompetenz fachliche Kompetenz methoden Kompetenz Unternehmen Mitarbeiter Mitarbeiterführung Seminare
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Köpplin (Autor:in), 2016, Emotionale Intelligenz bei Führungskräften, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/514321
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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