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Geschlechterverhältnisse aus der Sicht Karl Marx'

Titel: Geschlechterverhältnisse aus der Sicht Karl Marx'

Hausarbeit , 2019 , 16 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziologie - Beziehungen und Familie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit analysiert die Geschlechterverhältnissen aus der Sicht Marx’ und bietet eine Erläuterung, inwiefern dies eine Auswirkung auf die heutige Gesellschaft hat und wie daraus der Marxismus - Feminismus resultierte. Denn die Betrachtungsweisen Marx’ sind auch noch nach 136 Jahren unfassbar bemerkenswert und aktuell. Um dies zu analysieren, widemt sich die Arbeit den Klassikern Marx’ gewidmet: "Das Kapital", "Das Kommunistische Manifest" und "Die heilige Familie".

"Die Veränderung einer geschichtlichen Epoche läßt sich immer aus dem Verhältnis des Fortschritts der Frauen zur Freiheit bestimmen, weil hier im Verhältnis des Weibes zum Mann, des Schwachen zum Starken, der Sieg der menschlichen Natur über die Brutalität am evidentesten erscheint. Der Grad der weiblichen Emanzipation ist das natürliche Maß der allgemeinen Emanzipation.“ Dieses Zitat stammt jedoch nicht von Karl Marx persönlich, sondern vom französischen Gesellschaftstheoretikern Charles Fourier, den Marx in "Die heilige Familie" zitiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Exposé

II. Biographischer Hintergrund

III. Begriffsdefinition Geschlechterverhältnis

IV. Analyse

4.1 Karl Marx und die Frauen in seinem Umfeld

4.2 Frauen als Symbol gesellschaftlichen Fortschritts

4.3 Hauptwiderspruch Lohnarbeit & Kapital - Nebenwiderspruch Frauenunterdrückung

4.5 Marxismus - Feminismus

V. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Rolle der Frau aus der Perspektive von Karl Marx, um zu klären, ob Frauen als bedeutender Faktor für den gesellschaftlichen Fortschritt und die Reproduktion der Arbeitskraft angesehen werden oder lediglich als unterdrücktes Volk innerhalb der ökonomischen Theorie fungieren.

  • Biographische Einordnung von Karl Marx
  • Begriffsbestimmung des Geschlechterverhältnisses
  • Analyse der Rolle der Frau im Marxschen Umfeld und in der Industrie
  • Unterscheidung von Haupt- und Nebenwidersprüchen
  • Verhältnis zwischen Marxismus und Feminismus

Auszug aus dem Buch

4.2. Frauen als Symbol gesellschaftlichen Fortschritts

„Der gesellschaftliche Fortschritt lässt sich exakt messen an der gesellschaftlichen Stellung des schönen Geschlechts (die Hässlichen eingeschlossen)“ schrieb Marx in einem Brief an Ludwig Kugelmann. Es wird deutlich, dass Marx Frauen zunächst als wundervoll betrachtet, besonders in Anbetracht auf die Liebe zu seiner Frau. Doch dies kann auch auf Oberflächlichkeiten bezogen sein. Männer hingegen werden als ‚die Hässlichen‘ bezeichnet. Allerdings wird einige Zeit zuvor, im Jahre 1844 das ‚Verhältnis des Weibes zum Mann‘ noch als eines ‚des Schwachen zum Starken‘ betrachtet.

Es scheint daher das Klischee bedient zu werden, dass Frauen schwächer seien. Es lässt sich vermuten, dass dies auf die körperlich Kraft anspielt: „Je weniger die Handarbeit Geschicklichkeit und Kraftäußerung erheischt,[…] desto mehr wird die Arbeit der Männer durch die der Weiber verdrängt.“ Alternativ formuliert: Frauen obliegen Berufen nachzugehen, welche keine Kraft benötigen und verdrängen dadurch die männlichen Arbeiter. Demnach wird ein deutlicher Zusammenhang zwischen Geschlechterverhältnissen und der Arbeitsteilung deutlich. Es ist naheliegend, dass unter Berufe ohne ‚Kraftäußerung‘ die Widmung des Haushaltes und des Nachwuchses fallen, denn es ist allseits bekannt, dass diese Frauenrolle lange Zeit verbreitet war.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Exposé: Einleitung in die Thematik der Geschlechterverhältnisse bei Karl Marx inklusive der methodischen Vorgehensweise und der persönlichen Motivation der Autorin.

II. Biographischer Hintergrund: Komprimierte Reflexion des Lebens von Karl Marx, um seine Denkweise und den historischen Kontext seiner Zeit besser nachvollziehen zu können.

III. Begriffsdefinition Geschlechterverhältnis: Definition des Begriffs Geschlechterverhältnis als Spannungsfeld zwischen ökonomischer Struktur, sozialem Wandel und dem Kampf um Gerechtigkeit.

IV. Analyse: Zentrale Untersuchung der Rolle der Frau im Marxismus, unterteilt in Einflüsse aus seinem Umfeld, die industrielle Arbeitsteilung und die theoretische Hierarchisierung von Widersprüchen.

V. Resümee: Zusammenfassende Bestätigung der Relevanz von Frauen für die gesellschaftliche (Re-)Produktion sowie die kritische Reflexion des Marxismus hinsichtlich der Frauenunterdrückung.

Schlüsselwörter

Karl Marx, Geschlechterverhältnis, Frauenunterdrückung, Lohnarbeit, Kapital, Reproduktion, Marxismus, Feminismus, Arbeitsteilung, Gesellschaftlicher Fortschritt, Patriarchat, Historischer Kontext, Hausarbeit, Bourgeoisie, Proletariat.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen und praktischen Sichtweise von Karl Marx auf die Rolle der Frau in der Gesellschaft und in der ökonomischen Theorie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Geschlechterverhältnis, die ökonomische Arbeitsteilung, das Verhältnis von Marxismus und Feminismus sowie die Rolle der Hausarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu analysieren, ob Frauen bei Marx lediglich als unterdrücktes Objekt oder als notwendiger Bestandteil des gesellschaftlichen Fortschritts und der Reproduktion gesehen werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse der Werke von Marx und Engels sowie einer biografischen Kontextualisierung und der Heranziehung aktuellerer feministischer und marxistischer Debatten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Marx' persönliches Umfeld, seine ökonomischen Schriften hinsichtlich der Frauenerwerbstätigkeit sowie die theoretische Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebenwidersprüchen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Geschlechterverhältnisse, Klassenverhältnisse, (Re-)Produktion der Arbeitskraft und die Diskrepanz zwischen Marxismus und Feminismus charakterisiert.

Welche Bedeutung kommt der Hausarbeit im Dokument zu?

Die Hausarbeit wird als unbezahlte, aber für die Reproduktion der Arbeitskraft essenzielle Tätigkeit identifiziert, die in der klassischen marxistischen Theorie oft vernachlässigt wurde.

Wie bewertet die Autorin das Marxsche Konzept des „Nebenwiderspruchs“?

Die Autorin hinterfragt die Hierarchisierung der Frauenunterdrückung als Nebenwiderspruch und betont, dass soziale Probleme nicht kategorisch gegeneinander abgewogen werden sollten.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Geschlechterverhältnisse aus der Sicht Karl Marx'
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
16
Katalognummer
V514708
ISBN (eBook)
9783346099532
ISBN (Buch)
9783346099549
Sprache
Deutsch
Schlagworte
geschlechterverhältnisse sicht karl marx
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Geschlechterverhältnisse aus der Sicht Karl Marx', München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/514708
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