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Evolutionsstrategien als technische Optimierungsverfahren

Titel: Evolutionsstrategien als technische Optimierungsverfahren

Projektarbeit , 2020 , 33 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Biologie - Evolution
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit thematisiert die Evolutionstheorie von Darwin und die aus ihr abgeleitete Evolutionsstrategie als bewusst geplante Optimierungsstratege für technische Produkte und Prozesse. Ziele hierbei sind die Erläuterung der Evolutionstheorie von Charles Darwin in allen Einzelheiten und die Beschreibung und Erklärung der Evolutionsstrategie als technisches Optimierungsverfahren. Hierzu gehört die Entwicklung der Evolutionsstrategie, die Darstellung der Basis-Algorithmen der Evolutionsstrategie, die Bedeutung von schwacher und starker Kausalität sowie die Erklärung des zentralen Gesetzes des evolutionären Fortschritts sowie die ihm zugrunde liegende Bedingung. Zudem wird betrachtet, ob es sich bei dem Optimierungsverfahren um echte Zufallszahlen oder Pseudozufallszahlen handelt. Die Stärken, Schwächen und Unterschiede zur Evolutionstheorie der Evolutionsstrategie werden herausgearbeitet und abschließend erfolgt die Beschreibung von drei praktischen Anwendungen der Evolutionsstrategie
.
Unseren Planeten gibt es seit knapp vier Milliarden Jahren. Die Natur hat in dieser Zeit Antworten auf nahezu alle Fragen des Lebens entwickelt und optimiert. Auch viele technische Errungenschaften, wie Sonar und Propeller, sind natürlichen Vorbildern entsprungen und haben ihren Ausgangspunkt in der Natur. Mit der Übertragung natürlicher Phänomene auf die Technik beschäftigt sich die Bionik, um ökologische und optimierte Lösungen abzuleiten. Die Bionik ist als Wissenschaft noch recht jung und es werden ihr verheißungsvolle Potenziale zugeschrieben, da die Rechenleistung der Computer stark zugenommen hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Zielsetzung

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Evolutionstheorie

2.1 Evolutionsforschung

2.2 Evolutionstheorie von Charles Darwin

2.3 Gemeinsame Abstammung aller Lebewesen

2.4 Anpassung der Arten an die Umweltbedingungen

2.5 Survival of the fittest: Mutation, Selektion und Adaption

3 Evolutionsstrategie als technisches Optimierungsverfahren

3.1 Definition und Entwicklung der Evolutionsstrategie

3.2 Basisalgorithmen

3.3 Starke und schwache Kausalität

3.4 Zentrales Gesetz des evolutionären Fortschritts

3.5 Zufallszahlen oder Pseudozufallszahlen

5 Zusammenfassung

VII Anhang: Praxisbeispiele der Evolutionsstrategie

i. Beispiel 1: Optimierung 90° Rohrkrümmer

ii. Beispiel 2: Produktionssteuerung

iii. Beispiel 3: Querbalken einer Portalfräsmaschine

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die fundierte Erläuterung der Evolutionstheorie von Charles Darwin sowie die detaillierte Beschreibung der daraus abgeleiteten Evolutionsstrategie als methodisches Optimierungsverfahren für technische und prozessuale Herausforderungen. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie biologische Prinzipien in mathematische Algorithmen übersetzt werden können, um industrielle Optimierungsprobleme effizient zu lösen.

  • Grundlagen und historische Entwicklung der Evolutionstheorie
  • Mechanismen wie Mutation, Selektion und Adaption
  • Evolutionsstrategie als technisches Optimierungsverfahren und Basisalgorithmen
  • Bedeutung von Kausalität und Zufallszahlen in der Modellbildung
  • Vergleichende Analyse von natürlicher Evolution und technischer Evolutionsstrategie
  • Praktische Anwendungsbeispiele in der Technik

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition und Entwicklung der Evolutionsstrategie

Bionik ist eine Wortkomposition aus Biologie und Technik. Das Ziel der Bionik ist, durch Abstraktion, Übertragung und Anwendung von Erkenntnissen, die an biologischen Vorbildern gewonnen werden, technische Fragestellung zu lösen. Basierend auf der Vielfalt der biologischen Vorbilder ergeben sich dadurch enorme Antwortmöglichkeiten auf technische Fragestellungen.

Die Evolutionsstrategie lässt sich von der Evolution natürlicher Lebewesen inspirieren und ist im Bereich der Informationsbionik (Untergruppe der Evolutionsbionik) zu finden. Mithilfe von stochastischen und metaheuristischen Optimierungsverfahren werden Lösungen für bestimmte Probleme entwickelt. Es handelt sich um ein naturanaloges Optimierungsverfahren.

Von den Wissenschaftlern Ingo Rechenberg und Hans-Paul Schwefel von der Technischen Universität Berlin wurde die Evolutionsstrategie im Jahr 1964 entwickelt. Als Richtlinie zur Entwicklung seiner Evolutionsstrategien nutzt Rechenberg die biologische Evolution. Ähnlich wie bei Charles Darwin Evolutionstheorie, die sich auf die beiden Mechanismen Variation und Selektion stützt, können Prinzipien, die für die biologische Evolution Gültigkeit haben, auch als technische Optimierungsverfahren eingesetzt werden.

Die Evolutionsstrategie geht nach folgenden vier Schritten vor:

1. Definition der Variablen, die bei dem zu optimierenden Objekt verändert werden können.

2. Zufällige Variation dieser Variablen innerhalb bestimmter Größen.

3. Bewertung der Ergebnisse und Auswahl derjenigen, die dem Optimierungsziel am nächsten kommen.

4. Wiederholung des Vorgangs so lange bis ein vorab definiertes Abbruchkriterium erreicht wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Bionik und Evolutionsstrategie ein, formuliert die Zielsetzung der Arbeit und gibt einen Überblick über den strukturellen Aufbau.

2 Evolutionstheorie: Dieses Kapitel behandelt die historischen Grundlagen der Evolutionsforschung und die zentralen Prinzipien der Lehre von Charles Darwin, einschließlich Mutation, Selektion und gemeinsamer Abstammung.

3 Evolutionsstrategie als technisches Optimierungsverfahren: Hier wird die Evolutionsstrategie als technisches Verfahren definiert, ihre Basisalgorithmen erläutert sowie die Rolle von Kausalität, Zufallszahlen und das zentrale Fortschrittsgesetz detailliert erklärt.

5 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung reflektiert die Ergebnisse der Arbeit, betont die anhaltende Aktualität der Evolutionsstrategie und weist auf deren Potenziale in nicht-technischen Bereichen hin.

VII Anhang: Praxisbeispiele der Evolutionsstrategie: In diesem Teil werden drei konkrete Praxisanwendungen zur Optimierung von Rohrkrümmern, Produktionssteuerungen und Portalfräsmaschinen detailliert dargestellt.

Schlüsselwörter

Evolutionstheorie, Evolutionsstrategie, Charles Darwin, Bionik, Optimierungsverfahren, Mutation, Selektion, Adaption, Algorithmen, Kausalität, Zufallszahlen, Simulation, Ingenieurwesen, Produktionssteuerung, technische Optimierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Verbindung von biologischen Prinzipien und technischer Optimierung, indem sie die Evolutionstheorie von Charles Darwin auf moderne technische Problemlösungen überträgt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die biologische Evolutionsforschung, die mathematische Modellierung evolutionärer Prozesse und deren praktische Anwendung im Maschinenbau und in der Prozesssteuerung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist die fundierte Erläuterung der Evolutionstheorie sowie die Beschreibung der Evolutionsstrategie als bewusst geplantes technisches Optimierungsverfahren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse zur theoretischen Fundierung sowie technische Praxisbeispiele, um die Anwendbarkeit der Evolutionsstrategie zu illustrieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Evolutionstheorie und die tiefgehende Erläuterung der Evolutionsstrategie, inklusive Algorithmen, Kausalitätsfragen und Zielfunktionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind die Begriffe Evolutionsstrategie, natürliche Selektion, technische Optimierung, Bionik und algorithmische Simulation.

Welche Rolle spielen Zufallszahlen in der Evolutionsstrategie?

Zufallszahlen (meist Pseudozufallszahlen) werden genutzt, um Mutationen innerhalb der mathematischen Modelle der Evolutionsstrategie zu simulieren und so neue Lösungsräume im hochdimensionalen Raum zu explorieren.

Wie unterscheidet sich die Evolutionsstrategie von der natürlichen Evolution?

Im Gegensatz zur natürlichen Evolution arbeitet die Evolutionsstrategie mit festen Zielfunktionen, operationalisierbaren Selektionskriterien und mathematischen Modellen, die einen effizienten technischen Fortschritt ermöglichen.

Wie konnte die Massenreduktion beim Querbalken-Beispiel konkret erreicht werden?

Durch den Einsatz der Evolutionsstrategie im MATLAB-Tool konnten nach fünf Simulationsdurchläufen Optimierungen erzielt werden, die bei gleicher Steifigkeit eine signifikante Massenreduktion ermöglichten.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Evolutionsstrategien als technische Optimierungsverfahren
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
33
Katalognummer
V514815
ISBN (eBook)
9783346109019
ISBN (Buch)
9783346109026
Sprache
Deutsch
Schlagworte
evolutionsstrategien optimierungsverfahren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Evolutionsstrategien als technische Optimierungsverfahren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/514815
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Leseprobe aus  33  Seiten
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