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Bewertung von Tätowierungen und Piercings im Kontext der Bibel

"Was sagt eigentlich Gott dazu?"

Título: Bewertung von Tätowierungen und Piercings im Kontext der Bibel

Plan de Clases , 2017 , 16 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Didáctica - Teología, pedagogía religiosa
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Die gegenwärtige und zukünftige Bedeutung von Körperschmuck und Tätowierungen für die Schülerinnen und Schüler besteht darin, dass die Mehrheit der Lernenden sich gerade in der Lebensphase befindet, in der sie überlegen, ob sie sich einen dauerhaften Körperschmuck zulegen/teilweise schon zugelegt haben. Der reflektierte Umgang mit dem eigenen Körper und mit dem, was wir ihm zufügen/nicht zufügen, ist Teil der Persönlichkeitsentwicklung. Darüber hinaus bereitet der Bildungsgang die Schülerinnen und Schüler auf eine Berufsausbildung im Fachbereich Gesundheit/Erziehung und Soziales vor, wodurch medizinische Aspekte sowie das "tragen" dauerhaften Körperschmucks und dessen potenziellen Einfluss auf zukünftige berufliche Tätigkeiten überprüft und reflektiert werden müssen.

Die Thematisierung von Körpermodifikationen, die im Religionsunterricht exemplarisch anhand von Tätowierungen und Piercings aufgegriffen wird, begründet sich religionsdidaktisch dadurch, dass das Entwickeln von Aufmerksamkeit und Interesse im Vordergrund steht, für das, was außen und innen das Leben ausmacht, für das, was es fördert und behindert. Jugendliche sind heutzutage mit einer Reizüberflutung, die sich u. a. in Form von Bildern (bspw. Tätowierungen) darstellt, konfrontiert. Ziel der ästhetischen Bildung, die Bildung der leiblich-sinnlichen Wahrnehmungsfähigkeit, ist es u. a. die Wahrnehmungskompetenz zu erweitern und zu erproben sowie die Fähigkeit zur Wahrnehmungskritik zu bilden und andere und deren Anderssein (z. B. aufgrund von Tätowierungen und/oder Piercings) wahrzunehmen, aber auch deren Anderssein anzuerkennen. Der Religionsunterricht nimmt hierbei den ganzen Menschen, mit seinem, Denken, Sinneserfahrungen, Gefühlen, Fantasien und Symbolisierungsbedürftigkeit (z. B. Gründe für das Stechen eines Tattoos mit religiösem Hintergrund) in den Blick. Ermöglicht werden soll eine bewusste Stellungnahme, die auch einen Perspektivenwechsel fordert, damit die Lernenden eine sensibilisierte, kritische, reflektierte, bewusste, empathische und aufmerksame Wahrnehmung der Interpretation von Wirklichkeit bilden und ihre Bewertungsfähigkeit erweitern.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Aspekte der Lerngruppe und Besonderheiten der Lernumgebung

2. Didaktische Entscheidungen und ihre Begründungen

2.1 Curriculare Anbindung

2.2 Einordnung in den unterrichtlichen Kontext

2.3 Schwerpunkte aus didaktischer Sicht

3. Methodisch-mediale Schwerpunkte und ihre Begründungen

4. Ziele des Unterrichts

5. Verlaufsplan

6. Literaturangaben / Internetadressen, sonstige Materialien

7. Anlagen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Jugendlichen im Rahmen des evangelischen Religionsunterrichts eine reflektierte Auseinandersetzung mit dem Thema Körperschmuck, insbesondere Tätowierungen und Piercings, zu ermöglichen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie sich die menschliche Bewertung von Körpermodifikationen im Kontext der eigenen Lebenswelt von einer biblisch-theologischen Perspektive unterscheidet und welche ethische Verantwortung sich daraus für den Einzelnen ergibt.

  • Körpermodifizierung als Ausdruck der Persönlichkeitsentwicklung und Identitätssuche.
  • Ethische Reflexion über den Körper als „Tempel des Heiligen Geistes“.
  • Gegenüberstellung von alltagsgesellschaftlichen Urteilen und biblischer Gleichwertigkeit.
  • Förderung der ästhetischen Bildung und Wahrnehmungskompetenz bei Heranwachsenden.
  • Bedeutung der Verantwortung für den eigenen Körper im Übergang zur Berufsausbildung.

Auszug aus dem Buch

1. Aspekte der Lerngruppe und Besonderheiten der Lernumgebung

Die SBF2S ist eine Klasse der einjährigen Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen gemäß der Anlage B2 der APO-BK an einem Berufskolleg. Nach Abschluss des vollzeitschulischen Bildungsgangs erwerben die Schülerinnen und Schüler die Fachoberschulreife sowie ein Zertifikat über den Erwerb von beruflichen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Die Klasse besuchen aktuell 14 Schülerinnen und 4 Schüler.

Wie in Tabelle 1 zu erkennen, ist die Altersspanne (6 Jahre) in dem Kurs breit. Anhand der bisher erlangten Schulabschlüsse der Schülerinnen und Schüler werden die weitgehend homogenen Zugangsvoraussetzungen verdeutlicht. Die unterschiedliche Konfessionszugehörigkeit veranschaulicht die religiöse Heterogenität der Lerngruppe.

Das weitestgehend homogene Leistungsniveau der Lerngruppe ist analog zu den erreichten Bildungsabschlüssen. Während einige der Schülerinnen und Schüler sich aktiv an Unterrichtsgesprächen beteiligen, verhalten sich andere Lernende, in Bezug auf die mündliche Mitarbeit im Unterricht, reserviert. Vereinzelt lässt sich eine gewisse Lustlosigkeit der Schülerinnen und Schüler erkennen. Unterrichtsgespräche finden in der Regel träge statt, nicht alle Lernende sind gleichermaßen daran beteiligt. Diskussionen über Themen, die vor allem die eigene Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler betreffen, finden hingegen sehr lebhaft statt. Diese Lebhaftigkeit zeichnet sich vor allem durch eine intensive Lautstärke und besonderen Mitteilungsdrang aus, wobei Unterrichtsregeln wie z. B. das Unterlassen von reinrufen oder das Unterbrechen der Mitschüler/ Mitschülerinnen missachtet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Aspekte der Lerngruppe und Besonderheiten der Lernumgebung: Dieses Kapitel beschreibt die Zusammensetzung, das Leistungsniveau und die organisatorischen Rahmenbedingungen der Lerngruppe im Fach Evangelische Religion.

2. Didaktische Entscheidungen und ihre Begründungen: Hier wird die curriculare Einordnung des Themas in den Bildungsplan sowie die didaktische Begründung der Thematisierung von Körpermodifikationen dargelegt.

3. Methodisch-mediale Schwerpunkte und ihre Begründungen: Dieses Kapitel erläutert den Einsatz von Impulsen (Tattoo-Attrappen) und die methodische Strukturierung durch kooperative Gruppenarbeit zur Förderung der Partizipation.

4. Ziele des Unterrichts: Hier werden die angestrebten Kompetenzen im Bereich Ästhetik und das Stundenziel zur biblischen Gleichheit aller Menschen formuliert.

5. Verlaufsplan: Dieser Abschnitt bietet eine tabellarische Übersicht über den zeitlichen Ablauf der Unterrichtsstunde, inklusive Aktionen, Methoden und eingesetzter Medien.

6. Literaturangaben / Internetadressen, sonstige Materialien: Zusammenstellung der genutzten Fachliteratur, Webressourcen und biblischen Quellen für den Unterricht.

7. Anlagen: Beinhaltet ergänzende Materialien wie Fotos, Arbeitsaufträge, Texthilfen und die Lernsituation für die Schülerinnen und Schüler.

Schlüsselwörter

Religionsunterricht, Körpermodifizierung, Tätowierungen, Piercings, Ästhetische Bildung, Identitätsentwicklung, Biblische Ethik, Selbstbild, Berufsfachschule, Wertevermittlung, Gruppendynamik, Körperverständnis, Religionsdidaktik, Selbstverstümmelung, Persönlichkeitsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit konzipiert eine Unterrichtseinheit für das Fach Evangelische Religion, die das Thema Körperschmuck aus einer religiösen und ethischen Perspektive beleuchtet.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Mittelpunkt stehen die persönliche Identitätsfindung, die Bewertung von Körpermodifikationen (Tattoos/Piercings) durch die Gesellschaft sowie der Abgleich dieser Praktiken mit biblischen Texten.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtsstunde?

Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass der Wert des Menschen vor Gott unabhängig von äußeren Erscheinungsmerkmalen wie Körperschmuck besteht und sie sich ihrer Verantwortung für sich selbst bewusst werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine religionsdidaktische Vorgehensweise gewählt, die auf ästhetischer Bildung basiert und die Lernenden durch kooperative Lernformen zu einer reflektierten Auseinandersetzung führt.

Was wird im Hauptteil der Unterrichtsplanung behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorwissensaktivierung, eine intensive Erarbeitungsphase mit biblischen Quellen in Gruppen sowie eine Auswertungsphase, in der die Ergebnisse miteinander in Bezug gesetzt werden.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit vereint Begriffe wie Körpermodifizierung, Religionsdidaktik, Identitätsfindung und biblische Ethik als zentrale Pfeiler.

Wie gehen die Lernenden in der Unterrichtseinheit praktisch vor?

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten arbeitsteilig in Gruppen an verschiedenen Bibelstellen, diskutieren deren Aussageabsicht und präsentieren ihre Ergebnisse im Plenum, um sie anschließend mit ihren eigenen Sichtweisen zu vergleichen.

Welche Bedeutung hat das Beispiel der "Referendarin" im Unterricht?

Die Referendarin fungiert als Impulsgeberin, indem sie durch das Tragen von abwaschbaren Tattoos und Piercing-Attrappen eine reale Konfrontationsfläche bietet, die den unmittelbaren Meinungsaustausch der Klasse anregt.

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Detalles

Título
Bewertung von Tätowierungen und Piercings im Kontext der Bibel
Subtítulo
"Was sagt eigentlich Gott dazu?"
Calificación
2,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
16
No. de catálogo
V514868
ISBN (Ebook)
9783346102447
ISBN (Libro)
9783346102454
Idioma
Alemán
Etiqueta
bewertung tätowierungen piercings kontext bibel gott
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2017, Bewertung von Tätowierungen und Piercings im Kontext der Bibel, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/514868
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