Planung einer Fitnessanlage


Projektarbeit, 2017

9 Seiten, Note: 1,4

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 STANDORTFAKTOREN FITNESSANLAGE

2 FIRMENNAME UND FIRMENLOGO

3 STANDORTFAKTOREN UND STANDORT FITNESSANLAGE

4 RAHMENPARAMETER

5 UNTERNEHMENSFORM

6 RISIKEN UND VERSICHERUNGEN

7 LITERATURVERZEICHNIS

8 ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS
8.1 Abbildungsverzeichnis
8.2 Tabellenverzeichnis

1 Standortfaktoren Fitnessanlage

In diesem Abschnitt werde ich die wesentlichen Standortfaktoren für eine Fitnessanlage darstellen.

Der erste wichtige Faktor ist die Größe des Einzugsgebietes und die Bevölkerungsdich- te. Je nach Größe des Einzugsgebietes und Anzahl der in diesem Gebiet lebenden Per- sonen, kann man als Unternehmen mit einer bestimmten Anzahl von potenziellen Kun- den rechnen. Ein größeres Einzugsgebiet und eine größere Bevölkerungsdichte steigern dementsprechend die Zahl der möglichen Neukunden und sollten bei der Wahl eines Standortes bevorzugt werden. Es gibt spezielle Programme, um Einzugsgebiete zu be- stimmen. Die Bevölkerungsdichte kann man durch das Statistische Bundesamt (Desta- tis) ausfindig machen.

Des Weiteren sind die soziodemografischen Strukturen und die Konsumgewohnheiten der Bevölkerung zu berücksichtigen. Dabei geht es z.B. um das durchschnittliche Alter der Einwohner, den Bildungsstand und das Nettoeinkommen. Diese Punkte sind deswe- gen wichtig, weil sie darauf schließen lassen, wie kaufkräftig die Personen in einem bestimmten Gebiet oder Stadtteil sind und ob sie überhaupt Interesse an einem bestimm- ten Unternehmen und seinen Angeboten haben könnten. Soziodemografische Daten können von Marktforschungsinstituten bezogen werden. Daten über Konsumgewohn- heiten der Bevölkerung kann man durch das Statistische Bundesamt (Destatis) erlangen. Der nächste Punkt stellt die Konkurrenzsituation dar. Wenn viele ähnlich konzipierte Unternehmen in einem bestimmten Bezirk angesiedelt sind, macht es keinen Sinn, sein eigenes Unternehmen ebenfalls in eine solche Gegend zu platzieren. Die Konkurrenz wäre zu hoch und die Kundenakquise würde deutlich schwerer werden. Optimal für ein Unternehmen sind Gegenden, wo kein weiteres Unternehmen mit ähnlichen Zielgrup- pen und Angeboten ansässig ist. Informationen über eventuelle Konkurrenten kann man recht leicht durch Suchmaschinen ausfindig machen. Um mehr über das Angebot eines Unternehmens herauszufinden, bietet es sich an, ein Unternehmen persönlich aufzusu- chen und sich einen Eindruck zu verschaffen. Man könnte sogar mit Mitarbeitern spre- chen und selber ein Probetraining absolvieren, um somit gut informiert zu sein und ei- nen Vergleichswert zu haben.

Ebenfalls wichtig ist das Personal. Hierbei muss herausgefunden werden, ob es genug qualifiziertes Personal geben würde, welches in dem Unternehmen angestellt werden könnte. Man sollte sich fragen, was das zukünftige Personal an Qualifikationen mitbrin- gen sollte und ob man diese in der jeweiligen Gegend antreffen kann. Auch hier kann man sich Informationen durch Marktforschungsinstitute einholen.

Auch die Steuern und Subventionen spielen eine entscheidende Rolle bei der Wahl des Standortes. Je nach Bundesland und Stadt variieren die Hebesätze für Unternehmen. Desto niedriger ein Hebesatz, umso niedriger ist auch die Gewerbesteuer für Unterneh- men. Auch Subventionen können bei einer Neugründung entscheidend sein und unter- scheiden sich ebenfalls von Region zu Region.

Die Verkehrssituation entscheidet darüber, wie lange potenzielle Kunden brauchen, um zum Unternehmen zu gelangen. Liegt das Unternehmen beispielsweise direkt an einer Schnellstraße, ist es für viele attraktiver, da es auch von anderen Stadtteilen gut erreicht werden kann. Auch die Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln sollte berücksich- tigt werden, da es viele Menschen ohne Auto gibt bzw. einige eventuelle Staus vermei- den wollen und das Auto stehen lassen möchten. Standorte direkt an einer Straßenbahn- Haltestelle sind daher optimal. Informationen über die Verkehrssituationen können über Google Maps oder andere Suchmaschinen ausfindig gemacht werden.

Auch die Objektqualität ist ein wichtiger Faktor. Die Räumlichkeiten, die man langfris- tig mieten und nutzen möchte, sollten keine Mängel aufweisen und möglichst modern sein. Beispielsweise die Dämmung eines Gebäudes wirkt sich langfristig auf die anfal- lenden monatlichen Kosten aus, weswegen ein Objekt genauestens begutachtet werden sollte und möglichst viele Informationen durch den Vermieter gegeben sein sollten.

Als weiteren Standortfaktoren sind Kooperationsmöglichkeiten zu nennen. Kooperatio- nen können maßgeblich zu der Anzahl der Mitglieder beitragen. Wenn man beispiels- weise ein Gesundheitsstudio gründen möchte, wäre es sinnvoll Arztpraxen, Physiothe- rapeuten oder ähnliche gesundheitsorientierte Einrichtungen im nahen Umfeld zu haben. Somit können Kooperationen geschlossen werden, von denen beide Seiten profitieren. Auch hier können Suchmaschinen die nötigen Informationen liefern.

2 Firmenname und Firmenlogo

Der Firmenname unseres gesundheitsorientierten Fitnessstudios lautet „VITALIS“. Das Logo ist in der folgenden Abbildung dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Logo „Vitalis“

3 Standortfaktoren und Standort Fitnessanlage

In diesem Abschnitt werde ich auf die Standortfaktoren für das Unternehmen „Vitalis“

eingehen und die Standortauswahl benennen und begründen.

Das gesundheitsorientierte Studio wird in Volksdorf, einem Stadtteil von Hamburg, eröffnet. Die genaue Adresse ist die Claus-Ferck-Straße 39. Der Standort ist für ein ge- sundheitsorientiertes Studio optimal, da sich unter anderem eine U-Bahn-Station in un- mittelbarer Nähe befindet und auch eine Schnellstraße gut zu erreichen ist. Dies sorgt für eine gute Erreichbarkeit des Studios für Mitglieder und Interessenten. Des Weiteren sind fußläufig eine Apotheke und diverse Ärzte zu erreichen, wodurch potenzielle Kun- den durch Kooperationen mit diesen Einrichtungen gewonnen werden können. Außer- dem sind eine Schule und ein Schwimmbad in der nahen Umgebung, was darauf schlie- ßen lässt, dass in der Gegend viele Eltern unterwegs sind, die ihre Kinder beispielsweise zur Schule bringen oder abholen.

Hamburg Volksdorf hat eine Einwohnerzahl von 20.535 und eine Bevölkerungsdichte von 1774 Einwohnern pro km2 (Statistikamt Nord, 2016). Davon sind 5.354 Menschen älter als 65 und 11.019 zwischen 18 und 65 Jahre alt (Statistikamt Nord, 2016). Dies bedeutet, dass viele potenzielle Kunden in Volksdorf leben, die etwas für ihre Gesund- heit tun wollen beziehungsweise sogar müssen. Gerade mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für Krankheiten und körperliche Beschwerden.

[...]

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten

Details

Titel
Planung einer Fitnessanlage
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,4
Jahr
2017
Seiten
9
Katalognummer
V514973
ISBN (eBook)
9783346117625
Sprache
Deutsch
Schlagworte
planung, fitnessanlage
Arbeit zitieren
Anonym, 2017, Planung einer Fitnessanlage, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/514973

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